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Behandlung von Chndromalazie 2°

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  • Behandlung von Chndromalazie 2°

    Hallo!

    Ich leide schon seit über einem Jahr unter teilweise sehr heftigen Knieschmerzen. Nach einer Ärzteodysse, bei der keiner was finden konnte, einer behauptete sogar ich würde simulieren, hab ich mich zu einer Arthroskopie entschiedne die am 9.12.04 durchgeführt wurde. Dabei wurde ein LAteral Release gemacht, eine entzündete Plica entfernt und ein Knorpleschaden 2° gefunden. Daran wurde aber nichts gemacht. Mein jetiger Orthopäde meint das man da ausser Muskelaufbau (was ich auch schon fleissig mache) nichts machen kann, erst wenn der schaden grösser würde , also ab Grad 3 ,könnte man eine Knorpeltransplantation machen.
    Meine Frage ist kann man denn da wirklich nichts machen ausser Muskelaufbau?? Ich habe was con Hyaloronsäure spritzen gehört (oder so ähnlich) würde sich das lohnen??
    Ich bin erst 16 und möchte ziemlich gerne wieder Rudern, aber mein Doc meinte mit so einem Knorpelschaden würde das nicht gehen.
    Für antworten bin ich sehr dankbar
    LG Sarah


  • RE: Behandlung von Chndromalazie 2°


    Die Fachwelt ist sich da selber nicht ganz sicher ob diese "Knorpelspritzen" etwas bringen. Studien hierzu gibt es leider keine eindeutigen. Der Muskelaufbau ist sicherlich das wichtigste Therapieverfahren. Hierdurch werden die Stöße ins Gelenk abgefedert und somit mögliche weitere Schäden minimiert. Zusätzlich wird vermehrt Gelenksflüßigkeit gebildet, die den Knorpel ernährt. Zusätzlich gibt es hmöopathische und pflanzliche Medikamente, die diesen Prozess evtl unterstützen können.
    Vorsicht mit gelenkstrapazierenden Sportarten wie Joggen oder Tennis usw. Fahren Sie lieber Rad oä.

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    • RE: Behandlung von Chndromalazie 2°


      Hallo Leidensgenossin,

      ich kann nur sagen, dass Herr Dr. Wachter Recht hat. Es streiten sich die Gelehrten. Ich habe auch nach mehrfachen Knie-OPs eine Chondromalazie 2.-3. Grades an verschiedenen Bereichen des Gelenkes und auch an der Oberschenkelrolle.
      Aus lauter Verzweiflung und weil die ewigen Cortisonspritzen ja auch auf Dauer nichts sind, habe ich auch zu diesen Knorpelaufbauspritzen gegriffen. Bzw. wurde mir das von einem Arzt empfohlen. Leider bin ich jetzt das Geld los (muss man selber zahlen), ohne damit nur im geringsten Besserung erreicht zu haben. Aber man kann nicht von einem anderen mit ähnlichem Krankheitsbild ausgehen. Man muss für sich entscheiden, ob man sich an dieses kleine Stücken Hoffnung klammern will und den Versuch starten möchte oder nicht. Wenn man es gemacht hat, kann man wenigstens zu sich selber sagen: "Ich habe nichts unversucht gelassen." Deswegen kann man das alles auch nicht so pauschalisieren. Und es gibt auch einige, denen das auch Besserung verschafft hat.

      Ggf. wäre ja auch schon mal ein Lateral Release bei Ihnen möglich. Eine sehr schnelle und einfache Sache, die aber schon für einige Monate Besserung bringen kann. Zwar nicht unbedingt dem Knorpelschaden, aber dem drum herum, was dieser Schaden ja so angerichtet haben kann. Dies ist natürlich alles nur durch eine Arthroskopie zu ersehen.
      Tja, beim Sport sollte man dann tatsächlich auch aufpassen. Schwimmen und Rad fahren sind wirklich das Beste. Physiotherapeutische Behandlung, als auch Muskelaufbau ist und wird immer das wichtigste bei derartigen Beschwerden sein. Da kommen Sie nicht drum herum. Nun, ich konnte Ihnen wahrscheinlich nicht wirklich weiter helfen, aber vielleicht hilft es ja auch schon zu wissen, dass Sie nicht alleine sind. Kopf hoch und nicht aufgeben. Das mache ich auch!

      Anja

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