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Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP

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  • Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP

    Moinmoin, Ihr Lieben,

    bisher war ich doch über meinen Diabetologen ins DMP eingeschrieben, das heißt: Ü-Schein holen beim Hausarzt, Labor und Arzttermin und Medikamente beim Diabetologen.

    Meine Diabetologin sagte mir im Januar:
    O-Ton:
    Die KK haben bestimmt, dass NUR noch die Hausärzte Diabetiker beim DMP anmelden können. Das heißt: Labor beim Hausarzt, es reicht, wenn Sie 1 x im halben Jahr zu mir kommen, die Medikamente bkommen Sie auch von mir, wenn SIE das wollen....

    Auf Eure Antworten bin ich gespannt...
    Im Wartezimmer verfolgte ich, wie die Thekenmädels reihenweise den Patienten sagten: Die KK hat neu bestimmt, dass man NUR DANN überhaupt vom Hausarzt zum Diabetologen überwiesen wird, wenn der Hausarzt den PAtienten im DMP angemeldet hat. Ohne DMP- keine Behandlung.
    Die Guckaugen der älteren Herrschaften blickten angstvoll und ratlos...

    Ich zum Hausarzt. Nachgefragt. Ab nächstem Quartal schreibt der Hausarzt mich ins DMP, Labor bei ihm, dann Ü-Schein und dann zum Diabetologe. Die teuren Medikamente wie z.B. Viktoza will der Hausarzt definitiv NICHT in seinem Buget haben.
    Also renn ich jetzt wegen Labor zum Hausarzt, wegen dem Rezept zum Diabetologen.

    Irgendwie komisch, dacht ich mir. Im DMP bist du schon, warum so ein Aufriss? Net, dass die dann sagen, wieso, dann wären Sie doppelt angemeldet und das geht nicht. Rufst mal bei der AOK Sachsen an...Fragen kost ja nüscht.

    Ich dachte, der fällt der Hörer aus der Hand... sie sagte. Alles Unsinn und Lüge. Der wahre Hintergrund wäre der:

    Wenn Patienten im DMP sind, gibt es ein eng gestriktes Budget für Behandlungs- und Medikamentenkosten für den Arzt. Ist er nicht drin, kann der Arzt viel mehr verordnen.

    Sie würde derzeit erleben, dass Diabetologen ihre Patienten zu Hunderten vom DMP abmelden, mit Infobrief an den Hausarzt, dass der die gefälligst wieder neu anmeldet.

    Sie erzählte, dass beispielsweise ein Diabetologe 3000 Diabetiker vom DMP mit einem Ruck abgemeldet hätte...in diesem Quartal.

    Ehrlich gesagt, ICH versteh das GAnze nicht.. Könnt Ihr mich aufklären? Spinnen nur die Sachsen? Oder gibt es solche Eiereien bei Euch auch?

    Mir sagte auch mal ne KK-Mitarbeiterin,dass die Mär nicht wahr wäre, dass Hausärzte ein geringeres Budget hätten als Fachärzte?
    (Dann wäüre es piepegal, wer was rezeptiert?)


  • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


    hallo tom,
    das klingt ja alles abenteuerlich, --- ist es aber auch
    und ich glaube seit jahren überhaupt keinen aussagen mehr, weder den td noch den normalen kk mitarbeitern, leider auch nicht den ärzten (besonders bei verschreiben dürfen) denn da habe ich inzwischen einiges schriftlich von der kk.
    das dmp halte ich für eine seifenblase, und die 4800€ die, die kk aus dem risikostrukturausgleich bekommen haben die sind schon lange vorbei. daher haben einige kassen dafür kein interesse mehr.
    mfg. klaus

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    • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


      nachtrag, gerade aufgefallen,
      "diabetologe meldet 3000 patienten ab vom dmp "
      frage ! wie geht denn das ?
      der vertrag zum dmp ist ein vertrag zwischen patient und kk,
      der arzt ist da überhaupt nicht involviert ! er muß zum dmp zugelassen sein weiter nichts.
      es kann doch nicht einfach "irgendjemand" der überhaupt nichts mit "meinem" vertrag mit "meiner" kk zu tun hat, einen vertrag kündigen den er überhaupt nicht unterzeichnet hat.
      dem würde ich aber, auch wenn ich inzwischen nicht viel vom dmp halte, aber mal kräftig auf die zehen treten (am besten in anwesenheit eines ra)
      mfg. klaus
      kündigt der auch demnächst deine autoversicherung?

      Kommentar


      • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


        hallo, bei mir in bayern hatte ich noch keine probleme, mein hausarzt macht schon immer die blutwerte, alle sechs wochen für den rheumatologen, einmal im quartal für den diabetologen, die medikamente bekomme ich immer vom facharzt, das heißt: 9 päckchen streifen, medformin und glimi N3, insulin im doppelpack, was ich sonst noch brauche bis zum nächsten arztbesuch bekomme ich vom hausarzt.
        im dezember habe ich die grippeimpfung vom diabetolgen angeboten bekommen und auch gleich gemacht.
        am 31.1 habe ich gleich wieder für den 2.5. einen termin bekommen.
        werde mal bei meiner freundin nachfragen, wie das mit den dmp`ler ist, die ist allgemeinärztin und müsste sowas wissen.
        schönen tag noch
        moni

        Kommentar



        • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


          hallo Tom , im Grunde hat der hausarzt mit dem DMP nichts zu tun . Der kennt sich meistens gar nicht mit Diabetes aus.
          Im übrigen ist mir nichts bekannt diesbezüglich . Aber ich habe noch nie an dem programm teilgenommen . Das bringt mir nichts.
          Die Gruppen sind so durcheinandergewürfelt , daß es uns Fortgeschrittene gar nichts oder wenig bringt. So viel ich weiß, so
          wie es einmal angefangen wurde in der Form gibt es heute nicht mehr .
          Klaus sagte das auch .
          Gruß Barbara

          Kommentar


          • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


            hallo, ne frage, bitte nicht lachen, ich hab den antrag für das DMP bei meinen hausarzt unterschrieben, genauso den für asthma und für rheuma, jetzt bekomme ich regelmäßig post mit angeboten von der kk, ist ja nett, macht aber nur meinen altpapierstapel größer, praxisgebühr muss ich trotzdem bezahlen, bekomme ich aber am jahresende wieder, wenn ich nicht vergesse die quittungen an die kasse zuschicken, allso was hab ich von den ganzen anträgen?
            liebe grüße moni

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            • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


              hallo moni,
              praktisch nichts, hast du davon, deine kasse aber auch nicht,
              (jedenfalls nicht mehr) das dmp war ja keine erfindung der kassen sondern der schlimmen ulla. es wurde den kassen verordnet von oben. und solange die kassen etwas davon hatten , hatten die ärzte und wir die patiente was davon.
              es ist wie eigentlich die meisten guten ideen im deutschen bürokratiedsungel zerfallen.
              wobei ein teil der wichtigen sachen vergessen worden waren dafür sinnlose erhobe wurden.
              ein sinnvolles diabeteserfassungssystem -das auch sinnvolle auswertungen ermöglichte-gab es in der ddr, aber statt es zu übernehmen (man hätte ja sinnvolles nutzen können)ist es über bord gegangen
              mfg. klaus

              Kommentar



              • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                [quote klausdn]nachtrag, gerade aufgefallen,
                "diabetologe meldet 3000 patienten ab vom dmp "
                frage ! wie geht denn das ?
                der vertrag zum dmp ist ein vertrag zwischen patient und kk,
                der arzt ist da überhaupt nicht involviert ! er muß zum dmp zugelassen sein weiter nichts.
                es kann doch nicht einfach "irgendjemand" der überhaupt nichts mit "meinem" vertrag mit "meiner" kk zu tun hat, einen vertrag kündigen den er überhaupt nicht unterzeichnet hat.
                dem würde ich aber, auch wenn ich inzwischen nicht viel vom dmp halte, aber mal kräftig auf die zehen treten (am besten in anwesenheit eines ra) kündigt der auch demnächst deine autoversicherung?[/quote]
                mfg. klaus

                Ja, Klaus, das dachte ich auch, aber das ist nicht so, im Gegenteil... der Vorgänger des DMP hieß Cura-Plan, villeicht erinnert Ihr Euch?
                Ist aber dasselbe wie DMP, nur heute andere Name.

                In diesen Cura.Plan schrieb mich damals mein alter Herr Hausarzt ein.
                Dann wurde ich plötzlich für DMP geworben, von dem ich glaubte, es wäre was ganz Anderes.
                Bei ERSTeinschreibung gab/gibt es die Praxisgebühr zurück. Ich war damals noch nicht beim Diabetologen, der BZ war auf einem "Hausarzttoleranzlevel", angeblich NUR beobachtungswürdig.). und passens aufn Zucker auf.

                Als ich beim Diadoc das DMP unterschrieb, teilte mir die KK am Telefon mit, dass ich AUTOMATISCH aus dem Curaplan rausgeflogen bin, weil der Hausarzt nicht innerhalb von 3 Monaten einen neuen Bericht an die KK geschrieben hätte. Eine Mitteilung darüber bekam ich natürlich NICHT:Somit galt das auch nicht als Ersteinschreibung, und es gab auch keine Praxisgebühr zurück.

                Das "Problem" bei meinem Diabetologen ist nur, dass er den Patienten in aller Deutlichkeit sagen lässt durch die Thekenmamsellen: OHNE DMP beim HAusarzt KEINE Behandlung beim Diabetologen. Es MUSS auf dem Ü-Schein stehen: DMP-Programm. Die Patienten werden genötigt und gezwungen.

                Für mich bedeutet das jetzt, dass ich zu 2 Ärzten rammeln muss, wo ich früher nur fix die Ü-Scheine abgeholt habe...UND ich muss mindestens 3h nacharbeiten für den Labortermin, weil ich sonst zum Diabetologen ins Labor NACH dem Job oder mal fix in der Mittagspause ging (Der Diadoc ist 10 min von meinem Büro entfernt.). Beim Hausarzt muss ich zwischen 7 Uhr und 8 Uhr da sein, mein Job beginnt aber schon 6:30 in der City. Und ich muss normal 6 Uhr spätestens losfahren.

                Ob ich nochmal die Diadoc anrufe und sie frage, ob ich weiterhin zu ihr ins Labor kann... ich glaube, DAS werde ich tun, oder?
                Was meint Ihr?


                Ach, die Werbezusendungen der AOK würde ich mir verbitten und unterbinden. Schickste kurz einen Schriebs hin odr rufst die mal an und lässt es vermerken.
                Schicken die weiterhin, schickste denen den ganzen Mist einfach u n f r e i konsequent zurück, DAS hilft auf JEDEN Fall. Hab ich auch schon gemacht, dat nervt die richtig ab. Denn dann müssense auch noch nachträglich Porto zahlen dafür..

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                • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                  hallo tom,
                  cura plan war nur ein name bei der aok.
                  andere kassen haben auch solche namen erfunden.
                  trotzdem ist jeder vertrag für das dmp ein vertrag zwischen dir und der kk. "du" schreibst dich da ein nicht der arzt.
                  das mit dem verschlampern der daten kenne ich, da sollte ich auch neu unterschreiben, da haben wir (der arzt und ich) gemeinsam angerufen (istja garnicht die kasse sondern eine zentrale stelle) und wir haben uns gegenseitig unterstützt daß die daten geliefert worden waren, und ich nicht einsehe wenn "dort" daten verschlampert werden, daß "ich" neu unterschreiben muß.
                  seitdem ist ruhe.
                  was die folge dieser ganzen aktion ist : wenn die laborwerte nicht mehr beim diabetologen (bz und hba1c) gemacht werden, werden die dabetologen ihre teuren geräte nicht mehr amortisieren können,
                  damit fällt eine wirklich schnelle und exakte bestimmung der entscheidenden werte unter den tisch.
                  auf der einen seite wird gejammert daß "die deutschen" zu oft pro jahr zum arzt gehen, auf der anderen werden wir dazu gezwungen.
                  es ist der deutsche wahn alles so zu verkomplizieren und hinterher darüber zu jammern.
                  mfg. klaus

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                  • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                    Moin Klaus,

                    GesundheitsministerInnen machen immer nur das, was die Situation ihnen vorgibt: Den aktuellen Bedarf in das aktuelle Beitragsvolumen einpassen. Und das bedeutet, immer weniger Geld auf immer mehr Behandlungsfälle verteilen, und zwar so, dass wenigstens die Veröffentlichkeit und nach Möglichkeit auch die Betroffenen die Einsparungen in der Logik von Fortschritt und Verbesserung wahrnehmen.

                    So war das auch mit den DMPs. Auf der einen Seite gaben sie die Vorhut für die bedarfsabhängigere Ausstattung der kranken Kassen und auf der anderen den Einstieg in die strukturierten Behandlungen.

                    Bedarfsabhängigere Ausstattung der kranken Kassen bedeutet, dass nicht mehr jede Kasse nur aus ihrem Beitragstopf schöpft. Mit der Begrenzung auf den eigenen Beitrag hatten nämlich junge Kassen mit mehr jungen Mitgliedern mit weniger Krankheitsfällen mit günstigeren Beiträgen immer mehr junge Kunden angelockt, während die großen alten Kassen mit einem wachsenden Bestand an älteren Mitgliedern, die durchschnittlich häufiger und teurer krank sind, immer teurere Beiträge eintreiben mussten.
                    An der Stelle steht heute die Sammlung eines großen Beitragsanteils in einem gemeinsamen großen Topf, aus dem den Kassen entsprechend dem Bedarf ihrer Mitglieder ihre Anteile zustehen. Und der Bedarf jedes einzelnen Mitglieds richtet sich nach seinen katalogmäßig anmeldbaren (Vor-)Erkrankungen. Damit ist jede Katalog-Krankheit nicht mehr einfach nur ein belastendes Risiko wie früher, sondern mit dem passenden Anteils-Anspruch an den großen Topf für die kranke Kasse häufig eher ein gut entlastendes.

                    Wer die Schreibe zu den DMPs aufmerksam gelesen hat, hatte darin schon recht feste Behandlungsstrukturen finden können. Basis war immer der Hausarzt mit seinen Basis-Untersuchungen, und immer, wenn mit der Behandlung beim Hausarzt die genau definierte nächste Interventions-Schwelle für eine Krankheit überschritten wird, soll zur Intervention zum Facharzt überwiesen werden, der z.B. den Diabetiker neu so einstellt, dass sein BZ die Interventions-Schwelle wieder unterschreitet. Und mit dieser neuen Einstellung geht der Betroffene dann wieder zurück zum HA, der dann bis zur nächsten anhaltenden Schwellen-Überschreitung wieder für die Behandlung zuständig ist. Hausarzt-Modell hieß das dann bei den kranken Kassen als Option, und die wird nun zunächst vielleicht noch zaghaft, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit allgemein und flächendeckend eingeführt.

                    Solche festen treppenartigen Behandlungs-Strukturen machen natürlich nur Sinn, wenn die Stufen dieser Eskalation exakt definiert sind. Und da hatte das IQWiG ja schon vor Jahren für uns mit Diabetes HBA1c 7-8 als völlig ausreichend vorgegeben. So lange ich also unter 8 bleibe, braucht mein Hausdok mich nicht zum Diabetologen zu überweisen. Frühestens, wenn ich 2 Quartale nacheinander die 8 reiße, ist die Überweisung zum Facharzt fällig.
                    Was mich damals bei der ersten Einführung der DMPs aber noch viel mehr interessierte, war die Antwort auf die Frage, wie denn im Zweifelsfall mit Betroffenen wie mir verfahren würde, und das Ergebnis der Diskussionen mit den entsprechenden Abteilungen mehrerer kranker Kassen (auch unserer) hat mich schon ein bisschen schockiert:

                    Demnach hätte ich nämlich bei entsprechend konsequenter Umsetzung des Programms keinen Anspruch auf alles, was ich für meinen HBA1c-Wert unter 7 tatsächlich brauche. In dem Maße, in dem ich unter 7 käme, könnte mein Dok an Verordnungen sparen und zwischen 7 und 8 halt so "großzügig" sparsam damit umgehen, wie er es für angemessen hielte. Denn das allein wäre für die kranken Kassen nach den damals intensiv erfragten Auskünften der allein gültige Maßstab. Nur wenn mein Dok meine aktuell HBA1c 5,4 für mich für notwendig halten und entsprechend als Sonderfall begründen würde, könnte er mir weiterhin meine 2 Insuline und ausreichend Teststreifen auf Kassenrezept verordnen.

                    Bisdann, Jürgen

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                    • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                      hallo jürgen,
                      so richtig glaube ich der politik nicht , schon lange nicht mehr.
                      dazu war die ulla mit ihrem adlatus lauterbach nicht glaubwürdig genug.
                      und- hat schon jemand gefragt was bauchtanz usw ... dauerwerbespots die nicht umsonst sind mit einer kranheitsversorgung zu tunhaben ?
                      wir haben noch über 100 kk von denen jede 1/3tel der beiträge für verwaltung (und die bezahlen extrem gut) verballert, das sind die fehlenden milliarden.
                      die kk wollten das institut nicht das (die bezahlung) ist ihnen aufgedrückt worden, wir bezahlten den sawicki (mit anhang). der schon als chef beim arzeneitelegramm seine inkompetenz bewiesen hat.
                      die idee 1. verläßliche daten, 2. für alle eine mindestversorgung, ist nicht schlecht.
                      daher warte ich ab was noch kommt der neue ist für mich kompetenter , bisher ?
                      über solche werte hba1c usw rede ich nicht mit der kk entscheide das selbst und bisher hat mir noch niemand dreingeredet.
                      weder arzt noch kk.
                      mfg. klaus

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                      • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                        Hallo Tom,

                        das liegt vielleicht auch an den KK. Sowas habe ich hier noch nicht gehört. Jedoch habe ich voriges Jahr gewechselt und der Dia doc ist gleichzeit Allgemienarzt für mich, weil ich vorher das auch mit den zwei Ärzten hatte und eigentlich nur immer wegen der Überweisung zum Hausarzt gegangen bin.

                        Übringes habe ich ein brief von meiner KK bekommen, das ich ja in diesem Progrsmm bin und ich nicht vergessen soll regelmäßig zum Augenarzt zu gehen um Schäden zu vermeiden Du siehst es geht auch anders rum, obwohl ich ja ein mal im Jahr hingegeh.

                        Danach kam nochmal ein Brief. Ich könne mich in sage mal sone Zentrale anmelden und bei Medikamentenproblemen anrufen (ob sie zueinanderpassen etc.

                        Ein schönen Gruß Susanne

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                        • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                          Moin Suselchen,

                          ich bin mir SICHER, dass das die verschiedenen KK der einzelnen Länder unterschiedlich praktizieren.

                          Ich würde dem ja auch folgen können, wenn Jürgen sagt: bis zu einem Schwellenwert Hausarzt und falls drüber- wieder Diadoc.

                          Aber nun geh ich zum Hausarzt für Blutgucken, der schickt das in ein Labor, weil er hat kein eigenes. Dann geh ich mit den Werten und meinem Rezeptwunsch zum Diabetologen.

                          Die Diabetologin sagte, es würde reichen, wenn ich nur 1 x innerhalb eines halben Jahres zu ihr käme. Wenn DMP genauso funktioniert wie Cura, dann ergibt das einen Sinn, denn dann fliegen die Patienten nach 3 Monaten automatisch raus, weil der Diadoc keinen Bericht an die KK geliefert hat innerhalb eines Quartals.

                          Um die Auslastung der Labore beim Diadoc mach ich mir keine Sorgen, die Hütte dort brummt wie Hulle. Wie gesagt, ich habe meine Diabetologin 2010 2 x persönlich gesehen, ansonsten gabs Telefontermine..

                          Was ich in letzter Zeit verstärkt beobachtet habe ist, dass die Thekenschwestern inzwischen die Befundauswertungen mit dem Patienten so mittenmang im Wartezimmer machen...

                          Ich habe Jemanden zu Magen,-Darmspiegelung und Prostatabiopsie begleitet.
                          Während ich im Wartezimmer auf ihn wartete, ging Folgendes ab:

                          Patienten riefen an und fragten nach Befunden. Die Thekenschwestern verbanden nicht mit dem Arzt, sondern erledigten die Befundauswertung direkt selbst.

                          Auch über ÄNDERUNGEN von Medikationen wurde direkt an der Theke gesprochen.

                          Ich wusste also die Prostatawerte und auch die Namen der Patienten von mindestens 20 Patienten.

                          Bei meiner Diabetologin habe ich es ähnlich erlebt. Ich schicke meine BZ-Werte mit Bemerkungen per Fax hin, rufe dann an und die Thekenschwester erzählt mir: Die Frau Doktor hat gesagt.. so und so...Im Klartext:

                          Die Ärzte übertragen dem Schwesternpersonal die Behandlung.
                          Wenn man jetzt noch im Wartezimmer Bier und Knabbergebäck verteilen würde, könnte man ne Unterhaltungssendung oder Talkshow drauß machen.

                          Sorry, aber DAS begreife ich auf meine alten Tage nicht mehr...Was geht hier ab?

                          Kommentar


                          • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                            hallo Tom , das sind ja merkwürdige Methoden bei Euch !!
                            Nein so etwas gibt es bei uns nicht . Was kann da alles passieren , wenn die helferinnen sich mit Auskünften mal versehen ? Da würde ich mich mal bei der Ärztekammer erkundigen , dann brauche ich keinen Arzt mehr. Kannst Du nicht den Arzt wechseln ? Oder ist das bei Euch überall so üblich ?
                            Das geht doch nicht das befunde öffentlich mit den Patienten
                            besprochen wird . Das sind ja schon skandalöse Zustände.
                            Solange keiner etwas sagt wird es weiter so praktiziert.
                            Hier gibt es zum Glück genug Ärzte , das man wechseln kann.

                            Mir wollte ein Frauenarzt alle halbe Jahr Untraschall machen ,
                            da verdiente er jedes mal 40.- .Ich habe das nicht gewollt , wozu auch , wurde er sehr unfreundlich . Nun suche ich mir einen neruen Arzt. Man muß das nicht alles mitmachen oder gefallenlassen. Wir zahlen genug Beiträge und dann möchte ich auch von einem ARZT behandelt und betreut werden .
                            Lieben Gruß nicht aufgeben und sich wehren !!

                            Brabara

                            Kommentar


                            • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                              Moin Barbara,

                              also ich habe das beobachtet, als ich Jemanden zur Magenspiegelung, Darmspiegelung und Prostatabiopsie begleitet habe. Offene Befundauswertung an der Theke.

                              Die Diabetologin gilt als DIE Beste auf dem Gebiet. Ist aber total überlaufen mit Patienten.

                              Die genannten Abteilungen befinden sich einem riesengroßen Ärztehaus, genannt Praxisklinik, früher Poliklinik.

                              Aber dafür hab ich einen Gyn, der Ultraschall kostenfrei macht:-)

                              Was mich gestört hat, war der Umgang der Thekenschwestern mit den vor allem älteren Menschen. Als wären die nur zum Arzt gegangen, weil im TV und im Kino nix lief. Respektlos und schnippisch, also vor allem in der Prostata und Spiegelungsabteilung....ich denk dann immer, sollen die lieber Bäcker werden, da sehens nachts nur Teig und an dem könnens sich dann auslassen.

                              Kommentar


                              • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                                Moin Tom , ich kann Dich gut verstehen . Das i9st keine Art , wie das bei Euch abläuft. Das liegt auch bestimmt an dem großen betrieb. Es gibt auch andere gute Ärzte die eine kleinere Praxis haben und man gut aufgehoben dort ist.
                                Was nützt Dir die tolle Ärztin , die mag ja gut sein , wenn Du nichts von ihr hast und meistens nur von den Mädels bedient wirst.
                                Ich würde so etwas nicht mit machen . Wie bei dem Frauenarzt.
                                Dann wechsel ich eben
                                genauso jetzt beim HNO Der ist kurz angebunden nicht sehr freundlich , was er früher immer war. Ich sollte ein teures Medikament von ihm nehmen , welches die Schwerhörigkeit verlangsamt. Kosten 180.- Im Internet habe ich dann gelesen , daß es gar nichtsbringt .Drei bis vier Monate müßte man es nehmen.
                                Ich werde mir also auch einen anderen suchen. Es wird heute einem alles mögliche angedreht. Aber zum Glück gibt es ja das Internet und kann es zum Glück noch benutzen.
                                Ich grüße Dich
                                Barbara











                                .

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                                • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                                  hallo, da hab ich wirklich glück mit meinen arzt, auch zu den sprechstundenhilfen habe ich viel vertrauen, er hat unterschiedlich geschulte fachkräfte, ich find es sehr schade wie hier teilweise negativ über die sprechstundenhilfen und krankenschwester geredet wird, der großteil hat ein lange ausbildung und schult sich weiter, ich hatte so eine in der letzten kur dabei und die hat oft mehr gewusst als die beraterinnen.
                                  wenn ich sehe wie beratungsresistent meine mutter ist und ich im warteraum oft mitbekomme wie wenig interesse an einer mitarbeit ist, dann wundert es mich nicht wenn nach tabellen gepritzt wird, damit der zucker einigermaßen gerade verläuft.
                                  ich denke es gibt nicht soviele diabetiker die sich so wie wir hier dafür interessieren solange wie möglich eine guten zuckerwert zuerreichen, schätze mal so 20 % in einer diabetolgischen praxis,
                                  liebe grüße moni

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                                  • Neues Jahr, gleiches Thema


                                    Moinmoin,

                                    ich bekomme mit diesem blööden DMP oder Curaplan noch die Krise..vor 1 Jahr schilderte ich Euch ja das Gezerfe, dass die DMP-Patienten, die alle beim Diabetologen eingeschrieben waren, zum Hausarzt sollten. Samt dem DMP.
                                    Es gab dann eine Absprache, dass die Diabetologin in meinem Fall die Laborberichte zur Hausärztin schickt und dies dann den DMP-Bericht schreibt an die AOK und meine Laboruntersuchungen beim Diadoc erfolgen, weil der Hausarzt keine Urinuntersuchung macht und ich Schiss habe nach dem Harnleiterverschluss.
                                    An diese Absprache könne man sich aber überhaupt nicht erinnern, man habe auch nicht miteinander telefoniert...
                                    Vorige Woche erhielt ich von der AOK einen Brief, dass ich wegen zwei fehlender Dokumentaionen aus dem Curaplan geflogen wäre. Ich denk noch. Na endlich und Juchuuu!!.

                                    Auf meine Frage beim Diadoc an der Theke, ob ich denn auch OHNE diesen Dingens behandelt werde, kommt ein striktes NEIN.

                                    Was mach ich denn nun? Ich dachte immer, das sei freiwillig?
                                    Vielleicht bin ich ja einfach nur dumm..*heul*

                                    Jetzt steh ich WIEDER zwischen zwei Ärzten. Und das nervt mich einfach.

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                                    • Re: Neues Jahr, gleiches Thema


                                      Moin Tom, das ist unredlich was Dir da erzählt wird . Das DMP
                                      Programm ist immer noch freiwillig. Ich habe Dir auch schon mal gesagt das ich NICHT da mit mache. Ich zabe auch nur einennArzt für alles . Laß dich da nicht verunsichern. Ich glaube nicht ,daß wir hier andere gestze haben.Das ganze Programm bringt mir überhaupt nichts. Ich denke , das ist vor allem für Anfänger geeignet.
                                      Lieben gruß
                                      Barb.

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                                      • Re: Neues Jahr, gleiches Thema


                                        hallo tom,
                                        bringen tut das dmp als einziges die möglichkeit in regelmäßigen abständen ne bezahlte schulung zu bekommen.
                                        wobei ich darauf gerne verzichte, solange ich noch die erste im kopf habe, (und wenn alzheimer zuschlägt, nutzt eine erneute schulung nichts die ja am nächsten tag wieder weg ist)
                                        das problem das nicht wegzudiskutieren ist, wenn der arzt sagt
                                        "ich behandele sie nur wenn sie im dmp sind" wohlgemerkt das muß mir der "arzt" sagen auf das thekengeschwafel höre ich schon lange nicht mehr, "dann" ist das "seine" entscheidung, niemand ist verpflichtet jemanden zu behandeln. (außer es ist ein notfall) - auf einer insel wo nur einer ist , ist immer notfall.
                                        was du machen kannst ist die kk anrufen und feststellen lassen,
                                        "wo" die berichte verschlampt worden sind, auch meine waren gemeldet(ich war dabei und konnte es bezeugen) - da war es die sammelstelle, und ich habe verlangt weiter "drin zu sein" ohne mich neu einzuschreiben, da der fehler nicht auf arzt/patient zu schieben war, das hat die kk eingesehen und damit war alles plötzlich wieder in ordnung.
                                        mfg. klaus

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                                        • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                                          Die Hausärztin hat die Berichte verschlampt, kann sich aber an keine Absprache erinnern, hat aber 2/2013 noch an die AOK geschickt.
                                          Ich such mir jetzt nen anderen Arzt und frage vorher an, ob die ohne DMP behandeln.
                                          Am 1.3. hab ich Termin beim Diadoc. Ich geh mit normalem Ü-Schein hin, sollen die das unter sich klären.

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                                          • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                                            hallo tom,
                                            auf jeden fall würde ich mich nicht vom thekenpersonal abwimmeln lassen, mit dem spruch der doktor hat gesagt, ich habe nämlich mal nachgefragt der hat garnichts gesagt gehabt.
                                            stellungnahme : dann habe ich eben den doktor falsch verstanden.
                                            meine antwort kannst du dir denken. wenn ich jetzt komme bekommt die immer so komische flecken im gesicht umd schickt mich zur nebenfrau, da ihr computer abgestürzt ist.
                                            mfg. klaus

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                                            • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                                              haha ihr seit lustig, wollte morgen bei meiner kk anrufen um nachzufragen ob ich wirklich einen ü schein brauche, lt meiner diab-sprechstundenhilfe brauchen die den dringend.
                                              aber mit den anderen dingen habe ich keine probleme, meine blutproben mache ich schon immer bei meinen hausarzt( die wissen wo ich was hergebe)und die faxen dann die werte zum jeweiligen facharzt, die medis bekomme ich vom facharzt, da schiebt mein ha auch gerne weg, aber die rheumamittel sind sehr teuer.
                                              liebe grüße moni

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                                              • Re: Diabetologe meldet 3000 Patienten ab vom DMP


                                                hallo monie,
                                                mit dem budget kämpfen ist ja nichts neues, meine erfahrung nimm dir 5 minuten mit dem arzt sprich mit ihm auch über dieses thema, und du wirst sehen da gibt es gute verteilmöglichkeiten.
                                                immer nach der devise auf mehreren schultern trägt es sich leichter. wir wissen ja daß wir keine billigen patienten sind, auf der anderen seite wissen die kassen nicht wohin mit dem geld.
                                                also sie sind eindeutig nicht überfordert. und wenn du mit dem doc die hand geschüttelt hast können die an der theke im kreis hüpfen.
                                                mfg. klaus

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                                                  liebe moni, das Thema Ü-Scheine. Ich kann dir jetzt schon sagen, was deine KK sagt:
                                                  Das entscheidet jeder Facharzt, ob er einen Ü-Schein will oder nicht.
                                                  Ich meine, die Ü-Scheine gabs schon VOR der Einführung der Praxisgebühr, oder Klaus?
                                                  Ich habe vor einiger Zeit mal im Bundesministerium angerufen und danach gefragt.

                                                  Und die sagten, es gelte sozusagen der Stand VOR Einführung der Praxisgebühr. Also Facharzt fragen. Damit wollte man damals eindämmen, dass nicht jeder Patient gleich zum FAcharzt rennt, sondern der HAusarzt guckt, ob er vielleicht selbst..und wenn nicht, dann zum FAcharzt.

                                                  Ich habe gestern den beiden Ärzten ein Fax geschickt mit identischem Text, Schilderung des Sachverhaltes mit Bitte um Mitteilung des Ergebnisses. Am 1. März hab ich einen Diadoc-Termin. Bekomme ich keine Antwort bis dahin, gehe ich mit normalem Ü-Schein hin und fertig ist die Laube. Nehm mir kleines catering mit. DAnn wollen wir mal sehen, wer hier nicht behandelt wird. Bin grad in Rebellionsstimmung.
                                                  Und dieses Mal will ich die Absprache schrifltich haben.

                                                  Eigentlich hätte ich- das werd ich das nächste Mal auch tun- den AOK-Brief sofort zurücksenden sollen an die AOK mit dem Vermerk: Bitte mit Arzt klären, ich bin nur der Patient. Ich finds ne Frechheit, dass man nen Brief bekommt,, mit der Bemerkung:

                                                  "....auch, wenn Sie regelmäßig Ihre Arztbesuche wahrgenommen haben.. fehlen zwei Dokumentationen des Arztes...aus dem Curaplan raus.. "
                                                  Ich werde nächstens auch Moni meine Mahnungen schicken, wenn ich Geld vom Bäcker will;-)

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