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Zuckerkrank und mehr

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  • Zuckerkrank und mehr

    Hallo,

    ich hoffe mir kann mal jemand helfen. Also ich hab seit 1993 Zucker und bin jetzt 35 Jahre alt und habe seit 1999 eine Insulinpumpe, komme soweit auch ganz gut klar.

    Aber im Laufe der letzten 1 1/2 Jahre haben sich noch ein paar andere Dinge eingeschlichen. Habe Hashimoto, Herzrhytmusstörungen und Angstattacken.

    Jetzt komme ich zu meinem eigentlichen Problem.
    Ich habe seit ein paar Tagen, eine Analvenenthrombose, die am Donnerstag von einem Chirugen in Augenschein genommen werden soll.
    Das Ding bereitet mir Panik. Habe das Gefühl, dass ich ggf. Darmkrebs hab oder so.
    Das schlägt mir so auf den Magen, dass ich zwar ein Hungergefühl habe, aber nix essen kann, weil ich das Gefühl hab, das es mir den Hals zuschnürt. Habe diese Symptomatik häufig in zusammenhang wenn ich etwas habe, was ich nicht einschätzen kann, wie gefährlich es ist. Ich bilde mir immer ein, dass ich todkrank bin, und das schlägt sich halt auf den Magen, dann wird mir Übel, ich muss häufig meinen Darm entleeren und ich bekomme wieder so eine Angstattacke. Jetzt meine Frage, kann es ein Reizmagen oder Reizdarm sein? Wenn meine Attacke vorbei ist, dann ist alles soweit wieder gut. Allerdings habe ich seit 2 Tagen morgens keinen Bissen runterbekommen, wohl auch, weil mich diese Analthrombose beschäftigt.

    Ich wußte nicht genau, an welchen Experten ich mich wenden sollte.
    Im letzten Jahr meinte noch der Endo zu mir, dass ich "wahrscheinlich" eine Gastritis hätte, und "wahrscheinlich" auch eine Lactoseintoleranz und ggf. noch einen Vitamin D-Mangel. Ist aber alles nicht mehr richtig kontrolliert worden.

    Bitte ich brauche Rat, sonst gehe ich nervlich bald am Stock.

    Liebe Grüße

    Treelolein


  • Re: Zuckerkrank und mehr


    Hallo Mitpumpenträgerin,

    super, wenn die Stoffwechselführung mit Hilfe der Insulinpumpentherapie gut funktioniert.

    Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung wie der Typ1-Diabetes und beide Krankheiten gesellen sich leider sehr gerne.

    Eine perianale Thrombose hat nichts mit Krebs zu tun und ist chirurgisch gut behandelbar. Angst ist dabei der falsche Ratgeber.

    Herzthytmusstörungen sind eine Sache für den Kardiologen und sollten behandelt werden wie auch die Angstzustände von einem Psychotherapeuten.

    Laktoseintoleranz ist eine lästige und unangenehme Erscheinung, die jedoch durch Abstinenz einiger Milchprodukte, die Laktose enthalten, ganz gut in den Griff zu bekommen ist. Man kann das fehlende Enzym auch medikamentös (z.B.mit Laktrase) ersetzen. Chronische Gastritis sollte vom Gastroenterologen abgeklärt und therapiert werden.

    Ich wünsche gute Besserung.

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