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Depressionen und Antidepressiva

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  • Depressionen und Antidepressiva

    Ich bin 19 und habe Depressionen, bin antriebslos und habe auch Angststörungen. Ich war vor einem Jahr bei einem Psychologen 1 x und er hat mir ein Antidepressivum vorgeschrieben, erst Venlafaxin dann Mirtazapin, weil ich eh sehr dünn bin und durch Mirtazapin endlich zunehmen kann. Nun belastet mich meine Depression wirklich täglich sehr und ich bin immer niedergeschlagen und wollte mir deswegen wieder ein AD holen und habe auch schon im Internet nach den gängigsten Medikamenten geschaut, aber es gibt so viele... Ich bräuchte ein AD dass sehr stimmungsaufhellend ist, Ängste löst, antriebssteigernd ist, Nervösität und Anspannung löst und wodurch ich an Gewicht zunehmen kann... Was wäre so das beste für mich? Und ist Mirtazapin geeignet um die Stimmung und Ängste zu lösen?


  • Re: Depressionen und Antidepressiva

    Ich nehme an du warst bei einem Psychiater, nicht bei einem Psychologen?
    Was bedeutet er hat dir ein Medikament "vorgeschrieben"?

    Wenn dir die Medikamente das letzte mal geholfen haben, dann solltest du wieder zu einem Psychiater gehen, der eine Diagnose stellen wird und dann auch das richtige Medikament für dich empfehlen kann.
    Du bist schlecht beraten dir über das Internet ein Medi auszugucken und dann dieses vom Arzt zu fordern, da über das Internet nicht der Überblick über deine Störung und die vorhandenen Folgen so durchschaubar sind wie durch den behandelnden Psychiater und die Anamnese.
    Erst nach der Anamnese kann er sagen welches Mittel für deine Symptome am geeignetsten wäre, natürlich kannst du dann deine Fragen dazu anbringen und auch nach anderen Medikamenten fragen, aber nicht mit der ausgeguckten Medikation dort aufschlagen.
    Das mag kein Arzt, wenn ein Patient Diagnose und Therapie für sich und über das Internet, beschlossen hat und er soll das nur noch absegnen.
    Dafür ist die Welt der psychischen Erkrankungen, der Psychopharmaka und anderer Therapien auch zu kompliziert, da hat nur der Fachmann genug Einblick um beurteilen zu können was am Besten geeignet ist und die größte Aussicht auf Erfolg hat.

    Ganz wichtig wäre aber dir einen psychologischen Psychotherapeuten zu suchen, Medikamente werden dir erst einmal helfen bis du einen Therapeuten gefunden hast und die Psychotherapie Wirkung zeigt.
    Auf Dauer gesehen ist es die Psychotherapie die dir hilft und heilt, das Medikament ist eine Hilfe um die Psychotherapie zu unterstützen.

    Lass dich von dem Psychiater beraten, über die Medikamente, Therapieformen (ich nehme mal an VT) und sonstige Möglichkeiten, wenn es sehr schlimm ist kommen ja auch noch z.B. Tageskliniken, stationäre Aufenthalte und Rehas infrage.
    Aber unbedingt bei mehreren Therapeuten auf die Warteliste setzen lassen, das ist der Weg der den größten Erfolg verspricht, gerade bei Angststörungen.

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