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Komplikationen nach Darmkrebs OP

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  • Komplikationen nach Darmkrebs OP

    Hallo,

    mein Vater hatte vor 8 Wochen seine Darmkrebs OP. Leider war der Tumor zu Nahe am Anus, daher bekam er einen künstlichen Ausgang. Seit der OP hat er große Schwierigkeiten beim Urinieren. Er kann bis jetzt noch nicht alleine Urinieren. Die Ärzte sagen alle, das kann bis zu 3 Monaten dauern. Ich frage mich ob das mit der Rückenmarkspritze zu tun hat, welche er bei der OP bekam oder ob das nur seine Zeit dauert. Etwas kommisch finde ich, dass es so lange dauert. Wer kann mir hierzu genauere Auskünfte geben. Danke

  • Re: Komplikationen nach Darmkrebs OP


    Das ist in der Tat ungewöhnlich. Man muß da von einer Nervenbeteiligung entweder durch den Tumor oder durch die OP-Narbe ausgehen. Woran genau es hier liegt kann ich Ihnen nicht beantworten.

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    • Re: Komplikationen nach Darmkrebs OP


      Hallo,

      auch mein Vater hat Darmkrebs und wurde letzten Donnerstag auch in der Nähe des Anus operiert. Er hat ebenfalls einen künstlichen Ausgang. Aber das größte Problem ist, dass die Mahlzeiten im Magen hängenbleiben und nicht durch den Darm wollen. Das bereitet ihm seit Tagen erhebliche Schmerzen. Im Krankenhaus sagt man nur, dass ist normal, dass kann eine Zeit dauern. Ich kann das leider nicht mehr glauben. Wie war das bei deinem Vater? Hatte er ähnliche Probleme?

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      • Re: Komplikationen nach Darmkrebs OP


        Hallo,

        mein Vater hatte nach der OP keine Schwierigkeiten mit dem Magen oder dem Darm selbst. Es dauerte ein paar Tage bis er wieder auf die Toilette mußte, aber dort gab es keine Schwierigkeiten. Vielleicht haben die da den Darm bei der OP falsch verlegt. Evtl. sollten die das noch mal kontrollieren, was Sie bestimmt auch machen werden.

        Kann Dein Vater wieder normal urinieren?

        LG Chri5

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        • Re: Komplikationen nach Darmkrebs OP


          Hallo Chris,

          danke für deine Antwort.

          Urinieren kann er. Gestern hat er alles erbrochen, was sich seit den letzten Tagen im Magen angesammelt hat. Heute waren drei Ärzte da, dann meinten die nur, vielleicht haben sie zu früh angefangen, dass sie ihm eine Suppe geben. Jetzt muss er wieder von vorne anfangen. Irgendwie habe ich das Gefühl, es kennt sich da keiner aus. Ein CT schieben sie auch nur vor sich hin. Wäre er Privatpatient, hätten sie wahrscheinlich schon längst eins gemacht. Welche Erfahrungen habt ihr mit euerm Krankenhaus bzw. Ärzten gemacht?

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          • Re: Komplikationen nach Darmkrebs OP


            Hallo evezo,


            eigentlich keine schlechten erfahrungen. wie viel erfahrung hat dieses krankenhaus mit dieser art von op´s? vielleicht kannst du ja ein bisschen druck machen! wie ist es wenn er nur tee trinkt. mein vater musste auch ein paar tage nichts essen und er war auch einige tage auf intersiv. ist dein vater schon raus aus intensiv? ich denke das durch die op der ganze bauchraum gereizt ist und es evtl. etwas dauern wird, bis er wieder normal essen kann.

            lg chris

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            • Re: Komplikationen nach Darmkrebs OP


              Guten Abend,

              Ich hatte auch nach einer Dickdarmoperation 3 Wochen lang eine Darmlähmung. Es ging dann aber von alleine wieder los. Dieser Zustand hat mich allerdings auch sehr geängstigt, und ich dachte, ich müsse nochmals operiert werden. Aber es ging alles von alleine, so wie die Ärzte gesagt hatten. Es brauchte nur ein bisschen Geduld.

              Liebe Grüße.

              Herbert. P

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              • Re: Komplikationen nach Darmkrebs OP


                Hallo Herbert,

                vielen Dank für die Info. Man macht sich Sorgen, wenn man jemanden so leiden sehen muss und diese Person schon am Aufgeben ist.
                Es ist zumindest heute schon etwas leichter geworden.

                Viele Grüße und alles Gute

                Evelyn

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                • Re: Komplikationen nach Darmkrebs OP


                  Hallo Chris,

                  es gibt doch erhebliche Unterschiede zwischen den Krankenhäusern. Das Krankenhaus hat eigentlich schon sehr viel Erfahrung mit Darmkrebspatienten.

                  Mein Vater war nur einen!! Tag auf Intensiv (wenn mans genau nimmt ca. 20 Stunden). Danach bekam er gleich Tee zu trinken. Am dritten eine Suppe, dann Pudding ... Die haben das schon sehr schnell gesteigert. Das kam mir auch spanisch vor. Ich denke, hier lag das Problem. Er fängt jetzt von vorne an und sie werden die Sache langsamer angehen. Aber eigentlich dürfte man das im Krankenhaus wissen, dass man nach einer Darm-OP sanft anfangen sollte - das sagt ja eigentlich schon der gesunde Menschenverstand.

                  Danke für deine Info.

                  Vlg

                  Evelyn

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