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tränende Augen nach Chemo?

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  • tränende Augen nach Chemo?

    Ich habe gerade das Forum entdeckt und finde es sehr informativ und hilfreich. Ich bin 60 Jahre alt, männlich, und an einem NHL erkrankt ( Lymphom B ,stadium 2, kein Knochenmarksbefall)(8D). Der Krebs hatte sich am rechten Hoden manifestiert, dieser wurde entfernt und jetzt habe ich schon die 2. Chemo nach chop hinter mich gebracht. Leider bei der 1. chemo ein Parasavat durch falsche bzw. unsachgemäße Wahl der Vene! Nadel wurde an eine dünnen Vene kurz unterhalb des Ellenbogengelenkes angebracht , am Vortag der Chemo wurde hier ein Antikörper Rituximax verabreicht, dann hat man die Kanüle drinngelassen, was wohl zu einer Venenreizung führte. Ergebnis grauenhaft, das Mittel Dixorubin ,hochtoxisch, lief daneben. Es gibt wohl kein Gegenmittel ausser Kühlung. So musste ich die ersten 4 Wochen alle zwei Stunden kühlen, de Arm ist nun nach über 4 Wochen immer noch rot an der Einsticstelle und schmerzt. Was daraus wird, wissen die Ärzte leider nicht, die sagen nur, das kann noch Wochen dauern. Weiss jemand, was man tun kann? Außerdem habe ich nach der 2. Chemo starkes Tränen und Jucken der Augen. besonders das rechte Auge tränt sehr stark.Habe mir Augentropfen gegen trockene Augen geholt, die helfen aber ncit wirklich. Hat jemand einen Rat für mich. Die behandelnden Ärzte intreresssiert das leider nicht, die wickeln die chemo technisch ab, so wie eine Inspektion am Auto bei ATU.
    Würde mich über eine kurze Nachricht freuen und wünsche allen Leidensgenossen gute und nachhaltige Genesung.

    Gruß alfaromeo


  • Re: tränende Augen nach Chemo?


    Sollten häufiger Probleme mit den Venen auftreten kann man über einen Port nachdenken, der den Abfluß in eine große Vene garantiert. Bei Doxorubicin gibt es leider kein direktes Gegenmittel, Kühlungen und ggf. DMSO-Salbe können helfen, jedoch ist die Wirkung nach 4 Wochen sehr gering. Hier muß man leider abwarten und ggf. defekte Haut abtragen um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
    Die tränenden Augen sind meist Zeichen einer Bindehautreizung, hier sollte ein Augenarzt mal untersuchen, ob zusätzlich eine Infektion vorliegt, was angesichts des Kortisons denkbar ist.

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