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Bitte um Fachrat

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  • Bitte um Fachrat

    Schönen guten abend erstmal vorab.
    Zu meiner Person:Ich bin 20 Jahre alt, und habe keinerlei fälle von darmkrebs o. überhaupt krebs in meiner familie.
    Zu meinen beschwerden: Seit circa 1 1/2 Jahren leide ich fast täglich unter leichten Bauchschmerzen unterhalb des Bauchnabels.Blähungen kommen ebenfalls hinzu.Habe keinen Durchfall , leide auch nicht unter verstofung.Gelegentlich beobachte ich minimale schleimauflagerungen auf meinem stuhl.Die oben gennanten schmerzen werden nicht weniger, allerdings auch nicht schlimmer.Meine frage ist , hätte ich darmkrebs , hätte sich mein allgemeinzustand in den 1 1/2 verschlechtert ohne jegliche behandlung, oder ist das alles noch ''teil der erkrankung''? Mein Doc meinte zudem, ich habe zu viel Luft im Darm, aber kann sowas all diese beschwerden über monate hinweg auslösen?Ich bedanke mich im vorraus über eine antwort.

    Lg Leandro

  • Re: Bitte um Fachrat


    hallo,
    ohne familiäre vorbelastung und auch in ihrem alter ist es fast so sicher wie das amen in der kirche das sie keinen damrkrebs haben.
    dennoch sollten sie sich einem arzt vortellen denn spekkulationen u vermutungen bringen sie nicht wieder u diagnosen via internet sind nicht möglich!
    keine panik darmkrebs wird es bestimmt nicht sein das ist sehr unwahrscheinlich!
    mfg lanoya

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    • Re: Bitte um Fachrat


      In Ihrem Alter ist ohne Krebs in der unmitellbaren Familie ein Darmkrebs ausgeschlossen, auch Ihre Beschwerden sind nicht typisch dafür. Sie sollten Verdauungsstörungen wie Laktoseinitleranz und Sprue untersuchen lassen.

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      • Re: Bitte um Fachrat


        Sehr schön daß Sie auch andere beruhigen, das zeigt daß Sie Ihre eigene Angst besser unter Kontrolle haben. Weiter so.

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        • Re: Bitte um Fachrat


          danke dr hennesser )
          ich bin noch immer in einer therapie u diese hilft mir...
          u ich weiss jetzt auch das ich an vegetativer dystonie leide d.h. das damit meine atemprobleme die ich ihn der ss hatte u auch jetzt noch ab u an mal habe geklärt sind.. ich muss nur ruhiger werden u darf kein stress haben denn wenn ich ruhe habe, geht es auch mit dem durchathmen!
          u ich weiss nun auch das krebs in jungen alter sehr sehr unwahrscheinlcih ist auch der lungenkrebs den ich mir meiner ganze ss über eingeredet habe.......

          danke für alles dr hennesser )
          liebe grüsse lanoya

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          • Bitte um Fachrat


            Hallo,

            ich bin neu hier und habe einige fragen,,,vlt könnt ihr weiter helfen,,ich kenne mich leider auch auf dieser seite nicht gut aus

            also mein papa ist 54 jahre alt.hatte vor drei wochen ein herzinfarkt erlitten und er hat ein stent bekommen....alles gut verlaufen,,,bis er viele tage hintereinander blut im stuhl gefunden hat,,erst war es dunkel dann wurde es heller,,,die ärzte haben eine kolesopie gemacht und es wurde ein tumor im darm entdeckt...tumor ist ca. 12 cm gross und im linken oberen bereichs des darms... darauf hin wurde ct gemacht und es hat noch nicht getreut...also keine metastasen.... er muss aber operiert werden, die ärzte können ihn nicht sofort operieren, weil er noch viel zu schwach ist und gefahr für sein herz geben könnte. OP termin ist in drei wochen..... kein arzt konnte mir richtige informationen über mögliche komplikationenn geben,,,, kennt ihr euch damit aus? was könnte denn alles passieren? ich habe sehr grosse angst um mein papa und möchte ihm helfen.wir stehen alle unter schock,denn er hatte nie beschwerden gehabt,auch nicht wg seinem herzen,,,, in den drei wochen ist er zuhause,darf auch nicht in die AHB-(Reha).....wie sieht es denn mit der Nachbehandlung aus? muss er chemo nehmen? kann es gefährlich werden,wenn wir so lange auf die op warten (noch drei wochen)? er darf nur flüssiges nahrung zu sich nehmen.... darf nichts festes essen....

            bitte um eine schnelle antwort...ich kann nachts nicht schlafen,weil ich grosse angst habe und viele offenen fragen....

            wäre euch sehr dankbar dafür

            lg
            samjan

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            • Re: Bitte um Fachrat


              Die blutverdünnenden Medikamente, die man nach einem Infarkt gibt, waren offenbar ein Segen für Ihren Papa, denn durch die damit verbundende Darmblutung hat man den Tumor offenbar früh genug entdeckt! Das Wichtigste ist das Fehlen von Metastasen, damit liegt die Heilungschance zwischen 75 und 99 % , abhängig von der Größe und den Lymphknotenuntersuchungen (entnimmt man bei der OP). Daran orientiert sich auch, ob man hinterher eine Chemo machen muß. Wenn ja so ist diese eine milde ambulante Therapie. Denke daß es in jedem Falle sinnvoll ist zunächst abzuwarten bis der Zustand Ihres vaters eine OP erlaubt, dieser Tumor ist gewiß schon viele Monate - evtl. auch schon 1-2 Jahre - vorhanden, da darf man sich 3 Wochen Zeit nehmen.

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              • Re: Bitte um Fachrat


                Vielen Vielen Dank Herr Dr. Hennesser.

                Sie haben mir wirklich geholfen und sehr schnell geantwortet..Da haben wir schon bisschen glück im unglück gehabt....

                .Könnten Sie mir auch vlt bisschen erläutern welche Risiken bei der OP kommen könnten? Ich weiss,dass jede Operation Risiken hat,aber in dem Fall hat er ja ein Stent und was könnte passieren? Wg Narkose? hab irgendwie gehört,dass bei der Narkose vlt "was passieren" könnte..... und wie hoch ist d.Risiko,dass meine Geschwister und ich auch daran erkranken? bei meinem Vater wurde auch Verkalkung der Atterien also Halsschlagader usw. festgestellt..(arterisclearose glaub ich) und der Arzt meinte es wäre vererbt.....was kann man dagegen machen oder welche bBhandlungsmöglichkeiten gibt es denn hierfür? Medikamentös? Ernährung? Ich weiss,dass sind viele Fragen, aber die meisten Ärzte nehmen sich leider nicht die Zeit für die Angehörigen um ihre Fragen zu beantworten, ich hoffe Sie können mir weiter helfen....

                Ich danke Ihnen im Voraus...

                Liebe Grüße

                Samjan

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                • Re: Bitte um Fachrat


                  Grundsätztlich ist so eine Darm-OP ein Routine-Eingriff, es wird der betroffene Darmabschnitt zusätzlich mit etwa 30 cm Sicherheitsabstand zu jeder Seite entnommen.
                  Zusätzlich entnimmt man mindestens 12 Lymphknoten der direkten Umgebung, da diese anschließend genau untersucht werden müssen um festzustellen, ob einer oder mehrere bereits Tumorzellen haben. daran orientiert sich auch die Entscheidung ob anschließend eine Nachsorge-Chemotherapie sinnvoll ist oder nicht.
                  Die Erholungsphase danach beträgt bis zur Entlassung 5-10 Tage.

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                  • Re: Bitte um Fachrat


                    Vielen Dank.

                    ich hätte da noch eine allerletze frage an Sie. Auf dem CT Befund von meinem Vater stand unter anderen, dass die Organe nicht befallen sind aber " Hinweis auf lyphatische Metastasierung lokoregionär"...das habe leider nicht ganz verstanden? Was bedeutet dieser Satz? Was passiert denn wenn die Lympfknoten befallen sind? Wie kann sich das dann ausweiten?

                    Vielen Dank für Ihre Mühe im Voraus

                    LG
                    Samjan

                    Kommentar



                    • Re: Bitte um Fachrat


                      Dies bedeutet daß die Lymphknoten in der Umgebung (Wie gesagt werden mindestens 12 davon später untersucht und die befallenen sind damit entfernt!) wahrscheinlich auch befallen sind. Letztlich entscheiden kann man das nur nach der OP im Mikroskop, denn LK-Schwellungen können ebenso eine Reaktion auf den Tumor darstellen, ohne daß der Tumor die LK selber befällt. Auch bei LK-Befall bleiben die Heilungschancen sehr hoch, wenn man die Nachsorgetherapie durchführt.

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                      • Re: Bitte um Fachrat


                        Vielen herzlichen Dank Herr Dr. Hennesser,

                        Ihre Antworten sind sehr hilfsreich gewesen. Ich finde es toll, dass es dieses Forum gibt und Sie sich Zeit für Jeden nehmen und auch sehr kompetent und schnell die Fragen beantworten......

                        Danke für Alles

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                        • Re: Bitte um Fachrat


                          Gerne

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                          • Re: Bitte um Fachrat


                            Guten Tag Herr Dr. Hennesser,

                            mein Vater ist seit letzten Montag wieder zuhause und muss bis zur Op zuhause bleiben. Gestern hat man uns d.Befund der Blutwerte gegeben. Mein Vater hatte hohe Cholesterinwerte bevor er krank wurde....jetzt stand auf dem Befund: HDL 30 LDL 83 und Triglyc. 110....und Cholesterin 135. Sind denn diese Werte gefährlich? warum sind diese Werte so schnell gesunken? er hatte davor über 230 gehabt....auf was könnte das denn hindeuten? ich habe im Internet gelesen, dass es auf eine bösartige Tumor hinweisen kann oder Leberschäden usw...Ich bin wieder mal sehr beunruhigt und würde gerne von Ihnen wissen, ob das gefährlich sein kann...was kann man dagegen machen, dass diese Werte wieder steigen? Wir haben seit dem er krank ist,extrem auf seine Ernährung aufgepasst, sprich keine tierische fette, cholesterinfreie Öl usw....kann es daran liegen? Ich weiss,ich habe viele fragen..hoffe Sie können mir behilflich sein

                            Vielen Dank im Voraus

                            Lg
                            Samjan

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