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Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

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  • Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

    Hallo,

    ich habe 2014 diese Beiträge geschrieben:

    https://www.onmeda.de/forum/durchblu...ng-verursachen

    Ich weiß, dass hier kein Experte mehr antwortet aber vielleicht tummeln sich ja andere erfahrene Mediziner oder Gleichgesinnte hier herum.

    Jetzt haben wir das Jahr 2020 und ich stehe vor der Entscheidung einer Amputation!
    Bis dato wurde mir das von 3 Ärzten nahe gelegt. Leider steht bei mir noch der Verdacht von CRPS im Raum. Eine Diagnose wurde aber diesbezüglich noch nicht gestellt … finde weder einen Orthopäden noch einen Schmerztherapeut, der mich mit der komplizieren Geschichte behandelt. Werde immer gleich in eine Klinik geschickt und am Ende auch für nichts … also ohne Besserung/Veränderung.

    Ich will nichts unversucht lassen … ich habe etwas von der Möglichkeit einer Neurostimulation gehört. Weiß hier jemand, ob das auch bei Kniekomplikationen „helfen könnte“?
    Und gibt es jemand, der sich mit Dauerschmerzkatheter auskennt?

    Aktueller Stand > Ex/Flex 0/5/30° ; Schraubstockgefühl; ständige Schmerzen im Knie und rund um das Knie … Patellaschmerzen; Patella ist kaum verschiebbar; Temperaturunterschiede; ständiges Druckgefühl auch in der Wade und in den Oberschenkel ziehend.

    Eine schwere Allergie gegen NSAR/ASS und Probleme mit der Führerscheinstelle erschwert eine Medikamenteneinnahme … seit 2015 nehme ich daher keine Medikamente mehr ein und "halte alles aus" ... das zermürbt natürlich ebenfalls. So eine Neurostimulation könnte beiden entgegenwirken.
    Ich habe hier nur bisher nicht recherchieren können, ob das auch bei "Kniegelenksproblemen" helfen kann ... daher hier die Anfrage.

    Sollte sich jemand melden > DANKE im Voraus!

    Katzenauge


  • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

    Hallo und einen schönen Guten Tag! Wenn ich ehrlich bin, habe ich gleich, als ich Ihren Thread von 2014 gelesen habe, an ein CRPS gedacht.
    Wir in der Schmerzklinik Berlin haben Erfahrungen mit der Neurostimulation bei CRPS, peripher und auch zentral. Ich würde Sie gern anschauen.
    Schreiben Sie mir an gf@schmerzmedizin.berlin.
    Die Gefahr besteht, dass der Schmerz (weil er inzwischen "zentralisiert" ist, also im Zentralnervensystem entsteht) trotz einer Amputation bestehen bleibt. Es ist keine Lösung für das CRPS!
    Mit freundliche Grüßen
    Dr. med. Jan-Peter Jansen

    Kommentar


    • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

      Schönen guten Abend Herr Dr. Jansen,

      ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort und Ihr Angebot. "Ehrlichkeit" ist immer gut .... "Schönrederei" bringt mich ja letztlich auch nicht weiter

      Der Verdacht von CRPS kam erst Mitte/Ende letzen Jahres

      Ich melde mich bei Ihnen DANKE, dass Sie sich die Zeit genommen haben auch den anderen Thread zu lesen ..!

      Katzenauge

      Kommentar


      • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

        Hallo Katzenauge, ich kenne mich nicht mit einem Neurostimulator oder einem Dauerschmerzkatheter aus, wollte dir aber dennoch schreiben. Ich lese schon lange auf der Website heimlich mit und habe gerade deinen Beitrag hier gesehen. Es war mir jetzt heute morgen einfach ein Bedürfnis mich nun anzumelden und dir ein paar Zeilen zu schreiben!
        Deine Krankengeschichte scheint schon über Jahre zu bestehen und sehr kompliziert zu sein. Du musst verzweifelt sein denn wenn man nach einem Dauerkatheter fragt muss man schon sehr von Schmerzen gequält werden! Das du dann noch hier bei Onmeda anderen Menschen helfen tust ist wirklich bemerkenswert! Viele hätten nicht die Kraft das zu tun und würden vermutlich im eigenen Frust vereinsamen. Nicht aufzugeben und an eine Besserung zu hoffen über all die vielen Jahre ist ganz sicher nicht einfach.
        Ich finde es toll das Herr Dr. Jansen bereit ist dich anschauen zu wollen. Hat sich das denn inzwischen realisieren lassen? Es wäre dir auf jeden Fall sehr zu wünschen, denn eine Amputation ist ja wirklich ein einschneidendes Ereignis mit vielen Folgen auch für das weitere Leben! Zumal auch da sicherlich nicht garantiert ist, dass deine Schmerzen dann auch ein Ende haben werden. Ich habe mich ein wenig über diese Arthrofibrose mal eingelesen. Eine wirklich unangenehme und schmerzhafte Erkrankung. Und wenn die Patella auch kaum verschiebbar ist, muss das echt bei jedem Schritt schmerzhaft sein. Was machen deine anderen Gelenkprobleme? Du hattest 2014 geschrieben das auch alle anderen Gelenke beeinträchtigt sind. Hat sich das inzwischen gelegt und läufst du denn nun mit Krücken oder bist du mit einem Rollstuhl unterwegs? Hast du noch immer diese Gefühlsstörungen von denen du in 2014 geschrieben hast?
        Wenn du nicht darauf antworten möchtest ist das auch in Ordnung, würde nur gerne den Verlauf der Zeit seit 2014 bis zu deinem Beitrag hier besser nachvollziehen können.
        Katzenauge, du bist hier im Forum ein wirklich sehr sympathischer Mensch. Also zumindest von dem was ich alles so gelesen habe, kommt das so bei mir an. Und nur deswegen habe ich mich registrieren lassen um dir diese Worte schreiben zu können. Auch wenn ich dich nur virtuell etwas kenne so bist du ein Mensch dem man wirklich eine Besserung auf ganzer Linie wünschen tut! Wenn das Herr Dr. Jansen schon geschafft hat, wäre das wirklich toll. Du kannst mich gerne, falls du hier nicht antworten möchtest, via PN ansprechen. Es war mir einfach ein Bedürfnis das zu schreiben und dir für alles was noch kommen mag dir die Daumen zu drücken und zu wünschen das es dir bald besser gehen wird und du vielleicht doch um eine Amputation herumkommen tust. Ich wünsche dir alle Kraft der Welt! Fabian

        Kommentar



        • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

          Hallo Fabian,

          als aller Erstes > ich bin zutiefst gerührt!

          Ich kann mich hier nur für deine geschriebenen Worte von ganzem Herzen bedanken! Und dass du dich extra angemeldet hast, um mir das zu schreiben, rührt mich noch mehr

          Puuuuuh, was soll ich schreiben …
          Von 2014 bis jetzt ist viel und nichts passiert. Wo soll ich da anfangen??? Ich versuche es mal … hast dir für deinen Mut auf jeden Fall eine Antwort verdient aber Achtung, das wird vermutlich ein sehr langer Text werden

          Also, 2014 war ich ja in Hamburg in der Endo-Klinik. Die haben 2 mal punktiert und weil man keinen Keim nachweisen konnte, wollte man auch nichts machen. 2015 wurde dann woanders nochmal eine offene Arthrolyse gemacht, war dann nach kurzer Zeit aber auch wieder bei 30° angekommen. Zudem habe ich in 2015 einen Medikamentenentzug gemacht, weil ich in die Behördenwillkür der Führerscheinstelle geraten bin. Ich musste da vor einem männlichen Arzt die Hosen runterlassen und in einen Becher urinieren (hinten dran noch oben an der Wand ein Spiegel)!!!! Das war so was von erniedrigend …. ich will gar nicht mehr daran denken. Meine damalige Schmerzärztin sagte, dass ich an die Medien gehen soll aber ich wollte nicht … Hatte Angst dann noch mehr in die Willkür der Behörden zu geraten! Deswegen der Entzug .. ich habe mir gesagt „Lieber fahre ich vor Schmerzen gegen den Baum, als mich von diesem Staat auf diese Weise kontrollieren zu lassen!“

          In 2016 wurde dann erneut eine offene Arthrolyse gemacht (Op Nr. 17 oder 18 an dem Knie (keine Ahnung mehr ) und eine spezielle Arthrofibrosetherapie direkt im Anschluss durchgeführt. War deswegen extra beim Leiter der Arthrofibroseforschung in Hannover gewesen. Die Therapie und Reha durfte ich selbst bezahlen, hat aber auch nichts gebracht

          In der Zwischenzeit verschlimmerte sich auch die Beschwerden meiner HWS und LWS immer mehr. Habe fast 3 Jahre gebraucht, bis ich einen Orthopäden gefunden hatte, der sich diesem Problem dann mal angenommen hat. Hatte dann in 2017 eine Bandscheibenprothese in der HWS erhalten und in 2018 wurde dann die LWS zum 3ten mal operiert. Eine Zeit lang ging es mir hier dann besser aber durch die ganze Fehlhaltung, die ich ja nach wie vor täglich habe, stellte sich die Besserung dann nach nicht all zu langer Zeit wieder ein. Die HWS ist nicht ganz so schlimm wie vor der Op aber „gut“ ist auch etwas anderes. Fehlhaltung/Überbelastung sorgen für eine chron. Achillesfersenentzündung, einer Verschlimmerung meiner OSG-Arthrose im re. Sprunggelenk und das rechte Knie wartet eigentlich auch nur noch darauf, bis es gar nicht mehr kann. Hier besteht auch eine massive Gonarthrose die man mit einer Teil-Tep versorgen will. Aber ich will nicht … hab Angst dann auch dort die AF zu bekommen und dann zwei steife Beine habe!

          Einen ambulant ansässigen Orthopäden finde ich seit ca. 2013 nicht mehr, da die alle überfordert sind oder ich kein Geld mehr einbringe . Wurde mir auch genauso ins Gesicht gesagt.

          Im Herbst letzten Jahres war ich dann nochmal in München zur offenen Zupfbiopsie. Da auch hier kein Keim nachgewiesen wurde, kam dann die Empfehlung zur operativen Versteifung oder Amputation. Kurze Zeit später kam dann der hochgradige Verdacht von CRPS auf, so dass dann München sagte, dass dann nur noch die Amputation einen Sinn machen würde. Eine erneute Empfehlung zur Amputation habe ich im Mai d.J. erhalten.

          Tja, und nun soll ich mich theoretisch entscheiden oder eben noch was anderes probieren. Deswegen mein Beitrag hier in Forum. Das mit Herrn Dr. Jansen hat sich noch nicht realisieren können, ist aber "in Arbeit".

          Und dann hatte ich in der Zeit 2014 bis jetzt und auch noch aktuell auch noch mit dem Problem zu kämpfen:
          https://www.onmeda.de/forum/rheuma/2202389-ihre-einschätzung-würde-mich-freuen
          Die Pusteln an den Händen sind ja inzwischen weg aber meine Handinnenflächen sind ständig gerötet und geschwollen. Die Urticaria mit Fieber und Angioödemen sowie Atemnot tritt nach wie vor alle paar Tage/Wochen/Monate auf. Es gibt da keinen bestimmten zeitlichen Intervall. Und dann hab ich auch alle paar Tage/Wochen/Monate nach wie vor noch irgendwelche massiven Schwellungen an anderen Körperteilen. Entweder ist ein Auge oberhalb massiv geschwollen oder aber ein Knöchel oder der Handrücken, häufige Gehörgangsentzündungen oder oder oder … Kommt ohne Vorwarnung und geht nach 3-4 Tagen entweder von alleine oder mit Kortison oder Quarkwickel. Ursache ??? Keine Ahnung!!!! War ja deswegen auch schon in einigen Kliniken aber einen Auslöser konnte man nicht finden. Also nehme ich das nun auch einfach alle paar Tage/Wochen/Monate mit und warte, bis es wieder vorbei ist und erneut auftritt. Bleibt mir ja nichts anderes übrig.

          Tja, in der Tat eine Menge … aber soll ich deswegen den Kopf in den Sand stecken? Würde mir das weiterhelfen? Sicherlich auch nicht!

          Ich versuche mich mit meiner Arbeit abzulenken auch mit meinen Beiträgen hier auf Onmeda. Was mich dann aber ärgert ist, dass man sich dann vor den Behörden dafür rechtfertigen muss, dass man noch arbeiten geht und nicht bereits aus dem Fenster gesprungen ist! Um jeden "Schei…" muss man kämpfen!

          Letztes Jahr wurde mir von einem Reha-Arzt (DRV Bund) ein Arthrodesenstuhl empfohlen. Diesen habe ich dann beantragt, wurde aber vom DRV Bund abgelehnt Nun muss ich mit dem VDK und einem Widerspruch wieder mühevoll gegen die Ablehnung angehen!!!! Das muss doch nicht sein! Andere bekommen alles in den Hint… geschoben und nur weil man noch arbeiten geht, bekommt man nichts … Ich fühle mich mehr oder weniger dazu genötigt den Kopf hängen zu lassen, nicht mehr arbeiten zu gehen, nur damit mir die Hilfe zu Teil wird die ich benötige!!!! Um dann aber auch dadurch die Teilhabe am Arbeitsleben und gesellschaftlichen Leben zu verlieren …. Dadurch noch depressiver zu werden, wegen mehr Bewegungsmangel noch mehr an Gewicht zuzunehmen …. und und und … Das kann doch nicht das Ziel der Behörden sein!!!

          So, nun habe ich versucht dir die Geschehnisse 2014 bis jetzt näher zu bringen. Ist also, wie ich Eingangs geschrieben habe, „viel und nichts“ passiert. Hoffe du lebst nach diesem Roman noch
          Eigentlich hätte ich es auch kürzer schreiben können > Mein ganzer Körper ist ein einziger Triggerpunkt!!!!! So fühle ich mich. Alles was ich mache, um eine Sache zu schonen, beeinflusst etwas anderes stark negativ … Zu meinen Physios sage ich immer, dass ich mal in eine "Schrottpresse" muss … damit die ganzen Verspannungen/Verhärtungen mal dauerhaft weggehen. Manchmal berühren die mich wirklich nur leicht und ich verzerre schon das Gesicht oder versuche den Schmerz "weg zu atmen"…

          Ach ja, also ich laufe nicht mit Gehhilfen, weil das meine Hände/Finger/HWS/Schulter-Problematik verschlimmert oder ich es aufgrund dieser Problematik nicht umsetzen kann. Mit dem Rollstuhl fahre ich auch nicht … wohne im dritten Stock ohne Aufzug und würde dann nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können …
          Ja, die Gefühlsstörungen habe ich auch nach wie vor. Ich habe insbesondere bei Belastung einen messbaren Temperaturunterschied von mind. 4-6 ° . Wenn ich das Gefühl habe, mein Bein/Fuß friert ab, sagen die Physios "der ist aber ganz warm" und umgekehrt.
          Es ist halt alles sehr mühsam … ich müsste jetzt auch wieder die Prothese kontrollieren lassen, weiß aber wieder mal nicht wo ich hingehen soll

          Und mein rechter Knöchel und das Knie ist auch eine Katastrophe … wenn ich hier aber wieder zu "irgendeinem" Orthopäden gehe, dann sehen die (wegen meinem Gangbild) das linke Knie und schenken nur diesem die Aufmerksamkeit (obwohl ich explizit sage, dass ich deswegen nicht da bin) aber helfen können die da ja letztlich auch nicht. Schicken mich dann wieder in eine Klinik … ebenfalls mit dem Ende, dass man nicht helfen kann. Und mein eigentliches Anliegen > akute/massive Verschlimmerung re. Knöchel/Knie wird überall missachtet .. Was soll ich machen, ich kann ja auch niemand die Pistole auf die Brust setzen … also versuche ich trotzdem jeden Tag das Beste daraus zu machen, da "aufgeben" für mich keine Option ist. Ich war noch nie ein Mensch, der aufgegeben hat,… das ist der "zu einfache Weg" und letztlich kommt man ja durch aufgeben auch nicht weiter.

          Ich kann mit meiner Erfahrung vielleicht einigen Menschen Mut zusprechen oder eine kleine Hilfestellung geben. Ich selbst habe ja auch etwas davon z.B. hier auch Herrn Dr. Scheufele zu unterstützen. Ich bin dadurch abgelenkt, denke also nicht an meine eigenen Sorgen, und wenn User sich hinterher bedanken, weiß ich das ich helfen konnte. Und was gibt es Schöneres zu wissen, dass man jemanden helfen konnte … also hilft man sich damit auch selber Und natürlich kann ich so auch Herrn Dr. Scheufele etwas von seiner Zeit, die er auch für uns Frauen opfert, zurückgeben.

          Fabian, ich danke dir nochmals für deine netten Worte und fühle mich wirklich sehr geehrt das du den Mut hattest mir zu schreiben. Vielleicht magst du auch versuchen deine Lebenserfahrung mit anderen zu teilen und evtl. hast ja auch du hilfreiche Tipps für andere User. Und auch wenn nicht, manchmal reicht es auch schon nur zuzuhören

          Das der Text nun so lange geworden ist, hatte ich ja bereits am Anfang befürchtet. Das hast du nun davon Ich hoffe ich bin jetzt nicht unsympathischer geworden *grins*

          Ich für meinen Teil werde sicher nicht aufgeben und wenn ich um eine Amputation nicht herumkomme, jetzt oder später, dann werde ich auch irgendeinen Weg finden damit klar zu kommen. Aber bis dahin ist es halt sehr sehr schwer .... Trotzdem > Aufgeben ist keine Option!

          Ich wünsche dir einen schönen Abend und danke nochmals für deinen Mut und netten Worte!

          Katzenauge

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          • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

            Hallo Katzenauge,
            ohje! Danke für die ausführliche Darstellung. Da hast du echt schon was hinter dir und wenn ich das so Revue passieren lasse auch viel vor dir. Das du bei alldem noch arbeiten gehst ist krass. Das mit der Führerscheinstelle ebenso. Woher nimmst du nur die Kraft das alles zu überstehen? Ganz sicher hätten schon die meisten den Kopf in den Sand gesteckt und arbeiten gehen würde da sicher auch kaum noch einer. Ich hoffe das dir die Schmerzklinik helfen kann und es nicht mehr so lange dauert bis dahin. Wie gesagt, du kannst mich auch per PN gerne anschreiben. Ich würde mich sehr freuen. Fabian

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            • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

              Vielleicht magst du auch versuchen deine Lebenserfahrung mit anderen zu teilen und evtl. hast ja auch du hilfreiche Tipps für andere User. Und auch wenn nicht, manchmal reicht es auch schon nur zuzuhören
              Ich bin der bessere Zuhörer

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              • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

                Ich weiß nicht woher die Kraft kommt. Muss wohl meine Disziplin oder auch angeborene "Lebensprüfung" sein. Gibt ja Menschen denen es noch viel "schlechter" geht und die bekommen das auch hin und lachen auch ... wobei das mit dem Lachen mir sehr schwer fällt
                Ja, ich hoffe auch das die Schmerzklinik helfen kann. Es zu probieren ist zunächst das Ziel alles andere wird man sehen.
                Du, bei mir muss man sich das mit der PN erst "verdienen" Schauen wir einfach mal .. ohne Stress und Druck .. Wie gesagt, ich bin nach wie vor gerührt und du weißt ja wo du mich findest

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                • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

                  Hallo Katzenauge,
                  wollte mal hören wie es dir so geht? Hat sich inzwischen etwas wegen Berlin oder dem beantragten Arthrodesenstuhl getan? Und wie bist du mit der Hitze zurechtgekommen? Verändert sich die Schmerzsituation bei Hitze? Fabian

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                  • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

                    Hallo Fabian,

                    danke der Nachfrage. Es geht mir leider die letzten Tage nicht wirklich gut.
                    Also noch weniger gut als sonst ...Die Urticaria mit Fieber und Atmungserschwerung hatte wieder mal "Hallo" gesagt und auch so hab ich gerade mal eine weniger gute Phase.

                    Ansonsten gibt es nichts Neues. Ich bin aber sicher, das alle unter den vorliegenden Umständen ihr Bestes geben. Manchmal bringt Geduld mehr als Ungeduld ...

                    Die Hitze ist ja nun hoffentlich vorbei. Hab mich in der Dachwohnung schön braten lassen müssen .. aber so ist das halt. Gibt immer noch Schlimmeres. Durch das Fieber war die Hitze der Wohnung auch "anders messbar".
                    Klar das meine Gelenke bei Hitze ALLE noch mehr anschwillen und dadurch auch noch mehr Druck entsteht. Da kann man noch so viel die Beine hochlegen, bringt alles nichts.
                    Geht ja aber Tausenden anderen auch so, also bringt es auch nichts wegen der Hitze in der Wohnung zu jammern. Zumindest weiß man, dass das bald aufhört mit der Hitze , da kann man es auch besser "ertragen".

                    In diesem Sinne, bis irgendwann wieder

                    Katzenauge

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                    • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

                      Man mag es kaum glauben aber nun wurde zumindest mal der Beinauflage (Zubehör zum Arthrodesenstuhl) zugestimmt. Dem Stuhl selbst aber noch nicht ...
                      Da kommt auch B (Zubehör) vor A (Hauptbedarf) ... Versteh einer die "Behörden" ..

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                      • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

                        Hallo Katzenauge, ich hoffe es geht dir inzwischen wieder besser. Ist schon wirklich viel mit dem du da zu kämpfen hast. Da würde man dich am liebsten mal fest in die Arme nehmen
                        Und das mit der Beinauflage ist doch auch wieder nicht zu verstehen. Wie kann man denn als Behörde ein Zubehör vor einem Hauptbedarf genehmigen? Auch wieder was für die Medien
                        Nun ist fast wieder ein Monat vergangen, was macht Berlin oder warst du nun schon dort? Fabian

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                        • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

                          Hallo Fabian,

                          ja, es geht wieder etwas besser. Zumindest habe ich die Urticaria überstanden.
                          Tja, wegen den Behörden sag ich besser nichts mehr. Über das was ich mit den Behörden schon alles erlebt habe, kann ich bestimmt eine Buchserie schreiben!

                          Ansonsten ist alles beim alten. Die Gelenke spielen verrückt und die überwiegende Zeit kann ich nur noch 20° das eine Knie beugen. Es ist als ob die Patella mit "Superkleber" haftet ...und jede noch so kleine Bewegung bereitet halt noch mehr Schmerzen.

                          Nein, ich war noch nicht in Berlin.

                          Katzenauge

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                          • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

                            Hallo Katzenauge, schade das deine Patella so verrückt spielt. Hast du noch deine eigene Patella oder ist das auch schon ein Ersatz? Ich habe mal von der Möglichkeit eines Bewegungs-Ct gehört. Hast du sowas schon mal gemacht? Da könnte man doch zumindest mal sehen was sich bei dir in Bewegung so abspielt. Würde ich unbedingt mal anstreben. Ebenfalls schade das das mit Berlin noch immer nicht geklappt hat. Das zieht sich ja doch sehr lange. Kann das niemand vorantreiben? Wobei bei den Coronazahlen ist es vielleicht jetzt auch nicht gut nach Berlin zu fahren nur nichts zu tun oder machen zu können bringt dich ja auch nicht weiter. Schau mal ob du das mit diesem Bewegungs-Ct mal machen kannst, vielleicht bringt das ja neue Erkenntnisse. Weiterhin das Beste für dich. Fabian

                            Kommentar


                            • Re: Möglichkeit einer Neurostimulation oder Dauerschmerzkatheter?

                              Hallo Fabian,

                              na du lässt aber nicht locker

                              Also ... ich habe einen Patellarückflächenersatz aber sonst ist die eigentliche Patella noch "meine". Dieser Ersatz ist auch, ca. 1 Jahr nach dem Einsatz der Vollprothese, noch ein Versuch gewesen ob es damit besser wird. Hat aber auch nicht funktioniert. Meine Physios sind da auch am verzweifeln. Ab und an wird natürlich auch eine Patellamobilisation gemacht und nach co 30 Minuten bewegt sich auch mal etwas mehr als vorher. Aber dann stelle ich mich hin oder beuge nur wieder etwas das Bein (viel geht ja eh nicht ) und dann ist es als ob da ein Magnet die Patella anzieht und alle Mühe von vorher ist wieder umsonst!
                              Aber trotzdem ... diese paar Minuten der Erholung meiner Patella und weniger Druck zu verspüren, wenn auch nur für ein paar Minuten, ist wie "neu geboren"! Daher nehme ich das alles auch in Kauf. Die Psyche muss halt nur immer mit dem Rückschlag wieder klar kommen aber wenn man weis was passiert, kann man die Psyche auch darauf einstellen und sich eben für diese paar Minuten auch richtig freuen. Das klappt zwar nicht immer so aber doch öfters.
                              Ich habe inzwischen gelernt nicht mehr zu viel zu erwarten, denn dann ist die Enttäuschung um so weniger!

                              Wegen diesem CT in Bewegung > davon habe ich auch schon einmal gehört und glaube mir, ich wäre so was von dankbar wenn man das mal machen würde. Seit ich die Vollprothese drinnen habe, bin ich davon überzeugt, dass mit diesem "Ding" etwas nicht stimmt! Aber ich kann da auch die Ärzte verstehen .. wer will schon ein 18mal operiertes Bein und eine einzementierte Vollprothese rausholen ... und mal alles "neu machen"!?
                              Zumal halt die Arthrofbirose davon vermutlich auch nicht weggehen wird. Also ist der Aufwand einfach zu groß weil die Chance auf eine Verbesserung viel zu klein ist. So wurde mir das mehrfach schon gesagt, daher auch die Amputation ..
                              Und man kann ja auch eine einzementierte Vollprothese nicht mehrfach "austauschen". Mein Knochen ist schon so kaputt, daher ist ja schon von Beginn an die größte Prothese eingesetzt worden die es gibt (Tumorprothese). Und das ist meiner Meinung nach auch passiert weil man mich über 2 Jahre mit einem Keim hat rumlaufen lassen! Aber gut, wie gesagt, ich kann die Ärzte ja auch irgendwie verstehen.

                              Fabian, ich habe keinen der mir für ein CT in Bewegung, oder wie immer das heißt, eine Überweisung geben würde! Ich hab doch keinen Orthopäden ... und meinen Hausarzt, der schon so viel für mich macht, möchte ich damit nicht belasten. Das geht bestimmt auf sein Budget und der hat schon echt viel für mich gemacht. Und letztlich > selbst wenn bei dem CT etwas rauskommen würde, kann mir der Hausarzt ja selbst auch nicht helfen.

                              Ganz schlimm wie sich Corona ausbreitet, nicht nur in Berlin.
                              Ich bin sicher das ich irgendwann in Berlin sein werde. Wann auch immer ... Ich habe so viele Jahre ausgehalten, also werde ich es bis es soweit ist auch noch aushalten. Und bis dahin werde ich auch ganz sicher nicht mein Bein amputieren lassen

                              Ich wünsche einen angenehmen Abend.

                              Katzenauge

                              Kommentar