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Antriebslosigkeit, Depression ?

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  • Antriebslosigkeit, Depression ?









    Hi ich bin Oscar und 21 Jahre alt, ich weis gar nichts wo ich anfangen soll. Seit Wochen liege ich den ganzen Tag nur im Bett und finde für kaum etwas die nötige Motivation. Teilweise ist es mir schon zu viel 2min mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren. Dazu kommt, dass ich zu dieser Antriebslosigkeit Beschwerden wie Übelkeit und Bauchschmerzen habe. Oft habe ich auch keinen Hunger und habe deswegen auch schon ein bisschen abgenommen.

    Mir ist ebenfalls aufgefallen, das ich jeden Zweiten Tag das Bedürfnis habe einfach los zu weinen... ohne den Grund zu wissen. Manchmal lieg ich im Bett gucke an die Wand und mir kommen die Tränen..

    Da ich momentan studiere und in der Klausurenphase bin, hab ich nicht gerade weniger Stress. Ähnlich war es beim Abi schon bei mir wo ich teilweise aus dem nichts Herzrasen bekam und ebenfalls Magenbeschwerden über einen langen Zeitraum hatte, bei einer Magenspiegelung wurde gesagt es komme vom Stress.

    Das alles führt irgendwie dazu, dass ich mich immer mehr selbst bemitleide, obwohl ich eigentlich gar nicht der Typ für sowas bin. Bin irgendwie nicht Glücklich und hab teilweise immer einen gewissen Druck oder eine Leere in mir. Grundsätzlich fehlt es mir an nichts im Leben, dennoch bin ich momentan einfach nicht ich selbst und weis nicht warum.




    Sollte ich mir professionelle Hilfe holen oder wie schätzt ihr das ein ? Kann man das schon Depression nennen ?

    Danke, für die Antworten schonmal im Voraus.


  • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

    Ja, du solltest dir Hilfe holen.
    Zuerst zum Psychiater, üder den HA oder euch einfach so.

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    • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

      Wenn das schon seit Wochen so geht, ja.
      Parallel zum Termin beim Psychiater vielleicht auch mal drüber nachdenken, schonmal ein paar Psychotherapeuten durchzutelefonieren.

      Ich wünsche Dir gute Besserung

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      • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

        Nein, Oskar, du lässt dich da jetzt nicht ein auf diesen Weg, ( zum Doktor, weiter im Bett bleiben, Wand anstarren, heulen und müde rumhängen) du machst eine Kurve und gehst schön brav fertig lernen, auch wenn es dich anzipft und wenn du dich extrem wehrst!

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        • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

          Mein Ältester hatte mal eine Phase, da gabs nur Zimmer, Jalousien runter und Bett und schrecklich leer in ihm. Das zog sich über Monate, er war damals zwischen zwei Welten- noch unselbstständig, aber halbwegs erwachsen schon, wie du auch.
          Ich habe ihn so sein lassen, so lange, wie er wollte, nicht eingegriffen, bloß Esse bereit gestellt und eines Tages war er fertig mit dieser Phase und ist ins Leben gesprungen wieder.

          Auslöser war unter anderem wahrscheinlich eine Zurückweisung, vermute ich, weil er keine Freundin mehr hatte, vorher schon. Er hatte auch das Gefühl, er steht an, nichts geht mehr.
          Ich habe ihm nicht den Therapeuten gespielt, auch nicht gebohrt und Gründe gesucht, sondern einfach gewusst, Zeit zum ruhen, Zeit zum Nachtrauern, Zeit zum liegen bleiben, das vergeht und so war es auch. Einfach so, ganz und gar ohne Eingreifen.

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          • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

            Dir wird schwindlig sein von den vielen Anforderungen, die diese Zeit mit sich bringt.
            Sag dir, Krankheit ist sehr vorteilhaft, es geht dann keiner mehr mit Ansuchen an dich heran, du hast praktisch frei. Das ist ein Trugschluss. Spekuliere nicht mit dieser kleinen Vorteilsbeschaffung, sie löst eine Reihe von Komplikationen aus, diese Linie- ich bleib im Bett, ich bleib so...

            Wenn du nichts isst, dann ist die Folge auf der Hand. Das Ziel dieses Weges ist verhungern.
            Es gibt auch ein Ziel, wenn man nie aufsteht. Dann schwinden die Muskel, man wird nicht mehr richtig durchblutet, man geht dann halt ein.. wird zu schwach, um noch aufstehen zu können.

            Leiste dir diese Phase, aber nebenher motiviere deinen Geist. Lege dir etwas vor das geistige Auge ( oder real am PC) , das mithilft, den Drive wieder zu kriegen.
            Ziel: du wirst Familie haben, ein kleines Mädi im Arm und deine wunderhübsche süße Sophia, oder Julia neben dir. Ziel: du wirst richtig satt am Tisch sitzen, ein Bierchen in der Hand und das deine Freunde um dich herum, mit denen du Wanderurlaub machst und Lagerfeuer..oder, du schreibst dich bei meinem Bruder ein in den Paragleiterkurs in den übernächsten und machst Übungen am Hang...oder, du lässt dir Tabletten geben, bleibst liegen, die Tabletten liegen zusammen mit dir im Bett und ihr sagt euch vor, alles aus..allles Ende...nichts hilft...

            Es geht nicht, sich nicht zu rühren und zugleich normal zu funktionieren!!!!

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            • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

              Ich glaube es ist ein Unterschied, ob man wegen einer Zurückweisung trauert und hadert und ansonsten nix dazu kommt, oder ob man eine krankhafte Depression hat.
              Aber es ist schon richtig, im Normalfall gehen auch Depressionen irgendwann vorbei, es dauert oft nur länger wenn sie unbehandelt bleiben.
              Oft kommen sie dann wieder und wenn sie dann auch unbehandelt bleiben, ist man in einem Kreislauf wo sich das Ganze immer mehr verfestigt und es immer schwerer wird sich Unterstützung zu holen und wo die Unterstützung dann auch immer länger braucht um zu fruchten.

              Aber natürlich ist es individuell, es gibt keine allgemeingültige Regeln wie so ein Stimmungstief weiter verläuft, egal was man dagegen tut oder nicht.
              Ich glaube da kann man auch nur versuchen auf sein Bauchgefühl zu hören und dabei im Auge zu behalten dass man sich zwar eine Ruhezeit nehmen kann, diese aber auch nach einer gewissen Frist unbedingt beenden muss und wieder Kontakt zur Außenwelt und Hobbys, Arbeit aufnehmen sollte.

              Ich bin da ja der Meinung, lieber zu früh einen Fachmenschen angefragt, als dass sich das Ganze verschleppt und man unnötig lange leidet.

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              • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

                Tired!!!

                Was ist nicht alles schon gebetet worden und dann verworfen, das weißt du selbst.

                Du nimmst Tabletten und kennst dich mit denen rundherum sehr gut aus. Bist du frei?? Trotz Tabletten nicht! es kommt vielleicht eines Tages raus, diese Antidepressiva schaden nicht, aber nutzen tun sie auch nicht. Das habe ich sogar gelesen im Google wo, gar nicht lange her.

                Man setzt einen Prozess in Gang, wenn man zum Beispiel einem Kind, das sich fürchtet den Arzt auf den Hals schickt, das fürchtet sich dann erst recht! So geht das nicht! Das macht auch keiner, keiner gäbe seinem Kind eine Pille, wenn es müde ist und nicht mehr mag und kann.

                Es wäre manchmal angebracht, nachzusehen, was man sich alles aufhalst, was man sich alles antut und macht, nur um ein guter und toller Hecht zu sein. Bei aller Liebe, wir sind nicht anders als Kinder. Es geht nicht mehr spielen, es geht nicht mehr herumhängen, es geht nicht mehr einfach nur in die Luft schauen und Wolken zusehen und im Gras sitzen und den Duft von guter Erde schmecken, es geht nicht mehr, das natürliche Licht .........uuups....

                Oskar, vielleicht leidest du unter einem starken Vitamin-D Defizit! Das löst solche Symptome aus unter anderem.

                Bevor du jedenfalls denkst, das ist eine Krankheit, die ewig an dir hängen bleibt, bewahre kühlen Kopf und geh mal Step by Step alles durch...

                Was liegt dir im Magen? Was hast du insgeheim gern, aber machst es nicht..?? Wer liebt, der lebt. Wer leben will, der lebe so, dass er zufrieden lebt und wenn das alles nichts hilft, dann sollte man zum Arzt gehen.

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                • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

                  Mir kommt das echt immer vor, als ob sich dicke, fette Leute zusammentun und darüber Meinung austauschen, welches Medikament fit und schlank macht.

                  Ich glaub, der Schlanke kennt die Lösung, der mal fett war und es nicht mehr ist.... mein Sohn ist absolut top da. Seit dieser Phase war nie wieder etwas auch nur annähernd Ähnliches.

                  Wer weiß, wie es ihm ergangen wär, wenn er sich bei Lebensproblemen auf Tabletten eingeschworen hätte. Mal eine Pille, weil Überstunden dran sind, mal eine, weil einem langweilig ist, mal eine, weil man dauernd nur sitzt, mal eine, weil man nie tanzen geht..

                  Oskar, bereite dich auf den Führerschein vor, geh raus, egal wie schwer es fällt. Komm beim Arzt aber trotzdem vorbei, lass deine Werte nachsehen. Vorher und Nachher, vor deinem Überlebenstraining und nach ihm. Es ist nun mal Feierabend derzeit. Du überstehst das und dann geh wieder los. Von dir aus, aus eigenen Kräften.

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                  • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

                    Es kommt halt darauf an, sicher kann man eine depressive Phase auch ohne Medikamente und sonstige Therapien überstehen, sofern sie nicht selbstzerstörerisch verläuft.
                    Das Ding ist ob es dann wirklich überwunden wurde, oder wieder kehrt.
                    Das wichtigste Hilfsmittel von außen ist sicher die Psychotherapie, noch wichtiger als Medikamente, nur wenn man so gebeutelt ist dass man dies nicht angehen kann, dann sind Medikamente auch durchaus hilfreich.
                    Zumindest ist nach heutigem Wissensstand die Kombination, in solchen Fällen, die Erfolgsversprechendste Strategie.
                    So ist nun mal der Status, der auf vieles zutrifft, auch darauf dass heute Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamine und Spurenelemente gut sein sollen und morgen machen sie krank.
                    Da gibt es schon vieles was als schädlich gilt wenn man keinen Mangel hat, oder was durch die künstliche Herstellung seine Struktur verändert, so dass es schwere Erkrankungen Vorschub leistet.
                    Man weiß nichts was bestand hat, in diesen Dingen, man kann nur das was zur Zeit bekannt ist als Maßstab nehmen, das ändert sich aber immer wieder abhängig vom Stand der Forschung und des Wissens was auch keinen Bestand hat so wie es heute ist.

                    es kommt vielleicht eines Tages raus, diese Antidepressiva schaden nicht, aber nutzen tun sie auch nicht.
                    Es ist keine Frage dass AD nicht bei jedem wirken, das ist bekannt.
                    Wir wissen ja auch nicht mit Sicherheit wie sie wirken, nur dass sie bei vielen wirken.
                    Drum sollte man es versuchen wenn man zu sehr leidet, auch dran bleiben es mit unterschiedlichen Mitteln zu versuchen und wenn nichts nutzt dann sollte man es auch wieder sein lassen.

                    Ich denke es kommt sehr auf die Ursachen an, inwieweit sich die Erkrankung an die Persönlichkeit geheftet hat, in welchen (Hirn) Regionen sie Einfluss nimmt oder nicht, das entscheidet darüber ob ein Medi helfen kann oder nicht und es gibt natürlich keine Garantie dass es einem hilft, nur wenn es arg schlimm ist dann erspart man sich vieles, wenn es hilft und das tut es oft.

                    Du nimmst Tabletten und kennst dich mit denen rundherum sehr gut aus. Bist du frei?? Trotz Tabletten nicht!
                    Nein Elektraa, ich bin nicht frei und Antidepressiva machen auch nicht frei oder glücklich, das ist eine Mähr.
                    Sie sollen nur und ausschließlich regulieren, wenn du eine depressive Persönlichkeit bist, dann bleibst du auch eine und kannst nur durch praktisches Tun entgegenwirken, unabhängig von den Medikamenten.
                    Genauso wie einer Frohnatur diese Natur nicht genommen wird, wenn sie versehentlich ein AD bekommt.
                    Die AD machen nicht etwas aus dir was du nicht bist, nur eventuelle NW können einen unangenehm dämpfenden Einfluss haben und wenn eine davon ist dass du z.B. müde und lahm im Kopf wirst, dann heißt es gleich überall dass AD einen Zombie aus dir machen.
                    Das kann man so aber nicht sagen, weils eine NW ist und es auch AD gibt die das nicht so machen, wo du dich fühlst wie immer und im Idealfall die Stimmung stetig reguliert wird.
                    Natürlich kann es bei jedem Mittel NW geben, das ist halt so und das ist sogar bei Vitamin-D so.
                    Soweit sind wir halt auch noch nicht, dass es Mittelchen vollkommen ohne NW geben könnte.

                    Davon abgesehen nehme ich auch keine Psychopharmaka.;-)

                    wenn er sich bei Lebensproblemen auf Tabletten eingeschworen hätte. Mal eine Pille, weil Überstunden dran sind, mal eine, weil einem langweilig ist, mal eine, weil man dauernd nur sitzt, mal eine, weil man nie tanzen geht..
                    So funktionieren AD aber gar nicht, die haben gar keine Wirkung wenn du sie auf diese Weise einnimmst, außer vielleicht NW.
                    Ich glaube du verwechselst sie mit up and downers, die sicher kein Arzt der Welt verschreiben würde.

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                    • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

                      Ich glaube, dass man da bei dir noch nicht über Depressionen reden muss, sondern du nur mit dem Stress nicht klar kommst. Stress verarbeitet jeder anders, bei dir wirkt sich Stress nun mal sehr negativ auf deine gesamte Stimmung aus. Ich denke, dass auch deine Magenprobleme vom Stress kommen, wie bei der Magenspiegelung ja auch festgestellt wurde. Ich bin auch ein Mensch, der sich mit Stress eher schwer tut. Ich habe mir deswegen in meinen Klausurenphase immer einen Plan gemacht, so dass ich immer genau wusste, was ich noch an Arbeitspensum zu erfüllen habe. Wichtig ist dabei, dass du dir auch freie Tage gönnst, um mal den Kopf wieder frei zu bekommen. So habe ich diese extremen Stresssituationen besser in den Griff bekommen. Wenn es zu schlimm wurde und ich ich dann wieder in diese depressiven Phasen gefallen bin, dann habe ich gelegentlich zu pflanzlichen Medikamenten gegriffen. Es gibt dort einiges in der Apotheke, dass dir gegen deine Beschwerden hilft und dich ruhiger und entspannter in diesen Stresssituationen werden lässt. Ich habe für mich herausgefunden, dass mir zB Baldrian und Johanniskraut sehr gut helfen, ich hab deswegen Sedariston eingenommen und war damit sehr zufrieden. Ich hoffe auch du bekommst das alles bald wieder in den Griff!

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                      • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

                        Sedariston
                        Man sollte sich aber auch zu den immens vielen WW von Johanniskraut erkundigen bevor man das nimmt und, auch Preise und Dosisangaben der unterschiedlichen Präparate vergleichen.

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                        • Re: Antriebslosigkeit, Depression ?

                          Der Oskar lernt grad, psst, nicht stören..

                          @ Hoods, so kommts mir auch vor, das ist eine "Gegenstrategie", sich depressiv sein zu lassen.

                          Wie wenn Mama Körper sagt, komm, schalten wir mal alles weg, dir wirds schon wieder zu viel..

                          Was tut sich bei einer solchen Befindlichkeit? Man geht nirgendwo hin, man bleibt mal daheim, man macht nirgendwo mehr mit, man kann nicht mehr, mag nicht mehr, will nicht mehr und MUSS aufhören mal.

                          Du Hoods hast Strategien ausgedacht, dich nicht zu schwer zu überlasten und ebenso hast du dir Hilfe geholt von der Apotheke. Das finde ich, ist Liebe zu dir und deinem Körper.

                          Im selben Level weiter machen, weiter beim Stress bleiben hat zur Folge, dass man zusammenbricht irgendwann. Ich habe auch gelernt, mehr Rücksicht auf mich zu nehmen.

                          Wenn es nach meiner Denke geht, dann wärs gut, rund um die Uhr in Betrieb zu sein. Da macht aber der Körper nicht mit. Das ist wie wenn ein Reiter sein Pferd dauernd tritt und ständig zum Arbeiten einsetzt. Das wirft ihn dann ab, oder bricht weg unter ihm.

                          Seien wir gut zu unserem Pferdchen

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