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Rückenschmerzen/Schmerzmittel über Monate

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  • Rückenschmerzen/Schmerzmittel über Monate

    Hallo,
    vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben.
    Ich habe 2 Bandscheiben-OP's hinter mir (3/4 in 2001 + L5/S1 in 2007).
    Um Pfingsten rum hatte ich mit einmal ähnliche Symptome wie vor der letzten OP (Ziehen im linken Bein etc). Anfang Juni bin ich dann aus Sorge zum Hausarzt der mir dann (ohne Untersuchung!), weil er nicht recht wußte was er mit mir machen sollte, Krankengymnastik verschrieb. Die Physiotherapeutin beruhigte mich ersteinmal, sie vermute nur eine Muskelverhärtung statt Bandscheibenvorfall. Nach 3x KG wurde es aber schlimmer, ich vertrug auch keine Wärme mehr und der Schmerz wurde stärker. Bin dann, weil ich mich bei meinem Hausarzt nicht gut aufgehoben fühlte zu einem anderen Allgemeinarzt gegangen. Dieser vermutete eine Entzündung und gab mir a) eine Überweisung zum MRT und b) einen Termin zur Blutuntersuchung. MRT-Termin zu bekommen ist unter 3 Monaten Wartezeit unmöglich es sei denn Notfalltermin. Mein Arzt sagte aber er hätte darauf keinen Einfluss und gab mir Überweisung mit für den Neurochirogen. Dort aber auch Wartezeit von 2 Monaten :-( Nach der Blutuntersuchung stellte sich keine Entzündung heraus und ich bekam zur weiteren Diagnoseabklärung eine Überweisung in eine Klinik die wohl u.a. auf solche Fälle spezialisiert wäre. Habe dort mit Vitamin B(eziehung) sehr schnell einen Termin bekommen, scheiterte aber daran dass die Überweisung vom Allgemeinmediziner kam statt vom Facharzt (Lt. Krankenhaus hätte der Arzt das Prozedere kennen müssen!). Also bin ich zum Ortopäden, bei dem ich natürlich keine "Gefälligkeitsüberweisung" bekam sondern nur 3 "Notfalltermine" um mir Spritzen abzuholen. Das war vor 3 Wochen. Zusätzlich wieder eine Überweisung zum MRT und einen Folgetermin bei ihm und zwar Anfang Oktober !!! Darüberhinaus auch Tramal-Tropfen ohne Wirkliche Erklärung wie oft und wieviel, und die Empfehlung weiterhin (wie schon seit Mai) Ibuprofen zu schlucken, (2x400mg). Zeitlich alle 3-4 Stunden.Damit komme ich beiweitem nicht mehr hin, muß mittlerweile ale 2,5 -3 Stunden 2Stk. schlucken. Ausserdem für die Nacht Tetrazepam. Nun ist mein Ortopäde im Urlaub, ich schlucke seit bzw. für 5 Monate jeden Tag über den Daumen gepeilt 4gramm Ibubrofen+ Tramal und Tetrazepam. Ich bin bisher nicht 1x wirklich schmerzfrei gewesen, kann nicht arbeiten, nur noch anwesend sein, bin total eingeschränkt in der Mobilität, wache Morgens mit höllischen Schmerzen im Bein auf die erst nach ca. 2 Std. verschwinden, bin mit den Nerven am Ende und weiß überhaupt nicht mehr was ich machen soll. Mein Arzt sagt er kann mir ohne Diagnose nichts sagen, Termin dafür aber erst im Oktober, ausser KG nix anderes möglich und solang es kein Notfall ist (Zehen/Hackenstand kontrollieren etc.) kann ich nicht vorzeitig zum MRT.Hat jemand einen Rat für mich? Ich weiß nicht mehr weiter ;-(


  • Re: Rückenschmerzen/Schmerzmittel über Monate


    Oh je,

    das hört sich ja nicht toll an,

    habe selber einen chron. Schmerz und kann mich in deine Lage versetzen.

    Vor allem, dass man/frau immer ao lange auf Termine warten muss, auch wenn die Schmerzen so unerträglich sind.

    Hast du einmal an die Möglichkeit gedacht, wenn du so einen starken Schmerzschub hast in eine Klinik, in deiner Nähe zu gehen, die eine orthopädische Abteilung haben und dich als Notfall behandeln zu lassen?

    Vielleicht schreibt dir dein Hausarzt eine Einweisung, ich denke noch bis Oktober zu warten ist in deinem Fall nicht gut, du hast ja schon Voroperationen, nicht dass da wieder was ist!

    Auch wenn du nicht operiert werden müsstest, in der Klinik machen sie die Diagnostik und eine Schmerztherapie dass du erst mal schmerzarm bist.

    Lieben Gruß und viel Glück
    Claudia

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    • Re: Rückenschmerzen/Schmerzmittel über Monate


      Das hört sich ja nicht gerade toll an. Die Frage ist, ob wirklich eine OP pflichtige Diagnose vorliegt oder ob nicht sofort mit einer konservativen Behandlung begonnen werden muss. Dies ist auch einem Orthopäden oder Hausarzt möglich. 4g Ibu sind in jedem Fall zuviel. Es sollte unabhängig von der Ursache ein festes Medikamentenkonzept gefunden werden. Vielleicht probieren Sie es mal mit einem weiteren Orthopäden

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