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Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

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  • Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

    Hallo liebe Community, ich habe ein kleines Problem mit der Impfung, bei der ich meinen Arzt schlecht um Rat fragen kann.

    Ich bin schon sehr früh (Mai) mit J&J gegen COVID-19 geimpft worden. Damals hielt ich das für einen geniale Idee, brauchte ich schließlich nur eine Impfung für den vollen Impfschutz.
    In letzter Zeit hat sich aber ja bekanntlich die Delta-Variante rapide ausgezeichnet und die Inzidenzen haben republikweit wieder angefangen zu steigen. Gleichzeitig mehren sich in der Wissenschaft zurecht die Zweifel, ob diese eine J&J-Impfung wirklich einen ausreichenden Immunschutz bereitstellt. das meine ich nicht negativ ggü. J&J. Das Präparat stellt nachweislich eine robuste und deutliche Immunatwort nach nur einer Spritze bereit, die sich hinter BioNTech, Moderna oder Vaxzenvria (jeweils nach einer Spritze(!) nicht zu verstecken braucht. Direkte Vergleiche nach dem Motto „Dein Impfstoff wirkt weniger“, die ich mir leider oft anhören musste, sind daher völlig fehl am Platze. Eine Dual-Impfung mit einem One-Shot zu vergleichen ist eben einfach der berühmte Äpfel-Birnen-Vergleich bzw. Porsche-Corsa-Vergleich.
    Aber 1 ist eben nicht 2 und es sieht alles danach aus, dass eine Auffrischungsimpfung wahrscheinlich mit mRNA zwecks Vermeidung von Vektorimmunität früher oder später empfohlen werden wird.


    ich rief meinen Hausarzt, meinen damaligen Impfarzt (Fremdarzt weil Gelegenheitsimpfung wegen spontaner Terminabsage) und einige weitere Allgemeinmediziner an und fragte sie höflich nach einer solchen Booster-Impfung. Diese zweigten viel Verständnis, stimmten meiner Einschätzung zu, verweigerten mir allerdings die Booster-Impfung, wegen ungeklärter Haftungsfragen mangels Zulassung / Empfehlung.

    Leider breitet sich in letzter Zeit die Delta-Variante rapide aus, und jüngstens steigen auch die Gesamtfallzahlen wieder. Bevor ich also auf der Intensiv lande oder mit Long-Covid lebenslang in der Frphrente lande, während ich auf die elendig lahme STIKO warte, entscheid ich mich also dafü, zu handeln frei nach dem Motto: GgüG (Gesunhdeit geht über Gesetz).

    Also fuhr ich zum Impfzentrum des LKs, wo mittlerweile weniger Andrang herrscht Impfstoff verfügbar ist, und stellte mich als ungeimpft vor. Dort war man ganz scharf drauf, Impfmuffel „rumzukriegen“ und fast ohne eigenes Zutun bgleitete man mich durch die Impfung. ich verschwieg natürlich die J&J-Impfung. Meinen Impfausweis hatte ich einfach „verloren“ und so habe ich jetzt ein Einlegeblatt, das stolz neben dem Janssen-Sticker in meinem Impfausweis prankt.
    Ein schlechtes Gewissen habe ich eigentlich nicht, da ich wohl niemandem seine Dosis weggenommen habe.

    Beim Checkout gab man mir natürlich einen Zweittermin anfang August (genau 5 Wochen), den ich natürlich erst mal angenommen habe, ich wollte ja nicht auffliegen.

    Jetz weiß ich nicht, was ich mit dem Termin anstellen soll. Soll ich da hingehen? Was soll ich denen erzählen, wenn ich absage?
    Ist eine dritte Impfung nach Kreuzimpfung (die ja bekanntlich sehr hoch wirksam sein soll) überhaupt noch sinnvoll und wenn, dann in welchem Abstand? Sidn 5 Wochen nicht ein wenig zu kurz bemessen?
    Meinem Hausarzt das zu fragen, traue ich mich nicht. Deswegen die anonyme Frage hier im Internet.


  • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

    Hi,
    da hast du dich in eine sehr unübersichtliche Lage gebracht.
    Die Drittimpfung wird nach sechs bis zwölf Monaten fällig, die sechs Monate sind bei vielen schon überschritten, aber die Datenlage reicht auch nicht aus um das für jeden Impfstoff genau zu wissen.
    Theoretisch wäre also eine Auffrischung bei dir, sechs bis zwölf Monate nach der letzten Impfung fällig.
    Nun ist es aber auch so, dass zu J&J zum Kreuzimpfungsszenario gar keine Daten da sind, da dies nicht vorgesehen ist, zu kannst dich also nur an die Nachimpfungsempfehlungen halten die bei einer Einmalimpfung mit J&J irgendwann vorliegen wird.
    Eventuell kannst du es noch so betrachten, wie ein Genesener der dann eine einmal Impfung bekommt.
    Da es zu deinem Fall keine Daten gibt, wird es auch keine Empfehlungen dazu geben, so wäre das am Ehesten infrage kommende, die Erstimpfung unter den Tisch fallen zu lassen, aber, damit müsstest du den zweit Termin wahrnehmen, was sicher auch nicht die Beste Lösung wäre.
    Eventuell ist es mit der Kreuzimpfung mit Astra vergleichbar, dennoch sind es unterschiedliche Impfstoffe und damit steht in den Sternen wie gut die zweite Impfung wirkt, inwieweit der Booster vorhanden ist.
    Das weiß niemand und da das auch nicht praktiziert wird, wirst du darauf keine Antwort bekommen.

    Mich wundert es dass denen das nicht aufgefallen ist, da die Daten abgefragt werden und du hättest mit der J&J Impfung im System sein müssen, aber egal.
    Ich an deiner Stelle, würde versuchen die Auffrischung über den HA machen zu lassen, wenn diese bei J&J dran ist, das wäre die einzige Möglichkeit dich nicht offenbaren zu müssen, falls das System nicht doch noch ausspuckt dass du dir noch eine Impfung ermogelt hast.
    Man wird auch nicht wissen wie der Körper reagiert, wenn du in so kurzen Abständen drei Impfungen bekommst.
    Also, entweder auf die Empfehlungen der Drittimpfungen warten und hoffen dass der dann verwendete Impfstoff sich nicht danach richtet mit was du geimpft wurdest, oder aber dem Arzt offenbaren und dementsprechend auch auf den Termin für die regulären Nachimpfungen warten.

    Wenn du beim Impfzentrum absagst musst du das nicht begründen, da ist in erster Linie wichtig dass überhaupt abgesagt wird und nicht warum.
    Einfach sagen dass du den Termin nicht wahrnehmen kannst und dich wieder meldest sobald du weißt wann du dazu in der Lage bist.

    Meiner Meinung nach bist du nach der Aktion jedenfalls mehr Unsicherheiten ausgesetzt, als wenn du das nicht gemacht hättest und wer weiß, vielleicht wird eines Tages geschaut wer sich eine Impfung unrechtmäßig ergattert hat, ist zwar unwahrscheinlich, dennoch wäre es auch nicht so unwahrscheinlich dass die KK über die doppelte Abrechnung stolpern könnte, wenn dann wahrscheinlich auch nicht viel passieren würde, außer dass du das eventuell selber zahlen müsstest.

    Also kurz gesagt, entweder an die kommenden Vorgaben für J&J halten, besser noch die für Kreuzimpfungen wo du aber das Problem der Erklärung wie das sein kann hast (aber sicher dennoch nachgeimpft werden wirst), oder dem Arzt offenbaren.
    So sicher und sauber wie bei einer Impfung die nach den Empfehlungen vorgenommen wird, wirst du da wohl kaum herauskommen.
    Auch weil es unwahrscheinlich ist dass du nochmal mogeln kannst und es sehr wahrscheinlich ist dass für die Drittimpfungen ein neuer Impfstoff verwendet wird, wo du dich erklären müsstest warum du nach nur einen Impfung schon die Dritte haben willst.
    J&J einfach vergessen und die zweite Impfung machen lassen wäre auch ein gewisses Risiko, wenn auch sicher nicht extrem hoch, aber die NW sind meist nach der Zweitimpfung stärker, sich also also nach einer Drittimpfung in kurzer Zeit, die NW verhalten weiß niemand, auch nicht wie es dann um die Wirkung steht.

    Es gibt keine gute Lösung für dein Problem, da es halt keine entsprechenden Daten gibt und damit auch keine Impfempfehlungen die sicher sind.

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    • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

      Naja, jetzt kann ich es auch nicht mehr rückgängig machen. Das Zeug ist schließlich schon drin.
      Du meinst, dass die KK über die Abrechnung stolpern könnte?
      Was genau meinst du damit? Werden die Impflinge denn überhaupt personenbezogen erfasst?
      Anhand von Name, Geburtsdatum und Adresse?
      Und welche KK überhaupt? Meine KK ist da nämlich völlig außen vor und in gar keine der beiden Impfungen involviert (darauf komme ich später noch zu sprechen).
      Ich hatte auch am Anfang Bammel genau davor gehabt und hatte deswegen extra eine Broschüre der Kassenärztlichen Vereinigung für kassenärztliche Vetrgasärzte über die Dokumentation und Abrechnung der Impfungen gelesen. Dort habe nichts von personenbezogener Datenübermittlung gelesen.

      Vor einer Rechnung wegen der Impfung habe ich nämlich übelst Angst, nicht wegen des Geldes, gesundheit kostet eben manchmal etwas, sondern weil dann meiner Eltern davon Wind bekommen könnten.
      Die sind nämlich totale Esotheriker, Verschwörungstheoretiker und unbelehrbare Impfgegner.
      Die Impfungen hatten sie mir eigentlich strengstens verboten (bin nämlich gerade erst 18 geworden und wohne noch daheim). Aus diesem Grund hatte bei der J&J-Impfung den impfenden Arzt extra angewiesen, mir auf gar keinen Fall irgendetwas postalisch zuzuschicken, er solle mich notfalls lieber anrufen und die Praxis einbestellen, falls es etwas zu klären gäbe, worauf er sehr verständnisvoll Rücksicht genommen hat.

      ich muss ehrlich gesagt auch zugeben, dass die ganze Aktion etwas mit jugendlichem Sich-Ausprobier-Drang und jugendlicher Rebellion zu tun hat, und dass da ein ordentlicher Kick dabei war, etwas Ungewöhnliches, nicht Getestetes und auch Verbotenes (Eltern) zu tun.
      Andere in meinem Alter probieren dafür viel Alkohol und birgendwelche Drogenmischungen (besonders an meiner Waldorschule).

      Unser Hausarzt impft übrigens gar nicht, weil der genauso tickt wie meine Eltern und obendrein Privatarzt ist.

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      • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

        Also irgendwer wird ja deine Impfung bezahlen und normalerweise ist das die KK, die Impfung ist natürlich namenbezogen, denn der Code den du dann bekommst ist ja auch namenbezogen.
        Ich denke aber nicht, dass sich da jemand die Mühe machen wird das alles durchzuackern, nur um ein paar wenige zu finden die gemogelt haben.

        Ich weiß auch nicht was ich dir da raten soll, theoretisch wirst du zwei Wochen nach der letzten Impfung vollen Impfschutz haben, dafür wirst du aber keinen Code bekommen, aber vielleicht hast du Glück und wenn die Auffrischungen kommen, dass die den jetzigen Impfstoff ersetzen und du dann so oder den richtigen bekommst.
        Dir bleibt nur abzuwarten den Impftermin solltest du natürlich absagen und dir auch einen Hausarzt suchen der nichts mit der Ausrichtung deiner Eltern zu tun hat.
        Emanzipiere dich, die müssen es ja nicht mitbekommen, erst einmal.

        Kommentar



        • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

          Hallo Grippeleugner,
          finde das wirklich toll was Du hier machst, gemacht hast

          Normalerweise erfährt keiner v. deiner Impfung, außer der KK.

          Ist man privat versichert, kann das z. Problem führen da
          möglicherweise eine Abrechnung ins Haus flattert.
          Auch wenn die KK die Kosten übernimmt.

          Ist auch schwierig wenn man bei den Eltern mitversichert ist !
          -------------------------------------------------------------------------------------------

          Ist ein heikles Spiel.

          Theoretisch wird ja angeraten z.B. nach Erstimpfung mit
          Astrazeneca eine Boosterimpfung mit Biontec od. Moderna
          innerhalb eines bestimmten Zeitfensters zu machen.
          (Beeserer Schutz vor der Delta Variante, mehr Booster) ?

          Das Gleiche gilt auch für Biontec od. Moderna

          Über die Möglichkeit od. Notwendigkeit einer 3en Impfung
          wird aktuell diskutiert.
          Hier gibt es auch noch viel zu wenig Informationen,
          Untersuchungen u. Forschung.

          Mein HA z.B. bietet aktuell nur Johnsen an.
          Mir persönlich fehlen dazu zu viele informationen.
          Auch über mögliche Kreuzimpfung etc.

          Die Impfcenter bieten Astraceneca an u. eine Boosterimpfung
          mit Biontec od. Moderna.

          Hier jetzt ganz aktuell in so kurzer Zeit noch eine 3e Impfung zu machen ?
          Ich weiß nicht !?
          Das kann auch nach hinten los gehen, (oder es geht gut).
          Damit meine ich eine mögliche Überreaktion des Immunsystems !?

          Das andere sich auf Antiköper zu Corona testen zu lassen.
          Soll das geheim bleiben, eventuell in einem Labor machen lassen
          z. Selbstkostenpreis.

          Ansonsten bin ich bei Tired.

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          • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

            Theoretisch wird ja angeraten z.B. nach Erstimpfung mit
            Astrazeneca eine Boosterimpfung mit Biontec od. Moderna
            innerhalb eines bestimmten Zeitfensters zu machen.
            (Beeserer Schutz vor der Delta Variante, mehr Booster) ?
            Wann Wo? Die STIKO sagt doch ab 4 Wochen. Und nach dem, was man so hört, ist der Impfabstand eigentlich relativ egal in Bezug auf die Schutzwirkung auch bei Vektorimpfstoff, sofern man einen gewissen Mindestabstand einhält.
            Ausnahme war da nur 2 × Vaxzevria wegen Vektorimmunität. Aber das Problem gibt es ja beim heterologem Impfschema nicht.
            Auch Sputnik V (Vektorimpfstoff mit Vektorwechsel) wird im Abstand von nur drei bis vier Wochen verimpft und ist dabei hochwirksam (sofern man den Daten Glauben schenkt).

            Das mt dem Labortest nach Antikörperneutralisationsfähigkeit meine Serums ist eine sehr gute Idee! Leider habe ich das damals vergessen nach der ersten Impfung, sodass ich keine direkten personenbezogenen Vergleichswerte habe.
            Hast du zufällig Links zu den Phase-II-Studien der einzelnen Präparate? Insbesondere die Neuralisationsaktivität der Janssen-Propanden würde mich mal interessieren.
            Wenn's was kostet, dann ist das eben so.
            ich meinen Eltern ja sagen, dass ich glaube, natürlich immunisiert zu sein, und das will ich testen.

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            • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

              Naja, bei Astra soll man nach zwölf Wochen impfen, da festgestellt wurde dass dann der Booster besonders gut ist, nach vier Wochen kommt man kaum über die Wirksamkeit der Erstimpfung hinaus, momentan scheint man sich auf irgendwas zwischen sieben und neun Wochen festgelegt zu haben.
              Als Spahn Astra für vier Wochen freigab, haben sich viele HÄ geweigert das zu machen, auch die Impfkommission hat das nicht empfohlen, eben weil die Wirkung dann so lau ist und noch lauer bei Delta.
              Das mit den vier Wochen wurde anfangs empfohlen, da die Studien so angelegt waren, nachdem England den Sonderweg gegangen ist auf Erstimpfungen zu setzen und erst nach zwölf Wochen aufzufrischen hat man bemerkt dass das auch einen wesentlich besseren Schutz macht.

              Biontech und Moderna nach drei bis sechs Wochen, wobei nach sechs Wochen das Ergebnis besser ist, nach Astra mit Biontech oder Moderna, nach ca sechs bis neun Wochen.
              Mehr Ergebnisse gibt es da nicht, da nicht mehr untersucht wurde.
              Da du J&J bekommen hast, gibt es dazu überhaupt keine Ergebnisse was Kreuzimpfungen betrifft, da gibt es eventuell auch bei Wirkung und Verträglichkeit einen Unterschied, das eine ein Einmalimpfstofff, das andere muss zweimal geimpft werden, bei dir wären es dann auch noch drei Impfungen und dann eine eventuell Auffrischung. Zu solche n Szenarien wird nicht geforscht, wird es auch nicht, es sei denn dass da zufällig solche Konstellationen entstehen und zufällig was entdeckt wird.
              Also, wenn du jetzt aus irgendeinem Grund auf Antikörper untersucht würdest und man feststellt dass sie extrem niedrig sind, oder wahnsinnig hoch, du dann von deinen Impfungen erzählst, dann würde das eventuell ein Ansatz sein für mögliche Vorteile.

              Jedenfalls sind die Empfehlungen dafür wann eine Zweitimpfung stattfinden soll, darauf begründet dass sie zu diesem Zeitpunkt den allerbesten Effekt hat, vorher weniger und was ist wenn sie später gemacht wird, kann sein dass sie sogar besser wirkt, kann aber auch sein dass sie über die Wirkung der Erstimpfung nicht hinauskommt.
              Dazu gibt es einfach keine Studien, da diese überflüssig sind zum jetzigen Zeitpunkt und die Zwölf Wochen bei Astra einfach nur durch den Sonderweg Englands empfohlen werden, sozusagen eine Feldstudie eines ganzen Landes.
              Wie es mit einer späteren Zweitimpfung ist, wird man vielleicht im Herbst sehen, wenn jene die ihre Impfungen geschwänzt haben und sich dann doch noch haben impfen lassen an Delta erkranken und besser als die anderen davon kommen, oder eben nicht.
              Dann wird man das vergleichen können.

              Als Drittimpfung wird es wohl einen modifizierten Impfstoff geben, da die jetzigen mit Delta nicht so gut klar kommen wie man es sich wünschen würde, allerdings fängt es dann wieder bei den Prioritätsgruppen an und an deiner Stelle würde ich dann warten bis du an der Reihe bist, auch um ein unnötiges Risiko des zu viel und durcheinander Impfens zu vermeiden, indem genug Zeit verstrichen ist deren Zeitraum dann vom RKI empfohlen wird.

              Hast du heute Nachrichten gehört?
              Ich glaube in Israel wars, da hat ein Junge bei einer Schulfeier mehr als achtzig andere Schüler infiziert.
              Einige davon waren geimpft, der Junge selber auch. Das Interessante dabei, der Junge hat sich bei einem Bekannten infiziert, der auch doppelt geimpft war, der wieder um bei einem Verwandten der auch doppelt geimpft war und der bei jemandem mit der ihn aus dem Ausland besucht hat und genauso doppelt geimpft war.
              Wir wissen noch lange nicht alles über die Impfstoffe, warum sie hier wirken und dort nicht, geschweige denn wie lange, auch wenn man das bei den vorangegangen Coronavieren weiß durch die ersten Probanden, so ist ja jetzt Delta da und nicht mehr die Virenstämme die diese Studien betreffen, zu Delta und wie es da mit den Impfstoffen steht, gibt es noch keine Langzeiterfahrungen denn das geht gerade erst los.

              Aber natürlich ist man vor einem schweren Verlauf wesentlich besser geschützt als ohne Impfung aber nicht vollumfassend, ob man davor geschützt ist krank oder zum Über/Träger zu werden, das ist noch vollkommen unklar, da es keine Erfahrungen zu der neuen Mutante und den "alten" Impfstoffen gibt und da die Statistik noch recht kurz ist wird man die jetzt aktuellen Tendenzen womöglich noch mehrmals revidieren müssen.

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              • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                Also nochmal kurz gesagt, die Langzeitstudien, auch mit den ersten Probanden, sind eigentlich hinfällig da wir es jetzt mit einem neuen Virus zu tun haben, wozu es wohl in erster Linie vor allem Laborversuche gibt, nach denen die Wirksamkeit der Impfstoffe eingeordnet wird und halt die Erkenntnisse die jetzt erst am Anfang stehen aus Ländern wie England, Israel, Holland etc,, und demnächst auch Deutschland, wo Delta wütet, verwerten kann man das aber erst wenn man sieht wer infiziert ist von den Geimpften und was bei denen passiert, so weit ist das Virus aber noch nicht als dass man jetzt schon sagen kann wer wie gut geschützt ist.

                Jedenfalls, ein sehr spannendes Thema das du hier aufgemacht hast..

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                • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                  Naja, was die Medien betrifft bleibe ich persönlich
                  sehr bedeckt.
                  Mir ist das alles zu eingleisig, teils zu reißerisch.
                  Zu wenig Hintergrundinformationen.

                  @Grippeleugner:

                  Zitat:
                  Neuralisationsaktivität der Janssen-Propanden

                  Phase-II-Studien der einzelnen Präparate

                  Habe die Stichworte hier aus deinem Textteil kopiert.
                  Vielleicht mal selber suchen, eventuell um ergänzende
                  Stichworte ergänzen.
                  Einfach so kopieren u. im Suchfenster ablegen.
                  Hier wird man fündig.

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                  • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                    Ja, danke für den Hinweis mit dem Impfabstand. Ich habe es jetzt noch mal bei der Tagesschau nachgelesen. Die Empfehlung für einen längeren Impfabstand zwecks besserer Wirksamkeit. bezieht sich vor allem auf 2 × Vaxzevria. Der Hauptgrund dafür ist hinlänglich bekannt.
                    Die Streckung am Anfang auf 6 Wochen bei Comrinaty und Spikevax wurde auch mehr oder weniger aus Mangel an Impfstoff gemacht, um mehr Erstimpfungen durchführen zu können und so einfach Leben zu retten während der grassierenden Alpha-Welle.
                    Immherin hat BioNTech seine 95% mit drei Wochen erzielt und auch die anderen Hersteller haben bis auf AstraZeneca (wegen Vektorimmunität) mit ähnlichen Abständen getestet. Auch Sputnik V vom russischen Gamaleja nutz 21 Tage. Moderna und CureVac haben sich für 28 Tage entschieden. Da arbeiten ja Profis, die wissen was sie da tun.
                    Allerdings gab's im Ärzteblatt einen Artikel, der auch bei Cormirnaty einen positiven Effekt bei Antikörperkonzentration sieht. Bei T-Zellen scheint es wiederum gegenteilig auszusehen.

                    https://www.aerzteblatt.de/nachricht...tech-Impfstoff

                    https://www.medrxiv.org/content/10.1....15.21257017v1

                    Umgekehrt ist die Antikörperkonzentration von Mensch zu Mensch nicht vergleichbar, sozusagen kein geeichtes Maß, Je kleiner die Gruppe desto schlechter der die Aussagekraft des Mittelwertes. Auch sonst wirft die Studie viele Fragen auf. So kann ich nirgends finden, welcher Anteil von den 172 Senioren auf welche Gruppe entfiel, und wie diese sich zusammensetzten, sprich welche Vorauswahl die Teilnehmer*innen den Gruppen zugeordnet hat.

                    Die Gruppe war auch mit N=172 recht klein und es waren allesamt hochbetagte Greise. Drei Wochen sind halt auch sehr wenig. Wäre mal interessant, was ein Immunologe dazu sagt, was die Ursache ist. Vektorimmunität wie bei Vaxzevria spielt ja keine Rolle. Grundsätzlich funktionieren die genbasierten Impfstoffe ja auch alle sehr ähnlich. Von daher bin ich noch recht zuversichtlich, dass meine 45 Tage kein ganz so schlechter Abstand war.
                    Ihr müsst euch noch ein bisschen gedudlden, bis ich meinen Antikörperneutralisationstest mache.

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                    • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                      Ja, es ist ja auch so dass bei jugendlichen der Impfstoff nahezu zu 100%vor schweren Verläufen schützt, also unter den 16 Jährigen, weil sie so jung sind und ein gutes Immunsystem haben, während man bei den Senioren bangt dass die Wirkung mittlerweile nachlässt und einen so hohen Schutz gab es da auch nie.
                      Je gesünder, desto besser der Wirkstoff, umgekehrt wäre es für den Menschen besser, aber so ist es ja fast immer mit den Impfungen.
                      Wenn man bedenkt dass der Grippeimpfstoff zu ca. 20% schützt und die Impfungen dennoch viel bewirken, bin ich guter Dinge dass auch bei schlechter abscheidenden Impfstoffen die Wirkung immer noch hoch genug ist um einen Gau zu vermeiden.

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                      • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                        Eine Frage nich, die nicht so ganz fachlich ist. Ich habe vor, morgen den J&J-Impfarzt anzurufen wegen des Neutralisationstestes. ich bin mir leider nicht sicher, ob ich ihm sagen soll, „was ich getan habe“ oder ob ich es verschweigen.
                        Was meint ihr, wie würde ein Arzt reagieren, der erfährt, dass sich sein Impfling nach der Janssen-Impfung noch mal beim mobilen Impfzentrum eigenmächtig ohne ärztlichen Rat eine Boosterimpfung geholt hat?
                        Ich meine, illegal ist es ja nicht. Es gibt ja keinen Strafbestand der „Impferschleichung“.
                        Ich will halt auch nicht von ihm zusammengefaltet werden.

                        Kommentar


                        • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                          Du bist gut.
                          Hast dich bisher so viel getraut u. fragst jetzt......

                          Eine Frage kostet nichts.

                          Am Ende würde ich da durchaus zu stehen.

                          Was soll der Arzt machen ?
                          Dich anzeigen ? Ärztliche Schweigepflicht !
                          Kann Kopf schütteln, schimpfen, mögliches Risiko?

                          Die Sache ist im Prinzip gegessen weil passiert.

                          Geht doch nur noch um den Schutzfaktor.

                          Wichtig eben auch der Impfnachweis !!!

                          Vielleicht lohnt sich da doch das Gespräch.


                          Kommentar


                          • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                            Wenigstens ist momentan auch kein Impfstoffmangel, wodurch das Erschleichen sicherlich auch nicht mehr als ganz so verwerflich empfinden wird wie zuvor.
                            Ja, was soll er machen der Impfarzt, ich denke er wird sich höchsten fragen welche Risiken die Leute in Kauf nehmen um "sicherer" zu sein und wie kritisch sie plötzlich sind wenn die Inzidenzen sinken........
                            Aber, das kann dir auch egal sein, was er denkt und was er sich fragt, oder dich, er kann dir ja nix.

                            Kommentar


                            • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                              Wenn Impfstoffmangel gewesen wäre, hätte ich das auch nicht gemacht. Wie gesagt, ich war bei einem mobilen Impfteam, welches auch in der Lokalpresse erwäht worden ist. Die hatten X Dosen für Erstimpfungen innert 7 Tagen und haben laut Pressebericht X / 3 verimpft. Meine Region war schon recht früh sehr gut versorgt dank hoher Arztdichte. Ansonsten hätte ich auch nicht schon im Mai ohne Wartezeit bei einem völlig fremden Arzt eine Impfung bekommen so gerade 18 geworden und ohne jede Prio. Ich erinnere mich noch, wie die MFA den Chef fragte, ob sie sie für die kommende Woche 2 oder 3 Vials Janssen bestellen soll, woraufhin der Arzt meinte. „erst mal nur zwei“.

                              Ich habe mittlweweile die Ergebnisse. Dem Arzt habe ch gar nix gesagt, weil der gar keinen Neutralisationstest durchführen konnte, weil ihm die Kundebeziehung zu einem entsprechenden Labor fehlt. Ich habe dann eine andere Praxis gefunden, die Kontakt zu einem solchen Labor hat.
                              Der Test den ich gemacht habe, ist kein richtiger PRNT-Test, da ich kein Labor gefunden habe, dass einfach so PRNT-Tests mit dahergelaufenen Patienten macht. Das dürfen auch nur sehr wenige Labore meist in Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen, weil dabei mit echten SARS-CoV-2 hantiert wird, was nicht ganz ungefährlich ist und hohe Sicherheitsstandards erfordert.
                              Der Test ist eine Abweandlung von PRNT und arbeitet mit ACE2-Rezeptoren und dem S1-Protein, und untersucht die Bindung zwischen denen. Laut Kundeninformationsblatt ist dieser Test anhand von echten PRNT-Tests validiert und weist eine hohe Korrelation auf.
                              Das Laborexperiment ist dabei derart kalibriert, dass nachweislich Vergeĺeichsseren sars-cov-2-naiver Patienten aus dem 2019 eine Reduktion um bis zu 35% erzielen.
                              Mein Wert liegt weit jenseits der 99% und wird nur vom Bruchteil eines Prozentes von der 100 getrennt. Der Zeiger ist auf der Skala am äußersten Rand.

                              Im Bericht steht etwas von einer sehr hohen Neutralisationswirkung und einer sehr wahrscheinlichen protektiven Immunität gegen eine erneute Infektion mit SARS-CoV-2
                              (Der Laborarzt dachte vermutlich, ich sei genesen).

                              Ich bin zufrieden. Ich brauche definitiv keine dritte Impfung.

                              Bitte verzeiht mir, dass ich ein paar Daten verschleiere. Ich möchte unbedingt meine Anonymität hier wahren, und wenn ich zuviele Details preisgäbe, würde genau das gefährdet.

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                              • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                                Na, das ist doch gut.
                                Eine dritte Impfung wirst du ja ohnehin bekommen, bald wird man das generell empfehlen, nach einem halben bis dreiviertel Jahr, je nach Alter und Gesundheitszustand.
                                Da wirst du dann auch keine Probleme mehr haben, wenn du dich an die Empfehlung hältst.

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                                • Re: Wie sinnvoll ist eine dritte und Impfung und welchen Zeitraum am besten?

                                  Sehe ich auch so.

                                  Was die Anonymität betrifft ist das völlig i.O.

                                  Keine Namen, keine Adressen od. Details die zu
                                  einer Identifizierung führen könnten !

                                  Es ist eben eine Person, vielleicht mit einem Fachgebiet,
                                  besondere Erfahrung, etc. !

                                  Alles andere geht keinen hier etwas an !!!

                                  Ich finde das richtig gut was Du dich getraut hast.

                                  LG
                                  Ps:
                                  Halt die Ohren steif



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