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Was fehlt mir?

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  • Was fehlt mir?

    Nach dem Aufstehen Gefühl wie gerädert, totales Verspannungsgefühl im gesamten Körper, kein erholsamer Schlaf trotz ausreichend Schlaf (8 Std.)
    · Erhöhte Tagesmüdigkeit, schnelle Erschöpfung
    · Körperlich kaum belastbar, Schlappheit, Kraftlosigkeit, geringe Ausdauer
    · Dauerkribbeln, „Elektrisiergefühl“ im Rücken / Schmerzen entlang der gesamten Wirbelsäule
    · o.a. Verstärkung bei Berührung vom Bauch, beim Essen und beim Wasserlassen
    · Schmerzen an Muskeln, Sehnen und Gelenken
    · Stechende, brennende oder gürtelartige Schmerzen am Rumpf und in den Flanken (besonders im Sitzen), abends stärker werdend
    · Schmerzen im Brustkorb und an den Rippen (besonders hinten linksseitig)
    · Spannungsgefühl zwischen den Schulterblättern (teilweise gürtelartig)
    · Schmerzen im linken Oberbauch und entlang der unteren linken Rippen
    · Veränderte Stuhlgewohnheiten (Verstopfung,Blähungen)
    · Bauchschmerzen, Magenbeschwerden, Völlegefühl, Übelkeit
    · Ziehen und Spannungsgefühl im Unterleib und Bauchraum
    · Starkes Kältegefühl im Körper, ständig kalte Hände, Beine und Füsse
    · Mißempfindungen, Taubheitsgefühle, einschlafende Beine
    · Augenflimmmern (anfallsweise), unscharfes Sehen, Sehschwäche bei kleiner Schrift, Lichtempfindlichkeit
    · Körperzittern, Innere Anspannung, erhöhte Muskelspannung
    · Blasen-Funktionsstörungen
    · Unsicherer Gang (klapprig, taumelnd, Schwächegefühl in den Beinen)
    · Gleichgewichtsstörungen, Schwindel
    · Taubheitsgefühle in den Händen (anfallsweise)
    · Sprachstörungen, Wortfindungsstörungen, Versprechen (anfallsweise)
    · Unerklärliche Hauterscheinungen, Juckreiz
    · Ohrendruck, erhöhte Geräuschempfindlichkeit
    · Atemwegsprobleme, Kurzatmigkeit, häufiges Räuspern, Dauerschnupfen
    · Konzentrationsschwierigkeiten, Benommenheit, Vergeßlichkeit
    · Gewichtsveränderungen (Ab- oder Zunahme)
    · Antriebsstörungen, Lustlosigkeit, Depression
    · Schauerartige Empfindungen vom Kopf bis Fuß (anfallsweise)

    An Untersuchungen habe ich so ziemlich alles durch was eine Uni-Klinik zu bieten hat. Ich erhielt nur die Auswegsdiagnose "Somatisierungsstörung". Aber es fällt mir schwer zu glauben zumal es immer schlimmer wird und selbst Therapeuten einige Dinge nicht richtig deuten können.


  • Re: Was fehlt mir?


    Die Diagnsoe einer Somatisierungsstörung ist zunächst keine Ausweichsdiagnose. Es gibt immer mehr Patienten, die unter Symptomen leiden, die organisch nicht fassbar sind.
    Aus meiner Erfahrung heraus ist dann am aussichtsreichsten mit diesen Patienten zu arbeiten, wenn die objektive Tatsache (fehlender Organbefund) akzeptiert werden kann. Unter diesen Voraussetzungen kann ein stabiles Arbeitsbündnis geschlossen werden und realistische Ziele erarbeitet werden. Dies bereitet den Boden für eine Besserung, die sicherlich Zeit und Eigeninitiative benötigt.
    Ein fehlender Organbefund bedeutet nicht, dass der Patient nicht leidet und keine Symptome haben darf !!!

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    • Re: Was fehlt mir?


      Danke Dr. Wachter für Ihre Antwort

      > Aus meiner Erfahrung heraus ist dann am aussichtsreichsten mit diesen Patienten zu
      > arbeiten, wenn die objektive Tatsache (fehlender Organbefund) akzeptiert werden kann.

      Und das ist eben der springende Punkt! Ich möchte den Menschen sehen, der sich bei einem derartigen Beschwerdebild keine Gedanken macht ob nicht doch was Ernstes dahinter steckt. Vielleicht wurde nur noch nie danach gesucht. (MS, Borelliose, Fibro, wurde aber bereits ausgeschlossen).

      > Unter diesen Voraussetzungen kann ein stabiles Arbeitsbündnis geschlossen werden
      > und realistische Ziele erarbeitet werden. Dies bereitet den Boden für eine Besserung,
      > die sicherlich Zeit und Eigeninitiative benötigt.

      Ich war bereits in einer Psychosomatischen Klinik - ohne Besserung! Bin immer noch in ambulanter Therapie, auch ohne Bessrung bis heute. Die ganzen Beschwerden blockieren alles. Es ist Immer der Gedanke an die Ursache der alles verhindert.
      Kann man medikamentös nicht etwas machen? Aber bitte keine trizykl. AD's. Die legen die Verdauung lahm und machen nur müde, während die Schmerzen bleiben.

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      • Re: Was fehlt mir?


        Es gibt sicherlich weitere Medis, die eingenommen werden können.
        Trotzdem: wenn ich lerne (und das ist ein längerer Weg) Dinge loszulassen und mehr im Moment verweile, dann bin ich auf dem Weg der Besserung. Grübeln, Wut und Kampf verhindern oft das Wahrnehmen von sinnvollen neuen Optionen und Möglichkeiten. Ich mache immer wieder die Erfahrung, wenn der eigene Widerstand aufgegeben werden kann lösen sich viele weitere Blockaden.

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        • Re: Was fehlt mir?


          Mich würde mal interessieren, welche Medikamente diesem Spuk endlich ein Ende bereiten oder zumindest so lindern, daß man mal wieder von Lebensqualität sprechen kann.

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          • Re: Was fehlt mir?


            Ich darf leider keine medikamentöse detailierte Beratung über das Netz anbieten. Allgemein können das aber die neueren Antidepressiva sein, die auch bei Schmerzen helfen können (und auch zugelassen sind)

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            • Re: Was fehlt mir?


              hallo....ich habe grad das gesammte internet durchforstet, weil ich haargenau die gleichen symptome habe und keine erklärung dafür bekomme.....das geht bei mir schon seit etwa drei jahren, hat sich aber in den letzten monaten enorm verschlechtert.....muss dazu sagen, bin erst 24 jahre alt.....meine symptome sind den ihren sehr ähnlich, kommen nur noch herzprobleme dazu, wie schmerzen, herzrasen, und herzstolpern....bin zur zeit bei einem kardiologen in behandlung, der aber beim ultraschall und ekg nichts feststellen konnte....hatte bis heute auch ein langzeitekg.....
              mich macht das ganz schön fertig....bin total am ende und habe enorme panik, dass es was ernstes sein könnte....suche auch dringend rat....
              mfg
              felicitas

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              • Re: Was fehlt mir?


                So, jetzt habe ich grad bei meinem kardiologen angerufen und nach meinen blutwerten gefragt. man sagte mir, dass meine cholesterinwerte leicht erhöht seien und meine eisenwerte erhöht sind. was zu viel cholesterin für folgen haben kann, weiß ich, aber da mach ich mir weniger sorgen, weil ich das erst jetzt habe und auch nur leiht erhöht, das kann ich sehr schnell wieder in den griff bekommen......nur die eisenwerte machen mir sorgen, denn das hatte ich bei meiner letzten blutuntersuchung vor zwei jahren auch schon und im internet hatte ich grad gelesen, dass das fatale folgen haben kann. können damit vielleicht die ganzen symptome zusammen hängen?

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                • Re: Was fehlt mir?


                  Ich glaube nicht daß eine leichte Erhöhung von Blutwerten die Ursache ist. Wenn es was behandlungsbedürftiges wäre, hätte der Arzt sicherlich auch gehandelt.
                  Bei mir kam jetzt mal einer auf die Idee Borreliose. Elisa, Westernblot und Liquor waren negativ. Aber das soll ja bei diesen 08-15 Tests nichts heißen und haben wenig Aussagekraft. Einen aussagekräftigen Test (LTT) müßte ich lt. Arzt jedoch selbst bezahlen. Die Kosten wären so um die 170 Euronen. Ich weiß nicht recht ob sich das lohnen würde.

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                  • Re: Was fehlt mir?


                    Auch eine weitere Diagnostik kann eine Borreliose nicht zweifelsfrei diagnostizieren. Diese gibt nur einen Anhalt für eine mögliche Erkrankung!

                    Kommentar



                    • Re: Was fehlt mir?


                      Hallo Herr Dr. Wachter,

                      da mein Gesundheitszustand fernab von jeglicher Lebensqualität dümpelt, hätte ich mir von einem Mediziner eine ergiebigere Auskunft erhofft, außer ein "kann".
                      Es ist traurig, daß ein Patient in der Bringschuld steht wenn der Arzt nichts feststellt nur weil es Husten und Schnupfen übersteigt. Außerdem soll man die Laborkosten auch noch selber tragen. Wieso eigentlich? Woher weiß ein Arzt was es nicht ist, kann aber andererseits nicht sagen, was es ist. Dann jammern die Ärzte auch noch über ihre Drehtürpatienten, ich wüßte meine Zeit auch besser zu verbringen als im Wartezimmern. Da muß dann die Psyche herhalten, auch wenn es nicht so ist. Daß so ein Zustand die Psyche zermürbt auf Dauer ist ja nur die logische Folge.

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                      • Re: Was fehlt mir?


                        Hallo Paschek,
                        warum verurteilst Du einen Mediziner,der Dir helfen will?
                        Dir muß doch klar sein, dass Du hier keine aussagekräftige Diagnose erhalten kannst,da kannst Du noch soviele Symptome aufzählen!Dieses Forum dient zum Erfahrungsaustausch! Und wenn es durch medizinische Experten begleitet wird,sollten wir doch froh darüber sein,auch wenn uns manchmal die Meinung nicht genehm ist!
                        Vielleicht liest Du Dir nochmal den Beitrag von Dr. Wachter vom 09.01. und 16.01. genau durch.
                        Somatisierungstörungen sind nicht gerade selten,und schon gar nicht in der heutigen Zeit!!!

                        Diagnosen und Therapievorschläge wirst Du nie von einem Arzt über Internet,Telefon oder Brief bekommen.Das sollte Dir klar sein.

                        Beschreib mal eher,was z.Zt. Dein Lebensinhalt ist.Vielleicht kann "man" dann schon eher Rückschlüsse ziehen.Glaub mir viele Symptome verschwinden von selbst,wenn Du Dich nicht selbst blockierst!!

                        Alles Gute und denk mal drüber nach,bevor Du gleich voller Entrüstung zurück ballerst

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                        • Re: Was fehlt mir?


                          Hallo Rolle,
                          ich möchte hier keineswegs jemanden angreifen oder beleidigen. Sollte ich mich etwas forsch ausgedrückt haben, tut es mir leid.
                          Es ist nun einmal die pure Verzweifelung wegen meiner zig Beschwerden die nicht besser werden, und keiner die Ursache kennt. 10 Ärzte = 10 versch. Meinungen, aber nichts genaues.
                          Mein jetziger Lebensinhalt? Tagtäglich mit Beschwerden rumplagen, ständig mit Angst etwas schlimmes zu haben. Nichtmal arbeiten ist unter dieser Belastung mehr möglich.
                          Vielleicht ist es doch das Beste mal in eine psychosomatische Klinik zu gehen, obwohl ich nicht so recht daran glauben kann.

                          so long!

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                          • Re: Was fehlt mir?


                            Na siehst Du,geht doch.
                            Dein letzter Satz ist vielleicht der gescheiteste Schritt in Richtung Besserung!!!
                            Ich wünsche Dir viel Kraft für Deinen zukünftigen Weg.Er is auf keinen Fall verkehrt,auch wenn man einiges bezweifeln möchte.Zweifel nicht soviel und denk positiver,Du willst doch sicherlich wieder mehr Lebensqualität.

                            Also,geh es an,Du schaffst das schon.
                            "Wo ein Wille ist,ist auch ein Weg"
                            LG Rolle

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                            • Re: Was fehlt mir?


                              Nach nunmehr 4 Jahren hat jetzt ein wohl sehr kompetenter Arzt eine Fibromyalgie diagnostiziert. Das hätte auch schon viel früher diagnostiziert werden können wenn sich vorigen Mediziner mal mehr als 3 Minuten Zeit genommen hätten oder einen nicht gleich mit Psychokram abgespeist hätten.
                              Mal sehen wie man den nun bekannten Gegner besiegen kann.

                              Cu

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                              • Re: Was fehlt mir?


                                Moin Paschek,

                                da kannst Du wirklich froh sein, dass die Suche nach der Diagnose ein Ende und somit ein Ergebnis gefunden hat. Leider ist die Diagnose: Fibromyalgie nicht mal eben schnell "angreifbar" oder "besiegbar".
                                Du hast sicherlich einen guten HA, der Dich lange kennt und daher nicht NUR 3 Minuten für Dich Zeit hat. Er wird Dich sicherlich zu einem FA für Rheumatologie oder einen Schmerztherapeuten überweisen, damit Du medikamentös gut eingestellt werden kannst.
                                Dann gewinnst Du auch wieder Stück für Stück Deine Lebensqualität zurück, jedenfalls zum größten Teil.

                                ABER: schiebe trotzdem Deine Psyche nicht in den HINTERHALT. Wenn ein Mensch sehr lange unter Schmerzen leidet, so wie Du auch, und nichts wird gefunden, dann ist es mehr als logisch, dass dieser unfreiwillige Zustand an die Nerven geht, im wahrsten Sinne des Wortes.

                                Wichtig ist für Dich, dass Du möglichen Stress abbaust und innerlich ausgeglichener wirst.
                                WEIL: bei vielen Erkrankungen, auch Fibromyalgie, werden Symptome und dadurch der Krankheitsverlauf negativ beeinflusst, wenn man psychisch instabil und depressiv ist.

                                Das wollte ich Dir nur mit auf den Weg geben. Ich bin mir sicher, dass Du jetzt endlich bei den Docs wahrgenommen wirst und man Dir helfen kann.
                                Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem SCHMERZFREIHEIT!!!

                                LG und schönes WE Rolle

                                Kommentar


                                • Re: Was fehlt mir?

                                  Habt ihr euch mal auf borreliose testen lassen ? wahrscheinlich schon oder ?

                                  Kommentar


                                  • Re: Was fehlt mir?

                                    Liebe lilly51 leide seit voriges jahr an den gleichen symtomen wie paschek morgens wenn ich aufstehe sind die nacken und ruecken schmerzen schon unertraeglich.als es anfing hatte ich eine schwere stirnhoehlenvereiterung die nicht aufhoerte bis heute.wo kann man sich auf solche symtome behandeln lassen? Waere schoen wenn man hier hilfe erhaelt.danke!

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                                    • Re: Was fehlt mir?

                                      Was fehlt mir ich habe ein Kältegefühl in den Füßen ,Druck in den Ohren Sehstörungen Appetitlosigkeit ich habe schon 7 Kilo abgenommen und Rückenschmerzen. Bei der Blutuntersuchung war alles in Ordnung . Ausserdem habe ich Nachts Schweißausbrüche und zittere.

                                      Kommentar


                                      • Re: Was fehlt mir?

                                        Habe ein großteil deiner genannten Beschwerden auch. Bei mir ist eine chr. fibrotisierende Pankreatitis, vermutlich AIP Typ 2 mit Beteiligung der Leber herausgekommen was dann mit Biopsie bestätigt wurde.
                                        Das ganze hat ne Weile gebraucht bis ich ne Diagnose bekommen habe, da die Bauchspeicheldrüse einen sehr guten Schaller braucht mit guten anatomischen Kenntnissen.
                                        Davor wurde mir auch lange Zeit eingeredet ich hätte eine psychosomatische Erkrankung, das obwohl ich immer mehr Gewicht verloren habe und starke Schmerzen hatte. Ein Teil der Beschwerden (kalte Füße, Schwindel) kamen dann durch Mangelerscheinungen auf Grund der exokrinen Pankreasinsuffizienz, als ich einige Monate Vitamine zu mir genommen habe um den Mangel auszugleichen verschwanden diese dann.
                                        Deine Beschreibungen können aber auch gut und gerne von einer Wirbelsäule /Rippengelenksblockade/Psoas-Syndrom herrühren. Einzig die Stuhlprobleme sind dann wiederrum spezifisch.
                                        Meine LDH Cholesterin-Werte sind übrigens auch deutlich erhöht, aber auch andere Werte (Transanimasen), ANA und Interleukin 2.

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