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Zuckermessstäbchen

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  • Re: Zuckermessstäbchen


    Ja, Du hast vollkommen recht. Bei sollte es so werden , we früher in der DDr. Massenabfertigung. Ich war jetzt in einem Augenzentrum , da wurden alle möglichen Untersuchungen gemacht Da wurde mir ein Farbstoff in die vene gespritzt um den
    Hintergrund zu sehen und dann wurde eine Farbaufnahme vom Hintergrund gemacht , ( sollte ganz was neues seein ) mußte dafür EURO 100 .- bezahlen. Anschließend sollte eine ausführliche Besprechung stattfinden. Ich wurde zu einem anderen Arzt geschickt , der noch mal in die Augen guckte und dann nur sagte ev. könnte man später mal lasern aber Frau Dr.
    würde mich noch anrufen. Das war Anfang der Woche.
    Ich bat einen bericht für meinen Arzt. Am Freitag muß ich dort hin.Wenn kein bericht da ist bekommt die Augenärztin einen schönen Brief von mir. Das ist keine behandlung . Ein ausfürhliches Gespräch hatte sie mir zugesagt.

    Ich will damit sagen, wie das heute in so großen Praxen aussieht
    Kein persönlicher Kontakt mehr. Da war richtig eine Massenabfertigung. So ähnlich wollte unsere Ulla und andere auch. Wenn ich den bericht habe suche ich mir einen anderen Arzt. Meiner ist leider in den Ruhestand gegangen .

    Ein schönes Wochenende
    Barbara

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    • Re: Zuckermessstäbchen


      Ja, da pflichte ich Dir vollkommen bei

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      • Re: Herr Dr. Keuthage können Sie Aufklären?


        .... es schein so als hätte ich da in ein Vespennest gestochen .... aber eine Antwort auf meine Frage habe ich noch nicht bekommen.
        Meine Mutter (70) hat auch Typ 2 muss nicht spritze. Sie hat von ihrer KK (eine BKK) ohne dass sie dort angefragt hat, ein Schreiben bekommen dass sie die Kosten weiter übernehmen, sogar die 10€ Praxisgebühr. Ihr Arzt hat ihr letzte Woche 150 Meßstäbchen auf 1 Rezept verschrieben, ich konnte nur noch den Kopf schütteln ....... Ich weis echt nicht was da läuft ....... anscheinend müssen sich weder Ärzte noch Kassen an die "Vorschrift" halten .... wenn es diese überhaupt gibt. Ich würde allen empfehlen sich zu erst an die eigene Kasse zu wenden, wenn diese nicht bezahl eine andere Kasse suchen und schauen dass man es schriftlich bekommt, so wie ich es bekommen habe und dann den behandelnden Arzt mit diesem Schreiben zu konfrontieren. Ich werde das auch machen, mitte Febr. habe ich den nächsten Termin, werde dann hier berichten.

        Gruß und DANK für die vielen Antworten!

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        • Re: Herr Dr. Keuthage können Sie Aufklären?


          ..in der Tat: die Betreuung von Diabetikern - ist im Vergleich zu vielen anderen (auch Industrienationen) - in Deutschland sehr gut

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          • Re: Zuckermessstäbchen


            hallo barbara,
            das was dort gemacht wurde ist, absolut nicht neu,
            fluoreszensangiografie - ist bei mir schon zweimal gemacht worden. "nur" das kostet absolut "nichts", denn das ist kassenleistng, da haben sie dich gelinkt.
            die apparatur ist für normale praxen zu teuer und amortisiert sich nicht, - da gehört zuerst eine antiallergene spritze, dann geht man zum gerät , fluoreszin wird gespritzt, und die erste farbaufnahme gemacht, kutz darauf wird die schwarz weiß aufnahme gemacht, danch das andere auge.
            das bild nimmt man als bild , neuerdings als cd gleich mit.
            die farbaufnahme damit der ist-status festgehalten ist, die sw aufnahme um zu sehen on einblutungen vh sind,die dann als wolke zu sehen sind(vom ausgetretenen farbstoff)
            dann bin ich gleich gelasert worden(auf meine bitte um mir das nochmalkommen zu sparen, denn mein augenarzt hatte mir gesagt wenn nötig, dann gleich, da dort die erfahrenen sitzen und dicht an der makula, er lieber spezis lasern läßt,
            das habe ich noch ein zweites mal gemacht.
            insgesamt 14 mal, seit 2 jahren ist alles ok, allerdings erst seit ich absolut kein aspirin mehr nehme, nicht die 100mg, nicht sonst.
            daher nicht lange mit lasern warten,(erstens ist es nicht schlimm, zweitens je eher gestoppt desto weniger muß geschossen werden)
            war gerade anf jan zur vierteljärlichen kontrolle, und bin noch immer ok.
            kleiner tip laß dir die bilder geben, und mach eine farbkopie,
            für deine unterlagen.
            ob du die 100 e zurückfordern kannst, weiß ich nicht.
            versuchen würde ichs.(hätte allerdings nichts gezahlt da mein aa mich vorher informiert hatte.)
            mfg. klaus

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            • Re: Zuckermessstäbchen


              hallo jürgen, wenn das so ist, mit den zwei streifen pro tag wundert mich das ergebnis der studie nicht , um so mehr die sinnlosigkeit dieses ergebnis auf deutschland zu projezieren.
              und genau so unsinnig ist es die aussagen der ukpds einfach auf d anzuwenden.
              mfg. klaus

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              • Re: Zuckermessstäbchen


                hallo Klaus, ich bin der sehr dankbar für die Information.
                Wenn ich es richtig verstehe wird bei der fluoreszensangiografie
                wird die rote Flüssigkeit gespritzt. Das ist auch kostenlos gemacht worden , dann wurde noch eine präzisere Aufnahme
                gemacht und die mußte ich extra bezahlen.
                Wie gesagt einen effektiven befund oder Bilder habe ich nicht gesehen.
                Ich werde da kommende nachhaken. Jetzt weiß ich besser Bescheid und kann anders bei dem Arzt auftreten.
                Gruß Barbara

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                • Re: Zuckermessstäbchen


                  KLaus, ich habe hier meine Rechnung vorliegen und es handelt
                  sich um eine Lasergestützte , zweidimensonale nervenfaser=
                  schichtdickenmessung mittels OTC. Dafür habe ich Euro 100.-
                  bezahlt .
                  Gruß Barbara

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                  • Re: Zuckermessstäbchen


                    [quote m1918]Hallo,
                    seit kurzem werden laut meiner Diabatologin Zuckermessstäbchen von der Kasse nicht mehr bezahlt? Ausnahme wer sprizen muss. Bisher habe ich pro Quartal 50 Stück zur Kontrolle bekommen. Ist das generell so oder gibt es noch Kassen die weiter hin bezahlen.
                    Gruß Martin[/quote]

                    Lieber Martin,
                    ich möchte Dir noch mal auf Deine Frage antworten. Es ist meine persönliche Meinung und Erfahrung und die muss nicht geteilt werden.

                    Ich spritze KEIN Insulin, sondern Viktoza und werde somit genauso behandelt wie die, die Tabletten einnehmen, für die es also bisher 50 Streifen pro Quartal gab.

                    Ich bin bei einer Diabetologin und erhalte 200 Streifen pro Quartal, OHNE, dass ich darum betteln muss. Ich habe Messbedarf, weil die Einstellung noch nicht SO ist, dass alle Werte im grünen Bereich landen und so noch am Management "gedreht" wird.
                    Außerdem fahre ich regelmäßig Auto und sehe es als meine Pflicht an, VOR Fahrtantritt meinen BZ zu messen.
                    Meine ganz persönliche Meinung dazu ist, dass

                    1. es jeweils vom behandelnden Arzt abhängt, wie er die Notwendigkeit und den Sinn der Verordnung der Streifen der KK gegenüber dokumentiert und vermittelt.

                    2. das sicher von KK zu KK individuell gehandhabt wird,

                    3. man bei Ablehnung der Verordnung durch den Arzt gut PRO Verordnung argumentieren sollte - immer voraus gesetzt - Messen ist sinnvoll.

                    4. ich sehe die Therapie immer als ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Arzt und Patient. Ist das nicht gegeben, such ich mir notfalls einen anderen Arzt.,

                    5. glaube ich, dass der Arzt seine §speziellen Spielräume" hat, in denen der jongliert, ansonsten würde es nicht SO krass unterschiedlich sein, dass manche ohne Probleme Streifen rezeptiert bekommen und manche nur das NEIN.


                    Wie argumentierst DU grad gegenüber deinem Arzt?

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                    • Re: Zuckermessstäbchen


                      hallo barbara,
                      ja das ist eine "igel" leistung , während die fluoreszensangio auch mit farb und s/w, photo kassenleistung ist.
                      mfg. klaus

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                      • Re: Zuckermessstäbchen


                        Hallöle!
                        ich spritze auch Victoza und bekomme seit ca 2 Jahren auch nur noch 50 Streifen pro Quartal.Mein Arzt sagte mir das er nicht Mehr aufschreiben kann weil irgendwann die Einstellphase zuende ist. Da ich nur noch 1x am Tag messe muss ich 1 Röhrchen selber kaufen. Da auch ich H4 bin versuche ich die Dinger bei Ebay zu bekommen.Klappt nicht immer aber Ab und An. Dafür bekomme ich Rezepte für Fußpflege und nicht nur die gewohnten 3x sondern 6x!! Meine Fußpflegerin fragte schon ob ich den Arzt bezirpsen würde...Nö muss ich nicht...Habe nur ein Prima Arzt in NRW gefunden.Bei uns im Kaff ist das ja nicht möglich da es hier nix brauchbares an Docs gibt. Alles was nix taugt kommt nach M.... in NDS...lach...

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                        • Re: Zuckermessstäbchen (mein "Kopfkino" und.)


                          [quote Tom61]Ich spritze KEIN Insulin, sondern Viktoza und werde somit genauso behandelt wie die, die Tabletten einnehmen, für die es also bisher 50 Streifen pro Quartal gab.

                          Ich bin bei einer Diabetologin und erhalte 200 Streifen pro Quartal, OHNE, dass ich darum betteln muss. Ich habe Messbedarf, weil die Einstellung noch nicht SO ist, dass alle Werte im grünen Bereich landen und so noch am Management "gedreht" wird.
                          Außerdem fahre ich regelmäßig Auto und sehe es als meine Pflicht an, VOR Fahrtantritt meinen BZ zu messen.
                          Meine ganz persönliche Meinung dazu ist, dass

                          1. es jeweils vom behandelnden Arzt abhängt, wie er die Notwendigkeit und den Sinn der Verordnung der Streifen der KK gegenüber dokumentiert und vermittelt.

                          2. das sicher von KK zu KK individuell gehandhabt wird,

                          3. man bei Ablehnung der Verordnung durch den Arzt gut PRO Verordnung argumentieren sollte - immer voraus gesetzt - Messen ist sinnvoll.

                          4. ich sehe die Therapie immer als ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Arzt und Patient. Ist das nicht gegeben, such ich mir notfalls einen anderen Arzt.,

                          5. glaube ich, dass der Arzt seine §speziellen Spielräume" hat, in denen der jongliert, ansonsten würde es nicht SO krass unterschiedlich sein, dass manche ohne Probleme Streifen rezeptiert bekommen und manche nur das NEIN.

                          Wie argumentierst DU grad gegenüber deinem Arzt?[/quote]

                          Hi Tom

                          Ich melde mich da mal gleich wieder zu Wort.
                          Ich bekomme keine Teststreifen mehr, darüber hatten wir hier ja mehrfach diskutiert.
                          Ich habe gebettelt, gefleht, geflucht und gedroht, es half nix.

                          Mir wird (bisher) sogar verboten "dafür" arbeiten zu gehen, ich bin EU-Rentner auf H4-Niveau und jeder Euro den ich dazu verdiene muß ich zu 70% verrechnen lassen. Also müßte ich für 100 Euro Arbeiten ausführen (1 Euro-Job) und dürfte dann davon 35 Euro behalten, incl. Fahrgeld. Für Frührentner mit Grundsicherung zählt die Zuverdienst- und Schonvermögenregelung nämlich nicht. Soviel zur öffentlichen Darstellung in den Medien und der Wirklichkeit. Alles um die Hartz4 Arbeitsmarktstatistiken zu schönen. Ich hoffe der BGH macht diesem üblen Treiben der einer Demokratie unwürdig ist, im Februar endlich ein Ende, sonst wird Hartz4 zur Sterbehilfe für Langzeitarbeitslose und wenn noch mehr Arbeitsplätze wegkrachen wohl ein unberechenbarer Konfliktherd.
                          (Sich aufzuregen treibt den Zucker rasant nach oben)

                          Jeder Arzt der mit Budgetüberschreitungen kämpft und das sind inzw. wohl eine ganze Menge, werden von den Kassen zur selbigen gebeten, wenn sie weiter verordnen.
                          Was ich für möglich halte ist, das nicht abgenommene Kontingente von gut eingestellten Patienten weitergegeben werden-gute Idee wie ich finde, ich profitiere letztendlich auch hiervon, dafür an dieser Stelle nochmal danke.

                          Ich muß allerdings sagen das der Teststreifen-Stress und anderer verwaltungstechnischer Irrsinn mich in den letzten 3 Monaten eine Menge Kraft gekostet hat, die ich gerne in meine Zukunft investiert hätte.
                          Aber so denken Bürokratenhirne mit Sparzwang wohl nun einmal, "Kostensenkung sofort"-Folgeschäden aus falscher Sparwut kann man dann ja jemand anders später wieder in Ordnung bringen.

                          Ciao
                          Wolfgang

                          P.S. Ich habe seit einigen Wochen wieder heftige Panikattacken und die waren schon fast weg-danke IQWiK, danke SozAmt.

                          (Ich leg mich jetzt hin, weil es mir psychisch wieder richtig scheiße geht. :-((

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                          • Re: Zuckermessstäbchen (mein "Kopfkino" und.)


                            Moin Wolfgang,

                            ich habe in Zusammenhang mit einem Schmerzmedikament, dass ich vor Jahren sehr hochdosiert nehmen musste erlebt, wie der Arzt in MEINEM Beisein Rezeptierungen in seinem PC löschte. Frage mich nicht weiter. Ich weiß nicht.
                            Und ich bin mir sicher, dass die Ärzte einige Tricks drauf haben, um FÜR ihre Patienten auch gegen die KK zu handeln.

                            Ich steh natürlich zu meinem Wort, ich schicke dir in den nächsten Tagen 100. (Warum kann die Diabetologin 200 pro Quartal rezeptieren...? Das ist für mich ein Zeichen, dass es also möglich ist. Und ich bin mir sicher, die setzt sich NICHT wegen mir bei der AOK in die Nesseln...
                            Aber ich bin mit meinem 7,5er HBA1C ja leider auch immer noch nicht am Therapieziel. Ich habe inzwischen fast den Verdacht, dass die frühere Hepatitis die Leber doch so geschädigt hat, dass die deswegen oder aus anderen Gründen vermehrt Zucker produziert und ich am Ende vielleicht keinen Einfluss mehr habe. Na egal. Wir geben ja nicht auf....
                            Was auffällig ist, sie hat auch immer Pens und Messgeräte im Schrank, scheint die Vertreter gut abzuklopfen.
                            Wegen der Batterie-Zellen im Messgerät. Da hat sie mir ein neues aus dem Schrank gegeben, weil das billiger sei und es keine Rezepte mehr für die Zellen gibt. Ich weiß jetzt garnicht, ob Bayer nicht sogar kostenfrei die Zellen schickt....lass den Kopf nicht hängen.
                            Und einen anderen Arzt kannst du dir nicht suchen?

                            Kommentar


                            • Re: Zuckermessstäbchen (mein "Kopfkino" und.)


                              Moin Tom, ja , bei bayer bekommt man jedes Jahr die Batterien
                              umsonst. Da muß man sich bei Zubehör mal einklicken.

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                              • Re: Zuckermessstäbchen


                                ....ich reche mit Protesten, dennoch stelle ich 2 provokante Fragen:
                                Zitat "am Management gedreht": geht das nicht auch ohne BZSK???
                                ..."außerdem fahre ich regelmäßig Auto und sehe es als meine Pflicht an, VOR Fahrtantritt meinen BZ zu messen": ohne Medikamenten, die Unterzuckerungsrisiko haben??? Warum?...dann müssten auch Nicht-Diabetiker messen?!

                                Kommentar


                                • Re: Zuckermessstäbchen


                                  ..habe unter anderem Thema (siehe Glimepirid) mM korrigiert...etwas Grundsätzliches: Ärztefunktionäre reden seit Jahren (zB Herr Hoppe am Wochenende) davon, dass es eine Form der Rationalisierung im Gesundheitswesen gibt (die sich zwangsläufig noch verstärken wird) und fordern eine öffentliche (und von den Politikern und KK ehrlich geführte Diskussion) was die GKV noch bezahlen soll und was nicht...wenn also die GKV Teststreifen "wie optimal" bezahlen, wo werden dann Leistungen gestrichen??

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                                  • Sie trauen sich was, Herr Doktor:-)


                                    Na Sie trauen sich ja was, Herr Dr. Keuthage:-)
                                    Guten Morgen,

                                    also. mein HBA1C ist im vergangenen Jahr gewesen: 7,7. dann 7,6 jetzt aktuell 7,5.
                                    Die Werte sind gut, außer die in den 1-4h nach dem Frühstück, weil über 11.

                                    Also habe ich immer noch keine Strategie, die mich den ganzen Tag über in einen guten BZ-Bereich bringt.
                                    Bisher have ich -nach Anordnung meiner Diabetologin -jeweils früh und abends 2mg Glimeprid genommen, obwohl im Beipackzettel steht, empfohlen als EINE Dosis. Mit dem Effekt, dass ich vormittags im Hohen schwebe und nachmittags Tee trinken muss, um nicht unter 3 zu rutschen. Also stimmt hier etwas überhaupt nicht.
                                    Jetzt soll ich die 4mg um 9 Uhr nehmen, die scheinen aber erst nach 2bis 3h zu wirken. Ich hatte diese Frage an Sie in einem Glimeprid+SEA-Thread gerichtet.
                                    Denn DANN fällt der Bz rapide innerhalb 1h.
                                    Ich werd noch verrückt dabei.Weil ich durch die Hepatitis in der Jugendzeit inzwischen eine nachhaltige Leberschädigung befürchte und ich vielleicht garnichts tun kann für den Bz sondern das hinnehmen muss? Andererseits bin ich schon amputiert nach einem Unfall und habe keinen Bock auf irgendwelche Spätfolgen durch hohen BZ.
                                    Solange ich Viktoza nehme, der an das Vorhandensein von ausreichend Eigeninsulin gebunden ist, muss -nicht jeden Tag -aber in Intervallen eine Selbstkontrolle erfolgen, ansonsten würde man erst nach 4 Monaten erfahren, dass das Eigeninsulin vielleicht inzwischen lange futsch ist und Viktoza nicht mehr zu vertreten ist. Die Bestimmung des C-peptid-Wertes sollte doch eigentlich unter Glucose-Belastung möglichst einmal morgens nüchtern und einmal später erfolgen am Tag? Wann wird sie tatsächlich gemessen 1 x um 14 Uhr innerhalb von 6 Monaten!!
                                    Und darauf soll ich mich verlassen?

                                    Und ich benötige jeden Abend eine Messung für die Entscheidung: Glimepirid oder nicht.

                                    Zu 2. Wie das andere Autofahrer tun, weiß ich nicht, ich messe, bevor ich ins Auto steige, nicht immer, aber auf jeden Fall dann, wenn ich davon ausgehen muss, es KÖNNTE der BZ zu niedrig sein. Ich spreche nicht von meiner kurzen Fahrt in den Job, sondern von längeren Fahrten.

                                    Ich kann es nicht beurteilen, ob ein Nichtdiabetiker in dem Maß unterzuckern kann. Er steht aber eben so in der Verantwortung, seine Fahrtauglichkeit zu verantworten und zu sichern.
                                    Und, falls er unter UZ-Symptomen leidet, er sich also schlecht fühlt, NICHT ins Auto zu steigen.

                                    Kommentar


                                    • Re: Sie trauen sich was, Herr Doktor:-)


                                      ..nur verstehe ich Ihre Situation viel besser (daher sollte/darf ein Arzt auch keine Therapie per Internet-Forum machen)..wie man sieht machen Sie und Ihre Diabetologin sich in Ihrer sehr komplexen Situation viel Gedanken und Therapieversuche..von weitem Tipps (online) zu geben, wäre anmaßend von mir

                                      Kommentar


                                      • Re: Sie trauen sich was, Herr Doktor:-)


                                        Der jetzige Versuch nach Klaus-Rat: 6 Uhr 2mg Glimepirid und 1 halbe Scheibe Brot: Nüchtern BZ: 11,1 & Uhr, liegt ansonsten stabil bei 5,4.

                                        Um 9 Uhr: BZ: 7,4

                                        Durch die 11,1 ist es natürlich nicht verwertbar, aber ich habe das erste Mal nach vielen Monaten eine Chaos-schmerznacht mit stechenden und brennenden Phantomschmerzen in den Zehen hiner mir.
                                        Also morgen wird wiederholt.
                                        Aber der fingierte "Morgengupf" könnt was werden und ich habe ja erst 2 mg genommen.....

                                        Kommentar


                                        • Re: Zuckermessstäbchen


                                          Hallo Dr Keuthage,
                                          ich messe nicht VOR jeder Autofahrt,da gebe ich Ihnen recht..dann müssten ja alle messen.
                                          Ich messe nur ausser der Reihe wenn ich merke das da was im Busch sein könnte,d.h. wenn ich zittrig werde oder sonst wie merke das was nicht passt.Ich nehme Metformin und spritze Victosa seit September ca.
                                          LG geli

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                                          • Re: Zuckermessstäbchen


                                            Ich habe wegen einem Kassenwechsel jetzt noch mal bei der neuen Kasse die Bezahlung der Zuckermessstäbchen hinterfragt und bekam folgendes schriftlich:
                                            "Es bedarf keiner vorherigen Genehmigung der Kasse, der behandelde Arzt entscheidet über die Notwendigkeit und wir bezahlen selbstverständlich die verschriebenen Messstäbchen, wie die Medikamente auch"
                                            Ganz klare Aussage oder? Die Ärzte dürfen verschreiben! Oder?

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                                            • Re: Zuckermessstäbchen


                                              Die Auskunft ist auf ihre Weise richtig: In unserem gesetzlichen Gesundheitssystem soll nach wie vor alles geleistet werden, was medizinisch notwendig ist. Wenn der Arzt also Teststreifen verordnet, sind die medizinisch notwendig, und dann müssen sie auch geleistet werden.

                                              Und bezahlt werden sie dann von der Pauschale, die Deine kranke Kasse jeden Monat für Dich an die Kassenärztliche Vereinigung Deiner Region überweist. Ob Du nun Streifen kriegst oder nicht, hat auf die Höhe dieser Pauschale keinen Einfluss.
                                              Und die Kassenärtlichen Vereinigungen haben sich auf die Menge der Teststreifen und die als medizinisch notwendig anerkannten Bedingungen grob geeinig, die sie in ihren Regionen übernehmen. Sie haben also praktisch für ihren Bereich definiert, was "medizinisch notwendig" ist.
                                              Und in dem Rahmen dieser medizinisch notwendig Definition bekommen wir ja auch alle Streifen, die eben medizinisch notwendig sind.

                                              Alle Streifen, die der Dok Dir außerhalb dieser Definition auf Kassenrezept verordnet, werden ihm von seinem Honorar abgezogen, weil sie medizinisch eben nicht notwendig sind. Denn wenn sie medizinisch notwendig wären, würden ihre Verordnung ja auch übernommen :-(

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                                              • Re: Zuckermessstäbchen


                                                ...Ärzte dürfen vieles verordnen (was aber zum Teil die Kassen später nicht bezahlen, sondern der Arzt einspringen muss), die Aussage der Krankenkasse ist nur scheinbar klar, sie ist vielmehr irreführend...in diesem Fall: ohne Insulin keine Teststreifen-Verordnung (alternativ muss der Arzt jede Verordnung im Einzelfall begründen, was in der Praxis bei so vielen Rezepten zeitlich nicht möglich und absolut unglaubwürdig ist) PS: von KV zu KV und von Fall zu Fall ist alles wieder anders..Fazit: Chaos

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