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Wer schläft sündigt nicht?

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  • Wer schläft sündigt nicht?

    Hi

    Meine Frage ist eher provokant gemeint. Ich habe seit einigen Wochen enormes Schlafbedürfniss (wohl Depression). Nun dachte ich immer, wenn man nix ißt und auch sonst nix macht geht der Blutzucker automatisch runter. Das passiert aber eben nicht, im Gegenteil, Byetta gespritzt, ein Häppchen gegen die Übelkeit gegessen und schlafen gelegt und der Zucker war beim Aufwachen 100 Punkte höher als wenn ich gar kein Byetta genommen habe (schlicht vergessen) und unterwegs noch 1 Netz Mandarinen weggefuttert habe.
    Was für Erfahrungswerte gibt es für Streß, Depressionen, eine Freundin von mir ebenfalls Typ2 meinte Diabetes hätte doch nix mit der Psyche zu tun, das sehe ich aber anders.

    Ciao
    Wolfgang


  • Gibt´s hierzu keine Antworten?


    Hi

    Ich wundere mich, daß dieser Thread "abkackt", obwohl ich zu dem Thema "Diabetes+Depressionen" nirgendwo Informatives gelesen habe. Ich das wirklich so jungfräulich?

    Ciao
    Wolfgang

    Kommentar


    • Re: Gibt´s hierzu keine Antworten?


      hallo wolfgang,
      auch wenn du es eventuell nicht lesen möchtest, dennoch schreibe ich dir : mit deinen aussagen ohne fakten, kann dir niemand sinnvoll antworten.
      daß deine schulung nichts gebracht hat ok aber wenn eine ärztin behauptet daß man vom insulin abhängig wird ist das nicht besser. usw
      "aber" (sorry muß gesagt werden) du selbst hast genausowenig getan , es gibt von allen herstellern(die so oft gescholten werden) kostenloses infomaterial, "wo" ist da dein einsatz?
      hier kannst du auch nachlesen was bei einer insulinschulung wichtig ist.
      such dir eine "aktive" selbsthilfegruppe" kein kaffeekränzchen, und fange mit guten ärzten(die gibt es) richtig neu an..
      zu byetta kann man noch ergänzen.
      ob du depressionen hast kann ich nicht beurteilen nur aus unlust auf depris zu schließen ist voreilig. aber du kannst selbst auch was tun --> fang an.
      mfg. klaus

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      • Menschmaschine


        Hallo Klaus

        Diabetes als gottgegebenes Schicksal oder Ergebniss eines disziplinlosen Lebens, dazu medizinische Diagnosen mal so als "Schuß ins Blaue". Die Menschmaschine und der Arzt als ihr Mechaniker. Warum kriegen Ärzte bloß so viel Geld wenn´s doch so simpel ist?

        Ciao
        Wolfgang

        Kommentar



        • Re: Menschmaschine


          was ist ein gottgegebenes schicksal?
          daß es chronische krankheiten gibt, ist doch bekannt, dazu braucht man keinen gott.
          was hat diabetes mit diszipiln zu tun ? wenn man es hat ja , aber mit etwas intelligenz auch gut zu händeln !
          -- von den chronischen kh ist der dm doch das kleinste übel, die anderen sind doch wesentlich problematischer.-
          und daß ärzte soooo viel verdienen ist -sorry- bildniveau.
          wie schon geschrieben , es gibt viele tolle ärzte mit viel menschlichem verständnis, und einem riesen engagement. das garnicht honoriert wird weil es dafür kein abrechnungsnummer gibt.
          und wie man sie findet hatte ich auch geschrieben.
          und natürlich eigeniniative bitte mal ankurbeln.
          versuchs mal. mfg. klaus

          Kommentar


          • Re: Menschmaschine


            Hallo Klaus

            Ich habe mich insbesondere über die Laiendiagnose von dir Zitat: "ob du depressionen hast kann ich nicht beurteilen nur aus unlust auf depris zu schließen ist voreilig" sehr geärgert. Ich lebe seit 20 Jahren mit psychosomatischen Störungen (Phobien), bin deswegen Frührentner.
            Alles mit Psyche wird in der Schulmedizin aber immer noch gerne als "Einbildung" abgetan. Gerade der Anstieg von Diabetes macht mich sehr mißtrauisch, weil es neuerdings eben meist Leute erwischt die man laienmäßig als "angeschlagen" bezeichnen kann.
            Das ganze aber auf reine Disziplinlosigkeit oder "Pech gehabt" zu schieben halte ich für falsch, obwohl dies auch gesundheitspolitisch bei den Bedürftigen gerade so eingruppiert wird.
            Insbesondere mit dem Medikament Byetta gibt es bisher kaum Erfahrungswerte, weswegen ich mich als Nutzer dazu verpflichtet fühle, sozusagen freiwilliges Versuchskaninchen zu spielen, solange ich das für verantwortlich halte. Ich habe mich deswegen auch gegen unqualifizierte journalistische Rundumschläge gewandt.
            Ich bin nämlich der Meinung das Schulmedizin Patienten immer noch gerne als "doof" hinstellen möchte.
            Was meinen kleinen Sarkasmus in "Menschmaschine" bzgl Ärztehonoraren betrifft, ich weiß was Ärzte heutzutage verdienen, ich bin mit einer Jungärztin persönlich befreundet und pflege auch mit meiner Hausärztin fast schon freundschaftlichen Kontakt.

            Ciao
            Wolfgang

            P.S. Noch allen Lesern hier, ein gesundes oder zumindest beschwerdefreies Weihnachtsfest.

            Kommentar


            • Re ???


              hallo wolfgang,
              du hats "unlust" geschrieben weshalb sollte das auf depressionen deuten?
              wer fragen stellt sollte sie so stellen daß andere wissen was der fragende überhauot will !!!
              und von dir kommt außer viel geschriebenes nichts auswertbares.
              zb. reklame von lilly für byetta --> wo bitte ?
              langzeiterfahrung mit byetta ? in usa ca 6 jahre hier rund drei jahre, überwiegend positive beurteilung von beteiligten tw sogar begeisternd..
              hier hat dir niemand irgendetwas nachgesagt, für aussagen an anderen orten ist hier niemand zuständig.
              daher die frage - "was" - willst du in bezug auf dm wissen.!
              vorab die überwiegende mehrheit hier hat mit diabetes "keine" psychischen probleme,
              weshalb auch , und wer wirklich probleme hat mit "dm" wird hier auch mit unterstützung des forendocs sehr gut beraten.
              wenn von dir nichts konstruktives kommt wird dir auch niemand sinnvoll antworten können.
              sorry aber so ist es. mfg. klaus

              Kommentar



              • Re: Re ???(Bin ich ein einmaliger Fall?)


                Hallo Klaus

                Mag sein, daß die meisten HIER nichts mit psychischen Problemen zu tun haben. Aber Diabetes ausschließlich als organisches Leiden abzutun halte ich für verantwortungslos. Typisch schulmedizinisches Arroganzverhalten, wie dort, wo man mich nach gerade einmal 4 Monaten Erkrankung sofort auf Insulin gesetzt hat, was mein Gewicht noch mal um 12 kg nach oben jagte!
                Wenn du hier für alle sprichst kann es natürlich sein das es keine Auswertungen über Psyche und Diabetes gibt.
                Ich habe allerdings in meinem Umkreis 2 Diabetikerinnen bei denen psychische Probleme eine massive Rolle bei der Krankheit und auch Folgen spielen, mich nicht eingeschlossen. Beide leiden ebenfalls unter Depressionen, beide haben völlig unterschiedliche Wirkungsweisen, beide streiten allerdings ab, das ihre Diabetes wechselseitig auf ihre Psyche wirkt und umgekehrt.
                Wenn es nicht so wäre hätte ich diesen Thread gar nicht eröffnet. So bin ich nämlich ziemlich verunsichert und schon alleine mein heutiger Tag (25.12.08) zeigt daß vernünftige Ernährung und Beachtung aller Diabetesregeln keinesfalls immer die erwünschte Wirkung bringen, sonst wäre mein Zucker jetzt niedrig, liegt aber bei 258 (über 2Std. nach Nahrungsaufnahme). Ich hatte nur wieder geschlafen, weil ich so unerträglich müde war und das war meine einzige "Sünde".

                Ciao
                Wolfgang

                Kommentar


                • Re: Wer schläft sündigt nicht?


                  Der Zusammenhang zwischen physischen und psychischen Erkrankungen ist in der Medizin wahrlich keine Unbekannte mehr. Siehe Psychosomatik!
                  Es ist aber schon mehr als geschmacklos in gewohnter dilettantischer Art und Weise, einen Forumsteilnehmer diesbzgl. so abzutun.

                  Renommierte Forschungseinrichtungen wie das DDZ - Deutsches Diabeteszentrum - in Düsseldorf belegen u.a. einen deutlichen Zusammenhang der Depression als Risikofaktor für die Entwicklung eines Metabolischen Syndroms. Diabetes Typ2 ist ein Symptom dieses tödlichen Quartetts. Depressionen müssen deshalb immer ärztlich behandelt werden und
                  in die Therapie des Diabetes einfließen.

                  Für das gemeinsame Auftreten von Depression und Diabetes gibt es unterschiedliche Erklärungen, die ich hier nicht alle aufführen kann. Ich empfehle folgenden Link mit ausführlichem Inhalt zum Thema:

                  http://www.diabetes-deutschland.de/5471.htm - Depression_bei_Diabetes_Epidemiologie

                  Ich wünsche gute Besserung und eine individuelle, Ziel führende probate Therapie.

                  Kommentar


                  • Re: Re ???(Bin ich ein einmaliger Fall?)


                    nein ich spreche nicht für alle hier, wehalb auch.
                    nur , wie gast66 so schön schreibt wenn man wegen depris massiv an gewicht zunimmt weil man das essen erhöht . und dann erhöhte resistenz hat, ist der zusammenhang hergestellt.(ziemlich fadenscheinig nach mm)
                    wer diabetes hat , und das sind in unserer shg gut 100 leute, die zum teil richtige körperliche behinderungen haben , von denen sind noch keine klagen wegen depris gekommen.
                    natürlich kann man alles mögliche nebeneinander haben.
                    und wenn du tagelang über 250 liegst dann würde ich an deiner stelle etwas unternehmen,
                    aber das muß jeder so halten wie er mag.
                    auch mit dem begriff sünde ist ja eigentlich irgendwas in der kirche gemeint, zum diabetes.?
                    mfg. klaus

                    Kommentar



                    • Re: Wer schläft sündigt nicht?


                      Eine Depression macht noch lange weder Diabetes noch Krebs noch irgend eine andere Krankheit. Aber mit einer Depression ist der Organismus eindeutig schwächer und anfälliger für die Entwicklung von allen möglichen Störungen und Krankheiten als ohne. Und jede Einschränkung des persönlichen Wohlbefindens, egal wie vorübergehend oder andauernd, kann als seelische Belastung bis hin zur Depression empfunden und entwickelt werden. Da sind kaum Abgrenzungen möglich, und erst recht keine klaren. Insofern können die physische und die psychische Belastung sich fortlaufend gegenseitig bis dahin verstärken, dass im Einzelfall auch kein bester Fachmann mehr sagen kann, was zuerst war, die Depression oder der Diabetes.

                      Dabei stellt die defekte Blutzucker-Automatik eindeutig vor die geringere Herausforderung. Denn wer erst einmal begriffen hat, dass er nur mit Hilfe seines Testgerätes herausfinden kann und muss, wie er mit dem passenden Einsatz von Futter-Zusammensetzung und -Menge und Bewegung und ggf. Medis die alltäglichen Schwankungen seines Blutzuckerverlaufes gesund begrenzen kann und sich dann daran hält, kommt damit nach einigen Wochen meistens ganz brauchbar zurecht :-)

                      Zu Byetta:
                      Byetta wirkt nur beim Essen von neuer Glukose, und zwar dann, wenn die im Darm ankommt. Dann erhöht es die körpereigne Insulinausgabe, wenn sich die noch erhöhen lässt, und dann behindert es die gleichzeitige Zuckerausgabe aus der Leber. Wenn die Leber aber zwischen den Mahlzeiten zu viel Zucker ausgibt, so wie bei Dir beim Schlafen und wohl vor allem gegen Morgen, kann Byetta daran überhaupt nix ändern :-(

                      Kommentar


                      • Re: Wer schläft sündigt nicht?


                        die Rate von Depression ist bei Diabetes ca. verdoppelt (und wohl nicht in erster Linie im Sinne einer Reaktion auf die Diagnose/Erkrankung/Therapie/Ernährunseinschränkungen/ect.), sondern eigenständig, da bereits vor!!! Diabetes-Manifestation vorhanden...Warum?...weiß man man nicht sicher...gemeinsame genetische Ursachen???

                        Kommentar


                        • Re: Wer schläft sündigt nicht?


                          Danke, Herr Dr.Keuthage, für diese interessante und ergänzende Info .

                          Kommentar


                          • Re: Wer schläft sündigt nicht?


                            1. Depressionsrate nur bei Diabetes verdoppelt? Oder auch im Zusammenhang mit anderen Krankheiten?

                            2. Wenn tatsächlich nur bei Diabetes so deutlich erhöht und wenn zu einem nennenswerten Prozentsatz schon deutlich vor erreichen der Diagnose-Schwellen, wäre das ja durchaus ein Argument gegen den angefressenen & angesessenen Typ2, oder?

                            Kommentar


                            • Re: Danke - und wichtiges PS


                              gast 66 schrieb:
                              -------------------------------------------------------
                              > Der Zusammenhang zwischen physischen und
                              > psychischen Erkrankungen ist in der Medizin
                              > wahrlich keine Unbekannte mehr. Siehe
                              > Psychosomatik!

                              Das war mir bekannt, auch meine Bekannte weiß das. Sie hat das allerdings nicht mit Diabetes verbunden sondern ausschließlich funktionelle Störungen "verantwortlich" gemacht, während ich diesen Verdacht relativ schnell hatte.

                              Warum z.B. steigen die Diabetesraten so massiv unter den "neuen Armen" an? Zufall? Alles nur falsche Ernährung?

                              > Es ist aber schon mehr als geschmacklos in
                              > gewohnter dilettantischer Art und Weise, einen
                              > Forumsteilnehmer diesbzgl. so abzutun.

                              Ein häufiger Umgang mit psychischen Krankheiten, weil man die so gar nicht richtig einordnen kann, aber schon kränkend wenn man seine "Unlust zu leben" als Faulheit interpretiert sieht

                              > Ich wünsche gute Besserung und eine individuelle,
                              > Ziel führende probate Therapie.

                              Danke schön, die Diabetes macht den Kampf leider noch eine Stufe komplizierter und anstrengender.

                              Ciao
                              Wolfgang

                              P.S. Ich habe festgestellt das die beste Wirkung von Byetta bei mir dann ist, wenn ich ca. 1-2 Std. nach dem Essen spritze und auch evtl. öfter zeigte gute Wirkungen, dadurch kam ich endlich auf einen akzeptablen Nüchternzucker zw. 100-160. vorher max. 150. Ich habe allerdings auch über 15kg Gewicht verloren, was ich obwohl mir der Grund hierfür natürlich nicht gefällt, als positiv zu betrachten versuche.

                              Kommentar


                              • Re: Re ???(Bin ich ein einmaliger Fall?)


                                Ich habe mich gerade vorgestern mit meiner guten Freundin gefetzt, die es auch nicht akzeptieren will, daß ihre Depression etwas mit ihrer Diabetes zu tun haben soll, bzw. umgekehrt, sie findet es auch völlig normal 14 Stunden am Tag zu schlafen, schließlich fühle sie sich danach ausgeruht-nun ja. Meine häufige Müdigkeit ist auch nicht schmerzhaft und tagelang in einer Art Lethargie zu stecken tut ebenfalls nicht weh, erschreckt mich aber, weil ich die Gründe hierfür kenne- Diabetes und Depression.
                                Es ist auch bereits kein offenes Geheimniss mehr, das z.B. Leponex (Psychopharmaka) Diabetes verursachen kann. Viele, nein die allermeisten Leponex-Nutzer leiden unter Depressionen.
                                Trotzdem kann man sicherlich nicht sagen das Depressionen Diabetes verursachen oder umgekehrt, es kommt auf die Person an, Zusammenhänge völlig abzustreiten ist in meinen Augen jedoch schulmedizinische "Vorkriegsdiagnose".

                                Aber auch solche Ärzte rennen noch rum und ich selbst bin durch so ein Trampeltier schon mal ganz schön in die Katastrophe gerannt, als Weißkittelphobiker.

                                Ciao
                                Wolfgang

                                Kommentar


                                • Re: Re ???(Bin ich ein einmaliger Fall?)


                                  Moin Wolfgang,

                                  wenn wir einfach annehmen, dass die Entstehung von Typ2 mit Depressionen in Zusammenhang steht, dann bleibt immer noch,
                                  1. dass dem Typ2 bei Diagnosereife wenigstens die Hälfte der Menge an Insel-Zellen fehlen, die bei einem Nichdiabetiker gleichen Geschlechts und Alters und Gewichts in etwa Dienst tun.
                                  2. dass dem Typ2 der Inketin-Effekt fehlt, also die Bestellung von Insulin, wenn die Glukose noch im Darm verwurstet wird. Das ist die Funktion, die Du jetzt mit Byetta so weit wie bei Dir möglich wieder her stellst.
                                  3. dass dem Typ2 die Alpha-Zellen auch dann Glukagon ausgeben und die Leber damit zur vermehrten Zuckerausgabe stimulieren, wenn gerade neue Glukose gegessen wird oder überhaupt, wenn der Blutzucker längst hoch genug und die zusätzliche Ausgabe aus der Leber völlig überflüssig ist.

                                  Beim Typ2 sind diese und weitere Defekte dafür zuständig, dass sein Blutzucker nicht gesund flach & niedrig im Rahmen von Aufwachen mit max um 80 mg/dl und 1 Stunde nach dem Essen von viel Glukose für ein paar Minuten mal um 120 mg/dl verläuft, sondern deutlich höher. Und auch wenn diese Defekte infolge von Depressionen entstanden sein können, macht aber, wo sie denn nun da sind, nun mal in erster Linie der Blutzucker in dem Maße organisch krank, in dem er seine gesunden Grenzen überschreitet. Übrigens macht er auch auch müde und lustlos. Ich kenne keinen Diabetiker, der mit ständig über 200 mg/dl so frisch und unternehmungslustig antritt, wie mit ständig unter 200 mg/dl, und am frischesten und ausgeglichensten sind Diabetiker in meiner Erfahrung dann, wenn sie sich ständig vorwiegend so verhalten, dass ein zufälliger Bluttest sie nicht einmal als diabetesverdächtig ausweisen würde.

                                  Wenn also eine Depression vorliegt, so kann deren gute Behandlung die gesunde Steuerung des Blutzuckers zwar vereinfachen, aber nicht wie ein Zauber übernehmen oder die Defekte einfach rückgängig machen. Sondern seinen Blutzucker gesund steuern muss der Betroffene dann immer noch selbst.

                                  Mit besten Wünschen für 2002, Jürgen

                                  Kommentar


                                  • was macht man nur ohne depressionen?


                                    hoffentlich muß man demnächst sowas nicht haben um als diabetiker anerkannt zu werden.
                                    denn die meisten haben sowas nicht.
                                    klaus

                                    Kommentar


                                    • Re: was macht man nur ohne depressionen?


                                      klausdn schrieb:
                                      -------------------------------------------------------
                                      > hoffentlich muß man demnächst sowas nicht haben um
                                      > als diabetiker anerkannt zu werden.
                                      > denn die meisten haben sowas nicht.
                                      > klaus

                                      Hoffentlich "darf" man sowas haben, ohne sich gleich als Faulpelz, Versager oder was weiß ich noch rechtfertigen zu müssen und dadurch mit der Diabetes noch schwerer klar zu kommen.

                                      Wolfgang

                                      P.S. Weiter möchte ich das blöde Geplänkel hier nicht fortführen.

                                      Kommentar


                                      • Re: Re ???(Bin ich ein einmaliger Fall?)


                                        Es gibt nicht DM allein, die Depressionen nicht allein und alle anderen Diagnosen auch nicht allein. Ob man anfällig für Depressionen ist, liegt meiner Ansicht nach in der Grundeinstellung zu den Dingen des Lebens. Bei dir höre ich nur Meckerei und negatives Denken. Fakt ist, es wirkt eine Doagnose auf die andre und sie wirken im Zusammengang.

                                        Dass um die Weihnachtszeit die Menschen allgemein erschöpft sind, ist uralt bekannt.
                                        An dem, was ICH so von dir lese, hast du verschiedene "Baustellen", auch die hat fast Jeder von uns hier.
                                        Aber Depressionen auf den Diabetes zu schieben, sorry, bei allem Verständnis..das machsat du dir aber leicht....zu leicht... bei dir klingt es nach: Mich ordentlich zu informieren über DM, habe ich keine Lust, prima, dass ich es auf den DM schieben kann. Und du scheinst auch Wunderwirkungen von Medikamenten zu erwarten. Und auch vom Arzt.
                                        Deine Meckerei auf die Schulmedizin oder Ärzte ist unerträglich. Wenn dem so ist, dann lass doch die Arztbesuche sein, tu, was du willst. Die Ärzte taugen ja doch nix nach deiner Ansicht..
                                        Dein Problem scheint ein rein psychisches zu sein und ohne die Bereitschaft, an sich etwas zu verändern, werden deine Psychologen dir leider auch nicht helfen können....Deine Bekannten scheinen aus deinen Selbsthilfe- oder Therapiegruppen zu kommen. Und sie erzählen -leider- scheinbar viel Mist...
                                        Ich wünsche dir alles Gute.

                                        Kommentar


                                        • Re: Re ???(Bin ich ein einmaliger Fall?)


                                          Du schluckst Psychopharmaka? Dann sei so lieb und lies mal den Beipackzettel..Ob Antidepressiva oder Antiepileptika.. die machen ALLE saumüde....
                                          Und ehrlich gesagt, ich nehm soon Zeuchs nicht, aber ich könnte andauernd schlafen...

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                                          • Neuropathie u.Medikamente=Depression?


                                            Also ich sehe noch einen anderen Ansatzpunkt, Herr Doktor, Wolfgang hat mich darauf gebracht.
                                            Gehen wir davon aus, dass DM polyneuropathische Erkrankungen geschaffen hat, bei einem schlechten DM-Managemenr ja laut Berichten durchaus nicht ungewöhnlich. Die Behandlung der Neuropatien erfolgt sehr gern mit Antidepressiva und Antiepileptika. Die Wirklung und der Nutzen sind leider oft sehr fraglich. Alles Zeuchs aus diesen Gruppen machen so schläfrig, auch nach 3 Monaten Einschleichzeit, dass man eigentlich unter diesem Mist (Sorry, aber anders kann ich das nicht bezeichnen..) wirklich früh aufstehen kann, um sich vormittags und nach dem Mittagessen wieder hinzulegen, um dann abends sehr zeitig zu Bett zu gehen. Und es erzeugt in vielen Fällen-das steht im Beipackzettel drin - Depressionen.
                                            Die Lebensqualität geht fix gegen Null.
                                            1. bringen diese Medikamente in den seltesten Fällen wirklich Schmerzfreiheit und
                                            2. nimmst du nicht mehr am gesellschaftlichen leben Teil... weil,
                                            man ist müde UND hat Schmerzen.....
                                            Und unter diesen Konditionen soll man nicht depressiv oder mindest deprimiert werden? Da ist man doch mit den Gedanken eher bei den Bestattungsmodalitäten als beim nächsten Liebesabenteuer?
                                            Fakt ist, dass das Thema erfolgreiche Schmerztherapie in Deutschland leider nicht gut besetzt ist. Das belegen auch ne Menge berichte von Patienten in den Foren, auch hier.

                                            Wolfgang, darf ich fragen, welche Medikamente in welchen Dosierungen du täglich nimmst?

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                                            • Re: Wer schläft sündigt nicht?


                                              ich habe das mit dem netz Mandarinen nicht verstanden..deshalb darfich dich fragen, wie so dein Essverhalten aussieht? Die Tatsache, dass der BZ auch steigt, wenn man NCIHT isst, ist aber altbekannt, Wolfgang. Der BZ ist eine sehr sensible Größe, die z.B. auch durch negativen Stress beeinflusst wird , durch Ortswechsel oder Infektionen oder andere Erkrankungen.
                                              Was nützt DIR eine renommierte Klinik, wenn du die Informationen nicht umsetzen kannst.

                                              Wie ist eigentlich deine Grundeinstellung? Kann es sein, dass du eher ein Pessimist bist?

                                              Deine Bemerkungen über die "ausländigen übergewichtigen Frauen mit dem gebrochenen Deutsch" fand ich leider sehr rassistisch und hätte ich das früher gelesen, hätte ich den Beitrag zum Löschen durch den Administrator erbeten.

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                                              • Re: Wer schläft sündigt nicht?


                                                >Deine Bemerkungen über die "ausländigen übergewichtigen Frauen mit dem gebrochenen Deutsch" fand ich leider sehr rassistisch und hätte ich das früher gelesen, hätte ich den Beitrag zum Löschen durch den Administrator erbeten.

                                                Hi Tom

                                                Rassismus ist was du daraus interpretierst. Es gibt einfach ein paar Fakten die sind wie sie sind. Die Frage ist doch vielmehr was wollte ich damit ausdrücken und da kannst du sicher sein, daß ich das nicht rassistisch meinte, sondern als eine Art Qualitätsanspruch der Klinik. Es ist doch wohl ein gewaltiger Unterschied ob jemand die Lage seiner Situation erkennt und diese freiwillig verbessern möchte, wie ich, oder ob er dahin "geschoben" wird. Diesen Willen habe ich der überwiegenden Anzahl der damals versammelten abgesprochen was übrigens auch in dem Fernsehbericht über diese Klinik ebenfalls Thema war.
                                                Ich habe ein extremes Gerechtigkeitsempfinden und das schlägt schon öfter mal zu Ungunsten von Autoritäten aus. Viele dieser Autoritäten sind dies meiner Meinung nach oft nicht wegen ihrer Kompetenz sondern wg. irgendwelcher bestandener Prüfungen oder auf Grund von Beziehungen. Was diese Klinik betraf nutzt sie einfach ihren guten Ruf den sie aber mit Sicherheit nicht durch ihre Diabetesabteilung hat aus und darauf bin ich reingefallen und diesen Ärger wollte ich ausdrücken.

                                                Ich werde mich bemühen in diesem Forum meine Gefühle zukünftig im Zaum zu halten auch wenn´s manchmal schwer fällt, Diabetes ist schließlich keine harmlose Krankheit sondern lebensbestimmend. Ich habe ein paar Erklärungen erhalten die mir entfallen waren, z.B. das mit dem Nachtzucker.

                                                Ciao
                                                Wolfgang

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                                                • Re: Re ???(Bin ich ein einmaliger Fall?)


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                                                  Und ehrlich gesagt, ich nehm soon Zeuchs nicht, aber ich könnte andauernd schlafen...

                                                  Die schlucke ich schon seit über 10 Jahren (Citralopram) ohne größere Müdigkeit.

                                                  Ciao
                                                  Wolfgang

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