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Insulin und Suizid?

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  • Insulin und Suizid?

    Guten Abend,
    ich mache mir ein wenig Sorgen um meinen langjährigen Freund.
    Er ist seit seiner Jugend insulinpflichtiger Diabetiker.
    Er spritzt Insuman und zur schnelleren Blutzuckerabsenkung Novo Rapit (??).

    Früher sagte er immer im Spass, das er nur das schnellwirkende Insulin benutzen müsste (in ausreichender Menge) und alles wäre "vorbei". Der perfekte Suizid sozusagen.
    Mir ist jetzt aufgefallen, das er dieses Statement in letzter Zeit immer öfter abgibt!!

    Nachdem ich jetzt 3 Std. im Netz gesurft habe und etliche Pages durchforstet habe, bin ich noch keinen Schritt weiter.
    Der Eine sagt der Suizid wäre möglich, der Andere behauptet man fällt "nur" ins Koma und verliert etliche Gehirnzellen (oder fällt in ein dauerhaftes Koma).

    Ich werde am WE ein klärendes Gespräch mit meinem Freund führen, dann weiss ich mehr.
    Danke schon einmal für etwaige Antworten.


  • Re: Insulin und Suizid?


    und worauf willst du ihn ansprechen?
    er weiß nicht bescheid.
    du weißt noch weniger bescheid.
    und die, die dir eine richtige antwort geben können werden sich hüten.
    suizidprävention besteht nicht aus ratschlägen wie man es tut, sondern im aufbau positiver stimmungen.
    und genau das gibt es von guten ärzten, und sehr hilfreich ist auch die gemeinsamkeit im denken und fühlen in shg, denn da gibt es die gewißheit die anderen reden nicht nur , sondern die haben dm, und wissen um die immer wiederkehrenden probleme.
    die aber alle echte "peanuts" sind im verhältnis zu den problemen/einschränkungen der meisten anderen chronischen erkrankungen
    klaus

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    • Re: Insulin und Suizid?


      Hallo Klaus,

      ich sagte ja, ich mache mir Sorgen was meinen Freund betrifft.
      Diese Sorgen resultieren aus seinem derzeitigen Verhalten. Ich glaube auch nicht ,das der Diabetes sein "grösstes" Problem ist.
      In meinem Gespräch mit ihm möchte ich ihm auf den Zahn fühlen wo der Schuh drückt.
      Mein Posting zielte auch nur auf die Frage ob es überhaupt möglich ist, sich mit Insulin zu töten.
      Und wenn mein Gespräch mit ihm meine Befürchtung erhärtet, bin ich der Erste der ihm hilft. Sei das nun finanziell oder einfach nur als Zuhörer.
      Denn eines weiss ich gewiss: wenn ich nicht an ihn "herankomme", dann schafft das auch kein Arzt oder eine Shg.

      Nichts desto trotz hoffe ich, das sich das alles als falscher Alarm herausstellt.

      Kommentar


      • Re: Insulin und Suizid?


        Hallo Markus,
        ich verstehe deine Sorge, wenn ein Freund Suizidgedanken äußert. Ich kann und will dir nichts raten, ich kann dir nur sagen, wie ICH reagieren würde.

        Wenn es etwas ist, wo ich weiß, ich kann die Lebenssituation des Freundes positiv beeinflussen, würde ich das tun.
        ABER: Wenn es ein Freund ist, dessen Diagnose nicht nur DM ist, sondern andere Sachen (wie z.B. chronische Schmerzgeschichten), würde ich seine Ansicht einfach AKZEPTIEREN. Denn jeder hat das Recht zu sagen, ich zieh den Stecker, wenn ich für mich entscheide, das Leben hat aus medizinischen Gründen keine Lebensqualität mehr und die Therapien bringen keine Besserung.
        Das Verständnis dafür, dass der Freund solche Gedanken auch äußern darf, ohne, dass gleich Einer ankommt, um ihn "umzustimmen", ist glaub ich wichtiger und macht eine echte Freundschaft aus.
        Man sagt oft, die Leute, die von Suizid "brabbeln", tun sich nur wichtig und tun es nicht, die "echten" Suizidplaner tun es, ohne vorher damit hausieren zu gehen.
        Klingt sicher krass, ist aber so.
        Und DM allein ist sicher auf der Diagnoseliste eine Krankheit, die gegenüber wirklich belastenden Krankheiten Killefit ist. AUCH das würde ich meinem Freund so direkt sagen.

        Kommentar



        • Re: Insulin und Suizid?


          ...Suizid mit Insulin ist möglich, aber in der Regel sind die Versuche nicht erfolgreich...aber es gibt viele andere ("sicherere") Suizid-Methoden, daher sollten Sie die Aussagen Ernst nehmen und professionelle Hilfe suchen...

          Kommentar


          • Re: Insulin und Suizid?


            Hallo Markus,

            erzähl ihm doch die Geschichte der Sunny von Bülow.
            Danach wird er immer noch Suizidgedanken haben, aber es nicht mit Insulin versuchen.

            mfg dipa

            Kommentar


            • Re: Insulin und Suizid?


              Ach mensch, neeee....
              Natürlich geht das und zwar ohne Probleme, nen Vollrausch und ne Dosis zuviel, schwupp ist man weg vom Fenster.
              Lieber Dr. Keuthage, bitte, bitte...

              LG, Daniela

              Kommentar



              • Re: Insulin und Suizid?


                Das geht, definitiv!
                Aber wenn er sein Leben nicht tragen kann, wie willst Du das für ihn übernehmen?
                Ja, kläre das mit ihm, nur leben muss er selbst wollen..
                LG, Daniela

                Kommentar


                • Re: Insulin und Suizid?


                  Jeder trägt die Entscheidung für und über sein Leben selbst. Punkt.

                  Kommentar


                  • Re: Insulin und Suizid?


                    ...falls Sie eine Anleitung schreiben wollen: keinesfalls hier!!!!!

                    Kommentar



                    • Re: Insulin und Suizid?


                      Tom61 schrieb:
                      -------------------------------------------------------
                      > Jeder trägt die Entscheidung für und über sein
                      > Leben selbst. Punkt.

                      Widerspruch- es gibt Krankheiten (ua. Depression) da müssen die Entscheidungen u.U. von anderen (Ärzten) getroffen werden, die Psychatriemedizin sagt: wenn Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt.
                      Ich habe drei Bekannte verloren, wo niemand zuhören wollte, als sie von Suizid redeten.

                      Nur so am Rande, hatte aber nix mit Diabetes zu tun gehabt, andererseits meinte eine andere Bekannte von mir, wenn sie wieder an die Nadel muß, zieht sie einfach ne Überdosis auf, und Ruh is.

                      Ciao
                      Wolfgang

                      Kommentar


                      • Re: Insulin und Suizid?


                        wer zieht denn heutzutage noch insulin in der spritze auf? (außer für kinder)
                        wer als insuliner hängt denn an der nadel?
                        das sind doch sprüche um anderen angst zu machen vor einer vernünftigen diabetestherapie.
                        insulin ist von allen auf dem markt befindlichen diabetesmedikamenten , " das mit den allerwenigsten nebenwirkungen". -- und der optimalsten wirkung!
                        klaus

                        Kommentar


                        • Re: Insulin und Suizid?


                          Moin Wolfgang,

                          mit jedem Deiner Beiträge hast Du bis jetzt munter gegen die Ärzte vom Leder gezogen und darüber hinaus in keiner Weise zu erkennen gegeben, dass Du in der jeweiligen Sache bereit wärst, eine andere als Deine gegenwärtige Sichtweise gelten zu lassen oder dich gar über Käseblattniveau hinaus etwas sachlich zu informieren.

                          Wenn Du dich informiert hättest, hättest Du nicht nur den Quatsch mit dem Aufziehen nicht geschrieben, sondern Deiner Bekannten direkt widersprochen. Denn so einfach spritzenmäßig zum Tode führt auch eine sehr große Überdosis Insulin nur zusammen mit einer passenden Reihe unglücklicher Umstände. Die meisten todesmutigen Überdosierer haben ihre Super-Hypo bisher immer schlicht überlebt, meistens mit der Glukose-Infusion vom Notarzt, der für son Diabetiker-Blödsinn vielleicht anschließend zu spät zu nem Herzinfarkt gekommen ist. Und die übrigen haben für den Rest ihres Lebens mehr oder weniger gravierende mentale Folgen zu tragen und sind zum Teil volle Pflegefälle geworden.

                          Bisdann, Jürgen

                          Kommentar


                          • Re: Insulin und Suizid?


                            ..danke für den Beitrag..

                            Kommentar


                            • Re: Insulin und Suizid?


                              hjt_Jürgen schrieb:
                              -------------------------------------------------------
                              > Moin Wolfgang,
                              >
                              > mit jedem Deiner Beiträge hast Du bis jetzt munter
                              > gegen die Ärzte vom Leder gezogen und darüber
                              > hinaus in keiner Weise zu erkennen gegeben, dass
                              > Du in der jeweiligen Sache bereit wärst, eine
                              > andere als Deine gegenwärtige Sichtweise gelten zu
                              > lassen oder dich gar über Käseblattniveau hinaus
                              > etwas sachlich zu informieren.

                              > Wenn Du dich informiert hättest, hättest Du nicht
                              > nur den Quatsch mit dem Aufziehen nicht
                              > geschrieben, sondern Deiner Bekannten direkt
                              > widersprochen. Denn so einfach spritzenmäßig zum
                              > Tode führt auch eine sehr große Überdosis Insulin
                              > nur zusammen mit einer passenden Reihe
                              > unglücklicher Umstände. Die meisten todesmutigen
                              > Überdosierer haben ihre Super-Hypo bisher immer
                              > schlicht überlebt, meistens mit der
                              > Glukose-Infusion vom Notarzt, der für son
                              > Diabetiker-Blödsinn vielleicht anschließend zu
                              > spät zu nem Herzinfarkt gekommen ist. Und die
                              > übrigen haben für den Rest ihres Lebens mehr oder
                              > weniger gravierende mentale Folgen zu tragen und
                              > sind zum Teil volle Pflegefälle geworden.
                              >
                              > Bisdann, Jürgen

                              Dem will und kann ich nicht widersprechen, Fakt ist nur das eine Bekannte von mir das gesagt hat und dem solltet ihr nicht widersprechen.
                              Mich nerven hier ein bißchen die überheblichen Kommentare von den med. Insidern, die alle anderen Meinungen (insbes. die der Newbies) gerne als Dummfug abtun wollen, nur weil die sich (noch) nicht richtig ausdrücken.
                              Also Klaus, Jürgen ich habe die Weisheit nicht gepachtet, das auch nie behauptet, muß mir hier aber immer wieder Unterstellungen anhören und wenn ich hier über meine behandelnde Klinik geschimpft habe, dann mit gutem Recht, DAS ist nämlich tatsächlich alles belegbar!(:\\)

                              Ciao
                              Wolfgang

                              Kommentar


                              • Re: Insulin und Suizid?


                                Hallo,
                                mal zu denen die keine Ahnung haben: Informiert euch erst mal!!!!

                                Nach jahrelangen Ehestreit meiner Eltern gab sich mein Vater genau über das neue Jahr eine Überdosis Insulin. Er war seit ca. 26 Jahren Diabetiker, erst Tabletten, das griff die Bauchspeicheldrüse an und dann Insulin.
                                Also nimm es von deinem Kumpel ernst und red mit ihm und frag wo der Schuh drückt.
                                Ich hoffe er ist aber bis jetzt schon über diesen Gedanken hinweg.

                                Kommentar


                                • Re: Insulin und Suizid?


                                  Hi Bunij,

                                  ich will die Details gar nicht wissen, aber du wolltest jetzt nicht den Zusammenhang herstellen, dass dein Vater sich zuviel Insulin gespritzt hat, weil er Diabetiker ist?

                                  Vielleicht bin ich zu hart in meiner Ansicht, aber ich bleibe bei meiner ganz persönlichen meinung, dass JEDER für sein Leben selbst verantwortlich ist. Und wer sagt, "ich zieh den Stecker" und WIRKLICH die Absicht hat, dies auch in die Tat umzusetzen, der wird das auch tun, und das, OHNE es davor anzukündigen und damit noch hausieren zu gehen. UND er wird es so tun, dass es keinen Weg zurück gibt.

                                  Kommentar


                                  • Re: Insulin und Suizid?


                                    Hallo Wolfgang,
                                    Ein Mensch, der zu einem anderen sagt, dass er sich umbringen will, ist entweder ein
                                    Wichtigtuer oder ein Erpresser.
                                    Und Jemand wie deine Bekannte, die das auch noch mittels Insulin ankündigt, ist noch dazu richtig dumm. Wer hat schon Lust auf einer Hirnschädigung nach so einer Aktion und nur noch lallend im Pflegebett bei Magensonde und Windel zu liegen? Denn genaus DAS kann dabei passieren, wenn man dem Gehirn den Glukosespiegel mit ner Überdosis Insolin so richtig zerkloppt.

                                    Für mich tut sich hier nur eine Frage auf: WARUM hat dir deine Bekannte das gesagt?

                                    Kommentar


                                    • Re: Insulin und Suizid? @Tom61


                                      >Vielleicht bin ich zu hart in meiner Ansicht, aber ich bleibe bei meiner ganz persönlichen meinung, dass JEDER für sein Leben selbst verantwortlich ist. Und wer sagt, "ich zieh den Stecker" und WIRKLICH die Absicht hat, dies auch in die Tat umzusetzen, der wird das auch tun, und das, OHNE es davor anzukündigen und damit noch hausieren zu gehen. UND er wird es so tun, dass es keinen Weg zurück gibt.

                                      Hallo Tom

                                      Nachdem ich jetzt deine Antworten in den verscheidenen Threads gelesen habe weiß ich eins genau, Hier möchte ich keine Details meines Lebens veröffentlichen. Probleme werden offensichtlich mit der Brechstange gelöst und wie schon jemand anderer hier behauptete die Psyche spiele bei Diabetes keine große Rolle und nach dem was du so meinst über Ankündigung von Suizid verstehe ich wenn Leute hier nur bestimmte allgemeine Fragen stellen, die mit dem medizinischen Problem DM zu tun haben. Schade wie ich finde.

                                      Ciao
                                      Wolfgang

                                      Kommentar


                                      • Re: Insulin und Suizid? @Tom61


                                        Moin Wolfgang,

                                        den ganzheitlichen Ansatz gegenüber ihren Patienten konnten die sprichwörtlichen Landärzte pflegen. Konnten sie tatsächlich unter der Voraussetzung, dass sie ihn drauf hatten. Denn vor 30 oder 40 Jahren konnte der Arzt noch von 500 Patienten im Quartal leben, die er zu einem großen Teil mit ihren Lebensgeschichten im Kopf hatte, während er heute dafür wenigsten 1.500 behandeln muss. Da bleibt der Patient als Persönlichkeit automatisch auf der Strecke. Da kann es nur noch um die konkrete Krankheit und um deren standardmäßige Behandlung gehen. Und das verschärft dann in Kliniken mit noch viel größeren Zahlen pro Arzt und zudem oft irrsinnig hoher Arbeitszeitbelastung die Situation noch einmal erheblich.

                                        In virtuellen SHGs wie dieser können wir auch wenig mit einem ganzheitlichen Ansatz anfangen, weil wir wenig bis keine Einsicht in die vielen damit verbundenen Zusammenhänge haben. Uns geht es hier konkret vorwiegend darum, die organischen Zusammenhänge des Diabetes zu ergründen und irgendwie zu verstehen. Denn unsere Ärzte haben in aller Regel nicht einmal einen Bruchteil der Zeit für uns, der eigentlich dafür notwendig wäre. Nicht weil sie sich die Zeit nicht nehmen wollten, sondern weil sie in der Zeit 10 und mehr weitere Patienten behandeln müssen. Wir holen hier also die Sach-Infos nach, die wir bei unseren Doks nicht bekommen haben und manchmal auch solche, die die Doks (noch) nicht haben. Denn inzwischen hat das Internet als Info-Plattform den Hörsaal um Jahrzehnte überholt.

                                        Und mal einfach und ehrlich: wenn der BZ chronisch krankmachend hoch ansteigt, ist doch in erster Linie notwendig, den zurück in die gesunden Grenzen zu holen. Wenn man den zuverlässig da drin hat, kann man selbstverständlich schauen, was ihn hoch getrieben haben könnte, davon dann zurücknehmen, was sich zurücknehmen lässt (z.B. auch psychische Last) und in dem Maße, in dem sich diese Rücknahme dann auch BZ-senkend messbar macht, kann man dann ja auch wieder auf BZ-senkende Medis verzichten :-)

                                        Bisdann, Jürgen

                                        Kommentar


                                        • Re: Insulin und Suizid? @Tom61


                                          Lieber Wolfgang,

                                          darf ich dich höflich bitte, meine postings exakt zu lesen?
                                          Das, was ich geschrieben habe, habe ich als meine GANZ PERSÖNLICHE Meinung dargestellt, die entstanden ist aus Erfahrungen von langen Klinikaufenthalten nach einem Unfall+meinen wenigen 47 Lenzen.

                                          Das ist nicht "Brechstange". Du hast auch sinngemäß formuliert, dass Leute, die so schreiben, keine Therapien hinter sich haben oder so ähnlich.
                                          Ich bin beinamputiert, habe seit 1986 starke Schmerzen gehabt, musste -wie viele hier in Deutschland leider - um eine gute Schmerztherapie kämpfen und bin das erste mal seit 1986 seit dem Frühjahr 2008 schmerzfrei. Aber bis auf 1,5 Jahre IMMER voll berufstätig.
                                          Ich will dir nur vermitteln, dass ich Diabetes im Prioritätenvergleich (blöödes Wort, weil vergleichen kann man keine Diagnosen.) als eine Krankheit ansehe, die inzwischen sehr gut handlebar ist. Wir haben einen sehr guten DM-Service durch die BZ-Messgeräte-hersteller, gute Medikamente und Kommunikationsplattformen. Und man muss mit DM NICHT LEIDEN.
                                          Es gibt sicher ne Menge Diagnosen, mit denen das ganz anders aussieht. Kannst du mir hier Recht geben?
                                          Dass man nicht immer auf Anhieb den Arzt findet, mit dem man gut kann, ist überall so. Aber ich ärgere mich oft darüber, wenn Leute -so, wie du auch- prinzipiell die Ärzteschaft schlecht machen. Es gibt viele Ärzte, die einen wirklich sehr guten Job machen. ich habe oft den Eindruck, dass vor allem die Deutschen besonders gut im Jammern auf hohem Niveau sind. Und die Medien unterstützen und fördern das geschickt.

                                          Und, lieber Wolfgang, man muss doch immer die positive Seite von Situationen sehen. Du hast z.B. geschrieben, du hast bereits 15 kg abgenommen bei einem "Kampfgewicht" von 150 kg. Dazu kann ich nur sagen: Super! Klasse! Herzlichen Glückwunsch.
                                          Und die Gewichtsabnahme wird auch weiter gehen, wenn auch langsamer. Die Byettaner berichten durchgehend, dass die ersten 12 kg gut weggehen, dann geht es langsamer, aber es geht weiter.
                                          Ich habe inzwischen 17 kg abgenommen. Und ich bin nach wie vor von Byetta sehr begeistert, denn so ein leichtes Abnehmen gab es für DMler glaub ich noch nie in der Geschichte der Medizin. Oder?
                                          Ich würde mir wünschen, es würden viele Menschen öfter mal positiv denken an manchen Stellen. Denn auch das positive Denken fördert eine gute Therapie und eine positive Lebenseinstellung. Und die kann man erlernen.
                                          Alles Gute von Herzen.Tom

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                                          • Re: Insulin und Suizid?


                                            Eine Freundin von mir, schwer kebskrank (Brustkrebs mit Knochenmetastasen) im Entstadium. Sie hat Angst vor Schmerzen und Abhängigkeit. Sie liegt nun im Krankenhaus und ist über Mitpatienten an Insulin herangekommen und plant sich damit zu suizidieren.
                                            Alles was ich bisher gelesen habe, ist dieses wohl eher eine unangeheme Art zu sterben. Sollte ich ihr davon abrate?
                                            Zur Info, ich denke sie hat das Recht für sich zu entscheiden, wann ihr Zeitpunkt gekommen ist Tschüss zu sagen, Sie ist 73 Jahre alt.

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                                            • Palliativstation statt Suizid


                                              Hallo Irrsinnige,
                                              ich hoffe, deine Frage ist angesuchts deines Nicknamen ernst gemeint?

                                              Wenn Du wirklich eine Freundin bist, dann solltest du mit dem Arzt sprechen über Palliativmaßnahmen. Deine Frage, ob du ihr vom Suizid mit Insulin abraten sollst, war mit Sicherheit nicht ernst gemeint.

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