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Was kann ich tun??

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  • Was kann ich tun??

    Hallo,
    ich habe einen 72 jährigen Onkel, der seit ein paar Jahren an Diabetis leidet. Seit einem Jahr wird er von einem Pflegedienst betreut und morgens und abends gespritzt. Seit dieser Zeit verschlechtert sich sein Zustand permanent. Ich wollte mich gemeinsam mit meinem Onkel beim Arzt erkundigen und fragen, was für Möglichkeiten noch bestünden, damit es ihm wieder besser geht. Der Arzt machte mich darauf aufmerksam, dass der Onkel vor einem halben Jahr bei ihm war, er nichts davon gewußt habe, wie es ihm geht, vom Pflegedienst habe er auch nichts mitgeteilt bekommen, das wäre ja auch nicht seine Aufgabe, sich darum zu kümmern, das müssen schon die Verwandten machen. Herrgott ich bin Mutter von Zwillingen und selbst an einer Muskelkrankheit erkrankt, ich habe mich darauf verlassen, dass das der Pflegedienst übernehmen würde. Der Mann ist fast taub, wie soll er das wissen, dass er regelmäßig zur Blutuntersuchung kommen soll. Er hat auch oft erzählt, dass er gerade vom Arzt käme. Fakt ist: Ich war vor drei Jahren bei besagtem Arzt, und habe dann gewechselt, er kann mich nicht leiden! Ich habe ihm nichts getan. Nachdem ich gefragt habe, ob er zu einem Diabetologen gehen kann, hat er die Überweisung verweigert und mir zukünftig Hausverbot erteilt. Ich habe später nochmal den Onkel zu ihm geschickt, eine Überweisung zu verlangen, die hat er ihm dann auch ausgestellt. Er hat das Insulin erhöht, weil der HBA1 9,3 war, wie hat er denn davon gewußt, wenn der Onkel vor einem halben Jahr dort war? Fakt ist, dass ich in den Unterlagen des Pflegedienstes keine Unterlagen über die Erhöhung gefunden habe, er aber davon gewußt haben musste, da das erhöhte Insulin gespritzt wurde. Mein Onkel hat man das aber anscheinend nicht mitgeteilt, er hat sich heute abend die falsche Menge gespritzt, da wir ja beim Arzt waren. Vielleicht hat man ihm das ja mitgeteilt, er hört doch aber kaum was! Ich finde das langsam unverantwortlich. Wie soll ich mich denn nun verhalten, der Arzt redet nicht mit mir, den Pflegedienst ansprechen? Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen.

    Gruß
    Angelika


  • Re: Was kann ich tun??


    hallo angelika, ich würde ganz schnell mit den pflegedienst sprechen, der arzt hat eine verordnung für das insulin spritzen ausstellen müssen mit genauen anweisungen wieoft und wieviel insulin gespritzt werden muss, der pflegedienst darf auch bz-messen, das muss aber auch vom arzt begründet werden, sonst erlaubt es die kasse nicht, alle werte müssen tägli. aufgeschrieben werden und regelmäßig an die krankenkasse geschickt werden, ein guter pflegedienst kann das alles ist den arzt klären, natürlich ist da manche leistung nicht umsonst, spritzen und messen zahlt meistens die kasse, der zeitaufwand für arztgespräche müssen privat bezahlt werden, hoffe ich konnte dir helfen, hatte die probleme auch schon dieses jahr mit meiner mutter, nur habe ich eine super hausärztin die mir alles genau erklärt hat.
    viel glück moni

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    • Re: Was kann ich tun??


      hallo,
      richtig , wie moni schrieb man setzt sich mit dem pflegedienst kurz zusammen, "voraussetzung" dafür man hat vorher mit einem kompetenten arzt das procedere abgestimmt,
      das heißt :
      1. es gibt einen spritzplan (schriftlich !!!) (da zweimal gespritzt wird gehe ich von 30/70 mischinsulin aus.
      2. es wird ein bz-tagebuch geführt "dies gibt es genau wie für ict auch für ct".
      3. es wird genau festgelegt "wer" spritzt - also nicht mal der pflegedienst mal der patient - dies ist der zweite grund für hypoumfaller- der erste ist spritzen und dann einschlafen des patienten statt essen-
      die kasse interessiert sich nicht für bz-werte die wissen meist garnicht was das ist.
      4. es wird alle 3 monate termin für labor gemacht , --> kann sehr gut im tagebuch festgehalten werden-
      5. der pflegedienst darf die insulindosis "nicht" von sich aus verändern nur auf grund der werte mit den entsprechenden angaben im spritzplan.-
      ---
      also zuerst sehen daß es es einen arzt gibt der verantwortung übernimmt, und die quartallaborwerte.
      den rest kann man mit dem pflegedienst schnell klären.
      mfg. klaus

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