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chronischer rückenschmerz

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  • chronischer rückenschmerz

    Habe seit 5 jahren fast unerträglichev Rückenschmerzen.
    Bin schon 4 mal operiert, 2 mal Bandscheibe L5/S1, Versteifung L5/S1 und Metallentfernung wegen Unverträglichkeit des Metalls. Gehe regelmässig zur Physiotherapie, Thermalbaden und Schmerztherapie( lokale Betäubung des gesamten OP-Feldes), dies hält maximal 2-3 Tage.
    Gehen ca. 20 Minuten möglich, Sitzen nicht länger als 30 Minuten und Ruhig-Liegen sehr schwierig. Durchschlafstörungen jede Nacht, muss wegen Schmerzen mehrmals aufstehen und herumlaufen.
    Bin erst 46 Jahre alt.


  • RE: chronischer rückenschmerz


    Bei einer solchen Vorgeschichte (leider nicht allzu selten !) ist das Therapieziel vorangig die Verbesserung der Lebensqualität. Eine komplette Schmerzfreiheit ist leider häufig nicht mehr zu erreichen. Sie benötigen aus meiner Sicht einen Therapeuten, der Ihnen bei Schmerzspitzen ein invasives Verfahren (zB Spritzen) anbieten kann, gleichzeitig aber auch verhaltenstherapeutisch mit Ihnen arbeitet. Ziel hierbei ist es, die vorhandenen eigenen Möglichkeiten wiederzuentdecken und eine verbesserte Lebensqualität herzustellen. Dieses Vorgehen nennt man multimodal (= auf verschiedenen Ebenen arbeitend). D.h. aber auf gar keinen Fall, daß die von Ihnen geschilderten Schmerzen nur auf die Psyche geschoben werden dürfen !

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    • RE: chronischer rückenschmerz


      Hallo Herr Dr. Wachter,
      vielen Dank für Ihre Antwort.
      Leider ist es nicht so einfach, einen solchen Therapeuten, wie von Ihnen vorgeschlagen, zu finden.
      Letztes Jahr hat man mich 3 Wochen lang infiltriert und zum Schluss denerviert von L3 bis S2. Dabei wurde wohl ein Nerv verletzt, seither bin ich inkontinent. Eine Blasen-OP im März 2004 hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
      Wie Sie sich vorstellen können fällt mir ein Gang ausser Haus nicht leicht, Besuche, Theater, Kino oder einfaches Einkaufen sind für mich der Horror.
      Mein behandelnder Orthopäde hat mich nach langem Bemühen seinerseits nun zu einem Neurologen überwiesen, der mich wiederum nach Einsicht in meine ganzen Krankenberichte in eine orthopädische Klinik überwiesen hat, zur Untersuchung...??? Er weiss mir wohl nicht zu helfen, oder tut mich als bescheuert ab.
      Ich lebe im Raum Karlsruhe und es wäre schön, wenn man mir in dieser Gegend einen Therapeuten empfehlen könnte.
      Gruss wackelgang

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      • Re: chronischer rückenschmerz


        Hallo,mir geht es genau wie dir habe auch die gleich op L5/S1 und seid dem habe ich immer starke Rückenscherzen nehme sehr viele Schmerzmittel und kann auch nachts nicht schlafen.
        Seid der op habe ich grosse Probleme mit der Blase wenn ich merke ich muss auf Toilette muss ich sofort gehen sonst läuft es einfach weg kann es nicht halten.Im Dezember habe ich dann diese Blasenbandop machen lassen hat nichts verändert muss immer noch jede stunde nachts raus.Ich weiss bald nicht mehr was ich machen soll bin am ende meiner Kräfte.

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        • Re: chronischer rückenschmerz


          Hallo.Ich habe auch vor 1,5 Jahren eine Bandscheiben - OP hinter mir.Dann war ich zur REHA und da war ich so gut wie schmerzfrei,was mich sehr gefreut hatte und letztes Jahr im Februar hatte ich eine Knie - OP und durch die Schiene und Krüggen habe ich auch wieder starke Rückenschmerzen bekommen,wo sich ein erneuter Bandscheibenvorfall an der selben Stelle festgestellt hatte.Ich hatte wieder viele Physiotherapien gehabt, die nicht wirklich was gebracht haben und im Dezember war ich zur Infiltration in einem Tagesstationären Zentrum,wo ich eigentlich eine längere Zeit lang schmerzfrei sein sollte.Es hat aber leider nur 2 Tage angehalten.Nach dem 1. Arbeitstag ging der gleiche Scheiß von vorne los.Es muß doch irgendwie eine Lösung geben,das man wenigstens halbwegs schmerzfrei ist.

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          • Re: chronischer rückenschmerz


            Diese Beiträge machen mir nicht gerade Mut! Kam letzte Woche nach Bandscheibenvorfall und OP aus dem KH, allerdings mit den gleichen Schmerzen mit denen ich reingegangen bin. Am li Gesäß sehr, sehr starker Schmerz beim Gehen, ausstrahlend in Oberschenkel. Jetzt soll eine Wurzelinfiltration gemacht werden, allerdings habe ich erst Mitte März einen Termin. Nächste Woche beginnt meine ambulante Reha. Vor der mir wegen dieser Schmerzen graut und doch habe ich Hoffnung, dass diese Reha mir die Schmerzen nehmen kann. Bin in allem eingeschränkt, kann meinen Haushalt nur noch sitzend erledigen, also nach ein paar Schritten muss eine Sitzgelegenheit bereit stehen, kann nicht einkaufen gehen usw. Im KH wurden bereits zwei CT-gesteuerte Infiltrationen gemacht, die nichts brachten. Im linken Bein sind auch bereits Lähmungserscheinungen.
            Gibt es da überhaupt Hilfe zur Schmerzfreiheit?
            Gruß bigi63

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            • Re: chronischer rückenschmerz


              Hi.Also ich würde dir in dem Falle eine stationäre REHA und keine ambulante REHA empfehlen.Bei der stationären REHA bist du von frühs bis abends unter Beobachtung.Und die ambulante REHA ist viel zu stressig.

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              • Re: chronischer rückenschmerz


                Zunächst kann ein Neurologe die "Blasenschwäche" beurteilen. Dann ist die Vorstellung bei einem Schmerztherapeuten sinnvoll. Leider sind solche OPs nicht immer ohne Komplikationen und sollten dann von einem Schmerztherapeuten weiterbetreut werden.

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