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Linagliptin

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  • Linagliptin

    Linagliptin wird in Kürze in vielen Europäischen Ländern verfügbar sein. Nur nicht in Deutschland, hier gibt es eine Verzögerung. Schade denn schließlich kommt Linagliptin aus Deutschland. Zu den Gründen werden wir sicher in Kürze weitere Infos erhalten.


  • Re: Linagliptin


    Tja alles eine Frage des Geldes ... Boehringer hat Angst den Zusatznutzen nicht zugesprochen zu bekommen und somit einen geringen Verkaufspreis in Deutschland zu bekommen.

    Hier mal was aus dem Handelsblatt vom 02.09.11
    Das Familienunternehmen aus Ingelheim bei Mainz befürchtet, in Folge des seit 2011 geltenden neuen Arzneimittelgesetzes (AMNOG) einen zu niedrigen Erstattungspreis für sein neues Präparat Trajenta zu erhalten. Das Mittel mit dem Wirkstoff Linagliptin zur Behandlung von Altersdiabetes ist seit August in der EU zugelassen. Die Entscheidung von Boehringer dürfte in Deutschland weiter über die Pharmabranche hinaus für Diskussionen sorgen, zumal Linagliptin-Tabletten etwa in den USA bereits erhältlich sind.
    und weiter heisst es dann:

    "Wir können, wenn überhaupt, das neue Antidiabetikum in Deutschland erst zur Verfügung stellen, wenn mehr Transparenz bezüglich des Ausgangs des AMNOG-Prozesses besteht", sagte der zuständige Boehringer-Manager Engelbert Günster.Laufende Gespräche auf Verbandsebene mit den Kostenträgern ließen allerdings keine Bereitschaft erkennen, für medizinische Neuerungen angemessene Preise zu vereinbaren, klagte der Manger.
    Wenn hier Patientenwohl an erster Stelle steht ... dann kommt morgen auch der Nikolaus!
    Persönlich finde ich es derartig verwerflich, dass aus dem Produkt "Gesundheit" immer nur immenser(!) Profit fließen muss. Sei es bei privatisierten Kliniken oder eben hier der Pharmamarkt. Wehklagen auf höchstem Niveau. Und wenn ich hier im Ort die "Ratiopharm-Tante" mit dem dunklen Stuttgarter-Sterne-Wagen fahren sehe, dann verstehe ich die Geldnot selbst bei den Generikaherstellern! Es gibt im Netz so eine Liste, wo alle Kennzeichen(nur der Anfang wie z.Bsp. S-RP ...) der Pharmahersteller aufgeführt sind. In Zeiten wo die Kassen irrsinnige Rabattverträge "auf Teufel komm raus" abschließen sind ADler von Generikaherstellern dem Grunde nach nicht mehr sinnig!

    Eine schöne Woche!
    Heiko

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    • Re: Linagliptin


      hallo heiko,
      leider erschließt sich mir der sinn deines post nicht.
      logisch muß eine firma darauf achten daß die kasse stimmt, sonst ist sie weg vom fenster, firmen die keinen gewinn noch nicht mal kostendeckung hatten konnte sich nur die ddr leisten ,
      und bitte mal den tatsachen bez. kk und versorgung in anderen ländern "ehrlich" ins auge sehen.
      also was dort von der kk auch bezahlt wird. usw.
      oder das hochgelobte schweden, da bezahlt die kk wenn du über 60 bist nur noch die katarakt-op für "ein" auge, nach der devise für über 60 reicht das. in anderen ländern ists nicht besser.
      ja hier ist nicht alles gold was glänzt aber im direkten vergleich sollten wir leise sein.
      mfg. klaus.

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      • Re: Linagliptin


        Hallo @klaus,
        in Sachen Diabetes kann dir niemand etwas vormachen. Auch ich nicht! Jedoch kann ich dir in dem von mir angesprochenen Bereich der Pharma sicherlich einiges vornweg sein. Fange ich jedoch ersteinmal von hinten her an. Inwiefern man Schweden hier zitieren muss? Ich gebe dir insofern recht, dass in den verschiedenen Ländern andere Verhältnisse herrschen. jedoch sollte man hier das gesamtstaatliche Gefüge betrachten. Gerne können wir hier auch über Renten in der Ukraine diskutieren und feststellen das diese niedriger sind als wie in Germany.
        Ich vermute das du meine Anmerkung hier falsch interpretierst.
        Ich bin mir sicher das du nicht die geringste Ahnung hast was hinter dern berühmten Kulissen der Forschung abgeht! Und die Aussage, dass wenn "die Kasse nicht stimmt" man weg vom Fenster ist stimmt in diesem Falle auch nicht. Alle Firmen habe ein derartiges Geflecht auch Töchtern das hier niemand schnell aus dem Boot fällt. Fakt ist jedoch, dass Medikamente die wirkungsvoll waren einfach bereinigt werden. Selbst bei Generikas ist dies der Fall. Alles aus der Sicht was geldbringend ist. Dann kommt hinzu das angebliche "Neuentwicklungen" auf den Markt geworfen werden, nur um etwas zu haben das teuer verkauft werden kann. Und hier ist zu betrachten, dass man den Aktionären ja etwas sagen muss, damit das Geld im Unternehmen bleibt. Vorteile dieser "Neuentwicklungen" findet man so gut wie nicht. So als Beispiel am Rande das Omeprazol und das Esomeprazol.
        Mein Wissen über das ganze Zusammenspiel habe ich einerseits von meiner ehemaligen Tätigkeit als beratender Wirtschaftsinformatiker, wo ich in einer namnehaften Pharmafirma ERP-Systeme eingerichtet und betreut habe, sowie die Geschäftsleitung betriebswirtschaftl. unterichtet habe bei konkreten Problemstellungen. Auf der anderen Seite hat meine Tochter während ihres Medizinstudiums in der Forschung "Staub gewischt".

        LG
        Heiko

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