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Byetta-2

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  • Byetta-2

    Bitte, lasst den ersten Byetta-Thread in den Hintergrund treten, damit wir hier im einzelnen Thread einigermaßen übersichtlich bleiben und nicht weit über eine Bildschirmlänge und -breite raus scollen müssen, um endlich irgendwo den neuen Eintrag zu finden!

    Moin Labrador,

    Du hattest geschrieben:

    Bin seit 5 Dahren Diabetiker 2 und habe "natuerlich" die Vollkombination mit
    Bypassop. und Schlaganfaellen - leider !

    Dadurch bedingt auf einer Menge Medikation.
    Zum Thema Diabetes. Dieses wurde zunaechst mit Anfangsdosis Metformin gestartet
    dann bekam vor 1,5 Jahren Byetta. Dieses wurde zunaechst isoliert verschrieben, ohne
    Metformin, was aber spaeter wieder hinzukam bis zur Max. Dosis von 2000mg. (4a500)
    Da die Werte mmol bei 20 waren wurde Langzeitinsulin dazu verschrieben.
    Dann ging Gewicht und Blutwerte zurueck. Seit Aug. bin ich vom Insulinspritzen ab und
    " nur noch" auf Byetta und Metformin.

    Problem : Habe zwar 12kg runter, muss aber noch 12 und komme nicht vom Punkt.
    u n d habe grossen Hunger (Heisshunger) ! auf alles und natuerlich suesses.
    Blutwerte sind im mittel 7,5 mmol.
    Abnehmen ist gut und schön, aber wir haben gerade die Nachricht durch die Medien bekommen, dass die längste und von Plagen am wenigsten geplagte Lebenserwartung wenigstens im 3. Lebensdrittel bei BMI 25-30 liegt. Und ich hab auch schon ne Reihe Lebensversicherungs-Statistiken gesehen, die mehr Plagen wie unter 25 erst wieder ab 33-35 ausweisen. Trotzdem, wer mag, mag abnehmen. Und wer als Typ2 abnehmen will, sollte wissen, dass das am besten mit gesundem BZ geht. Und im gesunden BZ-Rahmen liegt Dein Durchschnitt von 7,5 mmol/l knapp unter der oberen Grenze in dem Bereich, der grad mal 1 Stunde nach dem Essen anliegen dürfte. Vorher sollten es eher 5 und weniger sein.

    Das ist jetzt nicht als Schikane gemeint. Aber bei durchschnittlich 7,5 läuft Deine noch mögliche Insulinausgabe praktisch immer auf recht hohen Touren durch und lässt damit den angesammelten Reserven wenig Chancen zur Verwertung. Die können nämlich umso besser genutzt werden, je weniger Insulin in Umlauf ist. Und weniger eigenes Insulin kannst Du nur umsetzen, indem Du Deinen BZ grob zwischen 3 und 5mmol/l steuerst.

    Bisdann, Jürgen


  • Re: Byetta-2


    danke jürgen, ich hatte gesucht aber garnicht gefunden,
    zum obigen poster , ich habe noch nie verstanden, wenn nun mal ein t2 einigermaßen vernünftige werte hinbekommt, "weshalb" dann das wirkungsvollste medikament abgesetzt wird um die guten werte wieder zu versauen. schon aleine wenn folgeerkrankungen vorhanden sind ist doch wirklich alles daran zu setzen gute werte zu halten.
    mfg. klaus

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    • Re: Byetta-2


      Hi Labrador,

      ich versteh nicht, wieso du
      1. Byetta OHNE Metformin und
      2. Byetta mit Insulin bekommen hast.

      Beides ist vom Hersteller ausdrücklich nicht so empfohlen.

      Byetta funktioniert nur dann, wenn ausreichend Eigeninsulin vorhanden ist.
      Die Gewichtsabnahme ist NUR ein positiver Nebeneffekt, Byetta ist KEiN Abnehmmedikament, das muss man immer wieder betonen.
      Manche nehmen 2, manche 23 kg damit ab, manche garnix. Die Gewichtsabnahme erfolgt mit Byetta nicht endlos. Wenn bei 12 kg Ende war, kannst du fast davon ausgehen, dass Byetta keine weiteren 12 kg verlorengehen lässt, maximal grammweise, du musst also nach anderen Parametern suchen, da heißt z.B. den Bewegungsanteil sehr verstärken oder den Anteil der KH UND der Essmenge noch mal überdenken und eventuell dran herumschrauben.
      Da die frühere Regel für das "Idealgewicht": Körpergröße minus 100 = Idealgewicht nicht mehr gültig ist, darf ich fragen, wie groß du bist und was du wiegen möchtest?
      Vielleicht sind deine Ansprüche ja auch etwas zu groß?

      Kommentar


      • Re: Byetta-2


        Moin Klaus,

        es ist wahrscheinlich nur ein Zufall, aber alle Herzkreislauf-Endpunkte, die ich unter Diabetikern kenne, waren schon vorher in ständiger ärztlicher Behandlung und zwar sowohl bei Diabetologen wie auch bei Kardiologen. Und in all diesen Fällen wurde von ärztlicher Seite trotz bekannter Risikolage großzügig - HBA1c 7-8 und mehr - mit dem Blutzucker umgegangen und vertreten, dass die Herzkreislaufrisiken mit den Medis für Blutdruck und Blutfette adäquat zu behandeln seien. Nur Glukozentriker würden glauben, dass ein gesunder BZ Herzkreislaufereignissen so gut wie oder gar besser vorbeugen könne, als beste Herzkreislauf-Medis.

        Bisdann, Jürgen

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