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Doxepin und Quetiapin zu schnell abgesetzt? Ständige Benommenheit.

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  • Doxepin und Quetiapin zu schnell abgesetzt? Ständige Benommenheit.

    Sehr geehrte Damen und Herren Doktoren,

    Ich bin männlich, 45 Jahre alt und wiege 130 kg. Ich leide an einer rezidivierenden Depression und Angststörungen aufgrund von Tinnitus. Über einen Zeitraum von 6 Wochen, nahm ich Doxepin 150 mg pro Tag (50-50-0-50), und Quetiapin 75 mg pro (0-0-0-75) Tag ein.

    Vor drei Wochen begann ich beide Medikamente zeitgleich abzusetzen. Ich habe die Dosis jede Woche um eine Tablette verringert. Seit rund zwei Wochen verspüre ich eine durchgehende Benommenheit. Wie wenn ich nicht ganz da wäre. Wenn ich gehe, verspüre ich eine Gangunsicherheit und meine Umwelt kommt mir Filmartig vor. Dazu begleiten mich täglich extreme Ein - und Durchschlafstörungen

    Ich bin mir fast sicher, dass die Benommenheit mit dem Absetzen meine Tabletten zu tun haben könnte, da die ersten Symptome bereits zu Beginn der zweiten Woche aufgetreten sind. Am ersten Tag verspürte ich zudem ein flaues Gefühl in meinem Magen.

    Wie ist Ihre Meinung dazu? Habe ich beide Medikamente zu schnell abgesetzt? Wäre es klug beide Medikamente wieder ein zu schleichen und die Benommenheit zu reduzieren? Ich habe ja Quetiapin in Verdacht!

    Mit freundlichem Gruß,
    Martin Baumann


  • Re: Doxepin und Quetiapin zu schnell abgesetzt? Ständige Benommenheit.

    Hallo Martin,

    jeder reagiert anders auf das Absetzen und es ist durchaus möglich dass du da ein bisschen schnell warst, aber du hast die Medikamente ja auch nicht wirklich lange genommen.
    Solche Symptome können durchaus davon kommen, aber sie können auch von der depressiven Störung verursacht werden.

    Ich selber würde nur wieder das Medikament nehmen wenn es mit den Symptomen nicht anders geht und dann auch erst mit einer möglichst geringen Dosis probieren, ob sich was tut und vor allem am Besten nach Absprache mit deinem Arzt.

    Im Prinzip ist es bei solchen Absetzsymptomen zum Teil nicht sicher zu sagen ob nun die Medikamente zu schnell abgesetzt wurden, oder die Grunderkrankung noch da ist und sich wieder meldet.
    Deshalb kann man es oft nur durch probieren herausfinden, ich denke nicht dass du da wieder zur ursprünglichen Dosis zurück müsstest, sondern nur bis dahin wo dann die Symptome verschwinden.
    Dann muss bei erneutem Ausschleichen beobachtet werden ob es die Depressionen sind die noch da sind, oder eben wirklich Absetzsymptome.
    Mit einem Arzt der dir beratend zur Seite steht, hättest du die Sicherheit dass nichts übersehen wird, weil dort die Symptome besprochen werden.

    Warum hast du die Medikamente schon nach sechs Wochen wieder ausgeschlichen?

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