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Bandscheibenvorfall HWS

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  • Bandscheibenvorfall HWS

    Hallo,

    ich hatte vor einigen Wochen hier geschrieben, da ich seit nunmehr 1,5 Monaten Nacken- Kopf- und Gesichtsschmerzen habe.

    Beim MRT der HWS wurde ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule entdeckt.

    Außer der Physiotherapie bekomme ich Medikamente gegen die Kopf- und Gesichtsschmerzen.

    Das Medikament, dass ich jetzt ausprobieren soll heißt Naproxen 500 mg und ich soll es morgens und abends während der Mahlzeiten nehmen.

    Leider schlägt es mir trotzdem toatl auf den Magen (habe heute die ersten beiden Tabletten genommen und direkt wieder magenschmerzen und ein Gefühl wie ein Stein im bauch)

    Wenn man das Medikament spritzen würde oder als Zäpfchen geben, würde es dann auch noch den magen belasten?

    Ich hatte nämlich letztes Jahr durch viel Ibuprofen schon eine Magenschleimhautentzündung gehabt und möchte jetzt nicht schon wieder eine neue Baustelle aufmachen, obwohl die alte noch nicht im Griff ist.

    Viele Grüße und danke für eine Antwort,

    Insa


  • Re: Bandscheibenvorfall HWS


    Naproxen ist die gleiche Substanzklasse wie Ibuprofen und führt häufig zu Magenproblemen. Es gibt die Möglichkeit sogenannte Säureblocker dazu zu geben oder die Substanzklasse zu wechseln.

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    • Re: Bandscheibenvorfall HWS


      hallo - aufgrund meiner Erfahrung mit starken HWS-Schmerzen seit 25 Jahren und 2 HWS OP`s rate ich: auf jeden Fall immer einen Magenschutz vor der Einnahme der Tabletten nehmen, denn diese Substanzen sind auf Dauer für den besten Magen ein Problem. Regelmässig auch Blutbild machen lassen (Nieren!). Wenn die Schmerzen sehr stark sind, mit dem Arzt besprechen, ob nicht ein (gering dosiertes) retardiertes Opiat sinnvoller wäre. Dieses schadet den Organen nicht und ist - natürlich unter ärztlicher Kontrolle - ein sicheres Medikament. Vor allem, wenn die Schmerzen stark und bereits chronisch sind. Angst vor Abhängigkeit ist bei richtiger Einnahme und ärztlicher Aufsicht - völlig unbegründet. Es gibt auch Pflaster, die bei Magenproblemen eine gute Alternative sind. wenn die Schmerzen auf einem erträglichen Niveau sind, sollten mit regelmässigen Übungen die Muskeln gekräftigt werden. Auf jeden Fall alles versuchen, um eine OP zu vermeiden. Baldige Besserung! Josefstadt

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      • Re: Bandscheibenvorfall HWS


        Hallo Josefstadt,

        danke für die Antwort. Ich war nochmal beim Arzt und der hat mir statt des Naproxens zu Musaril geraten (macht zwar abhängig, aber ich nehme ja nicht jeden Tag eine, sondern nur, wenns heftig wird (bei Stress) und dann auch erst mal nur eine halbe, selten eine Ganze.
        Da bei mir zusätzlich zu den Hals und Kopfschmerzen noch Gesichtsschmerzen gekommen sind und zwar zwei tage nach Beginn der Kopfschmerzen und Verspannungen damals (also Schmerz in den Schläfen, unter dem Auge Druckschmerz, Schmerz im iefer, wo vor einigen Jahren mal eine Backenzahn gezogen wurde sowie Schmerzen in und hinter dem Ohr, weiß ich halt nicht, ob das mit dem Bandscheibenvorfall zusammenhängt.

        Ich dachte erst, es wäre eine Entzündung eines zahnnervs. Da aber die Beschwerden erst eine Weile auf der rechten Seite waren , dann dort abgeklungen sind und nun auf der linken Kieferhälfte genau die gleichen Symptome sind, halte ich eher etwas anderes für die Uhrsache.

        Werde wohl erst bei meinem MRT vom Kof in einigen Wochen Klarheit bekommen.

        Etwas unglückliche Grüße (da das Ganze meinen Alltag total bestimmt>),
        Insa

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        • Re: Bandscheibenvorfall HWS


          Musaril ist keine Dauertherapie, wie Sie ja bereits wissen.
          Es gibt auch nicht-abhängig-machende Muskelentspanner, diese können dann jeden Tag eingenommen werden.

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          • Re: Bandscheibenvorfall HWS


            Lieber Herr Dr. Wachter,

            das mit dem Musaril hat sich leider erledigt, da die Gesichts-Schmerzen, die mittlerweile im Oberkiefer (mal rechts, mal links) sitzen durch das Musaril überhaupt nicht verschwinden bzw. gelindert werden.

            Ich war schon wieder beim Zahnarzt, da ich dachte, dass irgendwo eine Wurzelentzündung oder Karies oder Fehlstellung der Kronen liegt (Schmerz sitzt genau an einer Stelle im Kiefer, wo vor 8 Jahren ein Backenzahn gezogen wurde).
            Der zahnarzt hat nochmals alles geröntgt und getestet, er sagt, das hat nichts mit den Zähnen zu tun.

            Daher war ich vom Hausarzt überwiesen beim Neurologen.
            Die Neurologin tippte auf Spannungskopfschmerzen im Gesicht (diese hatte der Hausarzt und der Orthopäde schon ausgeschlossen) und verschrieb mir besagtes Naproxen.

            Dies half nicht, daher rief ich gestern an, um einen neuen Termin zu vereinbaren.
            Heute rief mich die Sprechstundenhilfe zurück und sagte mir, die Ärztin hätte empfohlen, dass ich beim hausarzt oder Orthopäden Schmerzstillende Injektionen erhalten soll.
            Genau das wurde ja bereits versucht, ohne Erfolg (sagte ich dann auch)
            Trotzdem beharrte die Sprechstundenhilfe auf die nutzlosen Injektionen und gab mir keinen weiteren Termin.

            Was für ein paradoxes Verhalten. Mich als Fachärztin zurück zum Hausarzt zu schicken, nur weil ein Schmerzmittel nicht geholfen hat mit der Anweisung, dass etwas versucht wird, was bereits nicht geholfen hat! Ich war (fast) sprachlos.

            Nun stehe ich da mit meinen Kiefer-Schmerzen, gegen die nichts hilft bis jetzt und weiß nicht mehr weiter.

            Fragende Grüße, Insa

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            • Re: Bandscheibenvorfall HWS


              hallo - das kann durchaus alles mit der HWS zusammenhängen - leider... hast Du schon cranio sacrale therapie versucht? das wäre vielleicht nocht eine Möglichkeit, die Spannungen im Kopf bzw Gesichtsbereich zu lindern. Infiltrationen direkt an den Nervenwurzeln - Nervenblockaden können auch etwas bringen, nicht zu vergleichen mit "normalen" Infiltrationen. Auch ein leichtes Opiat - eventuell in Pflasterform würde den Magen nicht belasten. Leider muss man wirlich vieles durchprobieren, um das Mittel zu finden, das etwas Erleichterung bringt. Chronischen Schmerz loszuwerden ist leider kaum möglich, aber Linderung schon. Nicht verzweifeln, sondern dranbleiben. Auch ein Antidepressivum gehört zu einer Schmerztherapie, selbst wenn keine Depressionen vorhanden sind. (nachzulesen im WHO-Stufenschema). alles liebe -- josefstadt(:\\)

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              • Re: Bandscheibenvorfall HWS


                Hallo Josefstadt,

                danke für Deine Antwort.

                Deine o.g. Therapie hab ich noch nicht probiert.

                Nehme jetzt Lyrica. Da sehe ich ja dann nach einigen Wochen, ob sich etwas Positives tut.
                Hatte vorgestern ein MRT vom Kopf, das Ergebnis bekomme ich leider erst nächsten Mittwoch, vielleicht kommt dabei ja auch noch etwas raus.
                Dranbleiben tu ich auf jeden Fall, es gibt sicher irgendwann eine Lösung, man muss sie nur finden, auch wenns lange dauert und ein unangenehmer Weg ist :-(

                Herzliche Grüße, Insa

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                • Re: Bandscheibenvorfall HWS


                  Bitte dran denken: Lyrica muss langsam eindosiert werden und kann erst nach entsprechender Aufdosierung beurteilt werden.

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                  • Re: Bandscheibenvorfall HWS


                    Ich hab es mit 50mg pro Tag begonnen und nach 6 Tagen auf 100 erhöhnt, seit knapp 2 Wochen jetzt 150 mg (laut Packungsbeilage wirkt es überhaupt erst ab 150 mg pro Tag).
                    Mehr als 150 mg wollte ich auch nicht gehen.
                    Wenn ich nach 3 Wochen mit tägl. 150 mg keine Wirkung spüre, werd ich wieder ausschleichen langsam. Natürlich alles unter ärztlicher Aufsicht.
                    Irgendwas muss ja irgendwann mal helfen, denn diese Schmerzen (momentan hauptsächlich im Kiefer, mal rechts mal links, auf beiden Seiten an Stellen, wo früher mal ein Backenzahn war, jetzt Brücke drüber) beeinflussen meinen Alltag dermaßen, dass ich nur noch daran denke und grüble :-(

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                    • Re: Bandscheibenvorfall HWS


                      3 Wochen ist sicherlich die Mindestzeit zum Ausprobieren.

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                      • Re: Bandscheibenvorfall HWS

                        Hallo, Ich weis nicht so genau was bei mir los ist. Ich habe immer mal Schmerzen und ein Ziehen im Nacken was aber meistens nach ein paar Stunden wieder gut ist. Nur letzten Donnerstag saß ich morgens im Bett wollte mich anziehen und in diesem Moment hat es ein knack gemacht und seitdem kann ich meinen Kopf kaum noch bewegen nur unter starken Schmerzen daraufhin bin ich am Abend zum Notdienst der meinte es sei ein akuter Schiefhals und hat mir katadolon S long verschrieben die ich auch nehme und die Stelle immer Wärme mit kirschkernkissen und Co. Naja seit dem Wochenende fühlt sich meine gesichtshälfte taub an die Schmerzen gehen teilweise bis in den Arm und Kopf die Verhärtung ist zwar fast weg aber die Schmerzen nicht Montag war ich wieder bei einem Arzt der meinte nur ich soll noch 2x am Tag Ibus nehmen bringt aber genau so wenig jetzt meine Frage ist das echt nur en akuter Schiefhals???

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