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Nach Gestationsdiabetes wie oft zur Kontrolle

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  • Nach Gestationsdiabetes wie oft zur Kontrolle

    In meiner letzten Schwangerschaft hatte ich Diabetes. Nach der Geburt waren die BZ-Werte wieder normal.

    Ein viertel Jahr später war ich beim Hausarzt für einen Toleranztest. Mein BZ-Wert war leicht erhöht (170 nach 1 Std.)

    Zur Info:

    Seit ca. 20 Jahren ist bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion bekannt.

    Ich bin übergewichtig (z. Zt. 97 kg) habe aber im letzten halben Jahr 10 kg abgenommen, und will noch weiter abnehmen. Momentan stagniert mein Gewicht leider ein wenig.

    Mein Vater hat Diabetes Typ II, vorher schon eine Venenthrombose - inzwischen offene Beine.

    Meine Großmutter (mütterlichseits) hatte Auch Diabetes Typ II.

    Nun meine Fragen:

    1. Kann die SD-Unterfunktion auch eine Diabetes begünstigen?

    2. In welchen Abständen sollte in meinem Fall der Toleranztest wiederholt werden?

    Gruß


  • Re: Nach Gestationsdiabetes wie oft zur Kontr


    Moin Anja,

    Du kannst z.B. jährlich oder halbjährlich zum Test gehen und halt warten, bis Dein Blutzucker hoch genug ist für Diagnose Diabetes. Dann werden allerdings schon 50-80% Deiner Insulin produzierenden Beta-Zellen beim Teufel sein. Und dann kannst Du auch schon zu den 12 von 100 Betroffenen zählen, die schon bei Erreichen der Diagnose-Schwellen diabetische Schäden haben, z.B. an den Augen oder weniger Gefühl und dafür mächtiges Kribbeln in den Füßen oder so.

    Du könntest aber auch Deinen Info-Vorsprung vor den meisten anderen Betroffenen ausnutzen, denn wer weiß schon in einem so frühen Stadium, dass sein Blutzucker höhere Ausflüge machen will? Du könntest dich also mit Deinem Essen so einrichten, dass Dein Blutzucker etwa 1 Stunde danach immer zuverlässig unter 140mg/dl bleibt, also unter der Grenze, unter der wirklich gesunde Menschen vollautomatisch immer bleiben.
    Dazu reicht, wenn Du etwa 1 Woche lang immer 1 Stunde nach dem Essen misst und überall da, wo mehr als 140 raus kommt, die KHs in Zukunft auf mehrere Portionen mit ner Stunde dazwischen aufteilst oder eben so weit reduzierst, dass Dein BZ eben in Zukunft unter 140 bleibt. Und wenn Du dich erst einmal so eingerichtet hast, reicht die Stichprobe 1mal die Woche, oder wie häufig Du halt brauchst, um Dich zuverlässig in der Spur zu halten.

    Auf diese Weise könntest Du Dein Schadensrisiko und Dein Vorrücken auf Diagnose Diabetes mit Sicherheit einige fröhliche und bis auf die kleine Esseinschränkung unbeschwerte Jahre mit Deiner Familie - und vielleicht sogar bis zum St.Nimmerleinstag hinausschieben :-)

    Daumendrück, Jürgen

    Was alles einen Diabetes begünstigen, also die Blutzucker-Automatik beschädigen kann, ist noch weitgehend unbekannt. Aber alle Erfahrungen Betroffener zeigen deutlich, dass das Schadenrisiko umso kleiner bleibt, je eher mit damit begonnen wird, eine schadhafte Automatik gewissermaßen manuell zu unterstützen.

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