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Wirbelsäulen Versteifung

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  • Wirbelsäulen Versteifung

    Sehr geehrte Damen und Herren.

    Meine Mutter hatte vor ca. 25 Jahren einen Bandscheibenvorfall und eine Ihrer Bandscheiben wurde bei einer OP komplett entfernt.
    Vor ca. 9 Jahren fuhr es Ihr beim Anheben einer Last erneut in den Rücken und Sie musste erneut Operriert werden.
    In München wurde ihr ein Stück des Beckenknochens entfernt und durch die Bauchdecke an der Wirbelsäule angebracht. Dies brache aber keine Besserung. 2 Jahre später suchte Sie einen neuen Arzt auf, in der Hoffnung auf Besserung.
    Ein Teil Ihrer Wirbelsäule wurde mit 8 Titanschrauben, Körbchen, usw. Versteift.
    Mittlerweile beraten sich 5 Ärzte über das Wohlergehen meiner Mutter. Sie bekommt seit 8 Jahren sehr starke Schmerzmittel (Morphinpflaster, usw). Vor ein paar Tagen war Sie bei ihrem Arzt, der Sie versteift hat. Er meinte das sich eine Schraube gelockert habe und ein Körbchen verrutscht ist. Anderen 4 unabhängige Ärzte sagen, das meine Mutter mit den Schmerzen leben müsse und alles in bester Ordnung sei.
    Was sollen wir nun machen? Meine Mutter möchte auf keinen Fall eine weitere Op, denn das wäre das 9. mal das ihr Rücken aufgeschnitten wird.
    Vielleicht hat ja jemand von Ihnen eine Idee?

    Mit freundlichen Grüssen und bestem Dank,

    cwirth


  • RE: Wirbelsäulen Versteifung


    Vielleicht wäre auch Ihrer Mutter durch die Betreuung eines Schmerztherapeuten geholfen. Leider müssen wir immer wieder feststellen, daß trotz unserer modernen Medizin / Medikamente nicht alle Patienten schmerzfrei werden. Was man aber immer tun kann: das Leben mit den Schmerzen erträglicher gestalten, zB durch ein ambulantes oder stationäres multimodales Schmerzmanagement.

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    • RE: Wirbelsäulen Versteifung


      Mir wurde vor 10 Jahren auch die LWS auf drei Etagen versteif. Ich kann die Resignation Ihrer Mutter gut verstehen. Nicht noch eine OP, von der keiner sagen kann - das war es nun. Der Vorschlag, zum Schmerztherapeuten zu gehen ist gut. Mein Weg, seit etwa 2 Jahren. Leider aber auch nur die Lösung mit Medikamenten. Meine Erfahrung sagt, 5 Leute - 5 Meinungen. Selbst ist die Frau - rundum informieren und alles probieren, was im Bereich des Machbaren liegt. Meine Schmerzen fingen schon vor einigen Jahren wieder an. Dann folgten viele Arztbesuche. Nun gestalte ich meinen Alltag so, das ich mit den Medikamenten, auch Morphyin, gut über die Runden komme.
      Wenn nötig, laufe ich mit einem Stützkorsett und regelmäßige Übungen zu Hause. Ein Kisa- Training habe ich probiert (ging voll in die Hose) Als Nächstes werde ich das Pilates-Trainung versuchen. Dann probiere ich noch Yoga und Chen Tai Chi.
      Sagen Sie sich immer, es gibt noch 100 Lösungswege. 99 davon für Sie - erst der 100. ist zum Chirogen.

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      • Re: Wirbelsäulen Versteifung


        Guten Tag ,
        2004 wurde bei mir L4/L5 versteift (Schrauben u Körbchen).Ich stand einen Tag nach der OP auf den Beinen,den Tag danach maschierte ich mit festem Korsett schon ganz zügig durch die Klinik.Das erwähne ich,weil es schließlich auch ein Verdienst des Orthopäden war (spitze operiert).----Nun habe ich erneut 2 Bandscheibenvorfälle,schwere deformierende Facettengelenksaarthrosen-L5/S1 beidseitig,ebenso beidseitig L3/L4 mit starker Verengung des Spinalkanals.
        Mir wurde gesagt es gäbe hier keine andere Möglichkeit als weiter versteifen.
        Mein Frage an die Orthopäden: wenn ich dies nun operieren lasse,wie lange wird es dieses mal dauern bis dann der nächste u nächste u nächste Wirbel dran ist?!
        Gibt es andere Möglichkeiten?
        Mache seit 2 1/2 J. ununterbrochen 2x die Woche Krankengymnastik,bin in einer Schmerzklinik in Behandlung u nehme Medikamente.
        Ich bin trotz der Schmerzen ein positiver Mensch u es kann gar nicht sein,daß Schmerzen die Gewalt über ein Leben haben.(zur Info über mein Wesen).
        Ich wäre dankbar über mögliche Tipps von Fachleuten.
        Hierfür bedanke ich mich im Vorraus.
        Liebe Grüße B. Brecht (51)

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        • Re: Wirbelsäulen Versteifung


          Allgemein kann man sagen, dass vor größeren Eingriffen immer eine zweite Meinung eingeholt werden sollte.
          Es kann also tatsächlich sein, dass Sie von einer OP profitieren. Evtl. können solche schwierige Entscheidungen auch in einer interdisziplinären Schmerzkonferenz vorgestellt werden.

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