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dünner Stuhl bei Darmkrebs

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  • dünner Stuhl bei Darmkrebs

    meine 87. Jahre alte Mutter erkrankte vor 3 Jahren an Darmkrebs.
    Inzwischen hat sie Metastasen in Lunge und Leber, die keine Schmerzen verursachen.
    Probleme hat sie mit weichem Stuhl, den sie nicht halten kann. Trotz Tabletten, die den Stuhl festigen sollen, muss sie nachts fast stündlich Vorlagen wechseln, weil Stuhl "wegläuft".
    Sie ist sehr schwach, hat Blutdruck 118/54.
    Sie wohnt allein in der Wohnung.
    Muss ich mir Gedanken machen, auch nachts bei ihr zu bleiben??

  • Re: dünner Stuhl bei Darmkrebs


    Ganz sicher muß man sich Gedanken über die Versorgung machen, wenn der Zustand Ihrer Mutter mehr Hilfe erfordert, was ja absehbar ist. Wann genau das sein wird muß man vor Ort entscheiden. Hinsichtlich der Stuhlverfestigung gibt es viele Möglichkeiten bis hin zu Opiumtropfen und Entzündungshemmern des Darmes, um die Probleme des dünnen Stuhles zu lindern.

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    • Re: dünner Stuhl bei Darmkrebs


      Opiumtropfen nimmt sie bereits gegen Schmerzen.
      Aber warum entzündungshemmende Medikamente?
      Davon hat der Hausarzt nie gesprochen.
      Mir wurde lediglich gesagt, wenn der Blutdruck - unterer Wert - unter 50 sinkt, soll ich den Notarzt rufen.

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      • Re: dünner Stuhl bei Darmkrebs


        Hartnäckige Durchfälle sind manchmal ein Ausdruck einer Darmentzündung oder führen zu Darmentzündungen, welche wiederum verstärkend auf Durchfälle wirken. Diesen teufelskreis kann man in so einer Situation durch Entzündungshemmer unterbrechen wenn alle anderen Versuche erfolglos bleiben. Die Situation erfordert m.E. die Hinzuziehung eines Palliativdienstes.

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