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Morton-Neurom

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  • Morton-Neurom

    Gibt es hier jemanden mit Erfahrung in der chirurgischen Entfernung eines Morton-Neuroms?

    Die Diagnose ist eindeutig gestellt, d. h. OP notwendig, doch empfiehlt ein Arzt die Durchführung dorsal, der andere plantar. Beide sind überzeugt, dass die von ihm empfohlene Methode im Hinblick auf einen langfristigen Erfolg die beste ist. Darum wäre ich an Erfahrungsberichten von Patienten, bei denen die eine oder andere OP durchgeführt wurde, interessiert.

    Was meinen Sie dazu, Herr Dr.. Wächter?


  • Re: Morton-Neurom


    Über die OP methode kann ich kein Statement abgeben. Sie sollten sich aber in jedem Fall von einem Spezialisten beraten und operieren lassen (Neurochirurg oder Fußchirurg)

    Kommentar


    • Re: Morton-Neurom


      Danke für Ihre Antwort!

      Genau das - als Laie den "richtigen" Chirurgen zu finden - ist mein Problem.. Mir wurde von dem Orthopäden, der ein Morton-Neurinom vermutete, ein Neurochirurg empfohlen (der nach eigener Aussage über hundert solcher Operationen (dorsal) mit einer Erfolgsquote von 87 % durchgeführt hat). Dieser widersprach jedoch der von einem Radiologen nach Durchführung einer MRT - mit und ohne KM - gestellten Diagnose "typisches Morton-Neurinom". Wörtlich: "Glauben Sie mir, Sie haben kein Morton-Neurom." Zwei weitere Ärzte bestätigten (nach Untersuchungen und Prüfung der MRT-Aifnahmen) die Diagnose des Radiologen als gesichert - kopfschüttelnd über die Aussage des ersten (der ja dennoch ein guter "Handwerker" sein könnte)..

      Die Krankenkasse, die Beratung beim Finden eines Spezialisten anbietet, wollte mir eine Liste der Fuß- und Neurochirurgen in meinr Region zusenden. Empfehlungen auszusprechen, sei durch Gerichtsurteil untersagt.

      Dies nur zu Ihrer Information.

      Kommentar


      • Re: Morton-Neurom


        Das ist tatsächlich so. Empfehlungen darf die Kasse nicht geben.
        Wurde den die Neuralgie bereits mit Kortison angespritzt und wurden die Beschwerden dann besser? Dies könnten den Verdacht einer Neuralgie erhärten.

        Kommentar



        • Re: Morton-Neurom


          Ja, es wurde 3 x im Abstand von jeweils 1 Woche eine Aästhetikum-Cortisondepot-Kombination injiziert. Nach den ersten beiden Injektionen waren die vom Fußballen ausgehenden Schmerzen nach Abklingen der Betäubung (ca. 4 Std.) unverändert da; nach der dritten ca. 10 Tage lang nicht mehr, kehrten aber dann nach und nach zurück.

          Ich frage mich im übrigen, ob sich da micht 2 Probleme überlagern, denn selbst nach der Anästhesierung, die den Schmerz unter dem Fußballen betäubte, blieb immer ein reißender Schmerz im Endglied des Zehs (deutlich weiger stark als der vom Fußballen ausgehende). Oder kann dieser ebenfalls auf das Neurinom zurückzuführen sein?

          Kommentar


          • Re: Morton-Neurom


            Evtl könnte ein NMR durchgefüht werden (ist soweit mir bekannt noch nicht durchgeführt worden). Manchmal kann dies helfen die Diagnose zu klären. Es kann sein, dass durch die Injektion nicht der komplette Nerv "lahmgelegt" worden ist. So können Missempfindungen weiterbestehen. Genaueres kann aber nu der jeweilige Arzt dazu sagen, da ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen kann.

            Kommentar


            • Re: Morton-Neurom


              Es ist zweimal eine MRT durchgeführt worden. Was ist ein NMR? Die Abkürzung ist mir nicht bekannt.

              Die Diagnose Morton-Neurinom halte ich, nachdem 3 Ärzte sie bestätigt und nur einer sie angezweifelt hat und auch alle in einschlägigen Beschreibungen angegebenen Symptome vorhanden sind, im Prinzip für gesichert. Mein Problem ist die Entscheidung, ob ich mich bezüglich der OP dem Neurochirurgen, der von einer Fehldiagnose ausgeht, anvertrauen oder einen anderen suchen sollte, und wie ich als medizinischer Laie dessen Kompetenz und Erfahrung beurteilen könnte.

              Neue interessante Entwicklung:
              Da der Heilungsprozess nach einer solchen OP langwierig sein soll, ich aber ab Ende September eine längere Auslandsreise gebucht habe, würde ich die OP gern bis Dezember aufschieben. Problem dabei: Starke Beeinträchtigung meiner Urlaubsaktivitäten, da die Schmerzen nach ca. 200 bis 400 m Gehen unerträglich werden.

              Zur Lösung dieses Problems verordnete der zuletzt konsultierte Neurologe ein Lidocain-Pflaster (Versatis 5 %), das ich vor längeren Spaziergängen aufbringen sollte, um dann ca. 4 Std. schmerzfrei gehen zu können. (Laut Beipackzettel zur Anwendung bei Post-Zoster-Neuralgie – Schmerzen in HAUT-Regionen.)

              Im Beipackzettel las ich bezüglich der Wirkungsweise, dass das Pflaster täglich für 12 Std. aufgebracht werden solle und „gewöhnlich bereits am ersten Tag nach Anwendung eine gewisse Schmezlinderung“ eintreten, es jedoch 2 bis 4 Wochen bis zur völligen Schmerzlinderung dauern könne. Ferner: „Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls Sie danach noch Schmerzen haben sollten.“

              Ich habe nun einen ersten Versuch durch Aufbringen des Pflasters während einer Nacht und einen – absolut schmerzfreien !!! – 2-stündigen Spaziergang durch einen Park am folgenden Tag (gestern) gemacht. Auch heute traten die Schmerzen bei 1-stündigem Gehen beim Einkaufen noch nicht wieder auf.

              Nun frage ich mich (der Neurologe hat leider ab Montag 3 Wochen Betriebsferien), ob ich die Anwendung des Pflasters fortsetzen sollte, um auszuprobieren, ob die Schmerzen dadurch vielleicht ganz verschwinden bzw. wenn nicht, ob ich es im Urlaub gefahrlos nochmals über einen längeren Zeitraum anwenden könnte.

              Können Sie mir diesbezüglich einen Rat geben?

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              • Re: Morton-Neurom


                Ich darf Sie leider diebezüglich nicht übe das Internet beraten.
                Allerdings kann ich Ihnen sagen, dass<das Pflaster sehr gut verträglich und nur lokal wirksam ist. Nebenewirkungen beschreiben meine Ptientn sehr selten. Ich rate meinen Patienten eine konsequente Therapie über einen längern Zeitraum. Das Pflaster sollte dann wirklich 12 std tgl auf die immer gleiche Stelle geklebt werden.

                Kommentar


                • Re: Morton-Neurom


                  Vielen Dank für Ihre Antworten. Ich werde das Pflaster bis auf weiteres verwenden und die noch offenen Fragen nach dem Ende seiner Betriebsferien dem Arzt stellen, der mir das Pflaster verordnet hat.

                  Kommentar


                  • Re: Morton-Neurom


                    so machen Sie es!

                    Kommentar



                    • Re: Morton-Neurom


                      (8))Hallo Annelie,

                      möchte dir ganz kurz noch antworten, hab deinen Beitrag heute erst gelesen.
                      Bei mir wurde Morton-Neuralgie in beiden Füssen diagnostiziert und auch
                      an beiden Füssen operiert. Die Sache war bei mir leider nicht von Erfolg
                      gekrönt, ca. 1 Jahr nach den Op`s stellten sich die Schmerzen in den
                      Vorderfüssen wieder ein und sind bis zum heutigen Tag nicht verschwunden.
                      Der Neurochirurg meinte, es hätten sich wieder Neurome gebildet, was bei
                      diesen OP´s keine Seltenheit wäre.
                      Wünsche dir in dieser Situation eine glücklichere Hand und drück die
                      Daumen.

                      LG Andrea

                      Kommentar


                      • Re: Morton-Neurom


                        Hallo Andrea,

                        über Deine Nachricht freue ich mich, denn es ist nicht einfach, Mitbetroffene zu finden, die über bereits durchgeführte Operationen berichten können. Findet man sie im Internet überhaupt, sind es in der Regel Berichte über negative Erfahrungen. Ich hoffe dennoch, dass man daraus nicht den Schluss ziehen muss, dass die Mehrzahl der Operationen erfolglos verläuft oder, wie man ebenfalls häufig lesen kann, sogar zu noch größeren Problemen führt. Der Grund dürfte wohl (hoffentlich!) eher sein, dass die Betroffenen, sobald sie ihre Probleme los sind, keinen Anlass mehr für Forenaktivitäten sehen. Sehr schade für uns, die wir gerade an deren Erfahrungen interessiert wären, nicht wahr?

                        Wann und wo hattest Du denn Deine Ops und was wird zur Zeit für Dich getan bzw. wie soll es bei Dir weitergehen?

                        Wenn Du das möchtest, werde ich Dich gern auch über den weiteren Verlauf bei mir informieren.

                        LG Tina

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                        • Re: Morton-Neurom


                          ()Hi Tina,
                          also die OP's fanden im Januar 2000 in Sachsen stadt - hat mein Orthopäde
                          ambulant im KH operiert (im Abstand von 6 Wochen) - danach war genau 1
                          Jahr Ruhe und seit dem sind die Schmerzen in beiden Füssen wieder da.
                          Weitere Untersuchungen ergaben, dass ich zur Bildung von Neuromen neige
                          und deshalb von weiteren OP´s abgeraten wird, weil der Erfolg sehr in Frage
                          steht. Mir helfen bis zum heutigen Tag nur Einlagen und ansonsten leb ich
                          mit den Schmerzen, sind ja mal mehr und mal weniger.
                          Wünsche dir, eine bessere Situation.

                          LG Andrea

                          Kommentar


                          • Re: Morton-Neurom


                            Hallo Andrea,
                            dass man eine "Neigung" zur Bildung von Neuromen haben kann, kommt mir seltsam vor. Was ich bisher über Morton gelesen habe, hatte ich so verstanden, dass es immer Auslöser dafür gibt (Verletzung eines Nerven z. B. im Zusammenhang mit einer Fraktur - was bei mir durch eine schlecht verheilte Mittelfußknochenfraktur der Fall sein könnte - oder gravierende Fehlstellungen des Fußes etc.).

                            Ob es zu Rezidiven kommt, soll nicht zuletzt von Art und Umfang der Op (u. a. Versorgung des Nervenstumpfs) und ggf. Korrekturmaßnahmen bezüglch einer vorhandenen Fehlstellung danach abhängen. Deshalb wollte "mein" Orthopäde (obwohl selbst Chirurg) die Op nicht durchführen, sondern betonte, dass dies ein Neurochirurg mit viel Erfahrung bei solchen Operationen machen müsse. Er hatte sich für mich umgehört und mir einen solchen im DRK Schmerzzentrum in Mainz genannt. Dieser hat nach eigener Aussage über hundert solcher Operationen mit einer Erfolgsquote von 87 % durchgeführt. Ob 87 % als gute Erfolgsquote zu beuerteilen sind, weiß ich nicht. Außrdem habe ich leider versäumt, nach Art und Ursachen der 13 % Misserfolge zu fragen.

                            Hast Du Dcih einmal an einen solchen Neurochirurgen gewandt? Gut, dass Dir die Einlagen wenigstens ein wenig Erleichterung bringen und dass die Schmerzen nicht ständig gleich stark sind. Bei mir war es schon so, dass ich (selbst mit breiten, abgefederten Schuhen) nach wenigen hundert Metern nicht mehr gehen konnte und schnellstens die Schuhe ausziehen musste. Zeitweise konnte ich selbst im Haus nur noch auf Socken gehen. Mir haben weder Einlagen noch Umarbeitung von Schuhen mit Pilotten geholfen. Momentan probiere ich die Anwendung der bereits erwähnten Anästhesiepflaster aus. Sie scheinen in gewissem Umfang zu helfen, d. h. ich kann seitdem viel längere Wege ohne Schmerzen gehen. Bin gespannt, ob sie bei längerer Anwendung zu einem nachhaltigen Erfolg führen oder ob ich irgendwann doch eine Op ins Auge fassen muss. - Ich werde Dich gern auf dem laufenden halten, ggf. durch eine private Nachricht.

                            Dir wünsche ich sehr, dass es zumindest nicht schlimmer wird bei Dir! Unabhängig davon wäre es aber vielleicht doch nicht falsch, wenn Du noch weitere ärztliche Meinungen einholen würdest.

                            Viele Grüße
                            Tina

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                            • Re: Morton-Neurom


                              Hallo Tina,
                              auch wenn dir meine "Neigung" zu Neuromen seltsam erscheinen mag, so kannst du
                              es mir schon glauben und auch meine Morton-Erkrankung hat eine Vorgeschichte und
                              die ist nicht ohne. Nach mehreren Hüftoperationen und einer mißglückten Beckenum-
                              stellungsoperation liegen schon erhebliche Fehlbelastungen der Füsse vor. Und be
                              jeder weiteren OP entsteht wieder Narbengewebe, was auch wieder zu Schmerzen
                              führen kann. Und wenn ich deine Zeilen lese, so merke ich ja, dass du schon in
                              vollem Umfang aufgeklärt worden bist und nun frag ich mich, warum du nochmal
                              Meinungen einholst. Du hast eine Top-Adresse in Mainz mit ja so hoher Erfolgs-
                              quote - also ran ans Werk, kann doch nur besser werden. Meine Erfahrungen sind
                              halt etwas anders gelaufen, und ich war nicht nur bei einem Arzt, sondern auch bei
                              Neurochirurgen. Man kann eben doch nicht von einem auf den anderen schließen,
                              es ist bei jedem halt anders. Hinzufügen will ich noch kurz, dass bei der letzten OP
                              des Beckens der Fußhebenerv beschädigt wurde und auch dass bringt Folgeschäden
                              in Bezug auf Fehlbelastung etc.
                              Wünsch dir alles Gute und dass bei dir alles klappt !
                              LG Andrea

                              Kommentar


                              • Re: Morton-Neurom


                                Guten Morgen, Andrea,

                                mein Problem sind die unterschiedlichen Diagnosen, die ich erhalten habe. Drei Ärzte (der Radiologe, der die MRT durchgeführt hat, ein Neurologe, den ich primär wegen einer anderen Angelegenheit - L5-Syndrom - konsultiert hatte, wie auch mein Orthopäde) sind absolut überzeugt, dass ich ein Morton-Neurom habe. Der besagte Neurochirurg widerspach der Diagnose aber heftig ("Glauben Sie mir, Sie haben kein Morton-Neurom!") und möchte daher nicht operieren. Würdest Du in dem Fall darauf bestehen, dass er dennoch operiert?

                                Ich werde Dir ncoh privat schreiben, geht aber est morgen. Bis dahin

                                LG Tina

                                Kommentar


                                • Re: Morton-Neurom


                                  Hallo,
                                  da ich seid längerer Zeit Schmerzen habe melde ich mich mal hier.
                                  Mein Arzt vermutet morton Neuralgie. Es konnte aber durch MRT nichts Sehbares gefunden werden.
                                  Die Schmerzen fangen in den 2 kleinen zehen an ( brennen 9 und dann tuts laufen oder gehen nur noch sauweh. Wenn ich den Schuh ausziehe und von beiden Seiten drücke kommt ein klicken als wenn was springt.
                                  Habe bis jetzt noch keine Ahnung was das sein kann. Laufe von Arzt zu Arzt, beim Neurologen war ich auch schon.
                                  Kennt einer so etwas?

                                  Kommentar


                                  • Re: Morton-Neurom


                                    Hallo harty.he
                                    Ich kenne sowas und ich kenne es sogar sehr gut. Habs an beiden Füssen -
                                    nennt sich Morton-Neuralgie und ist sauschmerzhaft. Hab es an beiden Füssen
                                    operieren lassen, war ein Jahr auch sehr zufrieden, nur leider stellten sich die
                                    Schmerzen dann wieder in vollem Umfang ein. OP ist nun fast 10 Jahre her und
                                    seit 9 jahren laufe ich mit den Schmerzen. Keiner weiß so recht, was man tun könnte,
                                    man sagt eben, meist wächst das wieder nach und es bilden sich diese Neurome.
                                    Mehr kann ich dir dazu nicht sagen, drück dir die Daumen, dass du dieses Leiden
                                    los bekommst.
                                    LG Andrea ()

                                    Kommentar


                                    • Re: Morton-Neurom


                                      Hallo Andrea und harty,

                                      das Lidocain-Pflaster, das ich im Beitrag vom 08.08. erwähnte, hilft zumindest vorübergehend. Ich habe es mehrfach über Nacht (für 12 Stunden) aufgeklebt und konnte am Tag darauf längere Strecken schmerzfrei gehen.

                                      Bei einem Auslandsaufenthalt (ab morgen bis zum 4. Dezember) werde ich es über längere Zeiträume ausprobieren, z. B. 2 Wochen lang jede Nacht, um zu sehen, ob die Schmerzen nach dem Absetzen nicht nur einen Tag lang, sondern für längere Zeit weg sind. Wenn nicht, bin ich so weit wie vorher, d. h. ich stehe wieder vor der Frage, ob sich eine Operation lohnt, wenn der Erfolg, wie ich hier lese, nur ein Jahr lang anhält? (Das Pflaster darf nicht dauerhaft angewendet werden.)

                                      Wenn Euch meine Erfahrungen mit dem Pflaster interessieren, werde ich im Dezember gern darüber berichten.

                                      Viele Grüße
                                      Tina

                                      Kommentar


                                      • Re: Morton-Neurom


                                        hallo,
                                        habe mit großem Interesse Deine e-mail gelesen. Kann mich darin total wiederfinden! Habe eine Odysee von unzähligen Orthopäden/Fußchirurgen/Neurologen hinter mir w/ der Diagnose: Morton Neurom an beiden Füßen: Ja oder Nein? Die "Mehrheit" der Ärzte bestätigt die Diagnose, die MRT Aufnahmen jedoch mit und ohne KM werden unterschiedlich beurteilt. Daher ist jetzt nicht klar, WO operiert werden soll, zw. 2. und3 Zeh oder zw. 3 und 4. Zeh. Ein Orthopäde möchte dann auf Verdacht einen Querschnitt über den gesamten Fuß von oben her machen. Die OP soll also von oben erfolgen. Habe auch Cortisonspritzen in Kombination mit Lokalanästhetika 2mal in beide Füße gespritzt bekommen, hat aber nie länger als 1/2 Tag geholfen. Habe mehrere Versionen von Einlagen, die zwar den Schmerz lindern, aber nicht sehr helfen. Mittlerweile kann ich nur noch die gerade nötigsten Sachen per Fuß erledigen, an Spaziergänge oder gar Sport (habe früher sehr viel Sport gemacht) ist nicht mehr zu denken. Bin dementsprechend ziemlich fix und fertig, da diese ganze Morton Neuralgie leider nicht mein Hauptproblem ist. Habe zudem seit 3 Jahren einen chron. Tennisarm und werde jetzt vorauss. nächste Woche operiert am Arm. (Bin seit 1 Jahr deshalb krankgeschrieben). Daher kann ich mir eine OP an den Füßen in absehbarer Zeit nicht leisten, zumal ich nach der Tennisarm OP bald endlich mal wieder arbeiten gehen muss und will, ansonsten verliere ich meinen JOb!! Daher habe ich jetzt mit Interesse die Sache mit dem von Dir angewandten Lidocain-Pflaster (Versatis) gelesen, von dem ich vorher noch nie was gehört habe. Habe das meinem Hausarzt erzählt, der das zwar nicht kannte, mir aber es dann- nach Nachschlagen in seinem "roten Buch" nun - Gott sei Dank- verschrieben hat! Morgen kann ich es aus der Apotheke abholen. Nun habe ich eine Frage zur Anwendung dieses Pflasters: Wird das auf dem Fußrücken oder unten am Fußballen angewandt und wenn, dann über Nacht? Und wie oft? Wäre Dir sehr, sehr dankbar, wenn Du mir hierüber Auskunft geben könntest, da ich total verzweifelt bin durch die permanenten Schmerzen an den Füßen (von den Schmerzen am Arm mal ganz abgesehen). Vielen Dank im voraus.

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                                        • Re: Morton-Neurom


                                          Hallo Tina,

                                          habe eine Vielzahl von Ärzten w/ des Verdachtes auf Morton Neurom an beiden Füssen konsultiert. Die Mehrheit bestätigt die Diagnose. Habe am Montag einen Termin in der DRK Schmerzklinik, da ich evtl. später dort die OP durchführen möchte. (Bin aus Mainz). Hast Du die OP dort durchführen lassen und wenn ja , wie sind Deine Erfahrungen?
                                          Noch Fragen an Sie ,Dr. Wächter: Das von Annelie genannte Versatis Pflaster (Lidocain) würde mich sehr interessieren. Können Sie mir sagen, ob das auf dem Fußrücken oder auf dem Fußballen angewendet wird und wie lange man das anwenden kann? Meine Ärzte kennen das nämlich nicht.
                                          Eine weitere Frage: Würden Sie die OP eher von einem Neurochirurgen oder von einem auf Morton Neurom spezialisierten Orthopäden durchführen lassen? (Habe nämlich jetzt 2 Ärzte "zur Auswahl", die die OP durchführen würden. ) Würden Sie die OP von oben oder von unten durchführen lassen?
                                          Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort!
                                          Schatira

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                                          • Re: Morton-Neurom


                                            gern würde ich mich in ein etwas aktuellers Forum zu "Morton Neuralgie" einloggen, finde aber nur die älteren Beiträge. In der Hoffnung, dass es jemand liest,kurz mein Problem: vor einem Jahr am linken Fuß wegen Morton Neurom operiert. Die OP ist völlig schiefgegangen. Seither starke Schmerzen, einige Monate lang war das Gehen nur an Krücken möglich, jetzt nur mühsam und langsam. Ständig Schmerzen trotz Lyrica und Lidocainpflasters, das nur nachts hilft. Angeblich ist ein Nerv verletzt worden. Neurologen sprechen sich gegen eine Nachoperation aus, Fußchirurgen sind dafür. Der Leidensdruck ist sehr groß. Nach meinen Erfahrungen würde ich raten: wenn schon OP, dann nur bei einem Neurochirurgen. Bei mir war's ein Orthopäde, allderdings auf Fußchirurgie spezialisiert.
                                            Wer kann mir einen Rat geben? Bin w und 50 Jahre alt. Lieben Dank im voraus!

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                                            • Re: Morton-Neurom


                                              Fußchirurgie ist generell eine heikle Angelegenheit, Neurochirurgie im Fuß ist erst recht risikobehaftet. Insbesondere eine Morton-Neurom-Operation sollte daher nur durch einen Chirurgen mit viel Erfahrung auf diesem Gebiet (hohe Anzahl durchgeführter Neurom-Operationen) durchgeführt werden. In meinem Fall bestand der Arzt, der die Diagnose „Verdacht auf Morton-Neurom“ deshalb darauf, nicht mir die Suche nach einem solchen Chirurgen zu überlassen, sondern selbst für mich Erkundigungen einzuholen.

                                              Da der mir von ihm empfohlene Chirurg der Meinung war, dass es sich bei nicht um ein Morton-Neurom handelt und ich außerdem sehr viele Berichte über misslungene Operationen wie auch über erneutes Auftreten nach ein oder zwei Jahren gelesen hatte, konnte ich mich lange nicht zu einer Operation entscheiden. Als ich mich schließlich dazu durchgerungen hatte, hatte der empfohlene Chirurg inzwischen seine Tätigkeit aufgegeben, so dass ich nun erneut auf der Suche bin! Im Erfolgsfall melde ich mich gern noch einmal.

                                              Ausführliche Informationen sind auf den Seiten von Barbara Damhorst zu finden: http://www.damhorst-online.de/Morton.html sowie http://www.damhorst-online.de/wir.html (Op-Fotos), ferner http://www.damhorst-online.de/wir.html (auf dieser Seite unten das Feld „Bitte wählen Sie aus“ mit einem Link zum Gästebuch (Erfahrungsberichte).

                                              Alles Gute!
                                              Tina

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                                              • Re: Morton-Neurom


                                                vielen Dank für den Beitrag und die weiterführenden Tipps!
                                                Ich war bei einem als Fußspezialist gerühmten Neurochirurgen in Oldenburg. Er riet tendenziell von einer zweiten OP ab, weil es ev. noch schlimmer kommen könnte...
                                                Ich würde nach meinen Erfahrungen auf keinen Fall operieren lassen sondern Akupunktur, Osteopathie usw., d.h. alle sanften Verfahren ausprobieren. Bei mir ist es zu spät, ich bin schon durch die OP zu stark geschädigt.
                                                Anyway, für einen Hinweis "im Erfolgsfall" wäre ich sehr dankbar.
                                                Alles Gute toni

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                                                • Re: Morton-Neurom


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                                                  habe soeben noch eine sehr interessante Website zum Thema gefunden – interessant vor allem deshalb, weil hier ausnahmsweise mal nicht sofort (und nur) eine Op als erfolgversprechende Therapie genannt wird – und inzwischen per Mail bei dem Arzt angefragt, ob er selbst operiert oder mich, falls eine Op sich als notwendig erweisen würde, an einen entsprechend erfahrenen Naurochirurgen weiterempfehlen könnte.

                                                  Gruß
                                                  Tina

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