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Angst vor Darmkrebs

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  • Angst vor Darmkrebs

    Ich bin 31 Jahre alt und weiblich. 2 Monate nach der Geburt meines Kindes fingen die schmerzen an. Ich habe linksseitige schmerzen (die kommen und gehen) im Bereich zwischen Bauchnabel und Hüftknochen, manchmal schmerzt es mehr Richtung Unterleib und manchmal mehr oberhalb-also immer so höhe Hüftknochen und dann manchhmal auch abwärts. Mein Bein auf dieser Seite fühlt sich oft an, als wenn es Durchblutungsstörungen hätte und der schmerz zieht auch manchmal in den Rücken.
    Den schmerz kann man fast immer durch Druck auslösen, also wenn man an der Stelle in den Bauch reindrückt., mal findet man die Stelle ganz einfach und es tut sehr weh wenn man drückt, mal findet man sie schwer und nur im Liegen, manchmal ist es eher Punktgenau, manchmal bin ich mir unsicher. Am Anfang Verdacht:Leistenbruch, nicht bestätigt. Dann kam mit der Zeit noch Übelkeit dazu. Nächster Verdacht: Reizdarm, was mir klar war das das kommen würde, da ich die letzetn 2 Jahre persönlich sehr unter Stress stand. Vom Reizdarm hieß es dann beim Tasten, das muss die Gebärmutter sein(Internist), dann kam das CT. Auch dort nichts zu sehen. Man fand nur eine leichte Verdickung an der Darmwand, welche der Internist aber als uninteressant befand. Dann wieder zum Frauenarzt-nichts. In der zwischenzeit bekam ich jetzt vermehrt Blähungen und irgendwie ist mein Stuhlgang ´fast immer breiig. Dazu kommt das ich teilweise jetzt 2 manchmal 3 mal am Tag gehe, wobei ich früher imme rnur einmal ging und festen Stuhlgang hatte. ´Mit Verdacht auf Verwachsungen oder Endometriose war ich jetzt im Krankenhaus, die meinten dann dort das die schmerzen bestimmt nicht nur linksseitig wären (na ja) und das sie lieber keine Bauchspiegelung machen wollten (ach ja ich hatte einen Kaiserschnitt, den 2ten). Ich soll mir erst eine Darmspiegelung machen.
    So jetzt steh ich da und habe furchtbar angst, das die dort Krebs finden könnten :-(

    Sind das denn Symptome für Darmkrebs? IDiese schmerzen sind sehr unangenehm, aber meist erträglich. Nur zweimal konnte ich kaum noch laufen. Mein Stuhl wurde untersucht, und war wohl ok. Urin auch nichts auffäliges-Blut auch nicht.
    Das ganze geht jetzt seit fast 6 Monaten mit den schmerzen, Blähungen sind auch ungefähr solange (kommen und gehen), Stuhlgang macht erst seit 2 Monaten Probleme.

    Danke

  • Re: Angst vor Darmkrebs


    Angesichts der beschriebenen Befunde klingt das erstmal nicht nach einer ernsten Erkrankung. Dennoch ein Tip zur Ergänzung, weil oft nicht danach geschaut wird: Eine Laktoseintoleranz (Laktosetest) und eine Sprue (Dünndarmbiospie im Rahmen einer Magenspiegelung oder/und Bluttest) können zusätzlich untersucht werden. Auch eine Porphyrie kann sehr selten der Auslöser solcher Probleme sein. Wie gesagt, selbst wenn ein Darmkrebs keinerlei typische Symptome hat (!!!) erscheint er mir hier doch sehr unwahrscheinlich.

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