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MTX und Diabetes - wer kennt sich aus?

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  • MTX und Diabetes - wer kennt sich aus?

    Hallo,
    ich stehe gerade vor dem Problem, dass man mir sagte das MTX(Rheumabasismedikament) und Diabetes nicht gut zusammenpassen würden. Gibt es hier jemanden der von dieser Problematik etwas gehört hat? Laut BPZ sollte es keine Probleme geben. Jedoch haben betroffenen Patienten das Gegenteil behauptet. Da MTX nicht gerade ein Bonbon(eigentlich für die Krebstherapie) ist, wäre es interessant.
    Wer weiß da was?

    LG
    LaSa


  • Re: MTX und Diabetes - wer kennt sich aus?


    hallo labersack, habe jetzt schon ca zwei jahre mtx, zuerst habe ich gespritzt und jetzt nehme ich tabletten.
    da ich am anfang noch victoza gespritzt habe, hat mein rheumatologe für sechs wochen einmal wöchentlich eine blutkontrolle angeordnet, dann einmal monatlich und jetzt so alle sechs bis acht wochen, meine leberwerte sind nicht die besten, aber er hat gesagt, dass das bei meinen vielen medis noch im normbereich ist.
    mtx vertrage ich ohne probleme, zur tablette schlucke ich noch eine omep, mit den cortison bin ich jetzt auf 2.5mg, hatte zuvor 5mg tgl.
    hoffe ich konnte dir weiter helfen
    liebe grüße moni

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    • Re: MTX und Diabetes - wer kennt sich aus?


      Hallo Moni,
      ich denke das du mir weitergeholfen hast. Als ich mit dem Sulfasalazin begonnen hatte, wurde auch ständig Leber- und Nierenwert kontrolliert. Meine Leberwerte sind auch bedingt durch die Medis erhöht. Mittlerweile nehme ich so viele Medis das ich ein Dossier nehmen muss um nichts durcheinander zu bringen. Dazu dann noch verschiedene Uhrzeiten ... naja ich komme mir schon wie ein Pflegefall vor.
      Cortison hat mir zu Beginn geholfen und ich habe da auch wenig benötigt(10mg). Doch nun brauche ich wenn ein Schub anrollt mind. 50mg davon. Wenn ich das dann langsam ausschleiche beginnt ab etwa 15-10 mg der Schmerz erneut und meine BZ-Werte spinnen. Seltsamerweise haben die auch beim Sulfa gesponnen. Ich wusste nie wie ich spritzen sollte. Mal 4,5 dann 7,5 frühs im Tagesverlauf dann gings wieder. Insgesamt kann ich sagen das sich durch das Sulfa mein Insulinverbrauch Bolus etwas verringert hat.
      Beim MTX hoffe ich ja das meine Ärztin mich verschon und wie geplant das Enbrel versucht. Zudem habe ich gelesen das MTX bei Morbus Bechterew nicht hilft, außer bei den peripheren Gelenken wenn die mit nörgeln. Leider nörgeln da auch genügend mit ... vor allem die Finger und Füße.
      Manchmal habe ich die Schnauze schon voll, als wie wenn Diabetes nicht schon reichen würde. Aber ich denke das du mich da schon verstehst.
      Jedenfalls hast du mir schon weitergeholfen und meine Bedenken wegen dem MTX sind nicht mehr so stark.

      LG
      Heiko

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      • Re: MTX und Diabetes - wer kennt sich aus?


        So MTX is vom Tisch! Frau Doktor hat gesagt, dass genug herumversucht wurde. Nun bekomme ich Remicade und wenn das gut hilft Enbrel, damit ich nicht immer den weiten Weg wegen der Infusionen habe. Hier bei uns gibts keinen Rheumadoc mehr, der noch Patienten nimmt und behandelt. Und da MTX oder Remicade keine Bonbons sind, möchte der Doc das hier ein erfahrener Rheumatologe dabei ist. Und für mich bedeutet dies 170km eine Strecke. Fahrtkostenbeteiligung durch die Kasse gleich Null.

        LG
        LaSa

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        • Re: MTX und Diabetes - wer kennt sich aus?


          hallo lasa, ist die infusion besser für dich als mtx, das könntest du selber spritzen oder als tablette nehmen, meine blutwert wurden von meiner hausärztin abgenommen und an den rheumatolgen gefaxt, war alles sehr einfach, die weite fahrerrei wollte ich auch nicht ständig machen, leider waren die bz werte am anfang etwas höher, denke auch duch den stress ( schon wieder eine neue krankheit)
          liebe grüße moni

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          • Re: MTX und Diabetes - wer kennt sich aus?


            Ja die Remicade-Infusion ist besser für mich. Und wie gesagt, wenn die Infusionen anschlagen, dann bekomme ich Enbrel was ich selbst spritzen kann.
            meiner Ärztin vertraue ich da schon. Sie meinte nur, dass man mit den Infusionen gewichtsabhängig therapieren könne und somit eine Basis schaffen. Für die Zukunft wäre eben Enbrel das Mittel.
            Beide Medis sind TNF-a-Blocker wenn es dich interessiert. Die bekommt man erst wenn andere Mittel wie MTX oder Sulfa nicht reichen. Problem ist der Preis der Medis. Bei meinem Gewicht kommen locker 45 000 € Therapiekosten zusammen. Und da haben sich die kassen und die Docs ein wenig. Von daher bin ich froh in der Uniklinik behandelt zu werden. Einfach näher an der Wissenschaft ...

            LG
            LaSa

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