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Biopsie, Spiegelung, Krebs?

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  • Biopsie, Spiegelung, Krebs?

    Hallo Hr Dr. Hennesser ,

    ich hatte gestern eine kleine Darmspiegelung. Es wurde nur der Enddarm und 60 cm des Dickdarmes gespiegelt.
    Dabei wurde „etwas“ gefunden und es wurden Proben entnommen.

    Auf Grund der Aufregung und den Sprachschwierigkeiten (ich lebe im Ausland und bin der Sprache noch nicht so mächtig) habe ich nicht alles verstanden. Das was ich verstanden habe, war Labor (er schickt das ins Labor, logisch), Krankenhaus, MRT, CT..
    Und, dass dieses Geschwür mit dem Finger ertastbar ist. Soll auch nicht groß sein, falls ich ihm das glauben kann – vielleicht wollte er mich auch nur beruhigen.

    Natürlich schiebe ich jetzt Kopfkino und verkneife mir zu googeln, sonst mache ich mich noch verrückter.

    Heißt das jetzt, dass ich Krebs habe? Dass er vermutet, dass er schon gestreut hat und deshalb mit diesen großen Geschützen auffährt ?

    oder kann das auch gutartig sein (werden gutartige nicht gleich bei der Spiegelung entfernt?)?

    Vielleicht sagte er auch, er lässt das checken und je nach Ergebnis geht es weiter mit CT und MRT.

    Könnte mir heut in den Allerwertesten beißen, dass ich meinen Dolmetscher nicht dabei hatte!

    Danke vorab für eine evtl. Antwort

  • Re: Biopsie, Spiegelung, Krebs?

    Sehr viel häufiger als einen Krebs finden sich gutartige Polypen im Darm, sehr gut möglich daß diese entfernt wurden. Es gehört immer dazu diese dann auch zur Untersuchung in eine Pathologie einzusenden.

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    • Re: Biopsie, Spiegelung, Krebs?

      Hallo Herr Dr. Hennesser,

      bislang tappt man wohl noch immer im Dunkeln. Ein Polyp war es aber nicht, wobei ich derzeit auch etwas verwirrt bin, denn

      zuerst hieß es, es wäre ein Knubbel, mehr könnte man nicht sagen derzeit - es braucht eine erneute Spiegelung.
      Vor der "erneuten" Spiegelung hieß es, es war ein Polyp der biopsiert wurde - Befund gutartig!
      Im Anschluss der zweiten Spiegelung war es dann doch kein Polyp der bei der ersten Spiegelung biopsiert wurde, es war "nur" die Darmschleimhaut und man hätte nun eine Vernarbung und eine Entzündung festgestellt.

      Diese Vernarbung soll kommenden Freitag in die Tiefe biopsiert werden.

      (Ja, ich bin auch leicht verwirrt!)

      Nach der letzten Spiegelung hatte ich übrigens an der Stelle an der die Vernarbung ist elendige Schmerzen und leicht erhöhte Temperatur! Die Schmerzen hielten über 10 Tage an! Konnte weder sitzen, noch laufen oder stehen. Es fühlte sich an, als ob ein mit Messern gespickter Tennisball da stecken würde. Ich fühlte es auch, als ich meinen Pol abgetastet hatte. An einem Tag hatte ich einen seltsamen "Stuhlabgang", der für mich aussah wie Eiter pur! Danach wurde es langsam besser. Ein leichter Schmerz ist noch immer vorhanden.
      Kann die "Vernarbung" evtl ein Abszess sein, der durch die ewige Reizung sich entzündet hatte?

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      • Re: Biopsie, Spiegelung, Krebs?

        Das ist in der Tat schwierig zu entschlüsseln, letztlich wäre dies auch nur eine reine Spekulation. Denkbar wäre daß der Knoten wie ein Polyp aussah, das pathologische Ergebnis aber keinen Polypen nachweisen konnte. Also will man noch weitere Biopsien machen um zu sehen was es ist - und am besten trägt man es sofort dabei ab. Sie wissen aber zumindest daß die Untersuchung derzeit keinen Krebs gezeigt hat. Nun ist es wiederum gewissenhaft und richtig sich damit nicht zufrieden zu geben sondern die Sache zu klären.

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        • Re: Biopsie, Spiegelung, Krebs?

          Zu Ihren Beschwerden: Es gibt ein sog. Post-Polypektomie-Syndrom, hört sich wild an, beschreibt aber nur eine Reaktion des Darmes auf eine Gewebeprobe bzw. Abtragung von Gewebe. Das ist entzündlich und klingt selber wieder ab. dennoch empfehle ich Ihnen, wollte so etwas wieder auftreten, zum Arzt zu gehen, am besten zum Untersucher um die Sache abklären zu lassen, auch um sie abzugrenzen von einem Darmeinriß.

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