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chemo und schlaganfall

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  • chemo und schlaganfall

    hallo,

    ich bin total verzweifelt, denn meine beste freundin hat morbus hodgkin-bereits zum zweiten mal! sie befindet sich im 4. zyklus mit der chemo. sie hat gestern die vorerst letzte chemo bekommen. heute morgen wurde sie nach einem miserablen gestrigen tag bewußtlos in ihrer wohnung gefunden. nun liegt sie auf der intensiv-station und hatte einen schweren schlaganfall!:-( man weiß noch nich, wie lange sie schon bewußtlos war und welche folgen es evtl gibt. sie ist erst 26 jahre alt! kann mir bitte jemand helfen? hat jemand vielleicht ähnliche erfahrungen gemacht? oder kennt jemand chemopatienten, die ebenfalls durch die chemo einen schlaganfall bekamen?!

    vielen dank schonmal!


  • RE: chemo und schlaganfall


    Ich kann Ihre Betroffenheit verstehen, jedoch sollten Sie zunächst die Untersuchungsbefunde abwarten. Ist es tatsächlich ein Schlaganfall oder ist evtl. das Lymphom im Kopf manifest geworden. Liegt eine Blutung vor? Dies wird man jetzt klären, denn es ist extrem außergewöhnlich, daß eine Hodgkintherapie zu einem Schlaganfall führt.

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    • RE: chemo und schlaganfall


      hallo,

      vielen dank erstmal.
      also, ich habe mich heute eingehend informiert: die ärzte sagen, der schlaganfall kommt von der chemo, die das zweite mal sehr hart gewesen war. man sagt den eltern des weiteren, dass dies bereits der zweite gewesen war. der erste, so vermuten sie, wurde übersehen denn die gleichen symptome hatte sie ganz genau nach dem ende des dritten zyklus!bisher ist ein starke lemhung der kompletten linken seite zu beobachten.kann man einem mensch mit solch einer krankheitsgeschichte wieder lebensmut machen?wenn ja wie?ich weiß mir momentan wirklich keinen rat mehr:-(

      vielen dank für weitere informationen und hilfe.

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      • RE: chemo und schlaganfall


        Leider kenne ich die Zusammenhänge in dem von Ihnen angesprochenen Fall nicht, um hier Rückschlüsse zu ziehen. Schlaganfälle durch die Chemotherapie halte ich auch beim Hodgkin nach wie vor für eine absolute Rarität. Ich denke, daß der behandelnde Onkologe vor Ort dazu Stellung beziehen sollte. Für eine Rückmeldung wäre ich sehr dankbar!

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        • RE: chemo und schlaganfall


          Hallo,

          also es sieht wohl so aus, das der behandelnde arzt 2 vorausgehende schlaganfälle bereits übersehen hat. fakt ist: meine freundin bekam 2 wochen am stück chemo. jeden tag 3 tabletten (welche sorte kann ich ihnen leider nicht sagen) ausser an dienstagen. da bekam sie die chemo intravenös. nach dem 3. zyklus bekam sie eine heftige entzündung in den achselhöhlen, die zur folge hatte, dass sie so anschwollen, dass sie ihre arme kaum bewegen konnte. zu diesem zeitpunkt-mit beendigung des 3. zyklus (ein dienstag) - brach sie bereits zusammen. ihr fielen tassen aus der linken hand etc. ihr arzt sagte auf nachfrage, es seien schwächeanfälle der chemo, das sei normal. als sie 3 tage sich durchgehend übergab, kontaktierte sie ihren arzt erneut. diese verabreichte ihr antibiothika mit der annahme auf magen-darm probleme. gegen die enzündung unter den armen bekam sie spritzen, auf die sich weiße blutkörperchen bilden sollten um dagegen anzugehen. sie hatte zu diesem zeitpunkt nur noch 500. nach der behandlung waren es dann 25000.ihr arzt war zufrieden und setzte die therapie fort. bis letzten dienstag. sie ist mittlerweile immer noch auf der intensiv-station. sie ist geistig voll da,
          jedoch ist der körper zum momentanen zeitpunkt völlig lahm gelegt. zuerst hieß es, dass die komplette linke seite gelehmt sei.aber das einzigste, was bisher einigermaßen funktioniert ist das rechte bein:-((
          die behandlung ist offiziell abgeschlossen. es sollten jetzt die kontrolluntersuchungen folgen und anschließend sollte die stammzellenentnahme stattfinden. in der momentanen situation ist dies ja nicht möglich. wie lange nach der behandlung kann eine soche entnahme durchgeführt werden?und welche nebenwirkungen hat diese?was,wenn der krebs noch nicht richtig beseitigt wurde? es vergeht ja jetzt immer mehr lebenswichtige zeit. wenn sie erst in die reha muss um wieder laufen zu lernen, zieht sich sich das alles weiter nach hinten und der krebs könnte wieder wachsen. das klingt alles nach eienm teufelskreis. ob sie je wieder leben kann?

          vielen dank für ihr interesse und ihre antwort.
          gruß steph

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