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Analpapille

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  • Analpapille

    Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser,

    ich habe sei mindestens 1 Jahr einen kleinen tastbaren Knubbel im After, ca. 6 h. 2009 hatte ich eine Analfissur-Op, auch bei 6 h.

    Schon vor einem Jahr hatte mein Proktologe die Diagnose "Analpapille" bzw. Anapolyp (Gibt es da einen Unterschied?) gestellt. Ich verspüre beim Stuhlgang bzw. beim Anspannen nach dem Stuhlgang immer wieder mal (nicht immer) ein Zwicken, ansonsten keine Schmerzen. Blut nur selten, aber auch nicht als Tropfen, sondern sehr leichte Spuren (hell) am Papier. Da das Zwicken jetzt wieder aufgetreten ist, war ich bei meinem Proktologen und er hat die Analpapille wieder bestätigt (sonst sei alles völlig ok) und auch gesagt, sie habe sich in den letzten 6 Monaten nicht verändert. Er sagt, ich könne das ignorieren, wenn ich weiter keine Schmerzen hätte.

    Ich habe mir daraufhin aber noch eine zweite Meinung eingeholt, da ich kein Risiko eingehen möchte, dass es sich doch um etwas Bösartiges handelt. Der zweite Proktologe hat ebenfalls die Diagnose "Papille" bestätigt und gesagt, diese sei sehr klein und nur "untypisch etwas verhärtet", aber - auf eine Nachfrage - eindeutig eine Papille. Auf Nachfrage hat er auch bestätigt, dass das nicht bösartig werden könne. So etwas würde ganz anders aussehen. Ich solle sie aber jährlich kontrollieren lassen.

    Die "untypische" Verhärtung und seine Aussage, ich solle jährlich kontrollieren lassen, verunsichert mich jetzt doch wieder. Frage 1: Warum kontrollieren, wenn es nicht bösartig werden kann?

    Und 2. Frage: Kann man eine Analpapille von einem Karzinom durch Proktoskopie und Tasten hinreichend sicher unterscheiden?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe und (hoffentlich) Beruhigung.


  • Re: Analpapille

    Ich bin übrigens 41 und männlich. 2015 hatte ich zudem eine Coloskopie, die unauffällig war.

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