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Xeloxa

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  • Xeloxa

    Ich habe noch eine Frage zur Chemotherapie (Bauchfellmetastasen, Vorbereitung einer Rektumoperation) Welches ist die gängigste 2.-Linientherapie nach einer 1.-Linien-Therapie nach dem Xeloxa-Schema? Hat man mit Xeloda, Oxaliplatin und dem Antigen Avastin nicht schon "alles Pulver verschossen"? Wie kann man das noch übertreffen? Versucht man es dann mit Irinotecan und Erbitux, einfach um zu versuchen, mit einer Variation noch etwas zu erreichen, ohne dass man das Schema der ersten Linie übertrifft? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.

  • Re: Xeloxa


    Erbitux und auch Vectibix sind in Ergänzung zu einer Chemotherapie sinnvolle Kombinationspartner, wenn der Tumor einen "KRAS-Wildtyp" aufweist. Das ist eine genetische Untersuchung die der Pathologe am Tumorgewebe durchführt und deren Ergebnis die Wirksamkeit der o.g. Präparate vohersagen kann.
    Als Chemotherapie bietet sich Irinotecan mit 5-FU an.

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    • Re: Xeloxa


      Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe da noch eine Frage: Gibt es in Deutschland eine Grenze dafür, wie lange man Avastin nehmen darf? Ich denke an die Strapazierung der Darmhäute und eine Grenze für Avastin damit die Darmhäute nicht zu sehr angegriffen werden, zu dünn werden und kaputtgehen (einreissen, Löcher etc.).

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      • Re: Xeloxa


        Man sollte es erhalten unter 2 Voraussetzungen:
        1. es muß vertragen werden
        2. es muß wirken (Kontrolluntersuchungen).

        Eine festgelegte Obergrenze gibt es nicht, wir haben Patienten die bereits mehrere Jahre Avastin. erhalten.

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        • Re: Xeloxa


          Vielen Dank für Ihre Antwort. An welche Kontrolluntersuchungen denken Sie im Wesentlichen um die Wirksamkeit von Avastin zu beurteilen? Ist es zudem nicht schwer etwas zur Wirksamkeit zu sagen, wenn drei verschiedene Mittel parallel eingenommen werden? - Kann es da nicht passieren, dass ein mittlerweile nicht mehr wirksames Mittel weiter mitgeschleift wird, nur weil die anderen noch einen Effekt zeigen und man daher nicht merkt, dass eines aufgehört hat zu wirken?

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          • Re: Xeloxa


            Man wird Kontrollen mittels Ultraschall , manchmal auch mittels CT durchführen und den Zustand des Patienten beurteilen (Leistung, Appetit, sogen. B-Symptome) und sich somit ein Gesamtbild machen können, ob eine Therapie die Voraussetzungen zur Fortführung erfüllt. Sie haben Recht, daß man natürlich nur die Therapie als Ganzes beurteilen kann, was die einzelnen Substanzen angeht gibt es keine Differenzierungsmöglichkeit.

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            • Re: Xeloxa


              Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man jedoch Bauchfellmetastasen (und deren Entwicklung) weder über Ultraschall noch über CT erkennen, da sie einfach zu klein sind. Wird das Ansprechen der Chemotherapie auf die Bauchfellmetastasen dann anhand eines Tumormarkers gemessen?

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              • Re: Xeloxa


                Tumormarker sind bei der Verlaufsbeurteilung eine Darmkrebses nur sehr wenig hilfreich. Entscheidender ist der Zustand des Patienten, das Ausbleiben von Komplikationen wie Darmverschluß oder Bauchwasser, Schmerzen bzw. die Entwicklung weiterer Metastasen (hier v.a. Lunge und Leber).

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