• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Warum nicht bis zur Diagnosereife warten?

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Warum nicht bis zur Diagnosereife warten?

    Mit dem Erreichen eines Diagnose-Grenzwertes stellt sich nach den neuesten Behandlungs-Möglichkeiten sofort die Herausforderung der Remission.
    Remission ist definiert als HBA1c bis 6 mit morgentlichem Nüchtern-BZ bis max. 100mg/dl jeweils für 1 Jahr ohne Zucker-Medis. Die Be-Handlung dazu liegt komplett beim Betroffenen, der dafür nach Möglichkeit
    + http://www.sz-online.de/ratgeber/jed...k-2623500.html 10.000 Schritte pro Tag läuft, mit größeren Anteilen nach Möglichkeit jeweils direkt nach dem Essen,
    + auf wenigstens unter BMI 25 abnimmt,
    + nur so viele KHs pro Portion isst, dass sein BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Essen im völlig gesunden Bereich unter 140mg/dl bleibt.

    Solches Be-Handeln geht natürlich umso einfacher, je früher man damit anfängt, BEVOR der erste Diagnose-Grenzwert überschritten wird. Und es geht in der Folge dann auch nicht mehr um das testweise (OGTT) Überschreiten oder nicht so eines Diagnose-Grenzwertes, sondern ausschließlich um das Erhalten des zuverlässig möglichst gesunden BZ-Verlaufs weit unterhalb der Grenzwerte.
    Wie lange das ohne Medis möglich sein wird, weiß bislang noch niemand zu sagen. Dafür reichen noch keine aussagekräftigen Fall-Zahlen und Durchhalte-Zeiten. Da sind einstweilen noch alle, die's machen, reine Alpha-Tester.

    Unser prominentester deutscher Alpha-Tester ist Hans Lauber. Sein Beispiel finde ich super. Absolut daneben finde ich bei ihm wie bei einer Reihe ähnlicher Fälle nur zwei wesentliche Punkte:
    1. Sie behaupten, dass der Typ2 nur von zu wenig Bewegung und zu vielem falschem Essen käme.
    Dazu stehen alle schlanken Typ2 in direktem Widerspruch wie auch alle, die sich überdurchschnittlich viel bewegen und schließlich die weit überwiegende Mehrzahl aller Übergewichtigen, die nie einen auffälligen BZ entwickeln.
    2. Sie behaupten, dass sie ihren Typ2 los wären. Einige schreiben sogar explizit von Heilung.
    Dazu steht in absolutem Widerspruch, dass bislang noch keiner von ihnen einen voll gesunden OGTT abgeliefert hat.

    Und was hat man nun von der tatkräftigen Entscheidung für die eigene Remission? Sei es nach oder noch besser vorsorgend vor der Diagnose-Reife?
    Ganz einfach zum gesunden Blutzucker meistens auch den gesunden Blutdruck und meistens auch die gesunden Blutfette und einen aktiven Stoffwechsel, der Störungen sehr viel schneller und direkter ausgleichen und Krankheiten sehr viel wirksamer abwehren oder wenigstens überwinden kann.
    Der Alpha-Tester David Mendoza, den ich unter den Medien-Menschen im Zusammenhang mit Diabetes besonders schätze, hat das gerade sinngemäß auf folgenden Punkt gebracht: Ich ziehe die Remission der Heilung vor. Denn wenn es statt der Remission eine Heilung des Typ2 gäbe, hätte ich keinen Grund gehabt, mich seit 2007 bewegungs- und ernährungsmäßig so gesund zu verhalten, wie ich das gemacht habe. Er hatte bei seiner Diagnose HBA1c 14,4 und einen BMI von 39,1 - heute ohne Medis 5,4 und 19,5.