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alle reden von google,

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  • alle reden von google,

    hallo an alle,
    in mehreren foren wird ganz begeistert von der neuesten iniative von google berichtet, bz messen im auge mit hilfe einer komtaktlinse.
    aber , ist alles nicht neues, vor ca 3-4 jahren sollten wird sowas schonmal bekommen da konnte man mir einem gerät den bz aus der kontaktlinse abfragen, auch mit farben (blaues, rotes, grünes --auge) war mal angedacht,
    oder realitätsnäher alle halbe jahr nen kleinen sender "ins" auge pflanzen.(der wenigstens "im" auge messen würde.!
    aber nein das google ding , mißt erstmal noch garnicht (ist nur zukunftsmusik), und es mißt den "bz" überhaupt nicht ! sondern die glucose in der tränenflüssigkeit !
    daher machts mir nach, -- bitte - ev hab ich was falsch gemacht.
    ich habe heute so gegähnt daß mir eine träne runte gerollt ist (lachen wäre ev besser gewesen) und hatte praktischerweise ein gerät zur hand, mit dem ich gerde meinen pp wert 136mg/dl vom mittag
    geprüft habe, also streifen rein und saugen lassen, --> ergebnis "alarm" lebensgefahr der bz wert ist so nedrig daß es nicht angezeigt werden kann. ev haben andere, ja andere tränenflüssigkeit bei mir würde das ding jedenfalls nicht gehen.
    auch google wird die erfahrung machen daß man haufenweise geld versenken kann mit der bz messung ohne pieks, problem für uns die holens sich mit werbung bei uns wieder rein.
    mfg. klaus.
    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/k…e-a-944009.html


  • Re: alle reden von google,

    Ich kann mir schon vorstellen, dass irgendwann einmal die Messung des Zuckergehaltes in der Tränenflüssigkeit wichtige Informationen liefert. Nach meiner Kenntnis dauert es aber noch längere Zeit, bis die Werte z.B. zur Bestimmung der Insulindosis geeignet sein wird.

    Kommentar


    • Re: alle reden von google,

      Hallo Klaus,

      ich glaube, du machst es dir zu einfach. Dass die Tränenflüssigkeit viel weniger Glükose als das Blut enthält, das ist klar. Andernfalls würde das ja bedeuten, dass unser Körper viel wertvolle Energie durch die Tränenflüssigkeit, durch Schweiß und auf anderen Wegen einfach verschwenden würde. Das macht er ganz bestimmt nicht.

      Wahrscheinlich verhält sich die Glukosekonzentration in der Tränenflüssigkeit aber proportional zum BZ. Ich gehe wenigstens davon aus, dass das zu Beginn der Forschung nachgeprüft wurde. Wenn die Entwickler das Problem mit der Genauigkeit bei einer noch kleineren Konzentration hinbekommen, dann gibt es aber noch ein weiteres Problem, das in diesem Artikel (unter Biosensor) http://www.diabetes-ratgeber.net/Blu...ks-218505.html gut beschrieben wurde. Die Glukosekonzentration in diesen Flüssigkeiten passt sich nur mit einer Verzögerung an die BZ-Konzentration an. Deshalb taugt diese Messung allenfalls zur Trendanzeige und ist nicht zur direkten Steuerung oder konkreten Hypowarnung geeignet.

      Ob etwas daraus wird, brauchen wir doch nur abzuwarten - ich bin auch sehr skeptisch. Für die Alltagstauglichkeit müssen die Sensoren und Geräte dann auch noch viel billiger als die heutigen CGM-Geräte werden. Bis dahin ist es bestimmt noch ein sehr weiter Weg.

      Kommentar


      • Re: alle reden von google,

        Persönlich halte ich die Google-BZ-Linse zuerst einmal für einen super gelungenen PR-Coup: Wieder ein Stück gern gehörter Zukunfts-Musik mit höchstem weltweitem Aufmerksamkeitswert, für den der Konzern in Form von Anzeigen mit Sicherheit ein Vielfaches der Summe hätte ausgeben müssen, die das Konzept bislang gekostet hat.

        Die Idee, nach Messwerten zu spritzen, ist schlicht arm und wird allenfalls noch von so tollen Listen getoppt, mit denen ICT-Anfänger sich in den letzten Jahren auch im Rahmen von Facharztpraxen wieder häufiger plagen, bevor sie in die Kunst der BE-Berechnung eingewiesen werden. Wenn die Messwerte tatsächlich so wichtig für die passende Dosierung wären, würde der künstliche Pankreas längst ganz toll funktionieren.

        Doch, er hat längst wirklich toll zu funktionieren begonnen - aber nicht auf der Grundlage eines einzelnen präprandialen BZ-Wertes, sondern auf der Grundlage von mehreren Stunden des jeweiligen präprandialen Verlaufs. Und wenn der präprandiale Verlauf (aus der anderen Blickrichtung der postprandiale) einen ordentlichen Platz in der normalen ICT-Anleitung hätte, hätten wir insgesamt sehr viel weniger breite und krankmachende BZ-Schwankungen und sehr viel weniger hohe Verläufe und sehr viel weniger Hypos schon mit Betachek visual.

        Wenn wir in der Fahrschule ähnlich zielführend zur aktiven Verkehrsteilnahme angeleitet würden, wie in einer Insuliner-Schulung zur BZ-Führung, würden wir die notwendige Bremskraft am Pedal für das Anhalten an der nächsten Ampel aus einer Liste mit der jeweils gefahrenen Geschwindigkeit ablesen. Den BEs entspräche die Entfernung bis zum Ziel, die bei der Listeneinstellung noch keine Rolle spielt. So wichtige Punkte wie Straßenbelag und Beschaffenheit, aktuelles Gesamtgewicht des Fahrzeugs und ob das gerade und wie viel beschleunigt oder schon längst und wie viel verzögert oder gleichmäßig rollt, fänden dabei keinerlei Berücksichtigung. Auf diese Art würde von 100 Fahrzeugen vielleicht eines passend vor der roten Ampel anhalten.

        Kommentar



        • Re: alle reden von google,

          Hallo Klaus,

          hier http://www.aerztezeitung.de/medizin/...=3&h=608808649 gibt es nun auch exakte Zahlen zur Glukose-Konzetration und Zeitverzögerung in der Tränenflüssigkeit:
          "Die Konzentration von Blutzucker ist in der Tränenflüssigkeit etwa 50 Mal geringer als im Blut", erläuterte IMS-Geschäftsfeldleiter Tom Zimmermann. Zudem träten Änderungen dort erst mit sieben Minuten Zeitverzögerung auf.

          Kommentar


          • Dr. Keuthage
            Dr. Keuthage kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            ..das bedeutet, dass die Messgenauigkeit sehr, sehr viel geringer sein wird als beim Blutstropfen.

        • Re: alle reden von google,

          hallo rainer,
          danke für die info, aber etwa 50 mal geringer ist eigentlich auch nicht gerade exakt.
          die 7 min zeitverzögerung halte ich nicht für soo wesentlich.
          aber die etwa 50 mal geringer sollte man mal verdeutlichen.
          wenn zb der bz bei 50 mg/dl liegt sind in einem ml 5 mg in einem 10tel ml 0,5mg, da drei tropfen(relativ groß)
          1/10ml sind , entspricht das rund 0,1mg pro tropfen, und diese menge macht recht große probleme (nicht labormäßig) aber handgeräte mäßig sie relativ exakt zu bestimmen.
          nun ist die konzentation in der tränenflüssigkeit noch ca 50mal geringer, da freu ich mich schon auf die "genauigkeit" der bestimmung, wobei noch nicht mal berücksichtigt wird , daß die tränenflüssigkeit auf der augenoberfläche ja verdunstet, somit die konzentration sich ständig verändert, und bei wind und wärme muß dann ein korekturfaktor eingebaut werden.
          die 7 minuten sind deshalb unintressant da alle cgm sensoren ja auch in der zwischenzellflüssigkeit messen die ja auch dem bz hinterherhinkt, und das geht ohne probleme.
          mal sehen ob ichs noch erlebe, entweder die einführung oder das eingeständnis daß es nicht geht.
          bis dahin clixe ich weiter , wobei der piks lange nicht so schmerzhaft und störend ist wie es immer dargestellt wird.
          mfg. klaus

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