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Darmkrebs

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  • Darmkrebs

    Mein Mann hat Dickdarmkrebs und soll morgen nun operiert werden. Obwohl ein Knochenszintigramm, mehrere Cts von Lunge,
    Leber und anderen Organen nichts ergeben hat, vermuten die Ärzte das der Krebs gestreut hat. Mein Mann hat bislang überhaupt keine Beschwerden. Nur das Toilette gehen bereitet nunmehr Probleme. Ich habe solche Angst um ihn, denn ich weiß nicht, was bei der OP mit ihm geschieht. Er soll mehrere Tage auf der Wachstation und dann noch auf der Intensivstation bleiben. Ich weiß auch nicht in welchen Stadium mein Mann ist. Kann mir jemand weiter helfen?
    Vielen Dank

    arwen1000

  • Re: Darmkrebs


    Mit Streuung ist vermutlich ein Befall der umgebenden Lymphknoten gemeint. dies ist aber nicht schlimm, denn diese werden bei der OP mitentfernt. Es würde jedoch eine Nachbehandlung mit einer Chemotherapie erfordern, um die Heilungs-Prognose weiter zu verbessern. Etws anderes ist ein Befall des Bauchfelles, dies sieht man erst während der OP und bedeutet einen inoperablen Befund. Dies ist aber eher selten und ich vermute nicht, daß dies mit "Streuung" gemeint ist.

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    • Re: Darmkrebs


      Vielen Dank für Ihre Antwort. Gestern nun sollte mein Mann am Darm operiert werden. Die Ärzte haben zuerst eine Bauchspiegelung gemacht und nichts gefunden. Eigentlich sollte anschließend gleich die OP stattfinden. Man hat aber nur Gewebeproben entnommen und gar nichts gemacht. bei der Bauchspiegelung wurden keine Mestatasen gefunden. Der Krebs würde über kurz oder lang zum Darmverschluß führen. Was könnte der Grund sein, das die OP noch nicht stattgefunden hat? Ich mache mir große Sorgen und habe auch Angst um ihn. Das macht mich völlig fertig.
      Mit freundlichen Grüßen

      arwen1000

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      • Re: Darmkrebs


        Das ist ein sehr individuelles Vorgehen, das ich nicht nachvollziehen kann. Es müssen Gründe vorliegen, die weder Sie noch ich kennen. Insofern sollten Sie die Kollegen einfach direkt ansprechen. Ganz sicher wird man Ihnen Auskunft geben bzw. Ihrem Mann.

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        • Re: Darmkrebs


          Vielen Dank für Ihre erneute Antwort.
          Ich habe versucht mit den Ärzten ins Gespräch zu kommen, was sich als nicht sehr hilfreich erwiesen hat. Wir wohnen in der Nähe von Dresden und mein Mann ist zur Zeit in Dresden-Friedrichstadt, eigentlich wie gesagt zur OP. Auch mein Mann erfährt fast nichts, obwohl er immer wieder nachfragt. Es wird nichts konkretes gesagt, so als wüssten die Ärzte selbst nicht, was los ist.
          Mittlerweile sind wir soweit, das wir überlegen, das mein Mann direkt in die Rhönklinik nach Freital geht, wo es eine spezielle Abteilung nur für Darmkrebserkrankungen gibt.
          Wir fühlen uns im Stich gelassen; eine umfassende Betreuung gibt es nicht.
          Mit freundlichen Grüßen

          arwen1000

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          • Re: Darmkrebs


            Ich würde nichts überstürzen und ein Klinikwechsel bringt Ihnen nichts. Vielmehr sollten Sie sich an Ihren Hausarzt wenden, ein Anruf des Hausarztes in der Klinik kann meist sehr viel Auskunftfreude bewirken.

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