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Gedächtnisprobleme

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  • Gedächtnisprobleme

    Hallo, ich habe ein großes Problem was mir keine Ruhe gibt. Im April 02 hat man bei mir ein Mamakarzinom festgestellt. Ich wurde brusterhaltend operiert, bekam 4x Chemo und 34 Bestrahlungen. Ab den 03.05.02 bekam ich Epirubicin/CPM. Nach der 1. Chemo bekam ich in das Narbengebiet wo die Lympfgefäße waren, ein Abzeß welches noch einmal operiert wurde.Nach den Behandlungen stellte ich bald fest, daß ich mir schlecht etwas merken konnte . Ich vergesse oft nach kurzer Zeit alle möglichen Dinge, ich weis nicht mehr wo ich Dinge hingelegt habe und behaupte Dinge nicht nicht stimmen (Ereignisse). Es macht mir sehr Angst, da ich ja erst 58 Jahre bin.
    -Kann das etwas mit derErkrankung (Chemotherapie) zu tun haben?
    - Oder kann das schon Demenz sein.
    -Was kann ich tun ,damit es wieder besser wird?
    Ich würde mich sehr über antworten freuen.

    Gruß teila

  • RE: Gedächtnisprobleme


    Gedächtnisprobleme können durchaus während der Chemo auftreten, jedoch ist ein Auftreten erst im Anschluß an eine Therapie sehr ungewöhnlich. Etwas anderes scheint mir bei Ihnen jedoch sehr wichtig: Lassen Sie sich neurologisch untersuchen und zur Sicherheit ein MRT des Schädels durchführen, um evtl Absiedlungen des Tumors auszuschließen. Dies soll Sie keinesfalls beunruhigen, sondern nur größtmögliche Sicherheit geben, um dann "in Ruhe" ein Gedächtnistraining zu starten.

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    • RE: Gedächtnisprobleme


      Sehr geehrter Dr. Hennesser,
      vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich habe nicht nur Gedächtnisprobleme , sondert auch eine verstärkte Tagesmüdigkeit. Ich war in Februar 03 zur neurol. Diagnostik, wo eine Nakolepsie ausgeschlossen werden sollte.

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      • RE: Gedächtnisprobleme


        Hier ist die Fortsetzung vom verhergehenden Beitrag.
        Während meines Krankenaufenthaltes wurde auch ein MRT des Schädels durchgeführt.
        Befund: In den entsprechenden MRT-Untersuchungssequenzen sind vereinzelte Mikrovaskularisationsstörungen bds. nachgewiesen werden, sowie eine hirnorganische Leistungsminderung, vom Ausmaß leichtgradig.
        Ich nehme an, daß die Leistungsminderung damit gemeint ist, die ich selbst festgestellt habe. Es belastet mich schon sehr , daß es mir jetzt schwerer fällt als vorher.
        Mit besten Grüßen
        teila

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        • RE: Gedächtnisprobleme


          Somit ist erfreulicherweise ein Tumoreinfluß ausgeschlossen. In Ihrem Zusammenhang mit der Müdigkeit handelt es sich somit wohl um ein Fatigue-Syndrom, eine sehr häufige Begleiterscheinung bei Tumorerkrankungen und/oder Chemotherapie. Lassen Sie den Hb-Wert kontrollieren, sollte eine Blutarmut vorliegen kann beides sehr erfolgreich mit Subkutanspritzen, z.B. Aranesp einmal wöchentlich behandelt werden.

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          • RE: Gedächtnisprobleme


            Sehr geehrter Dr. Hennesser,
            vielen Dank für Ihre Antwort.
            Ich muß noch einmal auf meinen ersten Artikel kommen. Es geht mir dabei um meine Gedächtnisprobleme und die schlechte Merkfähigkeit. Es wird mir jeden Tag bewußt , wie wenig ich wiedergeben kann, z. B. aktulles Dinge und Datum wiedergeben, ich vergesse Termine oder was ich am Tag erledigen möchte. Ich vergesse auch Dinge von einen Moment zum anderen.
            Diese Dinge fallen mir seid der Krebserkrankung besonders auf und bringe es damit in Verbindung.
            Es ist schon belastend, wenn man es selbst mitbekommt und meine Umwelt reagiert mit Unbehagen, wenn ich mir nichts merken kann .
            Was kann ich tun ,daß es besser wird?
            Mit besten Gruß
            teila

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