• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Krebs im Enstadium!

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Krebs im Enstadium!

    Hallo liebes Team.

    Mein Vater ist vor genau 3 Jahren bei einer Routineuntersuchung mit Darmkrebs konfrontiert worden. Es folgte eine schwere Op , da der Tumor fast am After saß. Es folgten 8 Monate krankenhausaufenthalt , Koma, Lungenentzündung, sepsis mit 10% Überlebenschance....Er überstand wiedererwartend alles und wurde 12/2006 mit einem Anuspreta entlassen. Der Dickdarm hat noch ca 60 cm.
    Er lebte eine Weile sehr gut damit, lernte neu laufen...usw.
    Es folgten Chemos, Bestrahlung, jedoch stoppte zwar alles die ausbreitung der Metastasen, jedoch ein erneuter Tumor im Rektum wuchs. Zu allem kam, das er eine Fistel im Darm hat, die Röhrenförmig ist und Kot nicht nur in den Anuspreta leitete, sondern wieder richtung Afterausgang. Dieses Jahr im Januar wurde uns gesagt, das die Ärzte keine Chemo oder andere Formen der Bahandlung mehr durchführen würden. Er bekam eine Morphiumpumpe, welche nicht gut eingestellt war, denn er schlief sehr viel und halluzinierte. Nach 3 Wochen war sie gut eingestellt und er wurde mit dieser Pumpe und einem Blasenkatheter (Blase funktionierte nicht so gut) im Februar entlassen. Die Ärzte meinten das er lieber in ein Hospiz gehen sollte. Meine Mama nahm ih aber mit nach Hause. Er erholte sich zum verwundern der Ärzte wieder, der Blasenkatheter wurde entfern und er nahm bis zum heutigen Zeitpunkt 12 kg zu, trotz Intravenöser Nahrung.Er liegt zwar sehr viel im Bett aber an guten Tagen, steht er sogar Stunden / Tage weise auf und er hat dank der Morphiumpumpe keine Schmerzen. "Er war wieder fast der Alte" Die Ärzte sagen auch es ist sehr ungwöhnlich, das die Organe so lange funktionieren. Er kann sogar mit seinem Enkel Schaukeln gehen im Garten und fährt auch mit zum Einkaufen.
    Seit einer Woche hat er nun immerwiederkehrend Fieber und die Ärzte im Krankenhaus können nicht sagen warum, die Organe funktionieren gut und die sagten es ist schon korios das der Körper mit angeblich schwachen Imunsystem mit Fieber reagiert. Unser Problem, seit gestern Halluziniert er , wie aus heiterem Himmel, keiner weiß warum. Er schläft sehr viel und redet teilweise wirr. Kann es an dem Morphium liegen, er kann nämlich pro Stunde etwas zugeben bei der Pumpe. Wir wissen das er bald gehen wird, jedoch dneken wir immer an guten Tagen nicht daran.
    Ich bin im 8. Monat schwanger und er wollte auch seinen 2. Enkel gerne noch erleben.
    Wie kann es zu den plötzlichen Halluzinationen führen? Es ist sehr schwer mit dem kommenden Tod meines Vaters umzugehen, zumal es ihm in den letzten Monaten so gut ging und nun plötzlich unerwartet dieses Fieber kommt un die Halluzinationen.
    Vielen Dank fürs zuhören.

  • Re: Krebs im Enstadium!


    Hallo,
    dass was du schreibst, ist sehr traurig. Ich kann dir keine Ratschläge geben, aber
    es war mir einfach ein Bedürfnis euch alles erdenklich Gute und viel Kraft zu wünschen.
    Ja das Schicksal meint es manchmal gar nicht gut mit einem - ist mir selber auch bekannt
    und man muß da durch, egal wie. Und für diesen Weg braucht ihr viel Kraft, ich wünsche
    sie euch !

    LG Bärlie

    Kommentar


    • Re: Krebs im Enstadium!


      In erster Linie muß man an eine Morphin-Nebenwirkung denken, in zweiter Linie auch an evtl. Metastasen im Kopf. Eine Untersuchungkann genauer Aufschluß geben, ob eine CT oder MRT-Untersuchung des Kopfes sinnvoll ist. Das hätte letztlich aber nur Konsequenz, wenn er sich auch zu einer Bestrahlung entschließen würde. Ihr Arzt wird ihm sicherlich auch höherosiertes Kortison verabreichen, zumindest wäre das ein Versuch, die Wirkung evtl. Hirnmetastasen zu reduzieren. Aber wie gesagt, auch andere Ursachen wie Nebenwirkungen oder einfach Flüssigkeitsmangel sind eine häufige Ursache.

      Kommentar


      • Anus praeter- massive Entzündungen


        Moin aus Ostholstein,

        bei meiner Mutti (53) wurde bereits zum 2. Mal eine Rektumkarzinom fest gestellt (das erste vor gut 2 Jahren wurde in einer OP entfernt, es folgte keinerlei Nachbehandlung Chemo etc.).

        Bei der üblichen Routineuntersuchung im Januar waren alle Werte i.O.; da sie aber weiterhin Beschwerden hatte (Stuhlgang, Blähungen etc.) wurde im Mai auf ihr dringendes Verlangen ein CT gemacht und tatsächlich erneut ein K. gefunden- bei einer ersten OP wurde ein vorläufiger Anus praeter gelegt und Bestrahlung und Chemo sind im Gange...

        Leider hat meine Mutti massive Probleme mit dem Ausgang- starke Entzündung; nicht dicht; läuft ständig aus, Wunde unrein und suppt- außerdem schieben sich Stomaschwester und Arzt gegenseitig den Buhmann zu, keiner weiß so recht, was er machen soll. Es wurden schon einige Dinge (spezielles Trockenpflaster, Puder etc.) ausprobiert und Kosntruktionen gebaut, um die Stelle dicht zu bekommen...

        Gestern sagte man ihr, dass sie das die nächsten 8 Wochen aushalten muss.

        Meine Mutti ist sehr tapfer und hält die Chemo und Bestrahlung ganz gut aus, aber die Probleme mit dem Ausgang nehmen ihr den dringend benötigten Mut.

        Was kann helfen? Wie sollte man vorgehen? Habt Ihr ein paar Tipps für sie?

        Kommentar