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Verdauungsprobleme

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  • Verdauungsprobleme

    Ich habe eine Beobachtung gemacht und wüßte gerne, was andere User dazu meinen.

    Ich habe keine Gallenblase mehr, sie wurde mir vor über 30 Jahren entfernt. Nun habe ich manchmal Probleme mit dem Gallenfluß, was sich in Übelkeit, Blähbauch, Schmerzen etc. äußert.
    Nun ist mir aufgefallen, daß immer dann, wenn die o.g. Verdauungsprobleme auftreten, mein Nüchternzucker oft ungeahnte Höhen erreicht. Da ich ansonsten lebe wie sonst, kann es eigentlich nur an diesen Problemen liegen oder ist das Einbildung von mir?

    Hat vielleicht einer der User so etwas schon an sich selbst beobachtet?

    E2602


  • Re: Verdauungsprobleme


    Hallo E,

    dass du PÜrobleme mit dem Gallefluss hast, ist nach der Entfernung der Gallenblase doch völlig logisch, denn die Entgiftung, die vorher die Gallenblase übernahm, läuft nun direkt in der Leber ab. Sie muss also viel mehr tun als früher, dabei kann ic mir schon vorstellen, dass sie auch mehr Zucker raushaut.

    Das heißt, du musst deine Ernährung auf die veränderte Situation einstellen, dazu gehört VIELLEICHT: kein Kaffee mehr oder lieber türkisch aufgebrüht anstatt durch die Kaffeemaschine gelaufen (Musste ausprobieren.) Möglichst nix Geräcuhertes oder scharf angebratenes, möglichst kein Fett.

    Gegen die Beschwerden kannst du einfaches Haushaltsnatron probieren, Messerspitze auf lauwarmes Wasser. Ansonsten:
    Frage: Nach welchen Speisen bzw.Getränken hat du die Beschwerden? Diese dann weglassen bzw. austauschen.
    Und: Wie sieht denn dein Abendessen so aus?

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    • Re: Verdauungsprobleme


      Da ich diese OP vor fast 35 Jahren hatte, habe ich meine Ernährung bereits umgestellt. Mir ist auch nicht bekannt, daß die Gallenblase irgendeine Entgiftungsfunktion hat, sie ist meines Wissens ein Reservoir für die Galle und sonst nichts.
      Es geht auch nicht um meine Essensgewohnheiten, sondern um den Zusammenhang mit (von mir vermuteten) Störungen des Gallenflusses und dem hohen Nüchternzucker. Die Beschwerden sind ziemlich massiv und treten auch nicht nach dem Essen auf - im Gegenteil, ich muß mich zum Essen zwingen, weil mir jedes Hungergefühl abgeht und fettes Essen und große Mengen habe ich eigentlich noch nie vertragen.
      Danke für den Tip, aber eine Messerspitze Natron wird mir nicht helfen.

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      • Re: Verdauungsprobleme


        Hast du Natron schon probiert? Nicht gegen den hohen Nüchternzucker, sondern zur Abhilfe deiner Grummelbeschwerden. Die Frage nach der Auswirkung auf den Nüchternblutzucker kann dir eher ein Internist beantworten. Wie erklärt dir denn dein behandelnder Arzt dieses Phänomen?
        Vielleicht findest du Antwort in einem dieser Foren:
        http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/39643/

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        • Re: Verdauungsprobleme


          es ist richtig daß die gallenblase "nur" ein vorratsgefä´für gallen flüssigkeit ist, und du weißt daß durch die entfernung der blase der gallenabfluß kontinuierlich ist und nicht stoßweise bei bedarf. ist. daher die geringere fettmengenverträglichkeit.
          trotzdem kann es vorkommen daß der gallenausgang durch grieß verstopft, und dadurch den bauchspeichelausgang verlegt, "dann muß der gallenausgang wieder freigelegt werden, da sich sonst die bauchspeicheldrüse selbst verdauen kann, folge dm t3(fehlende ß-zellen)
          +zu jeder mahlzeit zb kreon. +op. daher soll auch nach der entfernung der gabla in abständen der freie abfluß kontrolliert werden. vor allem bei problemem wie bei dir.
          ansonsten hat gallenflüssigkeit nichts mit kh verdauung zu tun.
          durch entzündungen wird allg der bz angehoben.
          gut zu beobachten am crp - der hoch = der bz hoch.
          mfg. klaus

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          • Re: Verdauungsprobleme


            Eine Entzündung ist es nicht, denn sobald die Beschwerden vorbei sind, fällt der Morgenwert wieder unter 100.

            Ich glaube auch nicht, daß der gesamt Gallenfluß abgeschnitten ist, aber es scheint gelegentlich zu teilweisen Verlegungen zu kommen. Eine Gelbsuch hatte ich noch nie.
            Mich stören die hohen Morgenwerte, weil ich dann den ganzen Tag ziemlich hohe Werte habe und sie kaum mehr runterbringe.

            Meine Hausärztin hat mich schon zweimal in die Ambulanz der Uniklinik überwiesen, leider werde ich dort nicht ernstgenommen.
            Mit dem Diadoc habe ich noch nicht darüber gesprochen, weil mir dieser Zusammenhang erst kürzlich aufgefallen ist. Ich suche schon lange nach einer Erklärung für die hohen Morgenwerte.

            Ich dachte, daß einer der User eventuell Erfahrungen in dieser Hinsicht hat.

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