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Januvia

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  • Januvia

    Hallo war gestern bei meinen Diabetologen und der hat mir ein neues Medikament Januvia verschrieben.
    Nun meine Frage wer hat hier schon Erfahrung damit gemacht? Januvia wird kombiniert mit Metformin und soll anscheinend den Dämmerungszucker unterdrücken an dem ich leide.
    Nun wurde gestern auch festgestellt das ich die ganzen JAhre falsch behandelt wurde von meinen Hausarzt er verschrieb mir Glimepirid obwohl ich übergewichtig bin nahm also deswegen noch mehr zu
    obwohl ich weniger aß.Ich habe auch eine zeitlang langzeitinsulin gespritzt was aber nichts gebracht hatte langzeitzucker ging nochmals in dieHöhe.
    Über Antworten bezüglich Januvia würde ich mich freuen
    gruß biba44


  • Re: Januvia


    ..Sie sind mit Glimepirid nicht falsch behandelt worden...im Gegenteil...Ärzten wird von den Krankenkassen vorgeschreiben, zunächst ältere, erprobtere (und billigere) Medikamente zu verordnen...Januvia ist erst seit 4 Monaten in Deutschland zugelassen...ich habe bei meinen Patienten sehr gute Erfahrungen mit Januvia gemacht...ua macht es keine Unterzuckerungen...auch scheint es die Betazelle (stellt Insulin her) zu schützen...Sie haben Glück, dass Ihr Diabetologe es Ihnen verschrieben hat...

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    • Re: Januvia


      Zum Thema Januvia und Byetta eine interesante Seite
      http://www.kvno.de/mitglieder/kvnoak...8/januvia.html

      Kommentar


      • Re: Januvia


        Hallo biba44,

        seit 7 Jahren ist mein Typ2 Diabetes bekannt. Ich wurde bisher mit Metformin, später zusätzlich mit Actos und Starlix behandelt. Habe damit auch immer relativ gute BZ und HbA1c Werte halten können, aber mein Gewicht. Ich bin froh, wenn ich es trotz Disziplin beim Essen einigermaßen halten kann, von Abnehmen leider keine Spur.
        Wegen der Gewichtsprobleme habe im Juni Januvia statt Actos und Starlix verschrieben bekommen und kann bei mir bisher nichts Negatives feststellen, im Gegenteil. Die BZ-Werte sind nach dem Essen spürbar besser geworden (wenn man sich keine gar zu großen Sünden leistet) und der letzter HbA1C war 5,8 - was will man mehr. Von den im Beipack beschriebenen Nebenwirkungen habe ich absolut nichts gespürt.
        Der Nüchtern-BZ ist nach wie vor auch mit Januvia mein Spitzenwert im Tagesprofil. Dort wirkt es funktionsbedingt eben nicht.
        Nur mit Abnehmen klappt es nicht so richtig, aber da ist wahrscheinlich auch die Zeit noch etwas zu knapp. Auf alle Fälle habe ich trotz Urlaub und zwischenzeitlichen kleinen "Fressattacken" nicht weiter zugenommen und das ist ja auch schon etwas.

        Mein Fazit: Wenn Arzt und Krankenkasse mitspielen, kann ich Januvia nur empfehlen. Ich hoffe, mein Erfahrungsbericht hilft Dir weiter.

        Christian

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        • Re: Januvia


          ...Januvia gibt es erst wenige Monate...daher auch wenige Erfahrungen...Ihr Bericht ist sehr bemerkenswert...

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          • Re: Januvia


            Guten Tag,

            ja auch ich habe eine Therapie mit Januvia versucht. Und habe schwere Nebenwirkungen bekommen.
            Aber der Reihe nach. vor ca. 9 Monaten verschreib mir mein HA Januvia 100. Da ich aber auch schwere PNP-Schmerzen in meinen Beinen und Füße habe bekam ich von meiner Neurologin auch dagegen ein anderes Medikament. Es ging eine Weile gut. Aber eben nur eine Weile.
            Ich bekam Bläschen im Mund, an den Händen und an den Füßen nach 5 Tagen entwickelte sich in massiver Hautausschlag. Es juckte mich überall. Das ging dann soweit, dass ich in eine Hautklinik gehen mußte, weil es immer schlimmer wurde.
            Ich blieb dort etwa 3 Wochen. Es gelang über eine Probeentnahme heraus zufinden, dass ich eine Medikamentenunverträglichkeit hatte. Im Verdacht stand das Medikament gegen die PNP-Schmerzen und Januvia.
            Beides wurde sofort abgesetzt und ich brauchte Wochen bis meine Beschwerden wieder erträglich waren.

            Da aber nicht getestet wurde welches von beiden dieser Medikamente diese Probleme verursachten, startet ich mit meinem HA einen neuen Versuch mit Januvia. Nach drei Tagen fing es wieder an. Und dieses mal schlimmer als je zuvor.
            Ich wage es nicht mir vorzustellen, was passiert wäre wenn ich auch noch dieses andere Medikament dazu nehmen würde. Dieses Medikament gegen die PNP-Schmerzen wurde ausgetauscht gegen Lyrica.
            Dadurch kam heraus, dass es damals sowohl als auch heute Januvia war. Heute werde ich zum HA gehen und mir wieder die alten Medis holen. Metformin und Novonorm. Beides habe ich gut vertragen.

            Für mich kommt auf Grund dieser Geschehnisse Januvia leider nicht mehr in Betracht. Leider.



            Liebe Grüße


            Flewur

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            • Re: Januvia


              ...eindrucksvoll Ihr Bericht...seltsam nur, dass Januvia nicht schneller abgesetzt wurde...

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              • Re: Januvia


                Kann man Januvia im Zusammenhang mit Protaphan-Insulin einnehmen?Was spräche dagegen, wenn Der Hba1c bei 7,1 liegt?

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                • Re: Januvia


                  Hi Flewur,

                  darf ich fragen, welches Medikament du VOR Lyrica bekommen hast und ob du MIT Lyrica jetzt schmerzfrei bist? Und in welcher Dosierung du Lyrica jetzt nimmst?

                  Kommentar


                  • Re: Januvia


                    Hallo Tom guten Abend,

                    klaro darfst Du fragen. Ich finde es immer toll wenn man sich untereinander hilft.

                    Ich nehme momentan Lyrica wie folgt: morgens 75 mg und abends 150 mg. Vorher habe ich Carbamezapin genommen.


                    Heute ist es so, dass zwar noch spüre, dass mit meinen Nerven in den Beinen und Füßen etwas nicht mehr so ist, wie es früher zu gesunden Zeiten war. Aber.... ich kann es aushalten. Und wenn es so bleibt, dann ist es für mich erträglich.



                    Liebe Grüße


                    Flewur 210

                    Kommentar



                    • Re: Januvia


                      Lyrica ist ein gutes Medikament. Und die von dir beschrieben Dosierung ist noch relativ niedrig, so dass du da auf jeden Fall noch Spielraum hast.
                      Alles Gute.

                      Kommentar


                      • Re: Januvia


                        Hallo Tom,

                        wie schön von Dir zu hören.
                        Ja ich weiß....die Dosierung ist noch relativ niedrig. Weißt Du....wenn ich Lyrica mal vergessen haben sollte einzunehmen, dann spüre ich recht schnell, wenn die Wirkung nachläßt. Die Schmerzen sind dann höllisch. Und das ist es, was mir auch ein wenig Angst macht. Was mache ich.....wenn ich die Höchstdosierung erreicht habe und es wirkt nicht mehr?
                        Deshalb versuche ich auch solange wie möglich mit einer Niedrigdosis aus zukommen.
                        Mein letzter Hba1c war 7,1. Das ist kein guter Wert....ich weiß das. Nur..... da ich auch Rheumatikerin bin, und ich öfter mal Cortison brauche...........

                        Momentan ist es nicht soooo einfach für mich. Leider. Aber.....ich gebe mein Bestes. Lächel.

                        Ich wünsche Euch allen alles Liebe zum Fest. Und paßt auf Euch auf.


                        Liebe Grüße


                        Flewur

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                        • Re: Januvia


                          Hi Flewur,

                          also die maximale Tagesdosis für Lyrica sind 600 mg, z.B. 2x300 mg.
                          Wichtig in einer Schmerztherapie sind die Einnahmen möglichst um die gleiche Zeit, was du sicher tust. Sollte Lyrica allein nicht mehr ausreichen, gibt es ausreichend sehr gute Medikamente, die zum Lyrica dazugegeben werden können, z.B. Opoide. Hierfür würde ich dir aber unbedingt raten, dich an ein richtiges Schmerzzentrum zu wenden. Das gibt es in jeder größeren Stadt, meist an die Unis angegliedert. Dort arbeiten sehr gute z.B. Anästhesiologen, also Narkoseärzte, die sich auch mit Schmerzmedikamenten sehr gut auskennen. Man sollte immer Schmerzfreiheit anstreben und sich nicht mit Schmerzarmut zufriedengeben, denn chronische Schmerzen auf einem (so bezeichne ich das..) lauwarmen Level sind auf die Dauer nicht gut, das bedeutet Dauerstress für den Organismus und treibt auch den BZ nach oben. Die BZ-Erhöhung wegen des Cortisons musst du wohl oder übel zugunsten von Schmerzfeiheit in Kauf nehmen, da hat die Schmerztherapie Vorrang in der Prioritätenliste.
                          Aber vielleicht überlegst du dir mal, im neuen Jahr doch mal ein Schmerzzentrum zu kontaktieren, möglicherweise hat man dort eine Variante im Angebot, womit man das Cortison erfolgreich austauschen kann. Oft genügt ein Anruf, dann bekommt man Fragebögen zugeschickt und nach Rücksendung einen Termin. Das entsprechende Schmerzzentrum findest du einfach, wenn du bei google deine Stadt und Schmerzzentrum eingibst. Ein Gütesiegel ist es , wenn die Praxis der Deutschen Schmerzliga angehört.

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