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alles ist komisch

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  • alles ist komisch

    erstmal ein gutes neues jahr zusammen
    wie ich schon mal berichtete war ich im august 2007 im diabetiszentrum hatte einen einen langzeitzuckerwert von 6,4 mg eingestellt mit 2 mg glimepirid.
    von meiner diabetologin bekam ich im august metformin 2 mal 850 mg und januvia das ich allerdings wieder absetzte nachdem ich wochenlang durchfall hatte und mein wert nüchtern über 200mg und 2 std nach dem essen über 300 mg lag danach bekam ich competact ( bestandteil metformin) und nach bedarf sollte ich novonorm nehmen
    natürlich von competact bekam ich wieder starken durchfall nach absetzen wurde es besser dann sollte ich nur noch novonorm nehmen ergebniss
    war nur noch am essen ( = gewichtszunahme)
    war dann im dez 2007 wieder zur kontrolle allerdings beim hausarzt langzeitzucker war auf 7,9 mg gestiegen
    der gab mir wieder glimepirid und siehe da meine werte sind tagüber wieder bei 1oo mg oder sogar noch niedriger
    habe mich in der zeit vor der erneuten blutentnahme gesund ernährt vollkornprodukte gegessen und was hat es gebracht???????? nichts!!!!!
    muß noch dazu sagen das ich 200 % zuviel insulin habe


  • Re: alles ist komisch


    was ich nicht begreife:
    du hattest mit den glimepirid einen vernünftigen wert, sowas läßt man erstmal eine weile laufen, wie die ergebnisse nach 3/6 monaten sind.
    darauf hätte ich erstmal bestanden.
    wenn nun anschließend dein doc was anderes probiert, dieses aber nicht gut geht,
    weshalb hast du deinen mund nicht aufgemacht und deinem diadoc die tatsachen mitgeteilt?
    da braucht man sich doch nicht über monate zu quälen. sondern spricht es aus.
    denn nur ein doc der informiert wird kann was ändern,(er ist ja kein hellseher).
    hört er nicht zu, kann man mit den füßen abstimmen.
    mfg. klaus

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    • Kosten


      Lieber Klaus,

      da hast du mal wieder einen schönen Beweis dafür, wie abhängig mittlerweile auch der Artzt von den Krankenkassen ist.
      Metformin ist nämlich billiger!
      Metformin 30 Stk. ca. 10,00 €)
      Glimepirin 30 Stk. ca. 14,00 €

      Das ist der einzige Grund für die Umstellung der Medikamente. Das Wohlbefinden oder die Gesundheit des Patienten ist den meisten Ärzten weniger wichtig als die Kosteneinsparung in ihrer Praxis. Die höheren Kosten werden den Ärzte nämlich neuerdings rückbelastet, wenn sie die "falschen" Medikamente verschreiben.

      Ob der Patient Durfall oder Gewichtszunahme bekommt kann dem Arzt doch egal sein!

      Schönen Gruß, Lucky

      Kommentar


      • rechenfehler


        nein soweit sind wir lange noch nicht,
        wer ein medikament nicht verträgt, zudem hat es ja in dem fall auch nichts genutzt bekommt ein anderes.
        außerdem nimmt man glimepirid nur einmal, und metformin zwei stück/d, und dann ist metformin teurer. zudem ist das januvia auch wesentlich teurer als glimepirid und metformin zusammen.
        andere bekommen actos,byetta, insulinn verschrieben die noch wesentlich teurer sind.
        folgeerkrankungen durch bescheidene bz führung sind noch viel kostenträchtiger.
        ich kann nicht von morgen sprechen aber heute bekommt noch jeder egal welche krankheit vorliegt selbst von knauserigen gkk seine guten und verträglichen medikamente bezahlt.
        man muß den mund aufmachen, denn der mündige patient ist gefragt.
        niemand muß sich über monate quälen.
        und wenn das arzt/pat verhältnis nicht klappt dann muß man wechseln.
        mfg. klaus

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        • Re: alles ist komisch


          ich habe ja auch ganz komisch geschaut als die zu mir sagte sie wolle mir andere medikamente geben und meinte glimepird sei nichts für mich!!!
          als ich ihr das sagte mit dem durchfall meinte sie das wäre noch in ordnung ( wochenlanger durchfall!!!!!) hab sie mir ja competact das ja auch metformin enthält habe es ihr gesagt das ich das bestimmt nicht vertrage darauf kam die antwort das hat bis jetzt jeder gut vertragen komisch dann bin ich wohl die einzige die es nicht verträgt
          werde mir nun einen anderen diabetolgen suchen nur das problem da wo ich wohne gibt es keinen guten und den vom nachbarort kann ich nicht leiden bzw hört man auch nichts gutes

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          • Re: Kosten


            ...was Sie behaupten ist nur in einem Punkt richtig: die Politik will das Bolus-Malus-System, so dass Ärzte entsprechend der Medikamenten-Verordnungen mehr oder weniger verdienen...viele Ärzte wehren sich dagegen und sind 2007 zu Protesten auf die Strasse gegangen...wehren auch Sie sich gegenüber der Politik, damit ein solches System nicht kommt!!!
            ...alles andere ist unzutreffend: Es wird nicht aus Kostengründen von Glimepirid auf Metformin umgestellt!!! (es gibt viele gute Gründe für Metformin, aber wohl kaum eine Preisdifferenz von 0,04€/Tablette)...eine Frechheit ist es, wenn Sie behaupten, der Arzt nehme keine Rücksicht auf Nebenwirkungen...

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            • Re: alles ist komisch


              ...Glimepirid scheint für Sie tatsächlich erste Wahl zu sein (dieses habe ich schon häufiger bei Patienten mit Diabetes Typ Mody gesehen)...

              Kommentar



              • Re: alles ist komisch


                du hast doch geschrieben daß dein hausdoc dir das glibepirid jetzt verschreibt, und du damit wieder klar kommst. was will der mensch mehr?
                irgendwann wird das nach erschöpfung der ß-zellen nicht mehr reichen, aber bis dahin hast du zeit und ruhe zu suchen.
                wenn du sagst daß du etwas nicht verträgst, dann ist es lächerlich wenn das bezweifelt wird.
                bei mir hat es mal einer versucht, mehr nicht.
                die aussage mit der guten verträglichkeit von metformin für alle ist absurd . weil es nicht stimmt.
                die palette möglicher medikamente ist ja noch wesenlich länger. von sentisizern, bis byetta.
                wobei auch viele mit novonorm sehr gut klar kommen, dann aber die menge mahlzeitenbezogen anpassen, da ist eine bz bestimmung recht nützlich.
                mfg klaus

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                • Re: Kosten


                  Sehr geehrter Herr Dr. Keuthage,

                  dann können Sie mich vielleicht einmal darüber aufklären, warum ein Arzt ein Medikament, welches der Patient ja anscheinend gut vertragen hat abgesetzt hat und auf ein anderes Medikament umgestellt hat, welches der Patient ja anscheinend nicht verträgt.
                  Da stimmt doch etwas nicht!

                  Und vielleicht können Sie mir auch folgenden Auszug aus der Gesundheitsreform erklären, in dem meiner Meinung nach die Rückbelastungsproblematik an die Ärzte beschrieben ist:

                  Zitat: "Werden die Zielvereinbarungen überschritten, können die Krankenkassen vom Arzt einen finanziellen Ausgleich (Malus) verlangen. Bei mehr als zehn Prozent und bis zu 20 Prozent Überschreitung zahlt der Arzt 20 Prozent der Mehrkosten zurück, bei mehr als 20 Prozent Überschreitung und bis zu 30 Prozent zahlt der Arzt 30 Prozent der Mehrkosten und bei noch höheren Überschreitungen 50 Prozent der Mehrkosten. Wenn die Ärzteschaft preisgünstiger verordnet, erhalten die Kassenärztlichen Vereinigungen, in denen preisgünstig verordnet worden ist, einen Bonus. Die Ausschüttung des Bonus erfolgt an die Kassenärztliche Vereinigung, sodass Missbrauch seitens der Ärzteschaft kontrolliert beziehungsweise vermieden wird.

                  Der Arzt ist also angehalten, auf die Preiswürdigkeit der von ihm verordneten Arzneimittel zu achten. Dabei soll er sich an den Durchschnittskosten pro Tagesdosis orientieren." Zitatende

                  Im Übrigen mag es durchaus Ärzte geben, die um die Gesundheit ihrer Patienten besorgt sind. Der Arzt von biba44 gehört aber offenbar nicht in diese Kategorie.
                  Und ich danke dieser Plattform hier dafür, dass solche Missstände, die ja auch einen ganzen Berufsstand in Veruf bringen könnten, aufgedeckt werden.

                  Mit freundlichen Grüßen, Lucky

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                  • Re: Kosten


                    ...in Sachen Bolus-Malus bin ich ja Ihrer Meinung...und ich kenne nur Ärzte, die dieses System ablehnen...

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