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Der weitere Weg... wo geht's lang?

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  • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

    "Menschen wurden erschaffen um geliebt zu werden. Dinge wurden geschaffen um benutzt zu werden. Der Grund warum sich die Welt im Chaos befindet, ist weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden.

    Dalai Lama"


    Danke, Hans Georg, den Ausspruch kannte ich noch nicht.




    Nichts zu danken, gerne...dieser Ausspruch, lassen sich nicht alle Probleme von uns Menschen darauf herunterkürzen? Immer wenn wir andere zu Objekten machen, wir zu Objekten gemacht werden...geht es an unserem "Menschsein" vorbei?

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    • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

      Elektraa Schönes Gedicht von Hesse...mir gefällt "Im Nebel" von ihm

      Seltsam, im Nebel zu wandern!
      Einsam ist jeder Busch und Stein,
      Kein Baum sieht den andern,
      Jeder ist allein.

      Voll von Freunden war mir die Welt,
      Als noch mein Leben licht war;
      Nun, da der Nebel fällt,
      Ist keiner mehr sichtbar.

      Wahrlich, keiner ist weise,
      Der nicht das Dunkel kennt,
      Das unentrinnbar und leise
      Von allen ihn trennt.

      Seltsam, Im Nebel zu wandern!
      Leben ist Einsamsein.
      Kein Mensch kennt den andern,
      Jeder ist allein.

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      • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

        Find ich sehr passend, es ist tatsächlich so.

        Ich habe auch immer wieder das Gefühl, es ist dicker Nebel um mich herum, ich seh nur, wenn ich unmittelbar davor stehe, was jetzt dran ist, was los ist, was geschieht. Wie wenn alles Fiktion ist, nur das, was gerade im Moment ist, das ist echt.

        Ich bin neugierig, was ich so alles auftauchen seh noch in Zukunft. Ich lass mich überraschen. Heute konnte ich leiden, mir war danach und siehe da, aus diesem Zustand heraus hat sich etwas ergeben, das ich gut brauchen kann. Wie wenn sogar Geheule brauchbar und real gesehen wichtig ist, im rechten Moment. Dunkelheit im rechten Moment ist, so dämlich es klingen mag, der Helligkeit Helfer, kommt mir vor.

        Ich könnte niemals da gelandet sein, wo ich heute bin, hätte ich diese Zuflucht ins Dunkle nicht erhalten vom Leben. Es war äusserst brauchbar und nützlich für mich, im Nachhinein gesehen, mal finster zu haben und zutiefst alleine zu sein.

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        • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

          Dieser "Nebel" in dem wir uns bewegen und einsam sind...sind wir nicht nur einsam, wenn wir uns selbst und anderen Menschen nicht mehr als Menschen begegnen (können)?
          Sehr passend dazu finde ich diese Worte:

          Wir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich noch andere erkennen - er wird allein sein.

          Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unseren Nächsten? Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der - Teil eines Ganzen - zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen; nicht mehr allein - wie im Tod - sondern lebendig als Mensch unter Menschen.


          ~Richard Beauvais~

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          • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

            Ich habe noch keinen Menschen getroffen, der nachvollziehen kann, wie es mir echt geht, der alles wissen will, wie es mir wirklich geht und wie ich gestrickt bin und wie ich lebe, gelebt habe und was ich brauch und mag und will und möchte, all das, was ich so denke, meine, glaub- das hat echt noch nie wen wirklich interessiert.
            Ich habe also noch nie wen getroffen, der wirklich, richtig alles nachfragt bei mir und auch zuhören möchte.

            Das würde jeden überfordern, vermute ich...alles herzuzeigen, was da ist, da reicht ein Leben nicht aus.

            Mit meinen langjährigen Kameraden haben wir das mal festgestellt- obwohl wir uns sehr viel sehen, auch viel sprechen miteinander, uns viel berichten und mitteilen, wir kennen uns nur in Bruchteilen wirklich.

            Heute war meine Tochter da, ich habe stundenlang mit ihr geplaudert, erfahren habe ich ein zehntausendstel über sie. Die Zeit reicht nicht, jemanden wirklich kennen zu lernen, meinst du nicht?

            So viel Erbarmung, wie ich bräuchte, so viel Zuspruch, so viel Ermutigung, so viel Trost, so viel Anerkennung, so viel Lob und Interesse, wie ich wirklich nötig hätte, das hab nur ich für mich und zum Glück gebe ich mir das auch, weil sonst eh keiner dafür in der Lage wär.

            Lieber Hans-Georg, bei manchen Beitragschreibern wünsch ich mich an dessen Seite, einfach nur deshalb, weil ich heraushöre, der hat das Zeugs, mit dem wärs nett Zeit zu verbringen, Gespräche zu führen, sich zu vertiefen in Gedanken und Ideen, in Austausch zu treten- den also mehr kennen zu lernen, weil er mich bewegt hat. Der weiß etwas, was ich wissen möchte, der hat etwas, das ich erfahren möchte, wer ist das, was denkt dieser, was hat er mitgemacht, erlebt, erfahren, erkennen können?

            Das habe ich mich bei dir zum Beispiel öfters gefragt. Wer ist das? Der zieht mein Interesse an, der lässt mich aufhorchen.



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            • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

              Liebe Elektraa,
              es geht glaub nicht darum, dass andere alles über einen wissen müssen...ich glaub mehr mit sich selbst mit dem was einem passiert ist, im Reinen zu sein, kein Problem damit zu haben mit anderen über sein Innerstes reden zu können...ohne Angst davor haben zu müssen "durchschaut" zu werden...sondern einfach so sein zu können, wie man ist, wer man ist...authentisch zu sein...sonst sind wir auf der Flucht...nicht nur vor anderen, sondern vor allem vor uns selbst...

              Ehrlich zu sich selbst zu sein...ist glaub das härteste was es im Leben gibt? Ich glaube, wir haben nur einen Feind in unserem Leben...uns selber...unsere Einstellungen und Haltungen, die eine "Perspektivwechsel" nicht zulassen...

              Das du wissen möchtest wer ich bin...sehe ich als großes Kompliment, danke...

              Wer ich bin...weiß ich selber nicht...was ich erleben, und dadurch habe erfahren und erkennen können...alles aus einer Geschichte, weswegen ich wenn irgendmöglich am 11. Mai in Köln sein werde
              https://hpd.de/artikel/genitalbeschn...-den-usa-16724
              Denn was ich und andere Männer habe erfahren dürfen...uns gibt es eigentlich nicht, wir sind die "Parias" der Medizin, Politik, Gesetzgebung, Medien, man will uns nicht sehen, wahrhaben, wahrnehmen...

              Kommentar


              • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

                Liebe Elektraa,
                es geht glaub nicht darum, dass andere alles über einen wissen müssen...ich glaub mehr mit sich selbst mit dem was einem passiert ist, im Reinen zu sein, kein Problem damit zu haben mit anderen über sein Innerstes reden zu können...ohne Angst davor haben zu müssen "durchschaut" zu werden...sondern einfach so sein zu können, wie man ist, wer man ist...authentisch zu sein...sonst sind wir auf der Flucht...nicht nur vor anderen, sondern vor allem vor uns selbst...
                ..
                Es ist ähnlich, wie wenn man jemanden in seiner Behausung herumspazieren lässt und alle Schubladen öffnen lässt und in alle Ecken schauen lässt. Manche machen das ohne Weiteres, denken sich nichts dabei und manchen ist das ein Graus.

                Da sollte man sich fragen, warum ist das zu fürchten, wenn sich jemand bei mir genau umsieht?

                Mich( uns, weil mein Freund dabei war) hat mal jemand hereingebeten, bei dem es schrecklich unaufgeräumt war und versaut und verschmutzt. ( Berge von Müll auf allen Flächen, Fußboden, Sitzbank, Tisch und Stühle, Arbeitsfläche- da waren Türme von Mist überall gestapelt) Es war sogar die Frau daheim und da dachte ich mir, wieso traut sich dieser seine Tür zu öffnen, der müsste sich ja schämen, wenn nicht er, dann müsste sie verhindern, dass das wer sieht!
                Mir war so peinlich zumute, ich war praktisch total betroffen......wenn man mich so antreffen würde, ich würde versinken wollen in den Boden, so schämen würd ich mich und dann würde ich aufräumen gehen, denn so eine Peinlichkeit wär ein heilsamer Schock für mich.

                Es ist also gut möglich, dass darum und deshalb so mancher nichts preisgibt, weil er sich vermüllt vorkommt, ( obs stimmt ist eine andere Geschichte) und irgendwie damit verhindern will, dass man ihn deskreditiert deshalb.

                Der Bekannte, der uns Einblick gegeben hat in sein Haus, der ist ein wahnsinniger Unfriedenstifter, der schimpft hintenrum über alle und jeden und seine Frau behandelt er schlecht, er ist gemein und hinterlistig und noch dazu ein lästiger Angeber, mit dem man nicht normal reden kann, für den zählt immer, was verdient der, was hat der, was ist der..er ist unflätig und macht andere ständig zur Sau. Jetzt verbinde ich wieder mal eins mit dem anderen- wer so haust, der kann nicht koscher sein.
                Lieber Hans-Georg, du siehst, ich bin nicht vorurteilsfrei und wegen dem bin ich nicht bei jedem offen und ehrlich und eher auf der Flucht, als dass ich mich zeige. Weil ich davon ausgehe, man ist vielleicht ähnlich wie ich. Ein Urteiler, der sich was ausdenkt.
                Denkt sich jemand Fieses aus über mich, dann könnte er mein Feind werden und eine Meute gründen gegen mich. daher schütze ich mich und mein Haus vor Einblicken und erzähle wenig, was umgedreht und missverstanden werden kann.
                Liebenden Blicken setze ich mich aber gern aus.
                Das bedeutet also, ich kann mich nicht öffnen, will es nicht, wag es nicht, wenn mir jemand gegenüber steht, mit dem ich nicht in Freundschaft verbunden bin- bzw. jemand gegenüber, dem ich nicht trau.
                So wie es aussieht, zieht der am friedlichsten herum, der nirgendwo aneckt. Das ist aber sehr schwer, wenn man eine Ausnahme ist.

                Solange man sich nicht liebevoll und sorgfältig respektvoll würdigt und wertschätzt, ist keine Offenheit machbar. Ich nehme an, dass auch du sorgfältig bist und selektierst, wen du Einblicke gewährst, wen nicht.

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                • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

                  Guten Morgen zusammen

                  Da komme ich aus zwei Wochen Norwegen-Urlaub zurück und sehe: Der Thread lebt ja!!!

                  Elektraa
                  Ich habe jetzt ein paar Beiträge mitgelesen und hör raus: liebe Leut, was ich auch mach, was ich auch tu, ich finde einfach keine Ruh...
                  Ja, gewissermaßen ist es das.
                  Ich hatte auch in den zwei Wochen Urlaub jetzt zwei drei kleinere Heulkrisen... und wahrscheinlich liegt es auch hier an zu wenig Ruhe im ausdrücklichen Sinne: Wir haben eine große Rundtour mit dem Auto gemacht, und es war einfach nur wunderschön und beeindruckend. Aber leider eben doch auch recht anstrengend...

                  Zuletzt dann vergangenen Mittwoch, als ich bei meinem Chef per Mail einen Tag Urlaubsverlängerungen angefragt hatte, weil wir gestern erst spät abends nach Hause gekommen sind - und mir das abgelehnt wurde - ich würde "DRINGEND" benötigt... Is klar... In den letzten anderthalb Stunden stand noch nicht ein Mensch an meinem Schreibtisch, geschweige denn mein Chef...

                  Meine Frau meinte während des Urlaubs auch, ich würde mich immer noch und immer wieder übernehmen und mir zu wenig Ruhe und Pausen gönnen. Und ja: Genau, wie sie es sagte, hab ich mir früher (vor Sohnemanns Geburt) für so etwas mehr Zeit genommen, hatte tatsächlich auch mehr ausgesprochenen Ruhephasen. Wenn wir seinerzeit zu meinen Eltern oder meinen Schwiegereltern gefahren sind, habe ich da halbe Tage im Bett verbracht, gelesen, gedöst, geschlafen, mich ausgeruht. Am Wochenende nach dem Frühstück nochmal ne Stunde zurück ins Bett und die Augen zugemacht.

                  Ist alles in der Tat irgendwie nicht mehr... weil der Tag seit der Geburt unseres Sohnes selbstverständlich voller geworden ist, und da ich trotz allem auch ungern Abstriche bei meinen Hobbies mache bzw. gemacht habe, ging das alles irgendwo auf Kosten meiner Ruhezeiten.

                  Zu wenig Zeit zur Regeneration.

                  Was, wie ich ja schon seit längerem weiß, eben auch in Depris und Ängste münden kann. Zusätzlich zu allem anderen "Unfug" und "Mist", der sich in den vergangenen Jahren immer mehr um mich herum abspielt - Job, Gesellschaft, Umwelt, Politik, zunehmende allgemeine Verunsicherung...
                  Bzw.: Auf der einen Seite nimmt der Streß in all den Facetten sowieso schon zu, auf der anderen Seite wrd die Zeit zum Ausruhen, Verarbeiten, Sammeln und Regenieren knapp... Das sind zwei Aspekte, die zusammenpassen wie A**** auf Eimer

                  Ich muß mal sehen, wo ich mir die Ruhe-Freiräume wieder mehr eingebaut bekomme; sommers fällt mir das ein kleines bißchen leichter, weil da auch schonmal der Liegestuhl im Garten lockt
                  Klar ist aber auch, daß da eine grundsätzliche Veränderung in meinem Lebensrhythmus und Alltag her muß - ich hab nur noch keine konkrete Vorstellung davon, wie die aussehen muß...
                  Ist eben etwas blöd, wenn Körper und vor allem Psyche mehr Ruhe fordern, als Zeit zur Verfügung steht.

                  Hans Georg
                  Menschen wurden erschaffen um geliebt zu werden. Dinge wurden geschaffen um benutzt zu werden. Der Grund warum sich die Welt im Chaos befindet, ist weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden.

                  Dalai Lama
                  In der Tat ein sehr schönes Zitat, in dem leider Gottes sehr viel Wahrheit steckt.

                  Auch eure anderen Zitate bestätigen ja gewissermaßen, daß all die Leiden, die wir durchleiden, nicht unbedingt neu sind. Wie bewiesen, haben darüber schon deutlich berühmtere und gerühmtere Persönlichkeiten philosophiert, gedichtet und geschrieben als wir.

                  Aber in der Tat dürfte die neuzeitliche, moderne Häufung in unserer zunehmenden digitalisierten Welt massiv zugenommen haben. Weil einerseits der Druck und der Streß zunehmen, andererseits aber eben auch immer weniger Rückzugs- und Auffangmöglichkeiten bestehen. Man ist da mit seinen "alten" Problemen, die die Menschheit wahrscheinlich in den letzten 2-4000 Jahren immer schon hatte, immer mehr allein, muß aber gleichzeitig auch immer mehr funktionieren, um nicht abgehängt zu werden. Oder wir glauben das zumindest, daß wir dauernd funktionieren müßten...

                  Aber wie ich ja an mir selbst feststelle, ist es eben gar nicht so einfach, aus diesem Moloch auszusteigen. Ich habe das die Tage noch ein wenig mit dem Bergklettern und -steigen verglichen, weil wir eben auch in Norwegen gut gewandert und dabei hin und wieder etwas gekraxelt sind: Bergauf ist es anstrengend, aber man sieht halbwegs, wo man seine Steigeisen reinschlägt, kann etwas besser einschätzen, wo es langgeht. Bergab ist es schwieriger, weil man sich im wahrsten Sinne des Wortes mit seinem eigenen Körper permanent selbst im Weg ist. Da will jeder Schritt und Tritt bergab klug überlegt sein, da ist nicht viel mit Vorfühlen mit der Hand, ob der Stein locker ist...
                  (Und nein: Ich bin selbst kein Bergsteiger, leite das aber aus meinen in dieser Form gelagerten Erfahrungen im Kletterwald oder der Kletterhalle ab )

                  Wäre schön, wenn manche Dinge so einfach wären, wie sie oft immer formuliert und dargestellt werden

                  Und es wäre schön, wenn man hier in dem Forum Photos posten könnte - dann würde ich mal zwei drei schöne Bilder aus dem Urlaub hochladen - Skandinavien und speziell Norwegen sind echt der Hammer Waren das erste Mal dort und sind allesamt schwer begeistert. Vor allem der Hardangerfjord, Bergen und der Preikestolen haben mich beeindruckt

                  LG
                  Alex

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                  • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

                    Moin zusammen,

                    mal wieder eine kurze Statusmeldung von mir:

                    Mir geht’s heiter bis wolkig, beschi**en, aber nicht hoffnungslos…
                    Soll heißen: Ich hatte auch in den vergangenen zwei drei Jahren vor allem schonmal deutlich bessere Zeiten, aber es könnte mir definitiv noch sehr viel schlechter gehen.
                    Ich komme zwar irgendwo nicht über den Berg, aber meine Bewältigungs- und vor allem Durchhaltestrategien funktionieren – irgendwie… Manchmal weiß ich nicht, woher ich die Kraft da immer wieder hernehme – aber ich bin froh und stolz drauf, daß ich sie habe

                    Letztlich komme ich beim Grübeln auch immer wieder auf die gleichen Punkte – da tut es dann ganz gut, wenn mir Veit Lindau in seinem Podcast zum Thema Loslassen gewissermaßen meine eigene Vermutung bestätigt, daß ich wohl auch zu viele „open loops“ habe, was sich gleichzeitig auch ziemlich mit meinem inneren Perfektionsdrang, meiner grundsätzlichen Gewissenhaftigkeit und dem ganzen Druck beißt, den ich mir da immer wieder selbst mache. Aber wie er auch sagt: Ganz so leicht ist das mit dem Loslassen eben auch nicht… auch das tut gut, das auch mal von einem „Guru“ bestätigt zu bekommen

                    Auf jeden Fall habe ich mich jetzt dazu entschieden, eine Reha-Kur mit psychotherapeutischem Schwerpunkt zu machen. Ich habe das gestern mit meinem Hausarzt angesprochen, Montag in zwei Wochen habe ich den Abstimmungstermin mit meinem Psychiater, und will ich mal sehen, daß ich aus den drei Wochen Kur noch Neues und Stabilisierendes für mich rausziehen kann Hoffe, der Optimismus, den ich im Augenblick verspüre, hält sich solange – vor allem in den letzten Tagen schwankt meine Stimmung fast stündlich zwischen gerade noch ok, leicht depri, etwas mehr depri…

                    Schau mer mol…


                    Wie geht’s euch?

                    LG,
                    Alex

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                    • Re: Der weitere Weg... wo geht's lang?

                      Wie geht’s euch?
                      Dito.:-)
                      Ist auch klar dass es immer schwieriger erscheint, weil ja schon alles was so einfällt versucht wurde und das Speil dennoch immer wieder von vorne beginnt.
                      Von daher ist die Idee mit der Kur sicher eine gute, neuer Input und Ruhe.

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