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Lobuläres Karzinom

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  • Lobuläres Karzinom

    Sehr geehrter Herr Dr. Glöckner,
    bei einer Freundin (58 Jahre) ist vor ein paar Wochen ein lobuläres Karzinom festgestellt worden. Sie ist bereits brusterhaltend operiert. Nun hat sie vor 2 Tagen den Befund bekommen: G3, kein Lymphknotenbefall, keine Methastasen. Bestrahlung und Aromatasehemmer als Therapie ist klar, aber verwunderlich ist die Aussage, dass man es ihr "freistellt", ob sie eine Chemo machen will oder nicht???!!! Auf Anfrage meiner Freundin, würde die Ärztin selbst bei dieser Diagnose keine Chemo machen. Nun waren wir ja schon erleichtert. Gestern war sie bei ihrer Frauenärztin und die ist aus allen Wolken gefallen wegen dieser Aussage. 1. könne man so eine Entscheidung nicht dem Patienten überlassen und 2. würde sie in jedem Fall zu einer Chemo raten. Offensichtlich ist der Fall ja grenzwertig und eine Risiko-Nutzen-Abwägung der Chemo können wir Leihen ja nun wirklich nicht treffen.
    Mir ist Mitte letzten Jahres ein duktales Karzinom entfernt worden und ich habe auch keine Chemo erhalten, allerdings auch nur G1. Können Sie uns einen Rat geben?

    Mit freundlichen Grüßen

    stern09


  • Re: Lobuläres Karzinom


    So eine Entscheidung muss man der Patientin überlassen, allerdings nach entsprechender Beratung mit abschließender Empfehlung.
    Ob man dringend eine Chemotherapie empfehlen sollte, kann man so nicht beurteilen.
    Das G3 spricht ein bißchen dafür. Allerdings ist das nur ein Parameter.
    Man muss auch wissen, wie groß der Tumor war. Die Hormonrezeptoren waren ja offenbar positiv. Auch die sonstigen Risikofaktoren muss man in die Empfehlung einschließen.
    Daher kann ich so keine sichere Antwort geben.

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