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Künstliche Darmausgang

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  • Künstliche Darmausgang

    Sehr geehrter Dr. Hennesser,

    Ich habe einige Fragen an Sie.
    Mein Vater wurde im August operiert, die Diagnose ist Darmkrebs. Alles lief ohne Komplikationen, aber später hat sich eine Entzündung entwickelt. Die Blutwerte waren schlecht (Hämoglobinwerte sehr niedrig). Am 15 September haben die Ärzte der künstliche Darmausgang verlegt. Seit dem hat er schleimige Ausscheidungen aus dem Anus. Ich möchte Sie fragen, ob das so sein soll?
    Die Ärzte bieten an, nach der Untersuchung im Februar, wenn alles in Ordnung ist, der Darmausgang zurück zu verlegen. Ist dass nicht zu früh?
    Der Tumormarker war letzte Woche 2,4. Kann man davon ausgehen, dass Krebs keine Metastasen gebildet hat?

    Danke im Voraus für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Angela


  • Re: Künstliche Darmausgang


    Ein Schleimabgang etwa alle 1-6- Wochen ist auch beim künstlichen Ausgang normal. Dies liegt daran, daß der Darm drüsenhaltig ist und deren Produktion unabhängig davon funktioniert, ob der Stuhl "normal" oder über den künstlichen Ausgang ausgeschieden wird. Also nichts Beunruhigendes. Zum Krebs kann ich nichts sagen, da mir Stadium/Therapien etc. nicht bekannt sind.

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    • Re: Künstliche Darmausgang


      Sehr geehrter Dr. Hennesser,
      Sie haben geschrieben dass, ein Schleimabgang etwa alle 1-6- Wochen beim künstlichen Ausgang normal ist. Mein Vater hat dass schon fast 4 Monate, jeden Tag.


      Danke im Voraus für Ihre Antwort.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Angela

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      • Re: Künstliche Darmausgang


        Das ist ungewöhnlich oft. Ursache ist häufig eine Entzündung der Rektumschleimhaut. Das kann durch eine Spiegelung mit Gewebeprobe geklärt werden. Ein Tumor ist nur sehr selten Auslöser eines vermehrten Schleimabganges.

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