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Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes Typ 2

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  • Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes Typ 2

    Die Fragestellung ist nicht von mir, sondern stammt aus dem Diabetes Newsletter vom März 2010.

    Darin heißt es z.B.:
    Diabetologen empfehlen im Allgemeinen den Blutzucker bei Typ 2-Diabetes so einzustellen, dass ein HbA1c von unter 7% erreicht wird. Eine große Untersuchung legt nun nahe, dass dies für die meisten Typ 2-Diabetiker nicht so günstig ist. Zitatende.

    Ich bin jetzt 49 J. seit 1 Jahr habe ich einen HBA1C von 7,5% und bin natürlich damit nicht zufrieden und arbeite auch noch daran, das Procedere zu optimieren..

    Die News gelten für Leute ab 50...mich irritierte diese Information sehr.. Und ich hätte sehr gern EURE Meinung dazu gehört.

    Hier der link dazu.
    http://www.diabetes-deutschland.de/news114.html

    Ich bin ehrlich und möchte Euch sagen, dass ich mich ab und zu in letzter Zeit schon bei dem Gedanken ertappte, ob ich mit den 7,5% ) die sich (zwar von über 12% aus gut anschauen) scheinbar nicht nach unten bewegen wollen seit 1 Jahr, nicht leben muss/kann/darf?

    Meine Ernährung ist auf Minimum (Früh 1 Brötchen (48g) und abends etwas Warmes, dazwischen nix außer einem Mädchenkaffee), wenn ich hier noch mehr einschränke, sinkt meine allgemeine gesundheitliche Verfassung, ich habe wieder blutende Hauprobleme, kann mich im Job nicht konzentrieren, bin müde und fühle mich einfach nur krank und hungrig.

    Ich habe versucht, morgens absolut kh-frei zu essen, das klappt auf die Dauer nicht, ich habe Magenbeschwerden und Sodbrennen..es klingt sicher bekloppt, aber ich brauche mein kleines Butterbrötchen und einen Kaffee.

    Ihr könnt jetzt ruhig schimpfen....:-(( Vielleicht bekomme ich beim TÜV eben nur eine 3 und sollte damit gut leben?

    Wie schlimme sind meine 7,5%? (Es ist und bleibt der 11 Uhr Wert, der bei 11 liegt durch die Semmel..)


  • Re: Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes T


    Moin Tom,

    ich schreib's mal, wie ich's lese: Du schreibst zwar viel, aber Du liest erstaunlich häufig nicht wirklich mit. Sonst hättest Du in vielen Beiträgen vor allem von Klaus und mir schon häufig gelesen, dass ALLE Studien, die eine Gefährdung von älteren Herrschaften mit gesünderen 1c-Werten ausweisen, sich auf Betroffene beziehen, die über 10 und mehr Jahre - meistens allein mit Tabletten - im Rahmen von 1c 8-10 und mehr gehalten wurden. Und bei denen es sich in der wichtigsten dieser Studien ACCORD ausschließlich um Herzkreislauf-Hochrisiko-Patienten handelte, die zum großen Teil schon wenigstens einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hinter sich hatten. Und die hat man nun mit sehr offensiver zusätzlicher Medikation und völlig ohne deren eigene Kontrolle so im BZ gesenkt, dass der 1c unter 6 sinken sollte.

    In meinen Augen ist zwar ein 1c unter 6 für jeden von uns machbar, wenn wir unseren BZ selbst passend gesund steuern, aber in der Form der doppelt blinden Einstellung, in der der Betroffene seinen BZ nicht selbst steuert und in der auch der direkt behandelnde Arzt nicht weiß, was läuft, sehe ich das Ziel zusammen mit dem Weg der irren Medivermehrung als vorsätzliche Körperverletzung.

    Von den Vergleichs-Opfern, deren 1c nur bis 7 oder so sinken sollte, sind in der Beobachtungszeit ein paar weniger gestorben, und deswegen ist 7 für ältere Diabetiker nun gesünder.
    Interessant vielleicht noch, dass in der selben Personengruppe außerhalb des kranken Hauses und außerhalb der Studie in freier Wildbahn in der selben Zeit deutlich häufiger gestorben wurde, also auch deutlich häufiger als in der Gruppe mit dem 1c-Ziel unter 6.
    Für wem's noch nicht aufgefallen sein sollte: Die meisten Studien sind Studien aus kranken Häusern, nicht aus dem Leben in der freien Wildbahn.

    Bisdann, Jürgen

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    • Re: Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes T


      und wie schon gesagt, ob du zu dem victoza glibepirid nimmst das "insulin" ausschüttung provoziert, oder insulin spritzt ist jacke wie hose, der einzige unterschied liegt beim gespritzten insulin in der zielgenauigkeit, währen das glimepirid über stunden(angeblich über 24h) wie ein unbeaufsichtigter rasensprenger insulin ausschüttung provoziert. das ist ja die ursache für gewichtzunahme bei nur glimepirid, es gibt insulin ohne daß man es benötigt. ict ist das gegenteil. da gibt es nur insulin "wenn" es benötigt wird.
      ich hoffe daß moni das auch liest, die mittags bz testet und "diesem" wert entsprechend etwas spritzt. "das" ist auch nicht ict das ist garnichts, das morgeninsulin soll so wirken daß man mittags 80-100 hat, "dann" wird passend zum "bevorstehenden essen gespritzt und nach dem "passenden" sea angefangen zu essen.
      denn dann wirkt das insulin und verpufft nicht sinnlos, und jeder wird feststellen daß der bolusfaktor sinkt, also die benötigte insulinmenge abnimmt "trotz" besserer wirkung.
      hast du mal überlegt daß du ev zuwenig ißt ?
      du nimmst nicht zu bei optimalen werten, trotz sattsein.
      mfg. klaus

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      • Re: Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes T


        Wenn sie zu wenig essen würde, würd sie vom Fleisch fallen. Davon hat sie bis jetzt noch nichts geschrieben. Aber wenn der BZ auch mit sehr wenig Zucker und einigem Medi-Aufwand nicht im gesunden Rahmen bleiben will, sagt er mir, dass da Insulin fehlt. Und zwar bei mehr als HBA1c 7 mehr als wirklich notwendig. Denn in den dafür notwendigen BZ-Höhen braucht die selbe Scheibe Brot wenigstens 150% statt der 100%, die sie bei einem HBA1c um 6 brauchen würde.

        Kommentar



        • Re: Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes Typ 2


          hallo ihr zwei jetzt versuch ich es nochmal ich komme zu zeit mit einen nüchternzucker von 100 am morgen an, mache mir dann ein fünfkorn (ca 50 gr.) flockenmüsli mit 1be joghurt, dazu 1000mg metformin und 1.5 mg glimiperit, vor victoza noch 10 ie liprolog,
          hatte heute nach zwei stunden 90mgdl um 13 uhr hatte ich 121mg ohne essen habe dann um 14 uhr 6ie lipro gespritzt und 70 gr brot mit wurst und käse gegessen. war nach um 15 uhr hatte ich 190 um
          16.30 nur noch 88 was mich dazu veranlasste zwei kekse zum kaffee zu essen, um 19.30 habe ich 118 und sechs ie lipro gespritzt zum abendessen gabs fisch mit zwei kartoffeln und salat und einenleckern nachtisch mit 0,5 be ( sind aber nur drei teelöffel) also nicht neidisch sein laut diabetologen sollte ich mit 10 ie spritzen abend 16 und 40 ie basal in der nacht, ich esse aber mittags nicht soviel deshalb spritze ich nach bedarf das hat tom falsch verstanden ich spritze nicht irgendwann jregendwas sondern immer nur wenn ich was esse und das sind bei mir sehr unregelmäßige zeiten z. b. abendessen zwischen 18 und22 uhr
          hoffe es ist jetzt verständlicher erklärt
          liebe grüße moni

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          • Re: Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes Typ 2


            hallo moni,
            nach bedarf die ie anpassen ist ok, hast du schon mal dran gedacht zb bei dem guten ausgangswert zum mittag statt der 6 ie
            nur 5 zu spritzen aber mit sea , nach deiner werteentwicklung geschätzt gut 30 minuten, dann fällt die spitze nicht so hoch aus und der abfall nicht so tief.(kannst du selbst austesten)
            habe ich gerade gehabt, mit etwas vorrat auf den rippen sea trotz novorapid 1 h ! )
            ja der bz steigt auch ohne essen, und bei 90/88 sind 90, ist keine gefahr der uz.
            frage sind die 40 ie basal gewürfelt oder wirklich getestet, denn die scheinen sehr hoch.
            keine angst neid kenne ich nicht, und im meinem haushalt gibt es auch keinen süßstoff, ich benutze immer zucker, war aber nie scharf auf süßes, dafür .am liebsten selbsteingelegt saure gurken.
            mfg. klaus

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            • Re: Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes Typ 2


              hachtrag, halte die kombi victoza, insulin für weniger problematisch, als die kombi insulin dazu glimepirid, denn da wird immer was ausgeschüttet, sofern die betas noch produzieren können das verstärkt die resistenz, und wenn die betas nicht mehr können dann ist das glimepirid sinnlos.
              mfg. klaus

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              • Re: Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes Typ 2


                hallo tom die basalrat ist ausgetestet habe in der reha mit 30 ie angefangen bin mit 42 nachhause der diabetologe hat dann auf 44 und 46 erhöht und wollte vor victoza auf 48 rauf die 40 sind dann auf meinen mist gewachsen und er hat es am montag abgesegnet
                probiere mit den sea morgen mal aus, musste in der reha auch 20 min warten trotz lipro
                süßstoff brauch ich dringend liebe kaffee mit schaum und in die milch kommen einpaar tropfen einfach himmlich wie sahne und ich war keine süße aber seit ich spritze habe ich plötzlich lust auf süßes bekommen vorher wollte ich lieber käse, macht auch nicht schlanker
                egal wenn man bei jeden kind 5-10 kg behalten hat habe vier kinder, und meine op`s haben es auch nicht besser gemacht
                gute nacht moni

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                • Re: Ist ein höherer HBA1C-Wert bei Diabetes T


                  [quote klausdn]hast du mal überlegt daß du ev zuwenig ißt ?
                  du nimmst nicht zu bei optimalen werten, trotz sattsein.
                  mfg. klaus[/quote]

                  Mein Essverhalten zum Frühstück und abends hat sich eigentlich m e n g e n m ä ß i g zur Zeit vor der Diagnosestellung nicht geändert. Ich bin sicher dumm und begriffsstutzig, aber worauf willst du hinaus, Klaus?
                  Dass ich mehr esse und damit die BSD eher oder intensiver reagiert u8nd Insulin freigibt? Ich probiere ja immer noch einige Dinge. Ich habe das Glimeprid UND Metformin gleich nach dem Aufstehen genommen, habe auch ne halbe Scheibe Brot um 5:30 Uhr gegessen, hat leider nix bewirkt...

                  Das, was weggefallen ist, ist essen zwischen Frühstück und warmem Abendessen. Mehr kann man mit Viktoza, also ICH kann es nicht, nicht essen durch den Sättigungseffekt.

                  Sonst wird mir schlecht und ich übergeb mich.

                  Du hast ja völlig Recht, wenn du sagst, es geht eigentlich nur darum, dasss frühs und vormittags Insulin parat steht, um nicht einen 11er Wert 3h nach dem Frühstück zu bekommen, der dann innerhalb 1h um mindestens die Hälfte abfällt. In der Stunde bin ich hundemüde und könnt tief und fest schlafen.

                  Ich gehe in der 2. Aprilwoche zum Diadoc und werd mir das versprochene Humalog abholen. Ich weiß, ich hab gesteren geschrieben, ich nehm kein Insulin zu Viktoza, ich schwanke hin und her..bin wirklich einfach unsicher. Aber zugeführtes Insulin, und, wenn es eben nur ein paar Einheiten sind, ist doch auf jeden Fall besser als das Glimepirid?

                  In Wolfmens Fred hat Jürgen eine Bemerkung gemacht von wegen Frage beantwortet. Das ist nicht vergleichbar, Jürgen.

                  Wolfmen konnte Viktoza nicht weiter nehmen, weil nicht mehr genug Eigeninsulin da war und das bissel, was noch da war, mit am Ende einer unsinnig hohen Glimepirid-Dosis totgehauen wurde.

                  Er zieht ein vernichtendes Resümee. Aber ich kann mich ebenso gut an seinen Erfolgsberichte erinnern. Wenn seine BSD noch mitspielen würde, wäre es mutmaßlich immer noch bei Viktoza.

                  Und von wegen Askese...das ist mit Viktoza überhaupt nicht gefordert, auch, wenn die Essemengen wesentlich geringer sein könne, deswegen kann man sich dennoch vielseitig ernähren.
                  Wenn er dennoch getan hat, eigene Entscheidung.

                  Und anfänglich hatte er wohl auch neben seinen (ich glaube) 26 kg Gewichtsverlust auch gute BZ-Werte. Und, auch, wenn die Gewichtsabnahme sekundär ist, so wird sicher jeder bestätigen, dass dies die Lebensqualität erheblich verbessert und auch das allgemeine Wohlbefinden. Das ist wolfmen vielleicht nicht mehr erinnerlich.....

                  Die Frage, wie denn die Insulinempfindlichkeit NACH der Viktozazeit aussieht, konnte er bisher nicht beantworten. Und die wäre als einzige interessant, weil ja gesagt wurde, Byetta/Viktoza ist für eine Therapiezeit von 3 Jahren erst mal abgesichert erkenntnistechnisch und in der Zeit könnten die Betazellen eine Erholungspause haben.

                  Und was heißt, nicht lange mit soom Zeuchs herumexperimentieren? Das ist ja, als würde man die Oma die Treppe runterschubsen und dann fragen, warum rennst du so?
                  ich rechne immer damit, dass mal heißt: Viktoza geht nicht mehr, wir müssen zu Insulin zurück. Dessen bin ich mir bewusst.

                  Ich kann mich sehr gut an Dr. Keuthages Worte hier erinnern, als er mir nach einigen Monaten Byetta, in denen die Werte wirklich mies waren trotz Byetta, sagte: Haben Sie Geduld! Und das höre ich auch von meiner Diabetologin, die der Meinung ist, es gäbe noch Stellschrauben.

                  Die 7,5 stabil über ein Jahr zu halten, ist für mich persönlich nach der Katastrophe vorher ein Erfolg, auch, wenn Ihr das anders seht...
                  Und die Katastrophe davor ist auch der Grund, weshalb ich solche Angst und fast Panik davor habe, überhaupt wieder zu Insulin zu greifen..

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