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Mamma-Ca mit Knochen- u. Lebermetastasen

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  • Mamma-Ca mit Knochen- u. Lebermetastasen

    Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser, könnten Sie uns noch einen Rat geben welche Therapie man noch ausprobieren kann. Diagnose Mamma-Ca gestellt im September`04. Mamma-Ablatio re. und Chemotherapie. Meine Mutter hat an der Studie FEC-Doc teilgenommen. Seit Dezember`04 ständige Schmerzen im re. Unterschenkel. Diagnose Aprìl`04 Knochenmetastasen am Schienbein, Knochen zu 2/3 weggefressen,Metastasen am Brustbein, einer Rippe und in der Leber. Können sich bei Mamma-Ca Metastasen am Unterschenkel bilden oder ist dies eine neue Krebsart? Dann bekam sie 2 Zyklen Bestrahlung a 15x am Unterschenkel. Danach eine Infusionstherapie mit Bisphosphonat und Herceptin und eine Chemotherapie in Tablettenform Xeloda. Dieses wurde jetzt abgesetzt da keine Besserung sondern eine Verschlechterung eingetreten ist. Das Xeloda soll jetzt durch das Gemzar ersetzt werden. Gibt es vielleicht auch noch andere Alternativen? Vielen Dank für Ihre Bemühungen.


  • RE: Mamma-Ca mit Knochen- u. Lebermetastasen


    Neben Gemzar verspricht von den Monontherapien u.a. auch Navelbine (evtl. sogar zusammen mit Mitoxantron!) eine gute Erfolgsaussicht. Außerdem sollte je nach Rezeptorstatus über eine Hormontherapie nachgedacht werden, bspw. Tamoxifen oder ein sog. Aromatasehemmer. Man muß aber ehrlicherweise ergänzen, daß man nicht beliebig viele Chemotherapien "aneinanderreihen" kann, sondern daß nach den genannten Vortherapien die Aussichten auf ein Erfolg mit jeder neuen Therapie geringer werden. Damit kommt man irgendwann an den Punkt, an dem Nebenwirkungen die zu erwartenden Wirkungen übertreffen. Das soll Sie keinesfalls entmutigen, aber ein offenes Wort erscheint mir in Ergänzung zu den vorgeschlagenen Chemotherapiemöglichkeiten sinnvoll. Alles Gute!

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