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Leukämie & Schwindel

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  • Leukämie & Schwindel

    Hallo,

    Meine Freundin (21 Jahre) hat Chronische Leukämie und schon 2 Chemotherapien hinter sich.

    Die 2. war sehr sehr hoch dosiert, während der Behandlung sind unter anderem Blutungen und fast Nierenversagen aufgetreten und noch ein paar andere Kleinigkeiten. Besonders ihre Nieren wurden stark angegriffen, eine ihrer Nieren ist geschrumpft.

    Was ist der Grund, dass die 2. Chemo so hoch dosiert gewesen ist? Bei der ersten hatte sie diese starken Nebenwirkungen noch nicht.

    Sie ist jetzt die 4. Woche aus dem Krankenhaus entlassen worden (ca. 5 Wochen seit letzten Chemo sind vergangen) und seit ca. 1 1/2 Wochen tritt bei ihr verstärkt Schwindel auf, so dass sie das Bett kaum verlassen kann (sie ist seit dem Schwindel erneut im Krankenhaus). Unter anderem ist sie bereits aus dem Bett gefallen und hat sich die Hand verletzt.

    Laut Ärzten hat sich ihr Blutbild sehr verschlechtert und der Schwindel ist darauf zurückzuführen.
    Kann es auch noch andere Ursachen geben?
    Ist es normal, dass sich die Blutwerte nach der Chemo so sehr verschlechtern?
    Werden sie sich wieder erholen oder ist eine weitere Chemotherapie notwendig?

    Ich weiß, dass chronische Leuk. eine sehr langwierige Sache ist, nur dieser Schwindel beunruhigt mich sehr. Sie sagt es sei, als ob sie fallen würde und sich alles dreht.

    Für jeden Hinweis bin ich dankbar.


  • Re: Leukämie & Schwindel


    Eine Blutarmut in dieser Situation ist meist Folge einer Leukämie und manchmal auch der Chemotherapie. Eine schwere Blutarmut führt immer zu Schwindel, Schwäche und erheblicher Müdigkeit. Da die Leukämie das Blut betrifft wird es zwangsläufig auch durch die Chemotherapie angegriffen, nach einiger Zeit erholt es sich. Das können 2 Wochen genauso wie 2 Monate sein. In Ihrem Fall würde ich mal eine Bluttransfusion ansprechen, denn Immobilität ist sicherlich auch nicht gewünscht, sie erschwert eine mögliche fortführung der Therapie.

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