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AML/ Neutropenie und Fragen

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  • AML/ Neutropenie und Fragen

    Hallo,

    ich wende mich mit einer Frage in Bezug auf Neutropenie an sie.
    Ich habe eine AML aus einem MDS resultierend. Habe Chemotherapien hinter mich gebracht und bin gerade wg fehlendem KMT Spender in der Erhaltungstherapie mit Alexan, Edoxan, Daunoblastin.
    Nun meine Frage:
    da ich die Therapie bisher gut vertragen habe klappt es ganz gut mit dem arbeiten.
    Aber seit den letzten beiden Zyklen habe ich immens mit Neutropenien zu kämpfen. ist das ein schlechtes Zeichen?
    Ich arbeite in einer Kinderklinik und ich denke teils: wie soll ich mich am besten verhalten.
    Die Neutropenie ist teils "nur" grenzwertig aber natürlich ist die Infektgefahr gegeben.
    mein behandelnd. Arzt sagt ich soll dann eine pause machen und warten bis das Neupogen angeschlagen hat.
    Aber ich kann doch nicht ständig "krank" machen.
    wie würden sie in einem solchen Fall dem Patienten raten, empfehlen????


  • RE: AML/ Neutropenie und Fragen


    Es gibt verschieden Behandlungsprotokolle für die Erhaltungstherapie. Grundsätzlich kann man bei wiederholten Neutropenien davon ausgehen, daß Sie mit einer geringeren Dosierung auszukommen scheinen. Die Dosierung muß natürlich immer mit dem behandelnden Artzt besprochen werden - ich darf der Form halber darauf hinweisen daß dieses Forum in keinster Weise in diese Beziehung eingreifen will. Wir gehen in solchen Fällen so vor, daß im Falle von Neutropenien die in 2 aufeinanderfolgenden Zyklen so stark auftreten, daß sie entweder zur Zyklusverschiebung oder zur Behandlung mit Neupogen führen die Dosierung für alle weiteren Zyklen halbiert wird. Vielleicht ist dies auch ein Ansatz, den Sie mal mit Ihrem Arzt besprechen können.

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