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Darmkrebs?

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  • Darmkrebs?

    Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser!

    Ich habe seid ca. Anfang des Jahres (wieder) (größere) Probleme mit dem Stuhlgang.

    Zuerst fing es mit sehr hartem und sehr großem Stuhl an, und ich hatte immer sehr große Probleme dabei.

    Oft musste ich mich so sehr anstrengen, dass ich dachte, ich überlebe das nicht, und sterbe dabei, wirklich wahr, ich hyperventilierte auch meist dabei.

    Der Kot war dann immer sehr groß, und es tat auch mächtig weh dabei, und ich war froh, als ich das hinter mir hatte.

    Nun seit ca. Ende Juni, ist das mit dem großen Kot etwas besser geworden, aber gewisse Probleme habe ich immer noch dabei, aber nicht mehr so wie vorher.

    Der Kot ist auch nicht mehr so hart, aber hat dafür eine andere (eigenartige/merkwürdige/komische) Form/Konsistenz, der Kot besteht aus mehreren "Würsten"/Schlingen ("ziegenköttelartig"?) und ist weich/er.

    Seit gestern ist er wieder eher breiig, aber NICHT flüssig.

    Blähungen habe ich auch, und ich muss öfter Luft ablassen, auch muss ich gelegentlich aufstoßen.

    Auch ist es mir gestern 2 Mal passiert, dass ich einen "falschen Freund" hatte, was mich sehr beängstigt, weil das ja auch EIN Symptom für Darmkrebs ist/sein kann.

    Leichte/re Bauchschmerzen habe ich auch seit gestern, was ich vorher eigentlich nicht/weniger hatte.

    Auch geht es mir seit ein paar Wochen auch körperlich/psychisch nicht mehr so gut, ich habe oft Gliederschmerzen, und fühle mich meist immer so matt/müde, auch weine ich oft, was aber eigentlich "gut" tut, hinterher geht es mir dann irgendwie besser.

    Genau so ist das auch, wenn ich Stuhlgang hatte, hinterher geht es mir dann auch wieder besser, als vorher.

    Ich muss wohl auch noch dazu sagen/schreiben, dass ich Anfang Juni eine Sehnerventzündung/"Neuritis nervi optici" hatte, was EIN (Haupt) - Symptom bei MS/"Multiple Sklerose" sein KANN.

    Aber es scheint so, dass es wohl doch so ist, weil ich auch andere eigentlich DAFÜR sprechende Symptome hatte/habe, wie z.B. Gangunsicherheit/en/"Ataxie/n", und Zittern/"Tremor".

    Gegen die Sehnerventzündung/"Neuritis nervi optici" habe ich eine "Cortison-Stoßtherapie" erhalten, einmal täglich, drei Tage, schon nach der ersten Infusion konnte ich wieder fast wie vorher sehen.

    Aber so 100%ig ist es jetzt immer noch nicht weg, bei den Farben Blau und Rot gibt es noch einige Unterschiede, aber sonst ist es wieder wie vorher.

    Sonst("Basistherapie") bekomme ich noch nichts gegen MS/"Multiple Sklerose", weil noch keine 100%ige Diagnose gestellt wurde/werden konnte.

    Und spielt es eine Rolle, wenn ich sage/schreibe, dass ich seit der Sehnerventzündung/"Neuritis nervi optici" nicht mehr rauche?

    Ich habe davor ca. 11 Jahre(mit kleinen Pausen) geraucht, zuletzt meist sehr viel, oft eine Schachtel am Tag.

    Auch habe ich ca. 7 Jahre täglich "Carbamazepin" und "Citalopram" genommen, und beides seit Juni 2011 abgesetzt.

    Es kann ja auch sein, dass sich der Körper nun (wieder) umstellt(Medikamente/Zigaretten) und dass ich deshalb Magen/Darm-Probleme habe.

    Ist das möglich?

    Und eine bestimmte Frage hätte ich auch noch, ist es möglich, Dünndarmkrebs/Dickdamrkrebs und Mastdarmkrebs zusammen/zugleich zu haben, oder ist das eher unwahrscheinlich/er?

    Dann noch, ist es möglich, dass WENN ich MS/"Multiple Sklerose" habe, der Auslöser im Darm liegt, und es Krebs sein kann, und ich daraufhin MS/"Multiple Sklerose" bekommen habe, oder eher auch nicht?

    Und beides zusammen geht nicht, also (Darm)Krebs UND MS/"Multiple Sklerose"?

    Weil ich wo gelesen habe, dass MS/"Multiple Sklerose" eigentlich Tumore/Krebs verhindert, und es eher unwahrscheinlich/er ist, dass WENN man MS/"Multiple Sklerose" hat, auch noch an Krebs zu erkranken.

    Achso, Appetit habe ich eigentlich normal, aber weil ich z.Z. sehr viel schlafe, eben weniger als sonst, aber wenn ich ein paar Stunden wach bin, bekomme ich auch Appetit/Hunger/oft "Heißhunger", und mein Magen "knurrt" auch gelegentlich.

    Und wenn ich etwas gegessen habe, geht es mir auch besser als vorher.

    Spielt es auch eine Rolle, dass ich seit ca. 14 Tagen "Vitamin B12"(Produkt sollte bekannt sein) einnehme?

    Ich hoffe, es sind nicht zu viel/e Fragen auf einmal?

    Aber ich mache mir wirklich sehr große Gedanken, wegen ALLDEM.

    ("Lymphknoten" sind NICHT angeschwollen, und schmerzen NICHT!)

    M. f. G. Kai (38)

    (8))


  • Re: Darmkrebs?


    P.S.

    Ich hatte auch schon häufiger/öfter "Hämorrhoiden"/"Hämorrhoidalleiden", falls das auch eine Rolle (dabei) spielt.

    Und als ich im Juni(Sehnerventzündung/"Neuritis nervi optici") im Kh. war, wurde kein (Darm)Krebs festgestellt, zumindest nicht durch abtasten des Bauches, und Blutuntersuchung/en, aber ob dabei nach "Tumormarker/n" gesucht wurde, weiß ich nicht.

    Ein "CT" des Kopfes wurde auch gemacht, auch OHNE negativen Befund.

    Aber ob sich Krebs/Darmkrebs innerhalb von Wochen/wenigen Monaten entwickeln kann, wissen Sie sicher besser?

    Kommentar


    • Re: Darmkrebs?


      [quote Kai37]Ich hatte auch schon häufiger/öfter Hämorrhoiden[/quote]

      Die kann - und **sollte** - man richtig behandeln. Suchen Sie am besten einen Proktologen auf. Dieser kann auch beraten hinsichtlich der Konsistenz des Stuhlgangs. Die Ernährungsweise spielt hier eine Rolle, auch die körperliche Aktivität; darüber hinaus gibt es gute Hilfsmittel wie z.B. Flohsamen.

      Allzu hartem Stuhl sollte jedenfalls vorgebeugt werden, da er Hämorrhoiden (und andere Analprobleme) oft fördert oder verursacht.

      Mit der Krebsvermutung liegen Sie vermutlich falsch, aber ich will Herrn Dr. Hennesser nicht vorgreifen.

      Kommentar


      • Re: Darmkrebs?


        Ich sehe wirklich in all Ihren Schilderungen - von denen die meisten auch nicht auf eine Erkrankung hinweisen - keinen Anlaß für einen Darmkrebs. Da sollten Sie beruhigt sein.

        Kommentar



        • Re: Darmkrebs?


          Ich noch mal!

          Hallo, und guten Tag, sehr geehrter Herr Dr. Hennesser!

          Nun mache ich mir doch (langsam) große Sorgen, dass es doch etwas ernsteres sein könnte.

          Ich habe des Öfteren (nur) Schleimabgang, ohne Kot, dann wieder sehr dünnen Kot("Bleistiftstuhl").

          Auch ist mir meist sehr unwohl, ich habe kaum noch Hunger/Appetit, mein Magen rühert sich kaum, wo er sonst öfter "geknurrt" hat, aber seit ca. 14 Tagen nur noch sehr selten/fast nie.

          Ich habe auch eine Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel, vor allem Fleisch/Wurst.

          Auch habe ich gar nicht mehr das Gefühl, wenn ich mal "muss", also dass es "drückt", weder noch, ich gehe immer von selber, aber mein Körper/Darm meldet sich nicht mehr von selber, wenn es so weit ist, was mir ebenfalls sehr große Sorgen bereitet, sonst war es anders.

          Und was das schlimmste ist, ich habe gestern am Hals einen geschwollenen Lymphknoten entdeckt, der nicht schmerzt, was kein gutes Zeichen ist, von daher habe ich sehr große Angst, nun doch Krebs, oder etwas anderes schlimmes zu haben.

          Ich weiß nicht was ich machen soll, ich war auch noch nicht beim Arzt, weil ich mich nicht hintraue/raustraue, ich habe schon länger psychische Probleme, von daher bin ich meist nur zu Hause.

          Meine Mutter meint ja, dass es davon kommen kann, und alles (nur) psychischer "Natur"/psychosomatisch ist, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es doch anders ist.

          Ich muss auch des Öfteren aufstoßen, auch ist mir meist (leicht) übel.

          Erbrechen musste ich (noch) nicht, ich hoffe es bleibt so, Fieber habe ich auch keins, aber es zieht öfter leicht, im oberen und im linken/unteren Bauchbereich, ich fühle mich auch meist sehr schwach und "abgeschlagen".

          Auch weine ich wieder sehr oft, weil ich Angst habe, zu sterben, und das Gefühl habe ich öfter.

          Ich hoffe, Sie können mir einen Rat geben, was es sein könnte, ich bin wirklich sehr verzweifelt.

          Oder kann das auch von der "MS"(Multiple Sklerose) kommen, oder durch die Umstellung, vom Raucher zum Nichtraucher?

          Ich habe ca. 11 Jahre geraucht, aber seit ca. 4 Monaten gar nicht mehr.

          Ich probiere heute mal Muttis Rat, und esse ein paar Portionen Sauerkraut, mal sehen, ob es (etwas) hilft, Mütter haben ja immer Recht, ich wünsche mir sehnlichst, dass es diesmal auch so ist.

          M. f. G. Kai (38) (()

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          • P.S.


            P.S.

            Auch habe ich (etwas) abgenommen, in den letzten Wochen, zumindest im Gesicht, einen Bauch und "Männerbrüste", habe ich immer noch.

            Und dann habe ich kaum noch Interesse zu irgendetwas, und ich komme mir selber (öfter) abwesend vor.

            Auch ist meine Stimme schwächer geworden, das merke ich schon selber.

            Und hinten tut es (leicht) weh, aber ich sitze meist sehr viel, was auch davon kommen kann.

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            • Re: Darmkrebs?


              Natürlich gilt die erste Sorge immer einem Krebs, irgendwie verständlich. Aber wenn überhaupt eine Darmerkrankung vorliegt könnte man hier allenfalls an eine chronisch entzündliche Erkrankung denken, hier würde in der Tat eine Spiegelung bei der Diagnostik helfen. Dennoch habe ich das Gefühl daß Sie Dinge zu dramatisch sehen. Hat denn Ihr Hausarzt mal ein paar Untersuchungen bspw. aus dem Blut vorgenommen?

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              • Re: P.S.


                Kein Wunder bei den Sorgen die Sie sich machen....Aber dennoch, ich glaube Sie brauchen schon allein um Ihre Sorgen mal schildern zu können ein Gegenüber und sollten sich zu Ihrem Hausarzt begeben.

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