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Habe eine Frage zum neuroendokrinen Tumor und der Klassifikation

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  • Habe eine Frage zum neuroendokrinen Tumor und der Klassifikation

    Hallo,
    ich habe eine Frage zu der TNM Klassifikation bei einem NET.
    Mein Mann hat einen NET und wurde im September operiert. Da ich mit keinem Arzt sprechen konnte und mein Mann es nicht richtig versteht ( er hat auch noch MS und dadurch einen dementiellen Verlauf), bin ich auf den Befund angewiesen.
    Bei der Diagnose steht folgendes:
    Neuroendokriner Tumor der Pankreas und Duodenums G2, pT3, L1, V2, Pn0, R1 ( ventral/ retroperitoneal), pN1 (2/19), Ki67 15%.
    Der Tumor war 12,5 cm groß. Jetzt wäre er noch 1x2 cm groß.
    Hochdifferenzierter Tumor G2 mit fokaler Proliferationsrate bis 15%.
    Ausgedehnte Veneneinbrüche sowie Lymphangiosis carcinomatosa.
    Von 23 untersuchten Lymphknoten in 2 Metastasen des neuroendokrinen Tumors peripankreatisch.
    Behandlung soll mit Somatostatin fortgeführt werden.

    Mir kommt es irgendwie widersprüchlich vor. Auf der einen Seite diese Lymphangiosis, auf der anderen Seite nicht ganz so schlechte Klassifikation.
    Habe ja selbst schon vieles nachgelesen.

    Es wäre toll, wenn mir vielleicht ein Mediziner genaueres schildern könnte. Auch die Prognose.

    Im voraus besten Dank!


  • Re: Habe eine Frage zum neuroendokrinen Tumor und der Klassifikation

    Die Klassifikation ist eigentlich sehr präzise, die Lymphangiosis ist aber nicht entscheidend. Sondern der R1 - Befund, der aus meiner Sicht R2 heißen müßte denn bei der OP wurde offenbar ein Rest belassen der nicht operabel war (1x2cm). Das macht eine NAchbehandlung zwar sinnvoll, ob Somatostatin bei fehlenden Metastasen hier zielführend ist kann man so und so sehen. Die Prognose ist einerseits weniger günstig da nur eine komplette Operation eine dauerhafte Heilung bringt. Andererseits ist die Wahcstumstendenz nur mittelmäßig ausgeprägt sodaß ein deutlich langsameres Wachstum zu erwarten ist als bei einem klassischen Krebs der Bauchspeicheldrüse.

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