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Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

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  • Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

    Hallo,

    kann mir jemand erklären wieso sich an den Todesfallzahlen nichts ändert?
    Trotzdem das immer mehr Risikopatienten, ältere geimpft sind.
    Trotzdem das immer mehr getestet wird.
    Trotzdem das immer mehr einschränkungen gelten.

    Kann mir jemand erklären was da los ist?

    Noch etwas was vermudlich nicht hier hin passt.
    In welches Soziale Netzwerk begebe ich mich am besten wenn ich mich Themenspezifisch aber auch Allgemein mit Menschen austauschen will? Facebock erscheint mir nicht so attracktiv.
    Deutsche Server, mit deutscher Datenverwaltung, deutschem Datenschutz wäre toll.

    Grüße


  • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

    Ich weiß nicht wo du nach den Zahlen schaust, es gibt Tage da sind sie sehr niedrig, an anderen hatten wir schon um die fünfhundert, jetzt schwankt es zwischen ein und dreihundert, also definitiv weniger.

    Es geht aber langsam, wir haben ja auch keinen wirklich harten Lockdown, wenn sich da mal zusammen gerissen würde und drei Wochen richtig runter fahren, dann würdest du einen schnelleren Effekt sehen, so geht es eben nicht so schnell, auch wenn viele meinen es wäre ein harter Lockdown, das ist er nicht.

    Zum anderen liegen die Leute sehr lange auf den Intensivstationen, sie werden also immer noch in höherer Zahl sterben wenn die Infektionszahlen runter gehen, da dies zeitverzögert ist.
    Dann haben sich die Risikogruppen verschoben, jetzt liegen jüngere auf den Intensivstationen und die sterben halt auch genauso wie die alten, erst mal beatmet stehen die Chancen schlecht.

    Wenn man zaghaft bei den Einschränkungen ist, dann gehen die Zahlen eben auch zaghaft zurück, dass wir da im Moment sehr rigoros sind ist eine Illusion, da muss man nur mal unsre Nachbarn fragen die die Zahlen stark senken konnten, wie deren Lockdowns aussahen.
    Vor fünf Wochen hat das Intensivpersonal noch betteln müssen um gehört zu werden, wochenlang wurde es hängen gelassen, aber auch trotz langsamen Rückgang entspannt sich dort die Situationen.
    Die Zahlen haben sich also definitiv geändert, aber die Leute die sterben sind jünger, die überleben liegen wesentlich länger auf der Intensiv und deshalb ist es dort auch teilweise voller gewesen als in den anderen Wellen wo vorwiegend die ganz alten dort lagen.

    Im Herbst werden dort sicher ganz andere Gruppen liegen, noch viel jüngere, noch viel länger und somit wären die Intensivstationen wesentlich und länger voll als jetzt und jetzt wesentlich länger als in der letzten Welle und da länger als in der ersten Welle.
    Es sei denn die Politiker rennen irgendwann nicht mehr immer gegen die gleiche Wand und werden konsequenter, auch wenn ständig mehr Freiheit gefordert wird, sobald sich die Lage auch nur minimal bessert und führen das in Zukunft solange durch bis es auch wirklich akzeptable Zahlen sind mit denen man eine Weile klar kommt.


    Soweit ich weiß gibt es nicht wirklich deutsche Plattformen die so funktionieren dass man sich sehr breit austauschen kann.
    Wenn es welche gibt die gut sind, dann werden sie irgendwann von den Großen geschluckt.

    Kommentar


    • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

      Hallo Tired,

      zu den Todeszahlen:
      die verändern sich nicht mehr großartig seit dem 15 April.
      Aber es gilt ja schon seit über 6 Wochen ein "harter" Lockdown.
      Schau mal hier:
      https://www.worldometers.info/corona...untry/germany/
      und aktivier in den unteren kästchen den 7 Tages durchschnitt.
      Dann wirst du feststellen das sich seit dem 15 April nicht mehr viel ändert.
      An den Wochenenden und am Anfang sind die absoluten Zahlen immer geringer - weil hier weniger gemeldet wird (wie immer).
      Aber eigendlich müssten sich doch die Todeszahlen seit dem Lockdown mit einer verzögerung von 3 bis 4 Wochen nach unten entwickeln oder?
      Wenn das nicht so ist: dann scheint der Lockdown keine auswirkungen auf die Todezahlen zu haben.
      Und ist das nicht der eigendliche Grund für den Lockdown?

      Neulich im Gespräch mit den Epidemiologen Timo Ulrichs auf n-Tv.
      Kam das selbe zur Sprache was mir auch auf der Seele brennt.
      Wenn alle (oder der größte Teil) der Menschen die sterben auf die Intensivstation kommen müsste man das am DIVI Register doch erkennnen können wenn Menschen versterben.
      Hierzu sagte Timo Ulrichs das eine große Zahl der Menschen die versterben garnicht mehr auf die Intensivstation kommen.
      Ich glaub ich hab das ganze vor einigen Wochen auf n-TV gesehen. Am genauen Zeitpunkt kann ich mich nicht mehr erinnern.

      Schlussfolgerung: viele Menschen sterben zuhause oder werden garnicht mehr auf die Intensivstation eingewießen.
      Woher kommt daß?


      Was ist eigenldich mit den Monokonalen Antikörpern? Bringen die garnichts oder wenig?

      Grüße

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      • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

        Hi Web,
        also einmal finde ich dass sich die Todeszahlen durchaus nach unten bewegen, sie sind zwar meist zwischen zwei und dreihundert, aber immer mal ein Tag im zweistelligen Bereich, oder um die Hundert und diese Tage werden häufiger.

        Ich finde es auch nicht verwunderlich dass die Todeszahlen so langsam zurück gehen, die Intensivstationen sind ja auch noch ordentlich gefüllt.
        Früher haben sich die Intensivstationen nach zwei, drei Wochen Verzögerung zu den Zahlen gefüllt, dann nach zwei, drei, vier Wochen wieder gelehrt.
        Heute sind jüngere Menschen betroffen, die kommen teilweise erst nach vier, fünf, sechs Wochen ins KH, liegen dann auch länger, sterben also teilweise mit sechs Wochen und mehr an Verzögerung.
        Momentan sinken die Infektionszahlen, aber jene die sich vor sechs, acht Wochen infiziert haben, sind immer noch am Sterben.

        Leute die nicht ins KH eingewiesen werden, sind oft Leute die im Altenheim leben, oder alleine zuhause und selber gar nicht mehr in der Lage sind die Rettung zu rufen.
        Das war aber schon vorher so, mit den Residenzen, es wurde viel zu lange gewartet bis dort gehandelt und eingewiesen wurde, teilweise schon vor Klinikaufenthalt eine Auswahl getroffen wer zum Sterben da bleibt und wer noch eine Chance auf der Intensivstation bekommt.
        Da wurden und werden immer noch, viele Fehler gemacht, viele Menschen mit ihrer Infektion alleine gelassen, so dass sie zuhause sterben weil ihnen einfach niemand hilft zeitig in eine Klinik zu kommen, was auch auf viele zutrifft die Sprachbarrieren haben, die ärmer sind, die dem System misstrauen........


        Was ist eigenldich mit den Monokonalen Antikörpern? Bringen die garnichts oder wenig?
        Ich kenne mich damit auch nicht so besonders aus, glaube aber dass die Forschung nicht so schnell ist wie das Virus und Therapieformen, durch Medikamente, wurden extrem vernachlässigt.
        Ein Medikament das gut bei Corona hilft wäre eigentlich fast wichtiger als eine Impfung, aber das bisschen Geld was der Staat an Förderungen vergibt ist in die Impfungen geflossen, Förderungen für Medikamente brauchen immer noch Monate bis Jahre zur Genehmigung, die meisten werden abgelehnt.
        Da ist nichts beschleunigt, der Fokus zu einseitig, die Regierung hat auf ein Pferd Namens Impfstoff gesetzt und alle anderen ignoriert, obwohl gerade diese für das Problem der Intensivbelegung eine Lösung sein könnten.

        Wenn man sieht was für ein Theater gemacht wird wenn jemand die siebte Dosis aus dem Impfstoff zieht, oder ein prophylaktisch Medikamente an seine Coronapatienten verschreibt und wie wenig die Ergebnisse beachtet werden, wie wichtig es ist dass nicht gemacht wird was nicht abgesegnet wurde, dann könnte man meinen wir wären nicht in einer Pandemie, sondern hätten alle Zeit der Welt das weiter zu verschleppen, oder dass es nicht so schlimm ist wenn die Leute sterben sondern viel schlimmer wenn man ihnen etwas gibt das helfen könnte aber für Covid-19 noch nicht zugelassen ist.
        Wie bei süchtig machenden Medikamenten, die hat man noch vor gar nicht langer Zeit auch jenen verweigert die eine geringe Lebenserwartung hatten, weil sie halt süchtig machen, kein Morphium für schwerstkranke, was jetzt durch Cannabis abgelöst wurde, im Bezug auf die hohen Hürden für schwertkranke.

        Leider ist unser Staat, unser System, nicht dafür ausgelegt dort schnell zu handeln wo es unbedingt nötig wäre, wir opfern Menschenleben, lassen Menschen leiden, weil wir unfähig sind notwendige Dinge zügig auf den Weg zu bringen.
        Das ist auch im Bezug auf Corona, Impfstoffe und Medikamente so.
        Oder Impfausweis, kann ja keiner wissen dass man so etwas braucht, auch wenn es schon seit über einem Jahr klar ist wird es erst angegangen wenn es gar nicht mehr anders geht.

        Kommentar



        • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

          Hallo Tired,

          bei dem das in Deutschland Gesetze und Regeln wichtiger sind als Menschenleben bin ich absolut konform mit dir.

          Bei dem Impfnachweis frag ich mich ob man sowas wirklich braucht.
          Auch insb. hinsichtlich der Spaltung der Gesellschaft.
          Wäre es nicht evtl. besser einfach die paar Monate bis alle ein Angebot erhalten haben abzuwarten?
          - Obwohl eine Gruppe gibt es die sollten einen Imfpass/nachweis haben - die Älteren und in Pflegereinrichtungen lebenden Menschen. Dieser Gruppe sollte so schnell wie möglich alle Freiheitsrechte zurückgegeben werden. Auch be medizinischen Personal wäre das IMHO kein Problem auch bezüglich der Spaltung.
          Wenn alle Menschen ein Impfangebot erhalten haben geht die Verantwortung doch , eigendlich , an jeden einzelnen über.
          Er kann nun entscheiden ob er lieber vorsorgen möchte oder lieber das Risiko eingehen möchte.
          Außerdem haben wir dann hofftendlich eine außreichend Starke Immunität in der Gesellschaft erreicht um die Auspreitung des Virus stark zu verlangsamen. Von Herdenimunität möcht ich garnicht mehr sprechen.....

          Medikamente

          Bin ich ganz deiner Meinung.
          Aber: diese werden ja Weltweit erforscht. Wenn es hier ein entsprechend Wirksames Präparat geben würde würden auch wir davon profitieren. Soweit mir bekannt steckt zumindest die USA da recht viel Geld rein.
          Wahrscheinlich auch noch andere Länder die man ganricht auf den Schirm hat.

          Aus irgendwelchen Gründen scheint die Etnwicklung einer Therapie schwerer zu sein als zunächst gedacht.
          Alle Pressemeldungen und Fachmeinungen lauteten: Medikament vor Impfung - was den Zeitpunkt angeht, wenn es zur Verfügung steht.

          Grüße

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          • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

            Moin, Web,
            ja, da forschen viele an Medikamenten.
            Nur, wenn was gefunden wurde, dann wird es nicht der ganzen Welt zur Verfügung stehen und auch erst einmal Engpässe geben, deshalb ist es nie verkehrt selber zu forschen und wir haben ja gute Ansätze und Forscher, es gibt viele Medikamente die vielversprechend sind aber die Forschung nicht unterstützt wird.
            Ein wenig ungerecht ist es auch, unsere guten Forscher nicht zu unterstützen um Geld zu sparen und dann zu erwarten dass man von anderen Ländern mitversorgt wird und das möglichst preisgünstig.
            Der Preis war auch mit ein Grund für unseren Impfstoffmangel, es wurde auf was günstigeres gewartet, aber was das wieder ein wenig wett macht ist dass BionTech uns verbunden ist, weils ein deutsches Unternehmen ist, was zeigt dass deutsche Forschung unbedingt vorangetrieben werden sollte.

            Bei den Durchgeimpften sehe ich das schon so, dass die ihre Freiheiten weitestgehend zurückbekommen sollten, auch ohne weiteres wieder in Restaurants und Geschäfte gehen.
            Schnelltests zur Gleichstellung sehe ich hingegen etwas kritischer, das sollte dann zumindest zum Herbst hin nicht mehr möglich sein, denn dann wird es auch mit Schnelltests wieder nach oben gehen.
            Ich denke vor allem, die Wirtschaft wird davon profitieren wenn geimpfte wieder mehr Freiheiten haben, die kleinen Geschäfte und dadurch am Ende wir alle.
            Jetzt kommen wir auch zu Quoten wo das wirklich einen Nutzen für Gastronomie und Co hätte und, es wäre ohnehin nur eine kurze Zeit sofern die Impfvorhaben umgesetzt werden können, wird es bald für alle so sein, wenn eine Mutante einen Strich durch die Rechnung macht wird aber auch dieser für alle gelten und es dann auch egal sein ob geimpft oder nicht.

            Ich halte es nicht für ungerecht wenn Geimpfte Erleichterungen haben, zumal sich da momentan jeder mit einem Test gleichstellen kann und weil es einfach Rechte sind die jeder hat und die man rein gesetzlich gesehen nicht vorenthalten kann, nur weil mancher ein anderes Gerechtigkeitsempfinden hat, so haben Geimpfte dennoch ein Recht auf ihre Grundrechte da es keinen triftigen Grund mehr gibt diese weiter zu beschneiden.
            Recht und Gerecht, das kollidiert für manchen immer mal wieder miteinander.
            Ich habe auch kein Problem wenn andere Sachen machen können auf die ich noch warten muss, hilft mir ja nichts wenn die es dann auch nicht dürfen und da wären auch viele Alte und Kranke dabei, die eventuell nicht mehr so lange Zeit haben.
            Also wenn mir da was sauer aufstoßen würde, dann rein politisch, was da verbockt wurde und wieviel Zeit dort verloren wurde, auf die Nachbarn die ins Restaurant können, oder in Urlaub fahren, auf die wäre ich nicht neidisch und wie gesagt, es würde allen helfen wenn Leute wieder viel machen können, auch wenn es vorerst nicht alle sind.

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            • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

              Hallo,

              ich wollte mich hier mal mit einklinken. Mein Vater ist an Corona gestorben. Er hat sich genau Weihnachten infiziert. Wo andere ihre Geschenke auspacken, haben wir die "Hölle" durchlebt. Es ging ihm wirklich schlecht. Da er sich im Pflegeheim befand, ist dort nichts passiert. Es kam mir so vor, als ob die Pflegeheime die infizierten einfach sterben lassen sollten. Kein Arzt, kein Krankenhaus nichts. Schon am Telefon habe ich gehört, dass er Probleme mit der Lunge hat, rein durfte ich ja nicht.

              Da ich bevollmächtigt war, habe ich von zu Hause aus den Bereitschaftsdienst angerufen, der aufgrund meiner Schilderungen sofort den Notarzt alamiert hatte. Jetzt kommt der Hammer: ich wurde vom Notarzt angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass mein Vater einen Tropf bekommen hat und er könne ihn nicht mitnehmen, weil die Krankenhäuser voll wären. Ich war absolut verzweifelt und habe jeden Tag an Weihnachten probiert, dass er ins Krankenhaus kommt. Gleich nach dem 2. Weihnachtsfeiertag habe ich es endlich geschafft nochmals eine Ärztin ins Pflegeheim zu bekommen. Sie hat ihn dann endlich ins Krankenhaus eingewiesen.

              Zu diesem Zeitpunkt hatten wir einen Inzidenz von 665! In dem KH, wo er war sagte mir der Arzt, dass sie schon mehrfach Patienten verlegen mussten, sonst wäre die medizinische Versorgung für den kompletten Landkreis zusammengebrochen. Auch hier war es ein auf und ab. Mein Vater wurde dann aus dem KH entlassen, wir haben gedacht, alles wird gut. Nur 3 Tage später wies ihn meine Hausärztin, die auch nur ins Pflegeheim ist, weil ich sie rufen musste, wieder ins KH, sein Zustand ist wieder bergab gegangen. Dann im KH, diesmal ein anderes, war es eine Berg und Talfahrt. Mitte Januar ist er verstorben. Er hat sich 14 Tage vor seinem Impftermin infiziert.

              Ich kann nur sagen, wer immer noch nicht glaubt, wie gefährlich Corona ist, dem kann man nicht mehr helfen. Ich habe mit der Ärztin vom Gesundheitsamt gesprochen, sie hat mir alles erklärt. Ausserdem habe ich hier die Befunde, inklusive Laborberichte zu Hause. Es ist keine Witz und alles was erzählt wird ist wahr. Und bevor jetzt die Meinung kommt, das schreiben sie bei jedem rein: NEIN, das tun sie nicht. Eine andere Person in der Bekanntschaft ist auch verstorben, aber aufgrund einer Aneurysma-Geschichte + Herz, da ist nicht einfach Corona reingeschrieben worden......

              Und es betrifft auch nicht nur Ü70. Eine Nachbarin von mir liegt seit Wochen im KH, auch intensiv. Sie ist Ende 50. Soviel zum Thema...

              Will heißen, hier gibt es keine Zweifel. Und gestern hatte ich auch einen Bericht gesehen, dass die WHO die Todeszahlen wegen Corona 3x so hoch schätzt.....

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              • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

                Hi KK,
                ja, das ist echt übel und wir sind ja nicht sicher davor dass die Kliniken wieder überfüllt sein werden, das ist ein Merkmal einer Pandemie.
                Das Problem ist halt, sobald die Zahlen sinken, oder man niemanden kennt der schwer erkrankt war, wird das so gut verdrängt dass die Maßnahmen nicht mehr verstanden werden, auch im Sinne der Prävention wird es schwerer das nachzuvollziehen.

                Ich kenne Leute die haben behauptet dass jeder der sagt sein Verwandter wäre an Corona gestorben, 5000 Euro bekommt und die Impfung nicht gut wäre, nun sind bei denen auch Verwandte verstorben und genau diese Leute versuchen nun verzweifelt eine Impfung zu bekommen.

                Der Mensch versteht halt meist erst wenn er direkt betroffen ist, leider, denn ansonsten wäre vieles vermeidbar gewesen, jedenfalls ab der zweiten Welle.

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                • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

                  Hallo kk9979,

                  ersteinmal: Mein herzliches Beileid.


                  Viele Menschen die in Alten-/ Pflegeheimen leben schaffen es garnicht mehr ins Krankenhaus.
                  Ob das nun Absicht ist oder nicht weis ich nicht.
                  Aber es fühlt sich für mich so an als würde man um die Triage im Krankenhaus (vermudlich aus PR Gründen oder ähnliches) zu vermeiden - die selektion statdessen im Alten-/Pflegeheim vornehmen.

                  Wir werden nach dieser Krise eine Menge aufzuarbeiten haben - auch aus rechtlicher Sicht.
                  Ich hoffe das diese Aufarbeitung dann ordendlich und sauber durchgeführt wird.
                  Und wir aus dem was schief lief lernen.

                  Grüße

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                  • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

                    Hallo Tired,

                    soweit mir bekannt kann der Virus nur begrenzt mutieren. Wenn er zu stark mutiert gräbt er sich selbt den Boden unter den Füßen weg da er dann nicht mehr an den ACE2 Rezeptor andocken kann (bzw. nur schlechter andocken kann).
                    Was mich, wenn es stimmen sollte, hoffungsvoll macht das zumindest die mRna Impfstoffe von moderna und BionTech noch wirken könnten - hinsichtlich der verhinderung von schweren verläufen.

                    Soweit ich mich erinnere kam mal in einen Beitrag das besonders BionTech, moderna vor Entwicklung des Impfstoffs sich besonders genaue Gedanken darüber gemacht haben sollen welche Teile des Stachels am wenigsten mutationsanfällig sind und man den Impfstoff genau nach diesen Plänen entwickelt haben soll.
                    Auch das stimmt mich Hoffnungsvoll.

                    Mal sehen was noch kommt. Vielleicht kommt es besser als gehofft oder auch schlechter.

                    Grüße


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                    • Re: Todesfallzahlen, keine änderung seit geraumer Zeit

                      Ja, es gibt Hoffnung.
                      Biontech hat ja schon an dem Impfstoff gebastelt bevor der Westen den Virus überhaupt ernst genommen hat.
                      Die sind sehr vorausschauend und innovativ, dazu auch nicht notgeldgeil.
                      Eine gute Mischung, die Vertrauen und Hoffnung weckt.

                      Normalerweise suchen Viren die Form, wo die Wirte möglichst am Leben bleiben, was aber nicht immer möglich ist und es ist eher Zufall wie ein Virus mutiert, dann setzt sich die aggressivere Variante durch.
                      Besonders wenn sich Impfstoffe bewähren, müssen Viren einen neuen Weg suchen und dann wird halt der genommen der gefunden wird und der ist momentan wohl immer wesentlich infektiöser.
                      Allerdings, bei anderen Viren, z.B. HIV, sieht man dass sich das Virus mit der Zeit so anpasst dass es den größtmöglichen Erfolg hat, was bedeutet es ist weniger tödlich als früher.
                      Von daher bin ich auch guter Dinge, dass es sich mit der Zeit abflacht, das wird es aber nicht unbedingt tun solange es überall wüten kann und solange nicht die armen Länder mit uns zusammen ziemlich Zeitgleich den Impfschutz haben, solange wird immer wieder was neues und gefährliches entstehen.
                      Eigentlich müssten die armen Länder als erstes geimpft werden, noch vor uns, da die sich gar nicht schützen können und solange wird es nicht so gut in Griff zu bekommen sein, wie wir uns das hoffen.

                      Nun sind wir aber alle egoistisch, der Westen sichert sich Impfdosen im Übermaß, genauso wollen die Individuen am Besten als erstes und sofort geimpft werden, da sehe ich schwarz in Sachen Prävention, niemand wird die dritte Welt flächendeckend mit Impfstoff versorgen und das wird in den nächsten Jahren unser großes Dilemma sein.

                      Sicher sind bei den Todeszahlen auch viele dabei die nicht an, sondern mit Covi-19 sterben. da verstehe ich aber nicht warum das plötzlich mal wieder so ein großes Thema wird wie anfangs, denn, statistisch gesehen stimmen die Zahlen dann doch wieder, weil es ja schon seit Bestand der Statistik so ist, also sieht man trotz einiger Fälle wo Corona womöglich nicht die Ursache war, immer noch inwieweit die Zahlen steigen oder sinken, da diese Fälle ja schon immer mit berechnet wurden.
                      Da kann man sich auch streiten, sollte man jene die mit Corona versterben wieder raus rechnen?
                      Oder spielt das vielleicht doch eine Rolle, dass viele überlebt hätten, wären sie nicht zusätzlich durch das Virus geschwächt worden.
                      Ich finde die Diskussion überflüssig, da die Zahlen schon immer so berechnet wurden sollte man auch dabei bleiben, denn nur so hat man ein objektives Bild, was sich wieder komplett verändert und zu Fehlinterpretationen führt, würde man das plötzlich anders machen.

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