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Haarausfall

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  • Haarausfall

    Hallo!
    Ich bin jetzt wohl sehr schnell....
    Ich begrüße es sehr, dass es zu diesem wichtigen Thema endlich ein Expertenforum gibt. Ich hätte da auch eine erste Frage, bin nicht selbst betroffen, sondern eine liebe Kollegin. Gibt es heutzutage auch Chemotherapien ohne Haarausfall?

    Vielen Dank schon mal!


  • RE: Haarausfall


    Ja, es gibt eine Vielzahl an Therapieformen ,bei denen die Haare erhalten bleiben. Das kann man aber nicht verallgemeinern, bei manchen Therapien, z.B. einer akuten Leukämie, ist ein Haarausfall
    nicht zu vermeiden. Bei Lungen-oder Darmkrebs dagegen stehen auch Medikamente zur Verfügung, die gut wirksam sind ohne daß die Haare
    ausfallen. Wichtig ist zu wissen, daß nach Therapieende der Haarwuchs
    immer wieder einsetzt.

    Grüße

    Dr. Hennesser

    Kommentar


    • RE: Haarausfall


      Da stimme ich Dr. Hennesser zu.
      Ich bin zwar keine Ärztin oder sowas, aber es kommt auf die Art der Erkrankung und dessen Stadium an und darauf wird dann auch die Therapie abgestimmt.
      Abgesehen davon ist der Verlust der Haare glaube ich noch die geringste Sorge eines zu Therapierenden.
      Ist jetzt alles net böse gemeint gewesen oder so, das war eben nur meine Antwort auf Ihre Frage.
      Hoffe ich konnte trotzdem bisschen helfen.
      MfG. Nina

      Kommentar


      • RE: Haarausfall


        Achja und ich wollte noch hinzufügen:
        Ich hoffe das Ihre Kollegin das ganze gut übersteht und das es ihr sehr bald wieder besser geht.
        Viel Glück.
        MfG. Nina

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        • RE: Haarausfall/ Dr. Hennesser


          Sehr geehrter Dr. Hennesser,
          wie heißen die von Ihnen erwähnten Chemotherapeutischen Mittel bei Lungenkrebs, die i. d. R. keinen Haarausfall verursachen und sind diese laut Studien genauso wirksam wie die üblichen?
          Kann es sein, das diese Medikamente TEURER sind und somit aus der "Kassenleistung" fallen?
          Meinem Angehörigen ist von vornherein Haarausfall in Aussicht gestellt worden, d.h. andere Mittel wurden gar nicht erst in Erwägung gezogen oder angeboten.

          Sicher ist der Verlust der Haare nicht das wichtigste, wenn es um Leben oder Sterben geht. Dennoch darf man nicht vergessen, dass das ohnehin lädierte Selbstwertgefühl bei Krebspatienten und die seelische Belastung ohne den -anscheinend manchmal vermeidbaren- Haarausfall - etwas weniger Belastungen ausgesetzt ist. Der Mensch wird durch die Therapien so sensibel, dass Perücken oder Tücher auf dem Kopf unerträglich sein können. Abgesehen davon tut es manchen Menschen auch gut, nicht von jedem auf der Straße nur noch mit den Augen "Krebspatient" angesehenen zu werden.
          Danke für Details.

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          • RE: Haarausfall/ Dr. Hennesser


            Wenn Ihnen ein Haarausfall als mehr oder weniger unabdingbar in Aussicht gestellt wurde, so handelt es sich vermutlich um einen sog. kleinzelligen Krebstyp. Hierbei sind die wirksamsten Therapieformen leider tatsächlich mit Haarausfall verbunden. Bei den Formen aller nichtkleinzelliger Bronchialkarzinome ist dies dagegen anders.

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            • Re: Haarausfall


              wie sieht es aus bei chemotherapien gegen lymphdrüsenkrebs? gibts was ohne haarausfall?

              Kommentar



              • Re: Haarausfall


                Grundsätzlich ja. Handelt es sich aber um ein follikuläres Lymphom ist eine Therapiealternative die Gabe von Bendamustin, welches nicht schlechter als herkömmliche Therapien ist und die Haare beläßt.

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